- Parallelwelt der Klimaökonomie: Im Dezember wollen die Uno-Mitglieder in Paris einmal mehr versuchen, die Klimakatastrophe abzuwenden. Diskussionsgrundlage ist der Bericht des Weltklimarats IPCC. Doch was taugt die Arbeit des hochgelobten Gremiums, wenn es um Lösungen geht - von Marcel Hänggi > Wochenzeitung 18.10.15.
- Wie man mit fiesen Menschen umgeht: Rache zu schwören, ist selten das beste Mittel, wenn einem jemand etwas angetan hat > Tages-Anzeiger 18.10.15.
- Klimaverhandlungen - raus aus dem Konsenszwang: Die globale Klimapolitik bewegt sich nicht. Seit Kioto blockieren die, die an fossilen Brennstoffen verdienen. Das Konsensprinzip nervt > tageszeitung 18.10.15.
- 100 % EE muss in Pariser Abkommen: Deutschland soll gegen den Widerstand der Öl exportierenden Länder die Vision einer 100-prozentigen Energieversorgung mit Erneuerbaren im Vertragstext von Paris verankern. Die Dekarbonisierung der Weltwirtschaft gehört nicht in Sonntagsreden – sie gehört in das Pariser Klimaabkommen > klimadiplomatie.de 17.10.15.
- Superfood - super good? Erst kannte sie keiner, jetzt gibt es die kleinen Körner in
jedem Supermarkt. Aber können Chia-Samen wirklich so viel, wie die
Werbung verspricht? Eine Alternative sind Leinsamen, Hasel- und Walnüsse > Spiegel 17.10.15.
- Ultraschall zeigt 925 Löcher im AKW Beznau: Auszüge aus einem vertraulichen Untersuchungsbericht zeigen, wo die Materialfehler beim AKW Beznau vorliegen. Ein belgisches AKW mit ähnlichen Mängeln steht seit 2014 still (Tages-Anzeiger 17.10.15).
- Schafft die Boni ab! Wer viel leistet, bekommt mehr Geld. Klingt fair, ist es aber nicht, sagt Karrierecoach Heidi Stopper. Sie hat die Erfahrung gemacht: Bonus-Systeme demotivieren > Spiegel 17.10.15.
- Rychenbachtal - Erholung wie in einer Parallelwelt: Ein Aufenthalt im Rychenbachtal oberhalb von Meiringen katapultiert einen in eine andere Welt > NZZ 16.10.15.
- Extreme Risiken müssen Handeln bestimmen: Die Folgen des Klimawandels sind bereits spürbar. Was uns noch erwartet, lässt sich aus dem vom IPCC prognostizierten, wahrscheinlichen Temperaturanstieg abschätzen. Um Vorsorgemassnahmen zu treffen, sollten wir uns an den extremeren Klimaszenarien orientieren, die zwar weniger wahrscheinlich aber potenziell sehr gefährlich sind > eth-zukunftsblog.ch 16.10.15.
- Welthunger - halb gelöst, halb ungelöst: An diesem Freitag ist Welternährungstag - Weltweit sind schätzungsweise 172 Millionen Menschen von bewaffneten Konflikten betroffen. Der neue Welthunger-Index stellt den engen Zusammenhang zwischen diesen Konflikten und Hunger dar > sonnenseite.com 16.10.15.
- Transparenz zu Kosten von Öl, Kohle und Gas gefordert: Vor dem Klimagipfel in Paris haben zahlreiche Organisationen in einem Brief an das Sekretariat und den Vorstand der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) energische Reformen des geltenden globalen Berichtsstandards gefordert, um die Klimarisiken von fossilen Großprojekten transparent zu beziffern > sonnenseite.com 15.10.15.
- Die Spur der Unsichtbaren: Ägyptens Sicherheitsapparat hat Hunderte Menschen verschwinden lassen. Wie zermürbend die Ungewissheit über ihren Verbleib ist, hat die Familie von Esraa al-Taweel erlebt > Tages-Anzeiger 14.10.15.
- Syngenta und Bayer verletzen Pestizid-Kodex: In der indischen Provinz Punjab vertreiben Syngenta und Bayer gefährliche Pestizide, ohne angemessene Anwendung sicherzustellen. BäuerInnen versprühen die Pestizide praktisch ungeschützt. Die Folge: Hautausschläge, Übelkeit und Augenschmerzen > Erklärung von Bern 14.10.15.
- Bio-Produkte unter der Lupe: Mikroskopische Bilder zeigen Erstaunliches - Bio-Lebensmittel weisen harmonische Kristallstrukturen auf, konventionell angebaute geradezu kümmerliche > Beobachter 14.10.15.
- Die meisten Pestizide schaden den Bienen: Lediglich drei von 42 Wirkstoffen erwiesen sich im Test als ungiftig für die Nutzinsekten. Ein Ergebnis aber überrascht > Zeit 14.10.15.
- Vollgeld - voll daneben - von Werner Vontobel: In der Schweiz gibt es zur Konstruktion des Geldsystems derzeit eine Initiative, die in einer Volksbefragung enden soll. Wir brauchen aber nicht in erster Linie ein besseres Geldsystem, um die Realwirtschaft zu retten, sondern umgekehrt: Die einseitige Verteilung des Einkommens und des Vermögens destabilisiert das Finanzsystem > flassbeck.de 13.10.15.
- Wo Solarenergie längst boomt: Für viele Menschen in Entwicklungsländern ist Solarenergie heute schon günstiger, praktischer und sauberer als alle Alternativen. In Bangladesch und Kenia findet gerade ein dramatischer Ausbau statt. Eine entscheidende Rolle spielen dabei passende Kreditmodelle (ETH-Zukunftsblog 13.10.15).
- Zur Fussball-EM 2016 > Tages-Anzeiger 13.10.15:
- Die Rückkehr des fast verlorenen Fisches: In Neufundland scheint sich der Bestand des einst fast ausgerotteten Kabeljaus zu erholen > Tages-Anzeiger 13.10.15.
- Mehr Faulheit wagen: Fleißig sind die Guten, faul die Bösen. Das haben wir so gelernt. Doch daran ist etwas faul: Es behindert den Fortschritt > brandeins 13.10.15.
- Selbstkontrolle kann man lernen: Wie weit wir es im Leben bringen, hängt unter anderem davon ab, wie gut wir auf Belohnungen warten können. Das entdeckte der Psychologe Walter Mischel. Der Pionier der Willenskraftforschung erklärt im Interview, was wir uns von Kindern abgucken können > spektrum.de 13.10.15.
- Die Zukunft des stillen Örtchens: Was auf der Toilette passiert, wird selten thematisiert. Dabei ließe sich die Welt dadurch ein wenig besser machen > Zeit 13.10.15.
- Gratis-Bus und -Bahn rechnet sich: Nulltarif im öffentlichen Nahverkehr klingt erst mal utopisch. Doch es ist der beste Weg zu einer ökologischen, sozialen und modernen Stadt > Der Freitag 12.10.15.
- Kampf gegen Unterernährung zeigt Wirkung: Seit Beginn des Jahrtausends leiden deutlich weniger Menschen an Hunger als zuvor. Dennoch beschreiben Fachleute die Lage in einem Viertel aller Länder als ernst > Zeit 12.10.15.
- «Wir brauchen einen Aktienmarkt-Sozialismus»: Der Kapitalismus muss nicht überwunden, sondern neu organisiert werden. Das sagt der Berliner Wirtschaftsprofessor Giacomo Corneo > infosperber 12.10.15.
- Die Schweizerische Volkspartei und das Nazisymbol 88:
Im Wahlkampf-Video der SVP tanzt eine Frau mit einem sehr auffälligen «88» auf dem Shirt. «Ungewollter Zufall», sagt die SVP > infosperber 12.10.15.
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.... bietet einnen Überblick zu Berichten über Nachhaltigkeit im Internet.... gehört als Aggregator zum Internet-Medien-Verlag «Media for Sustainability» des Ökonomen und Journalisten Guntram Rehsche (siehe auch http://guntram-rehsche.blogspot.ch).... Unterstützung mit Zahlung ab 20 CHF auf Konto: Zürcher Kantonalbank / Guntram Rehsche / IBAN CH46 0070 0111 3009 63007 (für Zahlungen aus Ausland auch BIC (SWIFT-Code) angeben: ZKBKCHZZ80A) - Danke!
Montag, 12. Oktober 2015
Survey Woche 42
27 Medien-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit dem Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden rund 3000 Artikel verlinkt und nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben!
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Montag, 5. Oktober 2015
Survey Woche 41
28 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden rund 3000 Artikel verlinkt und nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben!
- Extreme Verletzlichkeit der Schweiz: Der Genfer Geowissenschafter Frédéric-Paul Piguet hat akribisch die weltweite Exposition der Bevölkerung in Bezug auf die nukleare Gefährdung untersucht. Sein erschreckendes Fazit für die Schweiz: Mit dem AKW Beznau liegen wir an 3. Stelle unter 31 Ländern mit 194 Reaktoren > Atominfomedia 11.10.15.
- Im Asylbunker - warten, warten, warten: Herumsitzen, Videos schauen, mit Putz-Hilfsjobs die Zeit totschlagen - in der Notunterkunft für Asylsuchende im Gümligen stockt das Leben > NZZ am Sonntag 11.10.15.
- Undercover im Gemüsetunnel: Ein Ethnologiestudent lässt sich für zwei Wochen auf einem grossen Schweizer Gemüsebaubetrieb anstellen. Was er dort erlebt, klingt haarsträubend – für die Branche mit den tiefsten Löhnen der Schweiz ist es normal > Wochenzeitung 11.10.15.
- TISA - Dienstleistungsabkommen mit geheimen guten Absichten: Der Bundesrat will im Zusammenhang mit dem Dienstleistungsabkommen Tisa nichts von einer Mitsprache des Parlaments oder der Öffentlichkeit wissen. Dass es auch anders ginge, beweist Uruguay – und entlarvt dabei erst noch die Gefährlichkeit von Tisa > Wochenzeitung 11.10.15.
- Kalifornier dürfen Wäsche auf Leine hängen: Wäsche vor der Tür trocknen? Viele Amerikaner finden das unfein. Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown hat nun ein Gesetz unterzeichnet, das Wäscheleinen erlaubt - aus Umweltgründen > Spiegel 11.10.15.
- Massendemo gegen TTIP wie nie: Bis zu 100.000 Teilnehmer waren angemeldet, am Ende zählte selbst die Polizei deutlich mehr: In Berlin hat ein breites Bündnis gegen das Freihandelsabkommen TTIP demonstriert. Befürworter finden das "unerklärlich" > Spiegel 11.10.15.
- Drei Töpfe für Investitionen: Die Börsenindizes erholen sich, doch einzelne Aktien schwanken enorm. Wer die Schwankungen mindern will, investiert besser in Regionen - auch Profis verteilen das billige Geld der Notenbanken vor allem auf drei Eimer manager magazin 10.10.15.
- Der Central Park von San Francisco: Flower-Power für Fortgeschrittene - im Presidio-Nationalpark wandert man mitten in der Wildnis – und doch ganz nah an San Franciscos Zentrum > Zeit 10.10.15.
- Raubtierkapitalismus statt Wohlstand in Russland: Gorbatschow verhieß den Menschen in der Sowjetunion westliche Konsumfreiheiten unter staatlicher Obhut. Was sie bekamen, war der reine Raubtierkapitalismus. Putin profitiert von dieser Enttäuschung bis heute > Zeit 10.10.15.
- Steuerhinterziehung kostet Griechenland 20 Milliarden - jährlich: Athen lässt derzeit gegen 1,3 Millionen mutmaßliche Steuersünder ermitteln. Damit erfüllt Griechenland eine der Bedingungen für das Hilfspaket der Gläubiger > Zeit 10.10.15.
- Der verschenkte Rohstoffboom - von Andreas Missbach: Die Preise für Rohstoffe sinken – eine Gefahr für arme Länder > Tages-Anzeiger 10.10.15.
- Möbel aus Müll und Kaffeeresten: Juan Nicolás Suaréz sammelt in Kolumbien Plastik- und Hausmüll ein, um daraus umweltfreundliche Möbel zu bauen – ohne Holz > Wirtschaftswoche Green 9.10.15.
- Auf dem Weg zum Baumwollersatz: Abgelaufene Milch? Perfekt! Dann ist das Eiweiß schön flockig. Die Hannoveranerin Anke Domaske, 32, nimmt abgelaufene Milch als Grundlage für einen Teig, aus dem Kleidung entstehen soll > Wirtschaftswoche Green 9.10.15.
- Fukushima - Japan ging knapp am Untergang vorbei: Der Atomunfall von Fukushima hätte noch viel schlimmer ausgehen können, nur Zufälle bewahrten Japan vor dem Kollaps, sagt der damalige Premier Kan. Er erwog sogar, die Mega-Metropole Tokio zu evakuieren (Spiegel 9.10.15).
- Solarenergie - volle Kraft voraus: Die Voraussetzungen für eine Energiewende in der Schweiz erleben
derzeit einen fundamentalen Wandel. Der ist teilweise hausgemacht, weil der
Ständerat die Energiestrategie-Vorlage, bis zur Unkenntlichkeit zerfledderte –
und weil die Wahlen Mitte Oktober kaum einen neuerlichen Schwenker
erhoffen lassen. Der Wandel ist aber auch technologisch und ökonomisch bedingt, haben sich die
Voraussetzungen für eine Energiewende in jüngster Zeit doch vehement verändert > Solarmedia 7.10.15.
- Solar- und Windstrom immer konkurrenzfähiger: Im Jahr 2015 haben sich die Stromgestehungskosten (LCOE) mit erneuerbaren im Vergleich zu fossilen Energieträgern deutlich verändert. Das ergab eine neue Studie von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) (solarserver.de 7.10.15).
- Umweltfrevel für neue Palmölplantagen: Giftiger Qualm vernebelt derzeit weite Teile Südostasiens. Die Ursache des Übels: verbotene Brandrodungen in Indonesien > inforsperber.ch 7.10.15.
- Darum ist Schwedens Asylsystem so erfolgreich: Das schwedische Asylsystem gilt als das liberalste in Europa. Woran liegt das? Und was macht das skandinavische Land besser als die anderen? Eine Reise in Stockholmer Vororte und die Provinz > Wochenzeitung 7.10.15.
- Stromverbrauch trotz sparsamerer Geräte konstant:
- Besteuerung der Konzerne mit Folgen für die Schweiz: Die OECD hat den Schlussbericht gegen die Steuervermeidung von Konzernen vorgelegt. Der Kompromiss einflussreicher Hochsteuerländer hat auch bedeutende Folgen für den steuergünstigen Standort Schweiz > NZZ 6.10.15.
- Superregen El Niño wird in Kalifornien neue Probleme verursachen: Kalifornien leidet unter einer Jahrhundertdürre. Jetzt hoffen viele im US-Bundesstaat auf das berüchtigte Wetterphänomen El Niño, das dieses Jahr besonders heftige Regenfälle bringen soll. Doch die dürften wenig Gutes tun > Spiegel 6.10.15.
- Extreme Armut erstmals weltweit unter 10 Prozent: 702 Millionen Menschen leben dieses Jahr in extremer Armut. Damit geht sie erstmals auf unter zehn Prozent zurück, wie die Weltbank mitteilt > Tages-Anzeiger 6.10.15.
- Die Öl-Katastrophe kostet BP fast 21 Milliarden Dollar: Der Schadenersatz fällt höher aus als bisher bekannt - BP muss wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko von 2010 20,8 Milliarden Dollar zahlen > Tages-Anzeiger 6.10.15.
- Die Alternativ-Nobelpreise 2015 gehen nach....: Sie werden auch als Nobelpreise für Nachhaltigkeit angesehen und
- Indien verspricht sauberes Wachstum: Als letzte große Volkswirtschaft hat Indien seine Klimaschutzziele vorgelegt. Im Gegensatz zu den USA und Europa will sich die Regierung von Narendra Modi nicht zu einer absoluten Senkung der CO2-Emissionen verpflichten. Aber die Erneuerbaren werden ausgebaut > cleantech.ch 5.10.15.
- Europa und das Ende der Globalisierung - von Henrik Müller: Die Eurozone folgt dem deutschen Irrweg - die wirtschaftliche Erholung ist vor allem vom Export getrieben. Deshalb bleiben die Eurostaaten anfällig - trotz aller Erfolge > Spiegel 5.10.15.
- Starke Gletscherschmelze - nicht ganz wie 2003: Der diesjährige Sommer war sehr heiss. Die hohen Temperaturen lassen die Gletscher stark schmelzen. Der Rekord von 2003 wird aber nicht erreicht > Tages-Anzeiger 5.10.15.
- Liebe deine Familie, aber nie deinen Job: Immer gut drauf, scheinbar nie gestresst. Wie macht er das bloß?
Manager Frank Behrendt war für Kollegen ein Rätsel - bis er die
wichtigsten Job-Ratschläge in eine Liste packte. Hier sind seine zehn
Tipps > Spiegel 5.10.15.
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Montag, 28. September 2015
Survey Woche 40
23 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden rund 3000 Artikel verlinkt und nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben!
- Seuchen und Skandale bei Produktion von Shrimps: Durch Aquakulturen hat Thailand eine Agrarrevolution ausgelöst. Doch die Produktion von Shrimps ist eingebrochen. Krankheiten und der Skandal um illegale Arbeitskräfte machen der Branche zu schaffen > NZZ 4.10.15.
- Schuld für schlechte Stadtluft liegt bei Autoherstellern: In vielen deutschen Städten werden die gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide überschritten. Die Bundesregierung macht dafür die Autohersteller verantwortlich: Würden ihre Dieselautos die Grenzwerte tatsächlich einhalten, wäre die Luft viel besser > Spiegel 4.10.15.
- Jeder Kiez in Berlin birgt Schätze: Sie kennt die schönsten und geheimsten Ecken der Hauptstadt - Autorin Lucia Jay von Seldeneck verrät im Interview, wo Berlin noch überrascht > Spiegel 4.10.15.
- Batterien ersetzen Stromnetze: Kleine Akkus im Haus und grosse Batterien für Netzbetreiber werden im Strommarkt umwälzende Veränderungen verursachen. Der Ausbau der traditionellen Infrastruktur wird teilweise überflüssig (NZZ am Sonntag 4.10.15).
- Kommt Zeit, kommt Rad - in Schweden: Sandstrand, Sauna, Einsamkeit: Nach mehr als zehn Jahren Planung eröffnet Schwedens erster Radwanderweg. Unglaublich schön > Zeit 3.10.15.
- Wohnen zwischen Büschen, Bäumen und Lärchenholz: Das Baumhaus Verde 25 in Turin holt Natur zurück in die Stadt. Echte Wildnis ersetzen kann und will es aber nicht. Sieht so das Wohnen der Zukunft aus > Zeit 3.10.15?
- Geld ist die mächtigste Erfindung der Menschheit: Wenige können die Welt der Wirtschaft so gut erklären wie John Lanchester. Wir haben mit ihm über Geld gesprochen > Zeit 3.10.15.
- Suche nach Rohstoffen bedrohen Weltkulturerbe: Grand Canyon, Wildreservate oder das Wattenmeer - die Unesco-Weltnaturerbe gelten als besonders schützenswert. Doch Bergbau und die Suche nach Öl und Gas gefährden viele dieser Gebiete. Besonders dramatisch ist die Lage in Afrika > Spiegel 2.10.15.
- Ikea lud Parlamentarier zum Steuerlunch beim Griechen: Im EU-Parlament selbst wollte Ikea keine Auskunft geben darüber, warum der Konzern so wenig Steuern zahlt. Stattdessen hat er Abgeordnete jetzt in ein griechisches Restaurant eingeladen. Die sind empört > Spiegel 1.10.15.
- Äthiopiens Hauptstadt hat erstes Tram in Schwarzafrika: Die erste Tram Afrikas südlich der Sahara ist losgerollt. Die Einwohner von Äthiopiens Hauptstadt Addis Abeba sind begeistert. Den Bau haben chinesische Investitionen ermöglicht - auch die Fahrer sind Chinesen > Spiegel 30.9.15.
- Schweiz am konkurrenzfähigsten: Dank Innovation, Bildung und Finanzmarkt - zum siebten Mal in Serie ist laut einer WEF-Studie die Schweiz das wettbewerbsfähigste Land, die Position wackelt aber > Tages-Anzeiger 30.9.15.
- Dezentrale Speicher- UND Versorgungssysteme: Mit Smart Energy Technology können sich Regionen, die keinen Netzanschluss besitzen, komplett mit Strom aus Photovoltaik- und Windkraftanlagen selbst versorgen. Die ersten kommerziellen Pilotprojekte zur Markteinführung der Power-to-Gas-Technologie starten derzeit (pv-magazine.de 30.9.15).
- Was das Grundeinkommen mit Menschen macht: Eine Berliner Crowdfunding-Aktion sammelt Spenden, um einem Menschen im Jahr ein bedingungsloses Grundeinkommen zu ermöglichen. Der Umgang der Gewinner mit dem Geld liefert Gegnern wie Befürwortern des Grundeinkommens Argumente > Süddeutsche Zeitung 30.9.15.
- Klage gegen Nestlé wegen Kinderarbeit: Eine Kanzlei in den USA wirft drei Nahrungsmittel-Produzenten vor, Kinderhandel und Zwangsarbeit ihrer Lieferanten zu dulden. Nestlé wehrt sich > Tages-Anzeiger 30.9.15.
- Eine Schandpauke - von Urs P. Gasche: Die Fluchtgründe Krieg, Verfolgung und Ausbeutung haben wir reiche Staaten mit verursacht. Es ist Zeit, in den Spiegel zu schauen > infosperber.ch 29.9.15.
- Ein gutes Leben für alle - weltweit: 17 Ziele, 169 Unterziele - die neue Agenda für nachhaltige Entwicklung ist komplex und widersprüchlich – und ein großer Fortschritt, denn es geht ihr um alles > Zeit 29.9.15.
- AKW um jeden Preis: Eigentlich ist der Neubau eines Kernkraftwerks im britischen Hinkley Point ein Reinfall. Die Geldgeber in Frankreich wackeln, die Kosten steigen rasant, das Projekt ist in Gefahr. Nun hat die britische Regierung den Unternehmen eine Garantie in Höhe von 2 Milliarden Pfund zugesagt (cleantech.ch 29.9.15).
- MitarbeiterInnen kleiner Unternehmen sind zufriedener: Die Mitarbeiter in großen Konzernen werden immer unzufriedener, zeigt eine neue Studie. Wer in einem Familienunternehmen arbeitet, ist besser dran > Zeit 29.9.15.
- WG für eine Nacht: Keine Ferienwohnung, keine Verpflichtungen - Homestay schließt eine Lücke zwischen Airbnb und Couchsurfing > Zeit 28.9.15.
- Wer Milliarde besitzt, könnte die Hälfte verschenken: Von einem "Überangebot an Geld" spricht Thomas Jorberg, Chef der GLS-Bank. Man müsse die Superreichen stärker belasten, um mehr öffentliche Investitionen zu finanzieren > Spiegel 28.9.15.
- Mehr Gesundheitsprobleme durch Stickoxid-Ausstoss: Millionen von Menschen seien durch die illegalen Emissionen von Stickoxid (wie bei den VW-Dieselfahrzeugen) gefährdet, sagt ein Mediziner. Der «Guardian» rechnet derweil Schadstoffzahlen hoch > Tages-Anzeiger 28.9.15.
- Shell stoppt Öl-Bohrungen in Alaska: Mehrere Jahre Kritik, mehrere Milliarden Investitionen– und nun ist Schluss. Shell hört auf, in Alaska nach Gas und Öl zu bohren > Tages-Anzeiger 28.9.15.
- Die Autoindustrie und die ethische Geldanlage: "Die Autoindustrie und ethisch-nachhaltige Geldanlage. Keine Frage, das
ist per se schon ein schwieriges Thema" - Im Rahmen eines Gastkommentars
beleuchtet Ernst Krehan, Geschäftsführer, Bankhaus Schelhammer
& Schattera KAG, den Volkswagen-Skandal aus Sicht eines
Nachhaltigkeitsinvestors (e-fundresearch.com 28.9.15).
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Montag, 21. September 2015
Survey Woche 39
13 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden rund 3000 Artikel verlinkt und nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben!
- Vorhang auf fürs Grundeinkommen: 2500 Franken einfach so auf die Hand - die Initiative hat ihren ersten Auftritt im Parlament. Acht Fragen zu einer wirklich revolutionären Idee > Tages-Anzeiger 23.9.15.
- Vor Schlimmerem in Fukushima bewahrt: Naoto Kan blickt in seinem Buch zurück auf die Katastrophe von Fukushima. Offizielle Untersuchungen zeigen, dass der Ex-Premierminister von der Atomlobby verleumdet wurde > Tages-Anzeiger 23.9.15.
- 10 Tipps für weniger Müll im Essen: Lebensmittel sollten überhaupt nichts mit Müll zu haben. Aber mit unserer Konsumkultur haben wir es nicht nur geschafft, dass jede Menge Essen im Müll landet – es steckt auch viel zu viel Müll im Essen. Zum Glück lässt sich Umweltschädliches, Ungesundes und Unsinniges ganz einfach vermeiden > utopia.de 22.9.15.
- Ökostrom ist gemäss ETH langfristig nicht teurer: Erneuerbare Energien sind für die Schweiz auf längerer Sicht nicht teurer als Atomenergie oder fossile Energieträger. Dies zeigt eine Prognose der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (cleantech.ch 22.9.15).
- Deformierte Pflanzen rund um Fukushima: Japanische Wissenschaftler haben vermehrt deformierte Tannen in direkten Umgebung des havarierten AKW's Fukushima Daiichi gefunden. Zum ersten Mal wurde in Fukushima abnormales Wachstum von Pflanzen in relevanter Menge nachgewiesen (cleantech.ch 22.9.15).
- Radikale Energiewende mit weniger Subventionen: Mehr Solarstrom – weniger Subventionen - mit diesem Vorschlag setzt sich der ETH-Professor Anton Gunzinger zwischen Stuhl und Bank > infosperber.ch 22.9.15.
- Neue Wege fürs Abwasser: Eine der grössten hygienischen Errungenschaften der letzten 150 Jahre ist die Abwasserentsorgung über die Kanalisation. Doch diese Technologie allein kann das weltweite Abwasserproblem nicht lösen. Wir brauchen neue Verfahren, um Abwasser hierzulande und in Entwicklungsländern ressourcenschonend zu behandeln > ETH-Zukunftsblog 22.9.15.
- Ohne Umverteilung ist der Armut nicht beizukommen:
- Sorge ums Weltkulturerbe Great Barrier Reef hält an: Die Pläne der australischen Regierung zur Rettung des Great Barrier Reef sind unzureichend, kritisieren Experten. Das Weltnaturerbe sei in einem schlechten Zustand, Schutzmaßnahmen würden zu langsam umgesetzt > Spiegel 21.9.15.
- Für Klimaleugner wird es schwer: Ab sofort ist es offiziell - dieser Sommer war der wärmste, den Menschen je gemessen haben. Damit könnte der September 2015 eine neue Ära einläuten, in der die Welt erkannt hat, dass der Klimawandel weder eine Einbildung ist noch ein Problem in einer weiten Zukunft. Die letzte große Bastion der Klimaschutzgegner scheint zu bröckeln > klimaretter.info 21.9.15.
- Neubau Flamanville macht endlos Probleme: Es gibt weiterhin Schwierigkeiten mit dem französischen Musterprojekt AKW Flamanville. Ausgerechnet bei der Stahlumwandung des Reaktors sieht die ASN die größten Probleme > Frankfurter Rundschau 21.9.15.
- Britische Atombefürworter gegen Hinkley-AKW: Hinkley Point C verliert seine Befürworter: "Der geplante AKW-Neubau hat langsam alle Merkmale eines Projekts, das Großbritannien mehr Ärger als Nutzen bringen wird", schreiben Journalisten in einem Gastbeitrag im britischen Guardian. "Viel zu teuer, viel zu kompliziert und viel zu spät." Alle drei Autoren sind prominente Klimaschützer, aber auch Befürworter der Atomkraft > klimaretter.info 21.9.15.
- Greenpeace-Energie-Fahrplan fürs Jahr 2050: 20
Millionen neue Arbeitsplätze und CO2-neutrale Energiegewinnung weltweit
bis 2050 - ein neuer Greenpeace-Report setzt ehrgeizige Ziele – und
weiß, wie sie zu erreichen sind > Solarmedia 21.9.15.
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Montag, 14. September 2015
Survey Woche 38
27 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden rund 3000 Artikel verlinkt und nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben!
- Hurra - Maschinen erledigen meine Arbeit: Realpolitik heute: Arbeit für alle. Realpolitik morgen: Technikdividende für alle > brandeins 20.9.15.
- Urban Farming - jetzt mit Recycling-Wasser: Bei der Aquaponik reinigen Gemüsebeete das Wasser von und für Fischtanks. Ein solcher Anbau im Kreislauf könnte die Zukunft der Urban Farming werden > Wirtschaftswoche Green 20.9.15.
- Welt ohne Grenzen - der Unsinn der Nationen - von Henrik Müller: Griechenland wählt - aber hat das Land wirklich eine Wahl? Überall auf der Welt tun Nationalstaaten so, als ob sie ihre Geschicke selbst bestimmen könnten. Eine Illusion > Spiegel 20.9.15.
- Schneefallgrenze läge 500 Meter höher:
- VW droht 18-Milliarden-Strafe in den USA: Volkswagen droht in den USA eine Milliarden-Strafe. Der Autokonzern soll vorsätzlich Abgasvorschriften bei 482'000 Diesel-Fahrzeugen umgangen haben > NZZ 19.9.15.
- Verborgene Spätfolgen der Öl-Katastrophe Exxon Valdez: Die vom Frachter Exxon Valdez verursachte Ölpest hatte schwerwiegendere Folgen für die Fischbestände als bisher angenommen – und dies könnte auch bei anderen Ölkatastrophen der Fall sein. Wie sich jetzt zeigt, reicht bei Fischlarven schon eine kurzzeitige Belastung mit sehr geringen Ölmengen aus, um die Tiere dauerhaft zu schädigen > natur.de 19.9.15.
- Kleinstädte entschleunigen sich: Das internationale Städtenetzwerk „Cittàslow“ setzt mit Regionalwirtschaft einen Gegentrend zur Globalisierung > Wirtschaftswoche Green 18.9.15.
- Feinstaub aus Luftverschmutzung tötet Millionen: Mehr als drei Millionen Menschen sterben jährlich weltweit an den Folgen von Luftverschmutzung. Die meisten der Luftschadstoffe stammen aus Verkehr und Industrie - sowie aus kleinen Öfen und der Landwirtschaft > Spiegel 18.9.15.
- Solarenergie wird nochmals um 40 % billiger
- Athen - das neue Berlin: Sie haben kein Vertrauen in die Regierung, aber in die Coolness ihrer Hauptstadt - mit wenig Geld und viel Platz machen Athener die Krise zu Kunst, Mode, Design und Disco > Zeit 17.9.15.
- WWF - Fischbestände in den Meeren um die Hälfte eingebrochen: Ein neuer WWF-Report zeigt - während der letzten 40 Jahren hat die Menschheit die Weltmeere durch Übernutzung, Misswirtschaft und Klimaerwärmung unter massiven Druck gesetzt. Der Report zeigt aber auch, dass viele der Bedrohungen vermeidbar wären und es noch nicht zu spät für einen Kurswechsel ist > WWF 17.9.15.
- Plötzlich Bio-Bauer in Kuba: Stromausfälle, kaum Treibstoff, kein Dünger - aus der Not heraus erfanden Kubas Bauern ökologische Anbaumethoden. Eine Riesenchance, die wenige von ihnen erkennen > Zeit 17.9.15.
- Das sind gemäss Dow Jones die nachhaltigsten Unternehmen: Der
Index-Anbieter S&P Dow Jones Indices und die Schweizer
Rating-Agentur RobecoSAM haben die Ergebnisse der jährlichen
Neuzusammensetzung der Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI)
veröffentlicht > Vorsorgemedia 16.9.15.
- Abwassersystem liefert Gas, Wärme und Dünger: Von der Unterdrucktoilette zur Biogasanlage ist es in Da Nang in Zentral-Vietnam künftig ein kurzer Weg. Das spart Wasser und hilft Hotels und Landwirtschaft > Wirtschaftswoche Green 16.9.15.
- Wüstenwunder - die Sahelzone ergrünt: Jahrzehntelang litten die Länder der Sahelzone im Norden Afrikas unter extremen Dürren. Jetzt zeigen Analysen: Fast überall ergrünt die Region > Spiegel 16.9.15.
- Bio-Trauben mit besonders wenig Pestizid: Schädlinge lieben Trauben - entsprechend viele Pestizide haften häufig an der Schale des Obstes. In den vergangenen Jahren ist die Belastung jedoch gesunken, nur Früchte aus der Türkei überschreiten noch oft den Grenzwert > Spiegel 16.9.15.
- Das Ende des ewigen Eises: Würde der Mensch alle weltweit verfügbaren fossilen Ressourcen verbrauchen, führte dies zu einem vollständigen Abschmelzen des antarktischen Eises. In der Folge könnte der Meeresspiegel um mehr als 50 Meter ansteigen > cleantech.ch 16.9.15.
- Trotz viel Kohle - Indiens Solarindustrie startet durch: Ausstieg aus der Kohle? In Indien unvorstellbar. Ein Drittel der Menschen hat keinen Strom. Doch die Energiepolitik der neuen Regierung lässt aufhorchen > der Freitag 16.9.15.
- Boko Haram - das Leben nach der Hölle: Die Terrorgruppe Boko Haram hält in Nigeria Tausende Frauen und Mädchen gefangen. Einige, denen die Flucht gelang, erzählen ihre Geschichte > Zeit Magazin 15.9.15.
- Warum uns das iphone Milliarden kostet: Apple macht mit dem iPhone Milliarden. Auf den Gewinn zahlt der Konzern kaum Steuern. Unsere Berechnung zeigt erstmals, wie viel Steuereinnahmen Europa dadurch verliert > Zeit 15.9.15.
- Der Kontakt zur Natur ist verloren gegangen: Gustavo Portela stemmt sich gegen die Agrarindustrie - er züchtet in Argentinien Bio-Saatgut und beliefert Bauern übers Internet > infosperber.ch 15.9.15.
- New York setzt auf dezentrale Energieversorgung: Die Finanzhauptstadt der USA will den neuen Standard der Energieversorgung setzen. Sie fordert ihre Versorgungsunternehmen auf, die Infrastruktur auf erneuerbare und dezentral produzierte Energien umzustellen. Grundlage ist ein neues, intelligentes Netz > cleantech.ch 15.9.15.
- Was Schweizer Strom wirklich kostet: Eine neue Studie im Auftrag der Schweizerischen Energie-Stiftung SES räumt mit der Vorstellung des vermeintlich billigen Atomstroms auf. Im Gegensatz zu den erneuerbaren Energien sind die Zusatzkosten der Atomenergie auf der Steuerrechnung versteckt. Werden alle Kosten berücksichtigt, ist Strom aus erneuerbaren Quellen heute schon günstiger > Solarmedia 14.9.15.
- 25 Tipps für das einfachere Leben: Erfahrungsgemäss sorgt eine Auszeit schnell wieder für mehr Einfachheit und Klarheit. Weitere Vorschläge, wie man minimalistischer leben kann, finden sich z. B. in diesem Blogartikel > einfachbewusst.de 14.9.15.
- Waldrodung soll erleichtert werden: Seit 1902 gilt in der Schweiz ein strenges Rodungsverbot. Diesen Mittwoch könnte der Nationalrat die über hundertjährigen Waldschutznormen kippen > Tages-Anzeiger 14.9.15.
- Altersrenten bleiben sicher - von Rudolf Strahm: Für die Sicherung der Altersvorsorge stehen drei Möglichkeiten zur Verfügung. Bei der Umsetzung ist ein wenig Vernunft gefragt > Tages-Anzeiger 14.9.15.
- Tricksen wir das Schicksal aus - von Jonas Lüscher: Wir haben die Mittel, den Sozialstaat zu erhalten – allen Untergangspropheten zum Trotz > Tages-Anzeiger 14.9.15.
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Montag, 7. September 2015
Survey Woche 37
29 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden rund 3000 Artikel verlinkt und nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben!
- Beznau-Bericht fast völlig eingeschwärzt: Die AKW-Aufsicht verweigert auf Wunsch der Betreiberin Axpo Einsicht in Dokumente über Mängel des Reaktorbehälters (Sonntagszeitung 13.9.15).AKW-Aufsicht verweigert auf Wunsch der Betreiberin Axpo Einsicht in Dokumente über Mängel des Reaktorbehälters:: Die schweizerische AKW-Aufsicht Ensi verweigert auf Wunsch der Betreiberin Axpo die Einsicht in Dokumente über Mängel des Reaktorbehälters Beznau (Sonntagszeitung 13.9.15).
- Im Rausch der Zerstörung: Tief im Amazonaswald wird illegal nach Gold gesucht. Eine Drecksarbeit für die Schürfer, ein Todesurteil für die Umwelt. Wer profitiert von diesem Geschäft > Zeit 13.9.15?
- Der einfachste Kühlraum der Welt: Die Ausfuhr von Gemüse in den EU-Raum ist ein wichtiger Wirtschaftszweig Kenyas. Am Erfolg können viele teilhaben, weil selbst Kleinbauernhöfe in kontrollierte Kühlketten eingegliedert werden > NZZ 13.9.15.
- Wasser wie Seide - Landschaft wie gemalt: Die Kulturwissenschaftlerin Jessica Lee erkundet Berlin-Brandenburg vom Wasser aus – und berichtet darüber im Netz > Zeit 13.9.15.
- Klimagipfel durch neue Kohlekraftwerke bedroht: Deutschlands führender Klimaökonom warnt vor einem Scheitern des Klimagipfels in Paris. Im SPIEGEL beklagt Ottmar Edenhofer: Die Politik verkündet zwar den langfristigen Ausstieg aus der Kohle - aber genau das Gegenteil passiert > Spiegel 13.9.15.
- Togo-Gold für Tessiner Firma: Die Arbeitsbedingungen in den kleingewerblichen Goldminen von Burkina Faso sind katastrophal. Mehrere Tonnen des Edelmetalls werden jährlich aus dem Land geschmuggelt – ein Grossteil davon in die Schweiz > WoZ 12.9.15.
- Der Baum der Bildung - in China und anderswo: Im Wettbewerb der Bildungssysteme steht China recht gut da. Die Schüler zeigen Fleiss, Effizienz und Disziplin. Schwachpunkte sind kritisches Denken sowie der kreative Umgang mit dem Gelernten > NZZ 12.9.15.
- Ist der blaue Planet im roten Bereich? Wasserkrisen werden in Zukunft die grössten Schäden verursachen, vermutet ein aktueller Report über globale Risiken. Eine Gruppe Nachhaltigkeitsforscher argumentiert dagegen, dass die weltweiten Wasservorräte noch nicht übernutzt sind. Wie kommen solch unterschiedliche Bewertungen zustande? Und weshalb definiert die UNO neue Wasserziele > ETH-Zukunftsblog 11.9.15?
- Cannabis wird die Welt friedlicher machen: In vier Jahren sei Cannabis in Deutschland legal, sagt Jugendrichter Andreas Müller. Das werde Leben und Familien retten. Es brauche staatliche Hanfplantagen > Zeit 11.9.15.
- Niemand soll wegen seiner Meinung inhaftiert werden: Seit 2012 ist der saudi-arabische Blogger Raif Badawi in Haft. Seine Frau Ensaf Haidar kämpft für seine Freiheit – und erfüllt ihm einen Wunsch: eine eigene Stiftung > Zeit 11.9.15.
- Super-Solar-Sommer klingt aus: Neuer Solarstromrekord in den Sommermonaten / Sonne hat Deutschland vom 1. Juni bis 31. August mit rund 500 Kilowattstunden Energie pro Quadratmeter versorgt - 6 Prozent mehr als im langjährigen Mittel / Mit entschiedenem Solarenergie-Ausbau Klimaschäden begrenzen - und auch in der Schweiz war sie Solarausbeute riesig > Solarmedia 11.9.15.
- Zukunft selbst gemacht: Junge Tüftler entwickeln in einem französischen Innovationscamp umweltschonende Produkte – Ökoräder und Kreislaufduschen > taz 11.9.15.
- Die schmutzige Weste von Nestlé: Vor zehn Jahren wurde in Kolumbien der Gewerkschafter Luciano Romero ermordet. Bis heute hat die Schweizer Justiz die Rolle seines Ex-Arbeitgebers nicht aufgeklärt > Zeit 10.9.15.
- Entsalzung von Meerwasser hat Tücken: Der Ozean bietet ein schier unerschöpfliches Reservoir an Wasser. Meerwasserentsalzung erscheint daher als probates Mittel gegen den weltweiten Wassermangel. Hätte die Technik nicht einen gewaltigen Nachteil > 3sat 10.9.15.
- Reich werden lieber ohne Regenwald: Brasilien tut viel für Waldschutz, trotzdem steigt die Abholzung. In Itaituba am Amazonas kann man erleben, warum: Die Wirtschaft boomt, weil Bäume fallen > Zeit 9.9.15.
- AKW Fessenheim wird erst 2018 stillgelegt: Eigentlich sollte das umstrittene Atomkraftwerk Fessenheim im kommenden Jahr abgeschaltet werden. Doch nun hat die französische Umweltministerin den Termin verschoben. Ihre deutsche Amtskollegin reagierte enttäuscht (Spiegel 9.9.15).
- Zutritt nur für Abonnenten - Charles Lewinsky zur Asyldebatte: Wir sitzen auf unseren Logenplätzen und erwarten, dass das Stück so abläuft, wie es im Programmheft steht. Dass auf der Weltbühne längst ein ganz anderes Stück gespielt wird, merken wir nicht > Tages-Anzeiger 9.9.15.
- Viele Industriestaaten verfehlen Ziele der Nachhaltigkeit: Viele OECD-Staaten sind noch weit davon entfernt die globalen Politikziele zu erreichen, wie sie die Staats- und Regierungschefs auf dem UN-Sondergipfel in diesem Monat beschließen werden. Und bei vielen Indikatoren besteht die Gefahr diese Ziele komplett zu verfehlen. Die größten Defizite weisen die Industriestaaten dabei in ihrem wenig nachhaltigen Produktions- und Konsumverhalten auf. Außerdem verschärfen ihre Wirtschaftssysteme vielfach den Trend zur sozialen Ungleichheit > umweltdialog.de 9.9.15.
- Das ist die neue UN-Charta zur Nachhaltigkeit: Am 2. August 2015 legten Delegierte aus 193 Ländern in New York nach einwöchiger Beratungen die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung bis 2030 fest, die bei einem Gipfel im September in New York von den Staats- und Regierungschefs aus aller Welt verabschiedet werden sollen. Die UN-Agenda (Sustainable Development Goals) enthält einen rund 30-seitigen Aktionsplan mit dem Titel "Unsere Welt verändern – Programm für nachhaltige Entwicklung bis 2030" > Lexikon der Nachhaltigkeit 9.9.15.
- Beitrag der Kantone an Energie- und Klimapolitik: Die Kantone leisten mit Förderprogrammen einen Beitrag zur Erhöhung der Energieeffizienz und damit zur Erreichung der Energie- und CO2-Ziele des Bundes. Dies zeigt die Studie zu Wirkungen der Förderprogramme 2014 (B'amt für Energie 8.9.15).
- Schweiz gehört zu den fünf nachhaltigsten Staaten der Welt: Die Deutschen sehen sich als Vorbild im Umweltschutz. Ein internationaler Vergleich entlarvt das als Mythos. Dennoch gibt es kaum Länder, die nachhaltiger wirtschaften, ausser die skandinavischen und die Schweiz > Zeit 8.9.15.
- Die Hippies im Valle Onsernone (Tessin): Zuerst kamen die Dichter und Denker. Ihnen folgten die Hippies und die 68er, später Glückssucher unterschiedlichster Art. Viele von ihnen sind noch heute da > Tages-Anzeiger 8.9.15.
- Deutsche wollen noch mehr Erneuerbare: Die Energiewende findet in der deutschen Bevölkerung
weiterhin sehr hohe Zustimmung. Laut einer repräsentativen Umfrage halten
93 Prozent der Befragten den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien
für wichtig bis außerordentlich wichtig > Solarmedia 8.9.15.
- Dubai's Solar-Palmen laden Handys: Die Stadt Dubai plant die Einrichtung von mehr als 100 solarbetriebenen „intelligenten“ Palmen, die jedermann den Zugang zu Wi-Fi erlauben und an denen kostenlos Mobiltelefone aufgeladen werden können (cleantech.ch 7.9.15).
- Stopp den Wegwerfwahn - 15 Wege zu weniger Müll > utopia.de 7.9.15.
- Spielen im wilden Wald: Kinder brauchen Zeit in der Natur. Sie finden dort mehr als nur Freiheit. Sie ist Entwicklungsraum und vermittelt ihnen Wissen. Selbst in Städten gibt es Raum dafür > Zeit 7.9.15.
- Das alte Leben vergessen und in der Schweiz neu anfangen: Immer mehr minderjährige Flüchtlinge reisen allein in die Schweiz ein - 2014 waren es 800, doppelt so viele wie im Vorjahr. Weshalb riskieren diese Kinder und Jugendlichen aus Eritrea, Afghanistan, Somalia oder Syrien diese gefährliche Flucht? Drei Schicksale > WoZ 7.9.15.
- Pensionskassengelder befeuern den Klimawandel: Milliarden von Franken aus verschiedenen Schweizer Pensionskassen fliessen in Öl-, Gas- und Kohleunternehmen, die am Klimawandel besondere Schuld tragen. Bei der Pensionskasse des Bundes wird über einen Ausstieg diskutiert, im rot-grünen Zürich will man nichts davon wissen > WoZ 7.9.15.
- Soziale Ungleichheit lähmt Deutschland: Wie gut gelingt es Staaten, eine nachhaltige Wirtschaftspolitik mit
sozialer Gerechtigkeit zu vereinen? Deutschland landet in einer Studie
des Weltwirtschaftsforums nur im Mittelfeld. Vor allem das Steuersystem
schneidet schlecht ab > Spiegel 7.9.15.
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