Montag, 16. November 2015

Survey Woche 47

30 Medien-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser KalenderwocheSeit dem Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden rund 3000 Artikel verlinkt und nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben!
  1. Bis das Kraftwerk nicht mehr strahlt: Längst sollte die Atomruine von Fukushima saniert sein, doch immer noch arbeiten täglich 7.000 Menschen daran, unter schlimmen Bedingungen. Viele werden krank (Zeit 22.11.15).
  2. Quinoa - ein Getreide im Zeichen des Klimawandels: Quinoa gilt als widerstandsfähig und kann laut den UN für mehr Ernährungssicherheit sorgen. Doch auch die Anden-Pflanze ist vom Klimawandel betroffen > green.wiwo.de 22.11.15.
  3. Biofleisch nicht gesünder als konventionell produziertes: Weshalb rotes Fleisch unter Beschuss ist und es dennoch keine weiteren Verbote braucht, sagt Professor Michael Ristow > Tages-Anzeiger 22.11.15.
  4. Worum geht es bei der Weltklimakonferenz in Paris? Das Süddeutsche Klimabüro ist eine Schnittstelle zwischen Forschung und Gesellschaft, um kompetent und in verständlicher Form Informationen zu Klimafragen bereitzustellen. Acht Fragen an das Süddeutsche Klimabüro > sonnenseite.com 21.11.15.
  5. fairunterwegs.org für nachhaltiges Reisen ausgezeichnet: Mit der internationalen Auszeichnung EcoTrophea prämiert der Deutsche ReiseVerband jährlich Initiativen im Tourismus. Siegerin ist die Schweizer Non-Profit-Organisation arbeitskreis tourismus & entwicklung mit ihrem Reiseportal > www.fairunterwegs.org 21.11.15.
  6. CO2-Ausstoss im Verkehr wäre bis 2050 halbierbar: Fast ein Viertel des weltweit ausgestoßenen Kohlendioxids stammt von Autos, Schiffen und Flugzeugen. Doch der Verkehrssektor könnte seine Emissionen deutlich senken, wie eine Studie zeigt. Dafür müsste die Politik aber umdenken > Spiegel 21.11.15.
  7. Saubere Energie für's Klima: Hitzewellen, Dürre, Wirbelstürme, Eisschmelze - Das globale Klima verändert sich rasant. Der Treibhauseffekt lässt sich jedoch nur mindern, wenn der weltweite Energiehunger mit alternativen Energien gestillt wird > 3sat-makro 21.11.15).
  8. Bald Game over für Great Barrier Reef: Das Great Barrier Reef ist in großer Gefahr, warnt der Ozeanforscher Ove Hoegh-Guldberg. Schon 2016 werde es das nächste Massen-Korallensterben geben. Wegen der Kohle > Zeit 20.11.15.
  9. Warmes Wasser lässt Algen in Arktis wachsen: Strömt warmes Wasser in die Arktis, verändert sich das Leben dort massiv. Manche zwischen Grönland und Spitzbergen lebende Arten verschwinden, andere breiten sich aus. Der Wandel reicht bis in die Tiefsee - und ist teilweise unumkehrbar > Spiegel 20.11.15.
  10. Griechenland / Island - Lehrstück über zwei gescheiterte Volkswirtschaften: Im Angesicht der Schuldenkrise -  Island konnte sich erholen, während Griechenland weiter in der Depression steckt von Mark Dittli  > Tages-Anzeiger 20.11.15.
  11. 45 Wochenstunden und bald noch mehr: Schweizer Arbeitgeber wollen die Höchstarbeitszeit abschaffen. Was noch liberalisiert werden soll, wer dahinter steckt > Tages-Anzeiger 20.11.15.
  12. Generation Bataclan: Der Bezirk im Osten von Paris war in den letzten Jahren zu einem beliebten Treffpunkt der Jugend geworden > Der Freitag 19.11.15.
  13. Stevia-Süssstoff - vonwegen pflanzlich: Unter «drastischen Bedingungen» wird der Lifestyle-Süsstoff gewonnen. Und warum wird uns das als natürlich angepriesen – obwohl seit 2010 untersagt > Tages-Anzeiger 19.11.15?
  14. Antworten auf Fragen rund um ETF: Das Angebot an Exchange Traded Fund (ETF) - einer der günstigsten Anlageformen - wird immer umfangreicher. Allein 2015 sind an der Schweizer Börse rund 200 ETF hinzugekommen. Was Anleger über die passiven Anlagefonds wissen müssen (vermoegenszentrum.ch 19.11.15).
  15. 100 Argumente für den Bio-Landbau: Biologischer Landbau bietet vielfältige Vorteile. Die in einem Argumentarium aufgelisteten Gründe für den Biolandbau zeigen, dass die Landbaumethode zu Recht von KonsumentInnen immer stärkeren Zuspruch erhält und von der Politik gefördert wird > Forschungsinstitut für Biologischen Landbau 19.11.15.
  16. Was der Klimagipfel in Paris leisten muss: Die Erwartungshaltung an den Gipfel der Klimarahmenkonvention (UNFCCC) in Paris im Dezember 2015 ist hoch. Doch kann er sie erfüllen? Was sind die wichtigen Meilensteine, die erreicht werden müssen? Und wo müssen vielleicht Parallelprozesse für eine zusätzliche Dynamik sorgen > neue energie 18.11.15?
  17. Das Grundwasser verschwindet: Um die 23 Millionen Kubikkilometer Grundwasser existieren in den obersten zwei Kilometern der Erdkruste. Davon sind zwischen 0,1 und fünf Millionen Kubikkilometer sogenanntes "junges Grundwasser" – Wasser, das nicht älter als 50 Jahre alt ist > klimaretter.info 18.11.15.
  18. Piketty fordert, dass Reiche Klimazeche bezahlen: Menschen, nicht Staaten, sollen die Rechnung für ihren CO2-Ausstoß zahlen – so der Grundgedanke des Ökonomen Thomas Piketty. Europa muss seinem neuen Berechnungssystem zufolge mehr Verantwortung für den Klimawandel übernehmen > sonnenseite.com 18.11.15.
  19. Mit Seetang und Muscheln die Umwelt retten: Mit dem Unternehmen, der Thimble Island Oyster Company, hat Bren Smith eine Meeresfarm im 3D-Design entwickelt, die nicht nur Meeresfrüchte produziert, sondern die Überfischung der Meere reduziert, den Klimawandel verlangsamt und das Ökosystem im Wasser wiederherstellt > green.wiwo.de 18.11.15.
  20. Grünes Licht in Belgien kein Freibrief für Beznau: Die belgische Atomaufsichtsbehörde FANC hat einen höchst fahrlässigen Entscheid gefällt - sie gibt grünes Licht für das Wiederanfahren der beiden Reaktoren Doel 3 und Tihange 2. Greenpeace Schweiz kritisiert den Entscheid der FANC und warnt davor, daraus voreilige Rückschlüsse auf die Situation im Schweizer Uralt-AKW Beznau zu ziehen (Atominfomedia 18.11.15).
  21. Tompkins will nicht Messias sein: Esprit-Gründer Douglas Tompkins will die Welt vor der Klimakatastrophe retten. Er fürchtet aber: "Vielleicht haben wir den entscheidenden Punkt schon überschritten" > Zeit 17.11.15.
  22. Siemens und RWE gemeinsam: Der Essener Energiekonzern und das Erlanger Technologie-Unternehmen wollen mit dem Projekt „RWE Smartpool“ dezentrale Energiesysteme auf einer massenmarkttauglichen Plattform bündeln und somit die Integration von erneuerbaren Energien vorantreiben (pv-magazine.de 17.11.15).
  23. Schweden führt weiterhin im Länder-Ranking: Das ESG-Länderranking von RobecoSAM bewertet 60 Länder. Dänemark rückt in die Top 5 auf , Brasilien ist grösster Verlierer unter den Schwellenmärkten  und für die ESG-Performance der Emerging Markets gilt: verpasste Chancen > Vorsorgemedia 17.11.15.
  24. Neues Kapitel in internationaler Klima-Kooperation: "Paris wird die Geschichte nicht abschließen - aber der Gipfel kann das erste Kapitel in einem neuen Buch der internationalen Klima-Kooperation schreiben", so die Einleitung des Positionspapiers des Wuppertal Instituts zum Pariser Klimagipfel > sonnenseite.com 17.11.15.
  25. Wie Liberale in den Krieg ziehen - von Constantin Seibt: Freiheit, Augenmass, Rechtsstaat waren grosse liberale Projekte. In der NZZ sind sie es nicht mehr > Tages-Anzeiger 17.11.15.
  26. Solarworld ist nachhaltigster PV-Konzern: Im Anfang November 2015 veröffentlichten Ranking des Carbon Disclosure Projects (CDP) konnte SolarWorld seine Position erneut deutlich steigern (solarserver.de 16.11.15).
  27. Waldbrände bedrohen Orang-Utans: Erste Regenfälle in Indonesien dämmen die Waldbrände, die seit zwei Monaten das Land und Nachbarstaaten in dichten Rauch hüllen, langsam ein. Damit werden die verheerenden Folgen sichtbar: Ein Drittel aller wilden Orang-Utans sind bedroht > cleantech.ch 16.11.15.
  28. Klimawandel trifft die Ärmsten: Der Klimawandel macht besonders in Afrika und Südostasien Fortschritte zunichte, die bei der Bekämpfung der Armut erzielt wurden. Das geht aus einem Bericht der Weltbank hervor. Bis 2030 könnten wegen des Klimawandels weitere 100 Millionen Menschen verarmen > cleantech.ch 16.11.15.
  29. Jetzt kommen schwimmende Solaranlagen: Solaranlagen können auch auf Wasser gebaut werden - in England begann der Bau des größten schwimmenden Solarkraftwerks (green.wiwo.de 16.11.15).
  30. Medellín - kolumbianische Stadt des Schreckens hat sich gewandelt: Medellín hat ein Imageproblem - obwohl sich in den vergangenen Jahren viel geändert hat, verbinden viele den Ort nur mit Morden und Drogenkriminalität. Ein Besuch in einer der innovativsten Städte der Welt > Spiegel 16.11.15.

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