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World Sustainability Survey - über 1300 Artikel-Links zum Thema «Länder / Städte und ihre Nachhaltigkeit» aus den Jahren 2012 - 2015         
  1. Soziale Ungleichheit läehmt Deutschland: Wie gut gelingt es Staaten, eine nachhaltige Wirtschaftspolitik mit sozialer Gerechtigkeit zu vereinen? Deutschland landet in einer Studie des Weltwirtschaftsforums nur im Mittelfeld. Vor allem das Steuersystem schneidet schlecht ab > Spiegel 7.9.15.
  2. Blumengraffiti: Maurice Maggi verstreut in Zürich seit 30 Jahren Malvensamen. Erst hat er heimlich gesät. Inzwischen sind seine Pflanzen aus dem Stadtbild nicht mehr wegzudenken > enorm.de 23.8.15.
  3. China's flächendeckend schlechte Luft: Alles redet über den Smog in Peking, wo sich die Atemluft anfühlt wie bei einem Kettenraucher. Doch auch sonst findet sich in China kaum ein Ort mit gesunder Luft > Zeit 21.8.15. 
  4. Diskrepanz bei Löhnen bleibt gross: Rund 41 Prozent des Lohnunterschieds zwischen Frauen und Männern in der Schweiz lässt sich laut den Ökonomen des Bundesamtes für Statistik nicht erklären > NZZ 21.8.15.
  5. Konsumentenschutz lanciert Mecker-Portal: Bei Unternehmen zu reklamieren, sei schwierig geworden, findet der Konsumentenschutz in der Schweiz. Ein Beschwerdeportal soll Abhilfe schaffen > 20minuten.ch 21.8.15.
  6. Web-Portal zu grüner Wirtschaft lanciert: Das neue Dialogportal www.gruenewirtschaft.admin.ch stellt das Spektrum der Grünen Wirtschaft in der Schweiz in den Fokus. Bereitgestellt wird es im Rahmen des Aktionsplans Grüne Wirtschaft durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) > cleantech.ch 21.8.15.
  7. Erster solar betriebener Flughafen der Welt in Indien: Der Cochin International Airport im Bundesstaat Kerela (Indien) soll der erste Flughafen sein, der ausschließlich mit Photovoltaik betrieben wird. Die neue 12-Megawatt-Photovoltaik-Anlage ist offiziell eingeweiht worden - Quelle: pv-magazine 19.8.15.
  8. Froh um jede Arbeit: Vorläufig aufgenommene Flüchtlinge und Ausländer haben Mühe, in der Schweiz einen Job zu finden. Besuch bei zweien, die es geschafft haben > Tages-Anzeiger 19.8.15.
  9. Chinas Luftverschmutzung erreicht die US-Küste: Der Smog aus Asien und insbesondere aus China weht direkt an die Westküste der USA. Dort werden die verbesserten Ozonwerte gleich wieder zunichtegemacht > Tages-Anzeiger 18.8.15.
  10. Die wirklichen Sorgen Chinas: Ängstlich blickt die Welt auf die chinesischen Börsen. Doch die grossen Probleme Chinas liegen in ganz anderen Bereichen > Tages-Anzeiger 1.8.15.
  11. Bereits richtig viel Strom von der Sonne: Eine Auswertung der Stromverbrauchszahlen und der in der Schweiz installierten Photovoltaikanlagen zeigt, dass Solarstrom einen wichtigen Beitrag zur sicheren Stromversorgung der Schweiz leistet. Während der Schönwetter- und Hitzeperiode, die Ende Juni begann, trug die Produktion der Solaranlagen im Durchschnitt 5 Prozent zum Strombedarf bei. Die Spitzenwerte an Sonntagen lagen bei 20 Prozent > Solarmedia 27.7.15.
  12. Keine Energiewende in Frankreich: Frankreich bleibt gefangen in seiner Atomfalle. Daran ändert auch das neue Energiewende-Gesetz nichts, das in dieser Woche verabschiedet wurde (sonnenseite.com 27.7.15).
  13. Schmutziger Strom von Schweizer Produzenten: Der Strom von Axpo, Alpiq, BKW und Repower stammt zum Grossteil aus Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES hat den Strommix der Konzerne analysiert und ruft zu einem dringenden Kurswechsel auf > Solarmedia 27.7.15. 
  14. China plant 130-Millionen-City: Eine Fläche, mehr als doppelt so groß wie Bayern - Peking wird nach dem Willen der chinesischen Staatsführung mit zwei seiner Nachbarregionen zur gewaltigsten Stadt der Welt verschmolzen. Name des Giga-Projekts: Jing-Jin-Ji > Spiegel 26.7.15.
  15. Wieso Schrebergärten wichtig sind: Wenn in den Agglomerationen verdichtet wird, müssen Schrebergärten jeweils als Erstes weichen. Dabei erfüllen sie vielfältige Aufgaben für die Gesellschaft > NZZ 21.7.15.
  16. Griechenland ist Protektorat der EU - von Rudolf Strahm: Die ökonomische Unvernunft der EU-Institutionen im Umgang mit Griechenland bedeutet einen wohl irreparablen Einschnitt in Europa > Tages-Anzeiger 21.7.15.
  17. Schweden auf dem atomaren Rückzug: Finnland möchte seine Kernkraft-Produktion mit einer russischen Anlage erweitern. Das ist aber politisch umstritten. Schweden befindet sich hingegen auf dem Rückzug aus der Kernenergie (NZZ 18.7.15).
  18. Zürichs Luftqualität hat sich deutlich gebessert: Die Stadt Zürich liefert neu stündlich aktuelle Luftqualitätsdaten. Betrachtet man den Verlauf der letzten 25 Jahre, zeigt sich ein deutlicher Trend, wie drei Animationen zeigen > Tages-Anzeiger 18.7.15.
  19. Arm finanziert reich: Aus den Entwicklungsländern fließt doppelt so viel Geld in die Industriestaaten wie umgekehrt. Das besagt nun erstmals eine Studie > taz 17.7.15.
  20. Aus den Oasen sickert das Leben: Seit 3.000 Jahren werden in Oasen in der Wüste Omans Datteln und Weizen angebaut. Von dieser Kultur können wir lernen – falls sie jetzt nicht zerstört wird > Zeit 17.7.15.
  21. Besonders alt sind die Schweizer AKW: Weil kaum noch AKW gebaut werden, altern die Meiler weltweit. Besonders betagt sind sie in der Schweiz > Tages-Anzeiger 15.7.15.
  22. Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit sind Voraussetzung für Entwicklung: Aus diesem Grund gehört das Engagement in fragilen Kontexten zu den Schwerpunkten der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA. Ein Gespräch mit Markus Heiniger, Experte für das Thema Konflikt und Menschenrechte > DEZA 15.7.15.
  23. Ganze Länder könnten Milliarden sparen: Mit einer Energiewende würde die Dominikanische Republik nicht nur das Klima entlasten, sondern auch die Staatskasse (Wirtschaftswoche Green 14.7.15).
  24. Apulien - Landurlaub in der Gourmet-Abteilung: Apulien galt lange als vergessenes Stück Italien gegenüber von Albanien. Heute ist die Region im Stiefelabsatz angesagt. Denn Olivenbauern, Künstler und Hoteliers haben dem Südzipfel einen ordentlichen Schliff verpasst > Spiegel 14.7.15.
  25. Wiener Konferenz bringt Durchbruch im Atomstreit: Die Angst vor der iranischen Atombombe treibt den Westen und den Nahen Osten seit der Jahrtausendwende um. Mehr als zehn Jahre wurde vor allem zwischen den USA und Iran verhandelt. Jetzt ist ein Abschluss gelungen > Tages-Anzeiger 14.7.15.
  26. Obama - Solarenergie für Arme: Präsident Obama will die Sonnenenergie auch für arme Bevölkerungsschichten erschwinglich machen. Damit sollen die USA dem Ziel näher kommen, bis 2030 20 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken (cleantech.ch 13.7.15).
  27. Die 17 Gebote der Entwicklungspolitik: Die Vereinten Nationen wollen die Welt verbessern. Armut und Hunger beenden, Klima und Meere schützen sind nur einige Entwicklungsziele. Realitätsfern? Nicht unbedingt > Zeit 13.7.15.
  28. Die unheimliche Macht der Bauern: Die Bauern haben es geschafft, ihre Industrie abzuschotten und jährlich Milliarden von Franken an Subventionen zu erhalten. Ihren Erfolg verdanken sie einem verklärten Bild der Landwirtschaft in der Schweiz, einer hervorragenden Organisation und harten Einschüchterungsmethoden > NZZ am Sonntag 12.7.15.
  29. Kinder - Helden der Arbeit: Kinderarbeit gilt als soziales Übel. Doch wie realistisch ist ein weltweites Verbot, solange Familien ohne die Mithilfe von allen nicht genug Geld zum Leben haben? Was Kinder in Bolivien denken > NZZ am Sonntag 12.7.15.
  30. Brisante Vorschläge zu Hitzewellen: Der Bund zählt Hitzewellen zu den drei grössten Risiken für die Bevölkerung – sie führen zum starken Anstieg von Todesfällen. Laut der Klimaforschung ist aber bereits so gut wie sicher: Die Schweiz wird in Zukunft mehr und extremere Hitzewellen verzeichnen > NZZ am Sonntag 12.7.15.
  31. Kalifornien schaltet die Strandduschen ab: Die extreme Dürre zwingt Kalifornien zu stärkeren Eingriffen in den Wasserverbrauch. Der US-Bundesstaat wird ab der kommenden Woche die Duschen an den Stränden abschalten > Spiegel 12.7.15.
  32. Europa führend bei Erneuerbaren: Dänemark, Spanien und Portugal gelten als Pioniere der erneuerbaren Energie. Sie speisen heute weit mehr Sonnen- und Windenergie in ihre Stromnetze ein als jemals erwartet und zeigen so, dass eine Energiewende unabhängig von der geografischen Lage möglich ist. Europa hat künftig die Chance, seine Vorreiterrolle weiter auszubauen (eth-zukunftsblog 11.7.15).
  33. Jetzt wollen alle sauberen Strom: In der Schweiz bricht die Nachfrage nach Atomstrom ein, dafür steigt das Bedürfnis nach erneuerbarer Energie. Glücklich sind die Befürworter der Energiewende gleichwohl nicht (Tages-Anzeiger 10.7.15).
  34. Kenia baut Afrikas grösste Windfarm: Kenias – nicht unumstrittener – Regierungschef Kenyatta will eine 310-Megawatt-Windfarm bauen lassen. Die Anlage wäre die größte in Afrika und könnte 17 Prozent des Strombedarfs des Landes decken > Wirtschaftswoche Green 9.7.15.
  35. Peking hat sich in zehn Jahren vervierfacht: Dagegen wirkt Berlin wie Provinz - Chinas Hauptstadt Peking hat sich von 2000 bis 2009 um das Vierfache ausgedehnt. Neue Siedlungen verändern das Klima der Metropole > Spiegel 8.7.15.
  36. Kapitalismuskritik ist Selbstberuhigung: Im Unbehagen am Kapitalismus zeigt sich die Grundfrage der Moderne - wie gehen wir mit Komplexität um? Das gilt nicht nur im Fall Griechenland > Zeit 7.7.15.
  37. Flüchtlingskinder fordern Schweizer Behörden: Immer mehr Jugendliche unter 18 Jahren fliehen ohne Eltern in die Schweiz. Ihre Betreuung stellt die Kantone vor grosse Herausforderungen > Tages-Anzeiger 7.7.15.
  38. Ohne Schuldenschnitt geht es nicht - von Rudolf Strahm: Wirtschaftsexperte und Ex-Preisüberwacher Rudolf Strahm sagt, dass die Schuldenkrise vielen Linken das Vertrauen in die EU nimmt. Und dass Griechenland  am Sonntag nicht aus Trotz Nein gesagt hat > Tages-Anzeiger 7.7.15.
  39. Essbare Städte: Urban Gardening bringt den Gemeinden viele Vorteile - mehr Biodiversität, geringere Kosten, weniger Littering. Die Bevölkerung wird involviert und durch den Anbau seltener Sorten erleben die Anwohnerinnen und Anwohner vor Ort, wie vielfältig das eigene Essen sein kann > Pusch 5.7.15.
  40. Unberührte Flüsse für heisse Tage: Wilde Wasser sind selten und schützenswert. Überzeugen Sie sich selbst. Der WWF hat Ausflüge zu den schönsten Gewässern der Schweiz zusammengestellt. In unberührter Natur finden sich eindrückliche Landschaften, seltene Pflanzen und Tiere - und nicht zuletzt Ruhe vom Alltag > WWF 5.7.15.
  41. Grösste Solaranlage der Welt am Netz: Fotovoltaik gilt bislang als dezentrales System zur Stromerzeugung. Das stimmt aber nur, solange die Zellen auf Dächer montiert oder auf überschaubaren Flächen aufgestellt werden. In den USA geht jetzt die grösste Solarstromanlage der Welt ans Netz  > Wirtschaftswoche Green 4.7.15.
  42. Ausschreibungen fürs Stromsparen: 2015 werden in der Schweiz zum sechsten Mal Wettbewerbliche Ausschreibungen zum Stromsparen im Industrie- und Dienstleistungsbereich und in den Haushalten durchgeführt. Die Resultate für die erste Ausschreibung für Programme liegen vor: 30 Programme erhalten insgesamt 33 Millionen Franken an Förderbeiträgen, um kostengünstig und nachhaltig Strom zu sparen > Solarmedia 3.7.15.
  43. Die Schweiz hat andere Sorgen: Während man sich im Rest der Welt vor Krieg und Staatskollaps fürchtet, ist in der Schweiz ein Stromausfall das Schreckensszenario Nummer eins > Tages-Anzeiger 2.7.15.
  44. China will CO2-Ausstoss mehr als halbieren: Wie stark sich das Klima der Erde erwärmen wird, hängt vom CO2-Ausstoß in China ab. Das Land investiert mehr in alternative Energie als alle anderen Staaten. Die neuen Abgasziele werden trotzdem kaum zu erreichen sein > Spiegel 1.7.15.
  45. Novartis droht Milliardenzahlung: In der Nacht auf Dienstag wurde gegen Novartis in den USA eine Klage eingereicht. In dem Schmiergeldprozess drohen dem Pharmakonzern nun Bussgelder in Milliardenhöhe > NZZ 1.7.15.
  46. USA und Kuba wollen Botschafter austauschen: Bald wird es in Washington und in Havanna Botschaften des jeweils anderen Landes USA und Kuba geben. Bereits im April hatte Präsident Obama Raúl Castro getroffen, ein bis kurz zuvor kaum vorstellbares Ereignis > NZZ 1.7.15.
  47. Europa erlebt Krise historischen Ausmasses - und das ist nicht Griechenland: 137'000 Personen sind seit Anfang Jahr über das Mittelmeer nach Europa geflohen. Das UNO-Flüchtlingshilfswerk rechnet damit, dass die Zahl der Flüchtlinge weiter steigt > TA 1.7.15.
  48. Klimawandel - es wird ungemütlich: Felsstürze, Wasserknappheit, neue Tier – und Pflanzenarten - der Klimawandel kommt nicht, er ist längst da. Wie die Schweiz nach Wegen sucht, um mit dem Schlimmsten fertig zu werden > Beobachter 1.7.15.
  49. Auf steinigem Weg zur grössten Solaranlage der Schweiz: Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) und die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) planen am Walensee die derzeit grösste Solaranlage der Schweiz. Deren Realisierung hängt massgebend davon ab, ob sie wirtschaftlich und bewilligungsfähig sein wird > Solarmedia 30.6.15.
  50. Afrika wird seiner Chancen beraubt: Während in Europa lautstark Kritik am europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP geübt wird, werden Länder Afrikas von der EU zur Öffnung ihrer Märkte gedrängt. Die Folgen sind dramatisch > Wochenzeitung 29.6.15.
  51. Alesund in Norwegen - diese Stadt hat Jugendstil: Dank einer Katastrophe ist Ålesund eine der schönsten Städte Norwegens: Nach einem verheerenden Feuer vor 111 Jahren wurden sämtliche Häuser im Jugendstil wiederaufgebaut - von einigen der besten Architekten des Landes > Spiegel 29.6.15.
  52. Europa fischt im Trüben: Die Umweltbehörde der EU warnt, dass Europa zentrale Ziele beim Meeresschutz verfehlt. Die meisten marinen Ökosysteme seien unter Druck > tageszeitung 28.6.15.
  53. Elektrische Fähre - Schifffahrt in Grün: Kein Ölverbrauch, keine Emissionen - die Fähre „Ampere“ bewegt sich in norwegischen Gewässern auf komplett elektrischer Basis > Wirtschaftswoche Green 27.6.15.
  54. «Europa ist eine Erfolgsgeschichte»: Werner Weidenfeld, deutscher Politologe, ist überzeugt, dass trotz Krise Europa noch immer die Antwort der Demokratie und des Friedens auf eine Geschichte des Kriegs und der Gewalt ist > Tages-Anzeiger 27.6.15.
  55. See wird zur grössten Energiequelle: Die grossen Schweizer Seen werden da und dort schon heute energetisch genutzt. Doch nirgendwo sonst gibt es derart grosse Pläne wie in der Innerschweiz (NZZ 26.6.15).
  56. Deponie Kölliken ist für - 900 Mio. CHF - geräumt: Der Rückbau der Sondermülldeponie Kölliken, der grössten Altlast der Schweiz, ist abgeschlossen. Tausende von Tonnen Sondermüll wurden in acht Jahren ausgebaggert und entsorgt. Die Kosten liegen bei knapp 900 Millionen Franken > NZZ 26.6.15.
  57. Deutlich weniger Energie verbraucht: Der Endenergieverbrauch der Schweiz ist 2014 gegenüber dem Vorjahr um 7,7% auf 825‘770 Terajoule (TJ) gesunken. Die warme Witterung hat sich im Jahre 2014 deutlich auf den schweizerischen Energieverbrauch ausgewirkt > Solarmedia 25.6.15.
  58. Frankreichs Supermärkte müssen abgelaufene Lebensmittel spenden: Frankreich geht ab sofort gegen die Verschwendung von Lebensmitteln vor - die Französische Nationalversammlung hat einstimmig einen Gesetzeszusatz verabschiedet, der es Supermärkten verbietet, Lebensmittel wegzuwerfen > Global Marshallplan Initiative 25.6.15.
  59. Konzerne prellen Entwicklungsländer um Steuern: Komplizierte Investitionen, global über Steueroasen abgewickelt - laut Uno entgehen so ärmeren Ländern 100 Milliarden Dollar an Steuereinnahmen – jährlich > Tages-Anzeiger 25.6.15.
  60. Höchstleistung mitten im Smog: Erstmals seit 16 Jahren wurde in Chile der Umweltalarm ausgerufen. Auf Fussball wollte die Regierung dennoch nicht verzichten > Tages-Anzeiger 23.6.15.
  61. Bevölkerungswachstum als Energiewende-Killer? Die neuen Einwohner-Prognosen befeuern in der Schweiz den Streit um die Realisierbarkeit der Energiewende > Tages-Anzeiger 23.6.15.
  62. Hip oder kaiserlich - ausgefallene Unterkünfte in Wien: Übernachten im Schaufenster, Einkaufen mit dem Gastgeber oder Arbeitsplätze in der Lobby - in Wien finden Städtebummler jede Menge origineller Unterkünfte > Spiegel 20.6.15.
  63. G-7 setzt den falschen Klima-Fokus:  Die G7-Staaten wollen null Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2100 erreichen. Peter Droege bringt das nicht zum Jubeln. Der Präsident des Europäischen Verbands Erneuerbarer Energien Eurosolar und Professor an der Universität Liechtenstein fordert radikalere Ziele > cleantech 17.6.15.
  64. Insel mit zwei Herbergen vor Nicaragua: Die Einwohner von Little Corn brauchen keine Nachnamen - bei 800 Einwohnern kennt eh jeder jeden. Auf der Insel vor Nicaragua gibt es nur zwei echte Hotels, hier lässt sich die Karibik noch erleben wie vor 50 Jahren > Spiegel 17.6.15.
  65. Intensität bewaffneter Konflikte hat zugenommen: Der Global Peace Index sieht Europa erneut als friedlichste Gegend der Welt. Die Gegensätze zwischen den Regionen werden der heute veröffentlichten Studie zufolge größer > Zeit 17.6.15.
  66. In Afrika fehlt die Energie: Länder Afrikas südlich der Sahara verlieren das Rennen um die Energieversorgung. Laut einem Bericht könnte die Region die einzige der Welt werden, in der die Anzahl der Menschen ohne moderne Energiezufuhr wächst. Ein Fonds zur Finanzierung sauberer Energie soll helfen (cleantech.ch 16.6.15).
  67. Energiewende ist Sonnenwende: Die Energiewende hat längst eingesetzt. Das erkennt, wer offenen Auges durch das Land fährt – in der Schweiz vielleicht etwas weniger als in den umliegenden Nachbarstaaten, und paradoxerweise ausgerechnet im nördlichen. Paradox, weil Deutschland ja weiss Gott nicht so gute Voraussetzungen für die erneuerbaren Energien hat wie die Schweiz - von Guntram Rehsche > Solarmedia 14.6.15.
  68. Gern durch Bern: Die Stadt ist groß geworden, bedeutend und prächtig. Der Schriftsteller David Wagner und seine Studierenden haben Bern literarisch erlaufen. Auszüge aus ihrem "Bernbuch" > Zeit 14.6.15.
  69. Clinton will die USA zur grünen Supermacht machen: Bei ihrem ersten großen Wahlkampfauftritt wird Hillary Clinton persönlich. Und sagt: "Mein Ziel ist es, die USA zur grünen Supermacht zu machen" > Zeit 14.6.15.
  70. Umstrittener Zugang zu Hanfprodukten: Die übergroße Mehrheit der BewohnerInnen in Deutschland fordert eine Cannabis-Freigabe für Kranke. Für Betroffene gibt es derzeit kaum einen legalen Zugang zu der Droge > Spiegel 13.6.15.
  71. Pestizid-Alarm! Viele Flüsse im Mittelland der Schweiz sind mit einem Cocktail von Pestiziden belastet, die den Grenzwert seit Jahren massiv überschritten > infosperber 13.6.15.
  72. Solarlampen für Millionen: Das vergangene Jahr ist für SolarAid das bislang erfolgreichste gewesen. Zehn Millionen Menschen in Afrika nutzen heute Solarlampen, die sich durch das SolarAid-Engagement in den Entwicklungsländern verbreitet haben. Dahinter steht der Solarunternehmer Jeremy Legett - dem Eigner von Solarcentury > Wirtschaftswoche Green 13.6.15.
  73. Norwegens phänomenale Schatztruhe: Seit 1996 legt Norwegen die Einnahmen aus dem Ölgeschäft für künftige Generationen auf die Seite. Dieser Staatsfonds, der grösste seiner Art weltweit, ist zu einem schwergewichtigen Investor geworden > NZZ 12.6.15.
  74. Ressourcen-Effizienz ist Gebot der Stunde: Bereits ein Jahr nach der Gründung des Netzwerks Ressourceneffizienz Schweiz Reffnet.ch profitiert die Wirtschaft von grossen Material-, Energie- und Kosteneinsparungen. Acht Schweizer Unternehmen haben konkrete Massnahmen umgesetzt, welche konservativ gerechnet zu einer Reduktion der Umweltbelastung in der Grössenordnung von 50 Milliarden Umweltbelastungspunkten führen > reffnet.ch 11.6.15.
  75. Wie ökologisch ist die Verkehrswende? Der Bundesrat will mit Mobility Pricing den Verkehr in der Schweiz  intelligenter lenken. Das muss nicht zum Vorteil der Umwelt sein > Tages-Anzeiger 11.6.15.
  76. Einmal Drecksarbeit - und zurück: Spanien wehrt sich gegen mehr Flüchtlinge. Lieber sollen weiter Migranten auf Zeit kommen, die miese Jobs in der Landwirtschaft übernehmen und wieder gehen > Zeit 10.6.15.
  77. Zweite Chance für Lehrabbrecher: Der Verein Urupu vermittelt jungen Erwachsenen einen Einstieg in die Arbeitswelt. Die treibende Kraft hinter dem Projekt in der Schweiz ist Ruedi Winkler > Tages-Anzeiger 9.6.15.
  78. US-Umweltbehörde entwarnt für Fracking: Die Umweltbehörde der USA erklärt, dass Fracking keinen nachhaltigen Schaden beim Trinkwasser verursacht. Die Öl- und Gasbranche sieht sich bestätigt. Umweltschützer weisen jedoch auf fehlende Daten hin. Auch die Behörde hält Schäden für denkbar (cleantech.ch 9.6.15).
  79. Regime zwingt Eritreer zur Massenflucht: Hinrichtungen, Folter, Zwangsarbeit - die UNO wirft Eritrea massive Menschenrechtsverletzungen vor. Viele Einwohner wählen für ihre Flucht gefährliche Routen > Tages-Anzeiger 8.6.15.
  80. Genügend Mittel gegen Jugendarbeitslosigkeit wären da: In Europa sind 5,1 Millionen Jugendliche ohne Arbeit. Die Jugendarbeitslosigkeit kostet Europa viel Geld und auch die Zukunft, warnt die Ökonomin Brigitte Unger > Zeit 7.6.15.
  81. Hoffnung auf Energie-Jackpot im Jura: Im jurassischen Haute-Sorne will ein Verbund aus Stadtwerken 5000 Meter tief bohren – um mit Geothermie Strom zu gewinnen. Ein Teil der Bevölkerung sorgt sich (Tages-Anzeiger 5.6.15).
  82. Natur findet statt: Die letztjährige Sieger-Idee des Ideen- und Projektpool-Wettbewerbes des Kantons Aargau, wird nun in den Gemeinden Baden und Ennetbaden in die Tat umgesetzt. Das Ziel: eine naturnahe Gestaltung öffentlicher und privater Grünflächen > Pusch 4.6.15.
  83. Wie Arbeitskräfte in Europa ausgebeutet werden: Hungerlohn, einkassierte Pässe, keine freien Tage - in Europa ist schwere Ausbeutung von Arbeitskräften in einigen Wirtschaftszweigen weit verbreitet > Spiegel 2.6.15.
  84. Kahlschlag bedroht italienisches Paradies Salento: Im Stiefelabsatz Italiens liegt eine Region, die jahrelang als Geheimtipp galt: Salento. Nun bedroht ein Pflanzenbakterium die Idylle > Zeit 1.6.15.
  85. China senkt den Kohleverbrauch: Die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt könnte zum Vorbild werden. Experten sind sich nicht einig, ob die Energiepolitik dafür verantwortlich ist oder das gebremste Wirtschaftswachstum > Tages-Anzeiger 29.5.15.
  86. Mit Norwegens Öl-Milliarden gegen den Klimawandel: Der milliardenschwere Staatsfonds Norwegens soll nicht mehr in Kohleunternehmen investieren. Eine weitreichende Entscheidung, die auch deutsche Konzerne treffen könnte > Zeit 28.5.15.
  87. Revolution macht Laune: Srđa Popović wuchs in Jugoslawien auf und wurde dort zum Revolutionär. Nun lehrt er an Universitäten, wie man fröhlich Diktatoren stürzt > freitag.de 26.5.15.
  88. Die Zukunft ist solar: Das St. Galler Forum für das Management erneuerbarer Energien hat vor Pfingsten den Weg in die Energiezukunft der Schweiz gewiesen. Internationale wie nationale Experten liessen keinen Zweifel an ihrer Vision, dass die Energiezukunft solar ist – und neue Zahlen einer Umfrage belegen, dass die schweizerische Bevölkerung bereit scheint, dieser Vision zu folgen > Solarmedia 25.5.15.
  89. Schweiz ist das Schlusslicht - und doch nicht: Die Schweiz hinkt der EU bei der Sonnen- und Windstromproduktion um Jahre hinterher. Die europäischen Länder produzierten 2014 im Durchschnitt 5,7 mal mehr grünen Strom > Solarmedia 23.5.15.
  90. Jetzt drosseln auch Bauern in Kalifornien ihren Wasserverbrauch: Nirgends in den USA werden so viele Agrarprodukte angebaut wie in Kalifornien. Die katastrophale Dürre in dem Land zwingt die Bauern jetzt zu Zugeständnissen: Die ersten schränken ihren Wasserverbrauch drastisch ein - freiwillig > Zeit 23.5.15.
  91. China senkt erstmals CO2-Ausstoss: China hat seinen CO2-Ausstoß im Energiesektor in den ersten vier Monaten des Jahres drastisch gesenkt. Insgesamt gelangten in China bis zu fünf Prozent weniger des klimaschädlichen Gases in die Atmosphäre als im gleichen Zeitraum des Vorjahres > Wirtschaftswoche Green 20.5.15. 
  92. Strombarone im Abseits: Die Wasserkraft in der Schweiz hat ein Renditeproblem. Doch die wachsenden Forderungen der Branche nach Subventionen sind nicht gerechtfertigt und politisch riskant (NZZ 21.5.15).
  93. Umweltschutzgesetz in Frage gestellt: Überraschend hat sich die Umweltkommission des Nationalrates gegen die Revision des Umweltschutzgesetzes entschieden. Die Kommission macht ihren Entscheid von April rückgängig, die Verschwendung von Ressourcen zu vermindern. Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch ist enttäuscht von dieser kurzsichtigen Politik und fordert vom Nationalrat ein klares Zeichen für eine Grüne Wirtschaft > Pusch 20.5.15.
  94. Der Wüstenstrom kommt doch: Desertec mag gescheitert sein. Trotzdem entsteht in Marokko gerade ein riesiges, wegweisendes Wüstenstrom-Projekt. Nur ein Problem gibt es noch > Zeit 20.5.15.
  95. ken töten in Österreich gestoppt: In Brütereien in Deutschland werden jährlich bis zu 50 Millionen Küken als unerwünschtes Nebenprodukt getötet - das soll jetzt in Österreich aufhören > sonnenseite.com 19.5.15.
  96. Der aktuelle Jahresreport Föderal Erneuerbar porträtiert für ganz Deutschland umfassend die jeweiligen Strategien, Schwerpunkte und Erfolge der Bundesländer im Energiewende-Prozess > Solarmedia 18.5.15.
  97. Dem Titicaca-See droht der biologische Tod: Der Titicaca-See in Bolivien ist wegen seines Artenreichtums und der landschaftlichen Schönheit berühmt. Doch die starke Verschmutzung durch Abwasser droht das einzigartige Biotop zu zerstören > Tages-Anzeiger 17.5.15.
  98. Wie Airbnb zu kalten Betten führt: Airbnb ist in den Verdacht geraten, die Wohnungsnot zu verschärfen - am Beispiel der Städte San Francisco und Zürich > Tages-Anzeiger 16.5.15.
  99. Verlockende Arktis-Reserven: Die Regierung der USA erlaubt Shell erste Bohrungen nach Öl und Gas in der Arktis. Das birgt Risiken (Tages-Anzeiger 16.5.15).
  100. Atommüll-Entsorgung läuft aus dem Ruder: In Deutschland drohen die Kosten der Atommüll-Entsorgung aus dem Ruder zu laufen. Auch die Schweiz muss über die Bücher (infosperber.ch 15.5.15).
  101. Fahrradweg aus Solarzellen bringt viel Strom: Nördlich von Amsterdam testet das Startup Solaroad den weltweit ersten Solarradweg – bisher mit Erfolg > Wirtschaftswoche Green 15.5.15.
  102. Paris wird immer mehr zur Velostadt: Express-Schneisen, Radboxen, Förderung für E-Bikes - Paris soll endgültig fahrradfreundlich werden. Bürgermeisterin Hidalgo will mit ihrem "Plan Vélo" eine echte Fahrradmetropole schaffen. Nicht jedem gefällt das > Spiegel 15.5.15.
  103. Dem Mittelstand geht es doch nicht so schlecht: Entgegen einer weit verbreiteten Meinung hat sich der Mittelstand stabil entwickelt. Er werde auch nicht unverhältnismässig stark durch Steuern und Abgaben belastet. Zu diesem Schluss kommt der Bundesrat auf Basis einer Studie, die er für die Schweiz im Auftrag des Nationalrats erstellen liess > NZZ 14.5.15.
  104. Ein Bergdorf im Piemont erholt sich: Das Bergdorf Ostana in Piemont in Nord-Italien zählte vor 30 Jahren noch fünf Einwohner, heute sind es wieder 150. Junge Leute aus Turin ziehen hierher, auf der Suche nach Verdienstmöglichkeiten und neuen Lebensformen. Die Städter bringen frischen Wind > NZZ 14.5.15.
  105. Schön und scharf im Baskenland: Männer mit Mützen, glückliche Schafe und scharfer Chili - im 700-Einwohner-Dorf Ainhoa im Baskenland auf der Seite von Frankreich ist die Welt noch in Ordnung. Der Ort ist zu idyllisch, um sich auf Dauer vor den Touristen verstecken zu können > Spiegel 14.5.15.
  106. Schweiz bildet ArbeitnehmerInnen am besten aus: Ausbildung top, Beschäftigung älterer Menschen flop - ein Bericht des Weltwirtschaftsforums zeigt, wie es um die Talent- und Arbeitsförderung in der Schweiz steht > Tages-Anzeiger 14.5.15.
  107. Historisches Höchst bei nachhaltigen Geldanlagen: Nachhaltiger Anlagemarkt in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht mit 197,5 Milliarden Euro Rekordstand –  Zuwachs von 47 Prozent im Vergleich zum Vorjahr –  Ausschlusskriterien sind im Mainstream angekommen –  Anlagestrategie Impact Investment wächst mit einem Plus von 74 Prozent besonders stark > Vorsorgemedia 13.5.15.
  108. Bevölkerung steht hinter Energiewende: Die Bevölkerung der Schweiz ist umweltbewusster geworden, zeigt die neue Studie Univox Umwelt 2014. Insbesondere wird die Energiewende als positiv eingeschätzt und als eine wirtschaftliche Chance wahrgenommen (cleantech 12.5.15).
  109. USA erlauben Shell Öl- und Gasbohrungen in der Arktis: Der Energieriese Shell darf ab dem Sommer im arktischen Ozean nach Öl und Gas bohren. Eine entsprechende Erlaubnis hat die Regierung der USA unter Auflagen erteilt. Umweltschützer warnen vor unüberschaubaren Risiken > Spiegel 12.5.15.
  110. Erste schwimmende Sonnenkraftwerke in Japan: Der Technik-Konzern Kyocera hat in Japan zwei schwimmende Solarparks in Betrieb genommen (Wirtschaftswoche Green 11.5.15).
  111. 36 Kohlekraftwerke könnten in Deutschland sofort vom Netz: Fast die Hälfte aller Braunkohlekraftwerke könnte in Deutschland sofort abgeschaltet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Simulation zum deutschen Strommarkt im Auftrag von Greenpeace. Der Strompreis würde nur leicht steigen (Spiegel 10.5.15).
  112. Veloparadies Amsterdam: Fast 70 Prozent der Bewohner Amsterdams sind täglich mit dem Fahrrad unterwegs. Die Stadt bietet traumhafte Bedingungen für Radler - und will diese noch verbessern. Sogar ein wirksames Mittel gegen Fahrraddiebstahl wurde gefunden > Spiegel 9.5.15.
  113. Energiewende am südlichen Mittelmeer: Demnächst geht das weltgrösste solarthermische Kraftwerk in Marokko ans Netz. Auch bei anderen Alternativenergien nimmt das Land in Nordafrika eine Vorreiterrolle ein > NZZ 7.5.15.
  114. Kampf um den letzten Tropfen: Kalifornien erlebt die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten. Die Bauern graben sich gegenseitig das Wasser ab > Tages-Anzeiger 25.4.14.
  115. Lebensgefährliche Schufterei der TextilarbeiterInnen: Mehr als tausend Menschen starben bei dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch vor zwei Jahren, Unzählige wurden verletzt. Zum Gedenken versammeln sich Hunderte Arbeiter - die Zustände haben sich aber kaum verbessert > Spiegel 24.4.15.
  116. Das will die Konzerninitiative: Kindersklaven stellen Schweizer Schokolade her. Dies will die am Dienstag lancierte Konzern-Initiative verhindern.  Um was geht es  und warum wurde ein identischer Vorstoss im Nationalrat in einem denkwürdigen Entscheid abgelehnt > Tages-Anzeiger 22.4.15?
  117. Vancouver und andere Grossstädte werden grün: Die Stadt Vancouver will sich bis 2035 zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgen. Vor allem die Elektrizität, der Verkehr, das Heizen und das Kühlen sind dabei eine Herausforderung > cleantech.ch 21.4.15.
  118. Neue nachhaltige Wege in Ecuador: Ecuador verpflichtet sich per Verfassung der Idee nachhaltigen Wirtschaftens. Wie das funktionieren kann, beschreibt Alberto Acosta > der Freitag 21.4.15.
  119. Diese Typen wählen nie: Warum geht in der Schweiz über die Hälfte der Wahlberechtigten nicht wählen? Ein Viertel davon lässt die Politik kalt. Jeder fünfte weiss schlicht zu wenig, um wählen zu können > NZZ 19.4.15.
  120. Wieviele Jobs bringt Energiewende?: Eine neue Studie zeigt: In Deutschland schafft die Energiewende mehr Stellen, als sie vernichtet. In der Schweiz polarisiert dieses Resultat > Tages-Anzeiger 18.4.15.
  121. Spanien ohne Orangen, Wein und Olivenöl: Eine Studie zeigt auf, dass der Klimawandel in nur 35 Jahren auch enorme ökonomische Konsequenzen für die Iberische Halbinsel und Spanien hat. Der Anbau von Zitrusfrüchten, Trauben und Oliven ist gefährdet > cleantech.ch 17.4.15.
  122. Am Ende betete der Glencore-Chef mit Dorfbewohnern: Ein Bürgerkomitee aus dem Säuliamt kritisierte den Glencore-Chef scharf, bis dieser zum Augenschein an den «Tatort» einlud. Silvia Berger kehrte soeben von der gemeinsamen Reise nach Kolumbien zurück > Tages-Anzeiger 17.4.15.
  123. Smog-Hauptstadt der Welt liegt nicht in China: Neu-Delhi, die Hauptstadt von Indien, ist jene mit der schlechtesten Luft weltweit, der Smog kostet die Inder laut Forschern drei Jahre ihres Lebens. Die Behörden halten mit Fahrverboten dagegen - aber das reicht nicht > Tages-Anzeiger 17.4.15.
  124. Was Autos die Gesellschaft kosten: Verkehr hat schmerzhafte und stinkende Nebenwirkungen - Umweltschäden und Unfälle kosten die Gesellschaft Schweiz ein Vermögen. Was verursacht die Kosten? Und vor allem: Wer trägt sie > Tages-Anzeiger 15.4.15?
  125. Solarstrom in Deutschland rentabel: In Deutschland ist der so genannte Eigenverbrauch von Solarstrom unterdessen rentabel. Will heissen: Es lohnt auch ökonomisch, neben der PV-Anlage eine Speichereinrichtung zu erstellen und damit den Anteil an selbst verbrauchtem Solarstrom deutlich zu erhöhen > Solarmedia 15.4.15
  126. Was der Verkehr kostet: Ob Strasse, Schiene oder Luft: Neue Zahlen zeigen, wie die verschiedenen Verkehrsträger in der Schweiz zu Buche schlagen – und zu welchem Grad die Benutzer die Kosten tragen > Tages-Anzeiger 14.4.15.
  127. Kein Geld für Infrastruktur: Kaputte Straßen, Brücken und Schienen sind die Achillesferse der USA, der größten Volkswirtschaft der Welt. Nun wird es noch schlimmer. Ende Mai sind die Kassen des Autobahnfonds leer. Daraus wird der öffentliche Verkehrsinfrastruktur zu 43 Prozent finanziert > cleantech 14.4.15.
  128. Weiterhin starkes Wachstum der Solarinvestments: Weltweit wurden im ersten Quartal 50,5 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien investiert, 15 % weniger als im ersten Quartal 2014. Allerdings stiegen die Solar-Investitionen um 7 % auf 31,8 Milliarden USD, während es im Windsektor einen Einbruch um 30 % gab > Solarmedia 13.4.15.
  129. Indien geht gegen Greenpeace vor: Weil sich Greenpeace gegen die Kohlepolitik in Indien engagiert, hat die Regierung der Organisation den Kampf angesagt. Mehrere Konten wurden eingefroren > NZZ 13.4.15.
  130. Regionale Produkte stehen in rauhem Wind: Regionale Produkte boomen. Doch kann man mit ihnen auch strukturschwache Landstriche beleben? Eine Initiative im Westerwald (Deutschland) versucht es. Und kämpft, seit Jahren > Spiegel 12.4.15.
  131. Schwerer Schlag für Frankreichs Atomindustrie - und Folgen für die Schweiz: Im Reaktorbehälter des AKW-Neubaus Flamanville sind Risse aufgetaucht. Die französische Presse mutmasst irreparable Schäden, während sich die sonstige Atomwelt bedeckt hält. Vielleicht ein weiterer Sargnagel für die französische Atomsparte > Solarmedia 11.4.15.
  132. Eine Milliarde für den Klimaschutz: Die deutsche Bundesregierung will Klimaschutzprojekte anschieben. Noch in diesem Jahr soll die KfW-Bank daher grüne Anleihen für eine Milliarde Euro kaufen (Wirtschaftswoche Green 11.4.15).
  133. Mindestlohn - alles halb so schlimm: Ökonomen und Verbände hatten vor gravierenden Schäden für die deutsche Wirtschaft durch den gesetzlichen Mindestlohn gewarnt. In den meisten Punkten lagen sie falsch > Zeit 10.4.15.
  134. Ferienhaus als Öko-Labor auf Teneriffa: Der Fluss im Wohnzimmer temperiert den Raum, das Trinkwasser kommt aus dem Ozean - auf Teneriffa erproben Urlauber die Zukunft des Ökotourismus in einem Feriendorf. Es nutzt das raue Klima der Kanaren - und ringt mit ihm > Spiegel 10.4.15.
  135. Risse in Druckbehälter von neuem AKW: Im Reaktordruckbehälter des Atom-Neubaus Flamanville-3 sind Risse und Kohlenstoff-Einschlüsse gefunden worden, wie sie zuletzt bei den mittlerweile zur Sicherheit vom Netz genommenen belgischen Reaktoren Doel-3 und Tihange-2 festgestellt wurden > Atominfomedia 10.4.15.
  136. Das Geheimnis eines langen Lebens: Nirgendwo in Europa werden die Menschen so alt wie auf Sardinien. Außendienst-Reporterin Anja Roth hat sich auf den Weg ins Zentrum der italienischen Insel gemacht, um dort das Geheimnis eines langen Lebens zu lüften > zdf.auslandjournal.de 10.4.15.
  137. Im Bauch von Paris: Rund ums Quartier Forum des Halles, wo früher die alten Markthallen standen, ist der gute Geschmack noch immer zu Hause > Tages-Anzeiger 9.4.15.
  138. Norwegen wird Strombatterie Europas: Norwegen setzt auf Stromexporte aus Wasserkraftwerken. Großbritannien soll bis 2021 über ein Unterseekabel angeschlossen werden. Eine Leitung nach Deutschland geht ab 2019 in Betrieb. Die Nachbarländer sowie die Niederlande und Russland werden bereits versorgt > cleantech.ch 8.4.15.
  139. Dachgärten könnten drei Viertel des Gemüses liefern: Forschungsprojekt in Bologna zeigt immenses Potential von Dachgärten - Verbesserung des Klimas, weniger Lärm und weniger Emissionen als Folge > sonnenseite.com 8.4.15.
  140. Weniger Abfall und mehr Recycling in Europa: Auf jeden EU-Bürger kommen 481 Kilogramm Abfall – fast so viel, wie eine ausgewachsene Kuh auf die Wage bringt. Das ist eine ganze Menge Müll, doch gleichzeitig ein neuer Minus-Rekord in der Europäischen Union (EU) - schlecht steht dagegen die Schweiz da > Wirtschaftswoche Green 8.4.15.
  141. Energiestrategie des Bundes ist «viel zu zahm»: Der ETH-Professor und Unternehmer Anton Gunzinger zeigt in seinem Buch «Kraftwerk Schweiz», wie die Schweiz mit Sonne und Wind viel Geld verdienen und die Umwelt schützen kann – und versteht nicht, warum die Wirtschaft nicht vorwärtsmacht (Tages-Anzeiger 7.4.15).
  142. Ökologische Wirtschaft - ohne Vorschriften: Am Beispiel von Kupfer will Economiesuisse - einer der Dachverbände der Wirtschaft in der Schweiz, zeigen, wie geplante Umwelt- und Ressourcenziele kaum wirken, aber viel kosten. Die Studie polarisiert > Tages-Anzeiger 7.4.15.
  143. Wo gibt es das noch wie in Leipzig? So souverän und so verloren – ein Spaziergang mit dem Schriftsteller Clemens Meyer durch seine Heimatstadt Leipzig, die zu ihrem 1000. Geburtstag furchtbar angesagt ist > Zeit 7.4.15.
  144. Illegaler Kakao-Anbau zerstört Schutzgebiete: In der Elfenbeinküste ist ein Großteil der dortigen Naturschutzgebiete inzwischen von illegalen Kakaoplantagen durchsetzt. Sie nehmen dort bereits 74 Prozent der Fläche ein. In 13 der 23 Schutzgebiete gibt es bereits keine Affen und Menschenaffen mehr > natur.de 7.4.15.
  145. Klimawandel ist kein Scherz: Erstmals in seiner Geschichte macht Kalifornien angesichts extremer Dürre seinen Bürgern Vorschriften zum Wasserverbrauch. Gouverneur Jerry Brown rechtfertigt sich nun in einem Interview für die Massnahmen > Tages-Anzeiger 6.4.15.
  146. Skandinavischer Weg zum Ökostrom: Schweden und Norwegen gehen bei der Förderung der Erneuerbaren einen anderen Weg als die meisten EU-Länder. Statt auf direkte Einspeisevergütungen setzen sie auf ein Zertifikatesystem – und heben nun ihre Ziele an. Allerdings sind die Ausgangsbedingungen extrem gut (klimaretter.info 6.4.15).
  147. Das Martyrium der Palmölindustrie: Die Palmölindustrie hat sich in Indonesien riesige Gebiete einverleibt und will weiter wachsen. Verlierer ist neben der Natur die indigene Bevölkerung. Auch die anderen Indonesier haben vom Palmölboom nichts. Und die Konsumenten wissen nicht, wo Palmöl drin ist und wie es produziert wird > klimaretter.info 6.4.15.
  148. 7 Prozent Solarstrom in Deutschland: Die Photovoltaik hat in Deutschland in den letzten Jahren einen Boom erlebt. Inzwischen produzieren mehr als 1,5 Millionen Photovoltaik-Anlagen fast sieben Prozent des in Deutschland benötigten Stroms > Solarmedia 6.4.15.
  149. Den Bodenverbrauch stoppen: Boden ist ein begrenztes Gut. Dennoch verbrauchten wir in der Schweiz in den letzten 25 Jahren Boden von der Fläche des Genfersees. Das darf nicht mehr länger so weitergehen. Gemeinden und Regionen haben zahlreiche Möglichkeiten, den Bodenverbrauch zu stoppen, ohne an Attraktivität einzubüssen > Pusch 5.4.15.
  150. Wasserparty in Kalifornien geht zu Ende: Die Bewohner werden zum Wassersparen gezwungen - erstmals in der Geschichte des US-Bundesstaats Kalifornien. Um ein Viertel soll der private Verbrauch sinken. Doch selbst dann bleibt die Verschwendung enorm > Spiegel 4.4.15.
  151. Gehört Wasser der Nestlé - oder dem Volk? In der kanadischen Provinz British Columbia stören sich immer mehr daran, dass der Nahrungsmittelmulti das Grundwasser zu billig aus dem Boden schöpfen und dann in Plastikflaschen verkaufen kann > Tages-Anzeiger 4.4.15.
  152. Wohnen in der Stadt im grünen Bereich: Alle wollen in der Stadt leben und vermissen dann die Natur. Wie kann man beides miteinander verbinden - mit Beispielen aus Kopenhagen, Mailand und Barçelona > Zeit Magazin 3.4.15?
  153. Irland - wo der Weg wild ist, da musst du lang: Die Cliffs of Moher locken fast jeden Irland-Touristen in den Westen. Dabei erheben sich über dem Atlantik weitaus spektakulärere Klippen - auf einer der längsten Küstenrouten der Welt > Spiegel 3.4.15.
  154. Produktionsrekord bei Erneuerbaren: Die Sturmserie in der Woche vor Ostern hat Deutschland einen neuen Wind- und Solar-Rekord beschert. Am Montag lieferten Photovoltaik- und Windenergieanlagen zur Spitzenlastzeit mit einer Leistung von zusammen knapp 44.000 Megawatt (MW) Strom. Das entspricht der Leistung von rund 40 durchschnittlichen Großkraftwerken (solarserver.de 2.4.15).
  155. Tunesien - All-inclusive ist Katastrophe: Bleiben nach dem Anschlag in Tunis die Reisenden aus? Viele Einwohner in Tunesien, die von Tourismus leben, überlegen, wie die Branche weniger krisenanfällig wird > Zeit 1.4.15.
  156. Dank deutschem Mindestlohn - weg mit den Minijobs: Nach drei Monaten zeichnet sich in Deutschland ab - der Mindestlohn vernichtet kaum Vollzeitstellen, dafür aber reichlich Minijobs. Das wäre willkommener Nebeneffekt > Spiegel 1.4.15.
  157. Dramatischer Anstieg von Todesstrafen: Im letzten Jahr sind gemäss Amnesty International zwar mehr Todesurteile verhängt, dafür weniger vollstreckt worden. Welche Länder die Rangliste anführen und wo die Zahlen ein Staatsgeheimnis sind (China, Iran, Saudi-Arabien u.a.) > Tages-Anzeiger 1.4.15.
  158. Zürich hat beste Stadtluft in Europa: In keiner anderen Stadt in Europa ist die Luft so gut wie in Zürich. Das hat das Europäische Umweltbüro nun ermittelt. Für die Zürcher Umweltpolitik sind die Ergebnisse eine Bestätigung ihrer Arbeit > Handelszeitung 1.4.15.
  159. Grosse Schuhfabrik in Vietnam wird bestreikt: Tausende Arbeiter haben in Ho Chi Minh Stadt, der grössten Metropole in Vietnam, die Arbeit in einer Schuhfabrik niedergelegt. Die bestreikte Betreiberfirma aus Taiwan fertigt unter anderem Schuhe für Adidas und Nike > Handelszeitung 1.4.15.
  160. China bringt Wasserstoff-Trams auf die Schienen: In 90 Prozent aller chinesischen Städte werden regelmäßig die Grenzwerte für Luftbelastung überschritten. Chinas Regierung hält die Einführung von emissionsarmen Technologien im öffentlichen und privaten Nahverkehr daher für unumgänglich > Wirtschaftswoche Green 31.3.15.
  161. Made in India: Als Jeanine Glöyer im Jahr 2008 nach Indien fliegt weiß sie nicht, wie sehr ihr freiwilliges soziales Jahr (FSJ) ihr Leben verändern wird. Und das von vielen jungen Frauen in Chittapur, einem kleinen Dorf im Süden von Indien > enorm.de 30.3.15.
  162. Wider die Energiewende-Skeptiker: Der Autor von Solarmedia (und dieses Nachhaltigkeits-Aggregators) hat sich verschiedentlich an den Diskussionen im Netz beteiligt - hier einige der Kernaussagen mit Verweis auf den jeweiligen Blog. Es geht in erster Linie um Fakten zur Energiewende in der Schweiz, die für sich genommen immer wieder richtig sind > Solarmedia 30.3.15.
  163. Indiens Hauptstadt in Atemnot: New Delhis Bewohner sind täglich stärkster Luftverschmutzung ausgesetzt. Die gesundheitlichen Gefahren sind bekannt. Doch nur allmählich bildet sich ein Bewusstsein für das Problem > NZZ 29.3.15.
  164. Costa Rica mit 100 Prozent erneuerbaren Energien: 2014 schrieb El Hierro Geschichte – als erste Insel, die sich ohne Geothermie vollständig über erneuerbaren Strom versorgt. Nun folgt der Kanareninsel ein kleines Land in Mittelamerika nach. Denn seit Jahresbeginn deckt Costa Rica seinen Energiebedarf zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien > Wirtschaftswoche Green 29.3.15.
  165. Tatendrang am 12. Weltsozialforum in Tunis: Trotz des jüngsten Terroranschlags in Tunesien versammeln sich Aktivisten, um über Alternativen zu Neoliberalismus und der sich verschärfenden Ungleichheit zu diskutieren > der Freitag 28.3.15.
  166. Griechenlands Tragödie ist der Währungsfonds: Der Internationale Währungsfonds spielt in der Eurokrise eine unrühmliche Rolle. Im Umgang mit Griechenland begingen seine Technokraten einen Fehler nach dem anderen > Zeit 26.3.15.
  167. Kein Geld für Hinkley Point! Der Energiekonzern Electricité de France (EdF) will im englischen Hinkley Point eines der größten Atomkraftwerke der Welt bauen. Finanzierbar ist das Projekt nur mit massiven Subventionen durch die Regierung von Grossbritannien, die gegen EU-Wettbewerbsrecht verstoßen. Die frühere EU-Kommission hat in ihrer vorletzten Sitzung die Atombeihilfen genehmigt > Solarmedia 26.3.15.
  168. Milliarden für Griechenland.... aus der Schweiz: Durch ein Steuerabkommen mit der Schweiz könnte Griechenland schnell an Milliarden-Einnahmen kommen, prophezeit ein Experte. Er wundert sich, warum Athen nicht energischer beim Thema Schwarzgeld vorgeht > Spiegel 25.3.15.
  169. Hetze gegen eine halbe Million Menschen: Mit Klischees ist der Balkan nicht zu erklären. Ein Stück Geschichte der Schweiz zeigt weshalb > Tages-Anzeiger 25.3.15.
  170. 25'700 Tote jährlich auf Europa's Strassen: In Europa sind im vergangenen Jahr 25.700 Menschen bei Verkehrsunfällen gestorben - so wenige wie nie zuvor seit Einführung der Statistik. Trotzdem sieht die EU-Verkehrskommissarin ihr Ziel als verfehlt > Spiegel 24.3.15.
  171. Im Auto trotz falscher Nummer: In Paris dürfen heute nur Autos mit ungerader Endziffer fahren – wegen der schlechten Luft. Wenns denn nur funktionieren würde > Tages-Anzeiger 23.3.15.
  172. Studie warnt vor Fracking: Eine neue Studie der Energy Watch Group (EWG) hat die Folgen von Fracking in den USA untersucht und warnt eindringlich vor dem Ausbau der Schiefergasförderung in Europa. Die durch Fracking verursachten Kosten und Umweltschäden stehen in keinem Verhältnis zur Rohstoffgewinnung dieser Bohrmethode (Energy Watch Group 23.3.15).
  173. Arktisches Wintereis noch nie so dünn wie jetzt: Das Meereis der Arktis weist in diesem Jahr die geringste Winterausdehnung aller Zeiten aus. Die Nachricht führt die Folgen des Klimawandels drastisch vor Augen, nachdem 2014 bereits das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880 war > sonnenseite.com 23.3.15.
  174. Einstieg in Arbeitsmarkt für Asylsuchende schwierig: Das Ausbildungszentrum «Le Botza» im Wallis / Schweiz versucht, jungen Asylsuchenden den Einstieg in den Schweizer Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Um die Vermittlung zu verbessern, soll der Kontakt zu den Unternehmen intensiviert werden > NZZ 22.3.15.
  175. Jede zehnte europäische Bienenart vom Aussterben bedroht: Die Wildbienen in Europa sind in Gefahr: 9,2 Prozent ihrer Arten sind vom Aussterben bedroht, weitere 5,2 Prozent werden bald bedroht sein > sonnenseite.com 22.3.15.
  176. PV-Tage der Superlative: Zu den High-Lights der nationalen Photovoltaik-Tage in der Schweiz gehörten die Präsentation farbiger und sogar eines weissen Solarmoduls – und damit zusammenhängend die Aussicht, dass Solaranlagen nun endlich auch in und an Fassaden ihren Platz finden. Daneben gab es fast schon berauschende Zahlen zur weltweiten Solarentwicklung, für einmal sogar auch aus der Schweiz – und eine leise Enttäuschung bezüglich der hiesigen Industrie > Solarmedia 18.3.15.
  177. Genervter Pilot von Solar Impulse 2: Zollbeamte in Indien haben den Start des Rekordfliegers Solar Impulse 2 verzögert (Tages-Anzeiger 18.3.15).
  178. Rekord-Wasser-Konflikte in Brasilien: In Zukunft werden Kriege nicht mehr ums Öl geführt, sondern ums Wasser, so auch in Brasilien > sonnenseite.com 18.3.15.
  179. Starke Taifune - schwache Klima-Leugner - von Franz Alt: Millionen Menschen werden von Stürmen betroffen sein. Klimaexperten befürchten, dass Inselstaaten in Zukunft immer häufiger von extremen Stürmen verwüstet werden > sonnenseite.com 17.3.15.
  180. UBS-Ermotti's Plan unter der Lupe - von Rudolf Strahm: Der Forderungskatalog des UBS-Chefs ist eine Mobilisierung gegen die aktuelle Regierung der Schweiz – aber auch gegen die Interessen anderer Wirtschaftszweige > Tages-Anzeiger 17.3.15.
  181. Aufhören, alle Hähne zuzudrehen: Die panische Angst vor höheren Ausgaben in Europa sei gefährlich, warnt der schottische Ökonom Mark Blyth. Er fordert Deutschland auf, mehr zu investieren > Zeit 16.3.15.
  182. Australiens Welterbe droht im Matsch zu versinken: Das Great Barrier Reef als Schlammgrube? Australiens Regierung erwägt, Sand im berühmten Riff verklappen zu lassen. Nun steht der Welterbe-Titel auf dem Spiel > Spiegel 16.3.15.
  183. Stresstest für Energiewende anlässlich Sonnenfinsternis: Eine Sonnenfinsternis könnte Deutschlands Stromversorgung am 20. März an ihre Grenzen bringen. Solche Extrembelastungen werden wegen der Energiewende stark zunehmen. Das zeigt eine Studie > Spiegel 16.3.15.
  184. Der Nächste bitte - vom aufwändigen Abwracken: Im ehemaligen Kernkraftwerk Lubmin im Osten Deutschlands läuft seit knapp 20 Jahren, was auf die meisten AKW erst noch zukommt: der komplette Rückbau nach dem Atomausstieg. Wie aufwendig das wird, lässt sich hier besichtigen (enorm 15.3.15).
  185. Syrische Kinder - zwischen Verzweiflung und Hoffnung: In Syrien und seinen Nachbarländern sind heute schätzungsweise 14 Millionen Kinder und Jugendliche von Gewalt, Flucht sowie wachsender Armut, Ausbeutung und Hoffnungslosigkeit betroffen > sonnenseite 14.3.15.
  186. Sechs Gezeitenkraftwerke vor Grossbritanniens Küste: Das Unternehmen Tidal Lagoon Power will sechs große Gezeitenkraftwerke in Grossbritannien errichten – für rund 43 Milliarden Euro (Wirtschaftswoche Green 14.3.15).
  187. Missstände in Kambodschas Textilfabriken: Seit Jahren prangern Menschenrechtler Missstände in Kambodschas Textilindustrie an. Weltkonzerne und Regierung gelobten Besserung. Eine aktuelle Studie zeigt nun, was sich an den miserablen Arbeitsbedingungen geändert hat: nichts > Spiegel 13.3.15.
  188. Aussenministerin mit Prinzipien: Margot Wallström, Aussenministerin Schwedens, eckt mit ihrer kompromisslosen Haltung nicht nur bei Arabern an > Tages-Anzeiger 13.3.15.
  189. Zerrissene Leben: Die Atomkatastrophe von Fukushima hat Zehntausende zu Flüchtlingen gemacht. Hoffnung auf Heimkehr gibt es nicht (Tages-Anzeiger 11.3.15).
  190. Lieber krank als hungrig in indischer Stadt: Vapi ist die dreckigste Stadt Indiens - Chemieindustrie, Pharmawerke und Färbereien blasen Gift in die Luft und verseuchen den Fluss. Trotzdem fordern die Einwohner, dass die Umweltauflagen noch gelockert werden > Spiegel 11.3.15.
  191. Düstere Aussichten für Schmetterlinge: Im Kanton Zürich lebt ein Drittel weniger Schmetterlingsarten als noch vor hundert Jahren > Tages-Anzeiger 11.3.15.
  192. Die Schweiz hat Nachholbedarf: Laut des Europäischen Umweltberichts hat die Schweiz beim Umgang mit natürlichen Ressourcen und dem Klimaschutz Nachholbedarf. Die Luft- und Wasserqualität haben sich verbessert > cleantech.ch 10.3.15.
  193. Sonne für Afrika: M-KOPA Solar verkauft Solaranlagen auf ungewöhnliche Weise. Die Käufer in Afrika zahlen täglich per Mobiltelefon. Damit wird saubere Energie für viele bezahlbar. Bereits 175.000 Anlagen wurden in Ostafrika installiert. Die Anlagen sollen Kerosin verdrängen. Die Finanzierung kommt zum Teil aus Liechtenstein (cleantech.ch 10.3.15).
  194. Vier Jahre nach Fukushima - sieht so billiger Atomstrom aus? Vor vier Jahren, am 11. März 2011, hat die Dreifach-Katastrophe in Nordost-Japan (Erdbeben, Tsunami und Atomunfall) weite Teile der Region verwüstet. Am nachhaltigsten sind die Folgen des Reaktorunfalls > Atominfomedia 8.3.15.
  195. EU-Umwelt - Zustand besser, aber viel bleibt zu tun: Die Bürgerinnen und – Bürger der EU recyceln mehr, atmen bessere Luft und haben reineres Wasser, zudem ist die "grüne" Wirtschaft in den vergangenen Jahren um 50 Prozent gewachsen > sonnenseite.com 7.3.15.
  196. China's Zensur macht Umweltfilmerin mundtot: Millionen in China haben die Smog-Doku "Unter der Glocke" der Journalistin Chai Jing gesehen. Nun ist der Film aus dem Verkehr gezogen, die Debatte darüber beendet > Spiegel 7.3.15.
  197. Britische Atombeihilfen verklagt: Der deutsche Ökostromanbieter Greenpeace Energy verklagt die Europäische Kommission, weil diese milliardenschwere Beihilfen für den Bau des britischen AKW Hinkley Point C genehmigt hat > Atominfomedia 6.3.15.
  198. Die Schweiz pedalt hinterher: Velofreundlicher solls hierzulande werden, fordert eine Initiative. Wo pedalt sichs weltweit eigentlich am besten? Und welche Stadt schwingt in der Schweiz obenaus > Tages-Anzeiger 6.3.15?
  199. Bundesrätin Leuthard zur Energiewende: Chancen packen statt zuwarten - Kritiker wollen den Umbau der Energieversorgung in der Schweiz stoppen. Sie liegen falsch (Tages-Anzeiger 5.3.15).
  200. Schweiz will Treibhausgas-Emissionen um Hälfte reduzieren: Die Schweiz will die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 50 Prozent senken. Die Reduktionen sollen gemäss Bundesrat zur mehr als der Hälfte durch inländische Massnahmen erzielt werden > cleantech.ch 4.3.15.
  201. Kalifornien behält (vorderhand) die Plastiktüte: Das geplante Plastiktütenverbot in Kalifornien ist verschoben worden. Zunächst sollen die Bürger des Bundesstaates darüber abstimmen. Aktivisten und Politiker beschuldigen die Produzenten, sich das Votum erkauft zu haben. Die Befürworter der Tüte verweisen auf Arbeitsplätze > cleantech.ch 4.3.15.
  202. 800 Millionen für Mühleberg-Stilllegung: Mit dem AKW Mühleberg wird in der Schweiz erstmals ein Leistungsreaktor stillgelegt. Bis das AKW frei von Radioaktivität ist, wird viel Zeit vergehen (Tages-Anzeiger 4.3.15).
  203. Lohnungleichheit schwächt das Wirtschaftswachstum: Martin Baur, Chefökonom der Finanzverwaltung der Schweiz, plädiert für eine bessere Verteilung der Einkommen. Dies führe zu mehr Bildung und Wirtschaftswachstum > Tages-Anzeiger 4.3.15.
  204. Im Kampf gegen den Rohstoff-Fluch: Die umsatzstärksten Unternehmen der Schweiz verdienen ihr Geld im in einem Sektor, wo es oft auch Korruption, Umweltverschmutzung und Menschenrechtsverletzung gibt. Was unternimmt die Politik? Die Übersicht > Tages-Anzeiger 3.3.15.
  205. EU will Plastikbeutel verbieten: Die Staaten der EU dürfen künftig Plastiktüten besteuern - oder gleich ganz verbieten. Das Ziel: Kunden sollen nur noch 40 Beutel pro Jahr verbrauchen > Spiegel 3.3.15.
  206. Chinesen wollen so nicht leben: Eine berühmte Journalistin, kürzlich Mutter geworden, stellt eine Reportage über Chinas Luftverschmutzung ins Internet, binnen Stunden laden sich Millionen den Film herunter und diskutieren. Die Debatte über Chinas Airpocalypse erreicht die Massen > Spiegel 3.3.15.
  207. Pariser Eiffelturm produziert Windenergie: Selbst der Eiffelturm in Paris muss grüner werden. Zwei Windturbinen fangen auf 100 Meter Höhe den Wind ein und produzieren 10.000 Kilowattstunden Energie jährlich - genug für den Betrieb der ersten Etage > Spiegel 28.2.15.
  208. Panda-Zählung lässt hoffen: In China leben wieder deutlich mehr Pandabären als noch vor zehn Jahren. Der Lebensraum der seltenen Tierart bleibt aber bedroht – durch Strassen, Kraftwerke und Rodungen > Tages-Anzeiger 28.2.15.
  209. Trotz Aufschwung steigt die Armut: Immer mehr Bürger in Deutschland gelten als arm. Wie passt das zum Aufschwung? Beschäftigungsforscher sagen: Der Boom war nur möglich, weil so viele in die Armut getrieben wurden > Spiegel 28.2.15.
  210. Klimakatastrophe bedroht die USA: Der Klimawandel könnte in den USA eine sogenannte Megadürre auslösen. Diese könnte mehrere Jahrzehnte dauern, stellen Forscher fest. Die Folgen wären schlimmer als bei bisherigen Trockenperioden. Noch kann die Katastrophe verhindert werden > cleantech.ch 26.2.15.
  211. Chef von Regenwaldzerstörern festgenommen: Es ist ein Erfolg für den Schutz des Regenwalds: In Brasilien wurde der Chef einer Bande von Umweltverbrechern festgenommen. Sie soll für einen beachtlichen Teil der Abholzungen verantwortlich sein > Spiegel 25.2.15.
  212. Ruanda's Todessee soll Energie liefern: Das potenziell tödliche Methan vom Boden des Kivusees wird jetzt nutzbar gemacht, um Ruandas Energieproblem im zentralen Afrika zu lösen. Doch um wirklich in Gang zu kommen, benötigt das Projekt viel Geld. Das war nicht leicht zu bekommen, denn die Technik ist neu > cleantech.ch 25.2.15.
  213. Schweizer Stromwirtschaft ist Krückenbranche: Woher kommen in der Schweiz die Verluste in der Stromproduktion und im Stromgrosshandel - von Rudolf Strahm > Tages-Anzeiger 24.2.15?
  214. US-Solarindustrie als Job-Motor: Während die europäische Solarindustrie ihren Kriechgang fortsetzt - mit Ausnahme der Schweiz etwa - präsentiert sich die weltweite Situation anders: China erreichte im vergangenen Jahr erneut einen Zubau von über zehn bis zwölf Gigawatt an Solarleistung, weiterhin günstig stehen die Solaraktien (auch wörtlich) in den USA und in Japan > Solarmedia 23.2.15.
  215. Gratisarbeit im Wert von 400 Milliarden Franken: Mit insgesamt 8,7 Milliarden Stunden ist in der Schweiz 2013 mehr Zeit für unbezahlte als für bezahlte Arbeit aufgewendet worden > Tages-Anzeiger 19.2.15.
  216. Solarstrom - Pfeiler der Versorgung: Mit einer Gesamtleistung von rund 38 Gigawatt (GW) kann die Solarenergie in Deutschland an sonnenreichen Tagen im Sommer bereits mehr als die Hälfte der Verbrauchsspitzen zur Mittagszeit decken > Solarmedia 18.2.15.
  217. Rettet Europa Griechenland - oder nur die Banken? Der griechische Finanzminister Varoufakis sagt: "Die Deutschen sollten wissen, dass sie mit ihrem Geld nicht Griechenland, sondern die Banken gerettet haben." Die SPIEGEL-Dokumentation macht den Faktencheck. Bei wem sind die Milliarden der EU wirklich gelandet > Spiegel 17.2.15?
  218. 11 Städte machen ernst mit der Nachhaltigkeit: Nachhaltigkeit ist ein wichtiger und leider bisweilen etwas abgenutzter Begriff. Dabei arbeiten viele Idealisten daran, die Lebensdauer der Erde etwas zu verlängern. Elf Beispiele aus allen möglichen Ecken der Welt, die einem den Glauben an die Menschheit zurückgeben > watson.ch 17.2.15
  219. China kämpft mit eiserner Faust um Rohstoffe: China versucht sich den Zugang zu Myanmars Rohstoffen zu sichern. Dabei geht das Land mit rabiaten Methoden vor. Amnesty International berichtet von der Vertreibung von Bauern und von Gewalt gegen protestierende Anwohner > cleantech.ch 16.2.15.
  220. Richtiges Ziel - falscher Weg: Die Anliegen der Initiative «Energie- statt Mehrwertsteuer», die am 8. März in der Schweiz an die Urne kommt, sind berechtigt. Doch das Modell der Grünliberalen hat einen entscheidenden Fehler > Tages-Anzeiger 16.2.15. 
  221. Die 300 Watt Person: Die Energiewende geht nicht so schnell, wie von vielen erhofft. Grund genug, einmal den eigenen Energieverbrauch, wohnhaft in der Schweiz, genauer zu betrachten. - ein Selbstversuch > Tages-Anzeiger 16.2.15.
  222. Brasiliens Grossstädte trocknen aus: 77 Millionen Menschen sind betroffen - in Rio de Janeiro und São Paulo wird das Wasser knapp. Um einen Zusammenbruch der Versorgung zu verhindern, schaltet die Regierung das Wasser tageweise ab > Spiegel 14.2.15.
  223. Ukraine will 3 Milliarden € für Aufbau der Solarindustrie investieren: Das Kabinett in Kiew will in den kommenden fünf Jahren bis zu 3 Milliarden Euro in den Aufbau einer Photovoltaik-Industrie stecken. Damit will sich die Ukraine auch unabhängiger von russischen Gaslieferungen machen (pv-magazine.de 13.2.15).
  224. Energiewende - jetzt erst recht! Die Energiestrategie ist ein Wirtschaftsprogramm zur richtigen Zeit, weil es den Binnenmarkt stimuliert und der Schweiz längerfristig eine hochmoderne und effiziente Energieversorgung garantiert. AEE SUISSE, die Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz, stellt sich gegen die Polemik von economiesuisse und ruft den Verband auf, sich für eine echte Stärkung der Schweiz einzusetzen und die neue Energiepolitik endlich konstruktiv zu unterstützen > Solarmedia 12.2.15.
  225. Europas Denkfehler: Was für eine schwäbische Hausfrau richtig ist, ist noch lange nicht gut für Europa. Griechenland könnte den nötigen Wandel in der europäischen Krisenpolitik einleiten > Zeit 12.2.15.
  226. Energieautarkes Haus inklusive Ladestation «Made in Switzerland»: Sonnenstrom, Wasserstoffheizung und Biogasgewinnung: Dieses Haus in der Schweiz kann alles > Wirtschaftswoche Green 11.2.15.
  227. Misshandelte Hausangestellte gewinnt Prozess: Schläge, Demütigung und keine Pausen: Nach monatelanger Tortur hat eine indonesische Hausangestellte ihre Arbeitgeberin in Hongkong verklagt – und vor Gericht Recht bekommen > Tages-Anzeiger 10.2.15.
  228. Scheuklappen ablegen hinsichtlich EU-Beitritt: Finanzexperte Marco Curti fordert den EU- und Eurobeitritt der Schweiz. Er ist überzeugt: Das Land würde auch als Unionsmitglied in der wirtschaftlichen Champions League spielen > TA 10.2.15.
  229. Australiens seltene Tiere sterben aus: In Australien leben Tiere, die nirgendwo sonst vorkommen. Doch viele sind bedroht. Forscher machen Katzen und Füchse für einen Teil des Schwunds verantwortlich > Spiegel 10.2.15.
  230. Deutschland sollte es besser wissen: Berlin verlangt, dass Griechenland den Sparkurs beibehält – dabei beging Deutschland in der Wirtschaftskrise nach 1929 den gleichen Fehler, mit schlimmen Folgen > Zeit 10.2.15.
  231. Dänemark wächst mit weniger Energie: Der Energieverbrauch in Dänemark ist 2014 auf den niedrigsten Stand seit 1972 gefallen – obwohl die Wirtschaft seither stark gewachsen ist. Vor allem die Industrie, aber auch der Transport und die Privathaushalte konnten Energie einsparen > cleantech 9.2.15.
  232. Barack Obama - ein Klimapräsident? Der Präsident der USA, Barack Obama, will Medienberichten zufolge 2016 rund 6,5 Milliarden Euro in den Ausbau der Erneuerbaren Energien und den Klimaschutz investieren. Damit setzt Obama seinen politischen Kurs in Sachen Klimaschutz fort > CleanEnergy Project 8.2.15.
  233. China kauft in Südamerika gross ein: In den vergangenen Wochen haben sich die Staatschefs von Argentinien, Venezuela und Ecuador in Peking die Klinke in die Hand gegeben. Wo andere Investoren zögern, lässt China Milliarden springen > Tages-Anzeiger 7.2.15.
  234. Keine neuen AKW in Schweden: Der Energiekonzern Vattenfall stoppt seine Pläne für den Bau neuer AKW in Schweden. Und auch für die baldige Abschaltung der alten bestehenden Reaktoren stehen die Karten nicht schlecht > Atominfomedia.ch 6.2.15.
  235. Grübel fordert nachhaltiges Konjunkturprogramm: Jetzt, wo die Nationalbank den Mindestkurs aufgehoben hat, fordert Oswald Grübel, dass die Schweiz die einmalige Gelegenheit beim Schopf packt und mit dem billigen Geld die Infrastruktur erneuert. Grübel erwartet, dass ein Franken bald sogar mehr wert sein wird als ein Euro > watson.ch 5.2.15.
  236. Wilderei gefährdet Stabilität von Staaten: Die Millionen-Umsätze von Wilderei verstärkten die Korruption in afrikanischen Ländern und destabilisiere sie, warnt der Chef der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft > Zeit 5.2.15.
  237. Für hohe Strompreise sind gar nicht die Erneuerbaren verantwortlich: Eine Summe von insgesamt 11,2 Milliarden Euro haben Deutschlands Stromverbraucher im Jahr 2013 gespart, weil in großem Umfang Erneuerbare Energien ins Stromnetz eingespeist wurden. Das ermittelten jetzt Wissenschaftler der FAU.  Schuld an den hohen Energiepreisen in Deutschland sind also nicht in erster Linie die «teuren» Erneuerbaren Energien > Solarmedia 5.2.15.
  238. Wer früh aufsteht, sieht mehr von Venedig: Die ersten opulent herausgeputzten Karnevalisten sind schon in den Gassen Venedigs unterwegs. Doch viel spannender als das Getümmel sind die ruhigen Stunden der Stadt > Spiegel 4.2.15.
  239. 7-fache russische Mutter ist wieder frei: Eine Petition mit 50'000 Unterschriften scheint der Regierung Russlands Eindruck gemacht zu haben. Die wegen Landesverrats inhaftierte Swetlana Dawydowa kehrte zu ihren Kindern zurück > Tages-Anzeiger 4.2.15.
  240. Fast alle chinesischen Städte leiden: Die Umweltagentur von China hat erschreckende Zahlen zur Feinstaubbelastung der Großstädte des Landes veröffentlicht - die meisten Großstädte sind regelmäßig versmogt - drei Regionen besonders > Spiegel 3.2.15.
  241. Das mongolische Plateau trocknet aus: Staubstürme häufen sich, Seen werden kleiner - Forscher warnen vor dem Austrocknen des Mongolischen Plateaus - die Region ist achtmal so groß wie Deutschland. Ursache seien Bergbau und Landwirtschaft > Spiegel 3.2.15.
  242. Selbstmordrate in Griechenland deutlich gestiegen: Seit Mitte 2011 nehmen sich in Griechenland deutlich mehr Menschen das Leben als in den Jahren zuvor. Forscher vermuten einen Zusammenhang mit den harten Sparprogrammen im Land > Spiegel 3.2.15.
  243. Klimawandel trifft Australien am härtesten: Der Kontinent ist für Wetterextreme bekannt. Laut Wissenschaftlern soll es aber noch schlimmer kommen. Der Klimawandel wird den Australien deutlich heftiger treffen als den Rest der Erde. Hitzerekorde und das Ende für das Great Barrier Reef stehen bevor > cleantech.ch 2.2.15.
  244. Zucht soll Sushi-Fisch retten: Der beliebteste Sushi-Fisch, der Blauflossen-Thun, ist vom Aussterben bedroht. In Japan, wo 70 Prozent des weltweiten Fangs konsumiert werden, läuft das erste Projekte zur Kommerzialisierung einer komplett nachhaltigen Zuchtmethode an > cleantech.ch 2.2.15.
  245. US-Firmen sollen marode Infrastruktur mitsanieren: Der Präsident der USA, Barack Obama, will Unternehmen zur Kasse bitten. Der neue Haushaltsentwurf sieht 478 Milliarden Dollar für Infrastruktur vor - das Geld soll zum Teil aus Auslandsgewinnen von US-Firmen kommen > Spiegel 2.2.15.
  246. Die Jungen wollen plötzlich bleiben in Neapel: Junge Italiener haben die Nase voll vom Gejammer ihrer Eltern. Sie wollen sich eine Zukunft aufbauen. Ausgerechnet in Neapel > Zeit 1.2.15.
  247. Aus Alt mach Oeko - in Moldawien: Echte Ochsenkarren, alte Weinpressen, verfallene Steinhäuser - die kleine Gemeinde Butuceni in der Republik Moldau prosperiert nicht gerade. Ein Ex-Anwalt machte aus der Not eine Tugend: Er gründete ein Ökodorf - und will Touristen in die Ödnis locken > Spiegel 30.1.15.
  248. Umwelt zerstören wegen des starken Frankens - von Bastian Girod? Was ist die richtige Antwort auf den starken Franken? Umweltschutz abbauen und auf Laisser-faire vertrauen, fordert Economiesuisse für die Schweiz. Bei der grünen Wirtschaft konnte sich diese Ideologie glücklicherweise nicht durchsetzen. Ein Plädoyer für Innovation statt Umweltzerstörung > Tages-Anzeiger 30.1.15.
  249. Die Krux mit 360'000 t Atommüll: Die Schweiz weiss nicht, wo sie ihren Atommüll entsorgen soll. Mit diesem Problem steht sie weltweit nicht allein da. Finnland und Schweden machen aber unbeirrt vorwärts mit dem Endlagerbau (Tages-Anzeiger 30.1.15).
  250. Windmüller übertreffen alle Rekorde: Die Windbranche in Deutschland hat einen neuen absoluten Rekord verzeichnet: Im vergangenen Jahr wurden Windräder mit einer Leistung von 4.750 Megawatt installiert. Im Jahr 2002 hatte die Windbranche schon einmal mehr als 3.000 Megawatt installiert (Zeit 29.1.15).
  251. Weniger Gift, mehr Verschleiss, bedrohte Artenvielfalt: Offizieller Bericht «Umwelt Schweiz 2015»: Die Schadstoffbelastung von Luft und Wasser hat deutlich abgenommen. In anderen Umweltbereichen warten aber grosse Herausforderungen > Tages-Anzeiger 29.1.15.
  252. Zeitbombe totes Meer: Das Tote Meer trocknet aus. Das Sterben des Salzsees zwischen Jordanien, der Westbank und Israel ist eine menschengemachte ökologische Katastrophe mit verheerenden Folgen für die politisch instabile Region. Durch den Klimawandel bekommt das Desaster neue Dynamik > klimaretter.info 28.1.15.
  253. Kein Endlager am Wellenberg: Die Nagra will den Standort Wellenberg von der Liste möglicher geologischer Tiefenlager streichen. Definitiv aufatmen können die Nidwaldner aber noch nicht (Tages-Anzeiger 28.1.15).
  254. Unternehmer Spuhler lehnt Lohnkürzungen ab: Stadler-Rail-Chef Peter Spuhler lehnt Lohnkürzungen als Reaktion auf die erstarkte Währung der Schweiz ab. Bürgerliche fordern derweil ein teures Rettungspaket für die Wirtschaft > Tages-Anzeiger 25.1.15.
  255. Saudi-Arabien richtet wie der Islamische Staat! Der Blogger Raif Badawi wird in Saudi-Arabien ausgepeitscht - wegen Kritik an der Religionspolizei. Eine grausame Strafe, wie sie auch der "Islamische Staat" verhängt. Beide Regime teilen eine ähnliche Ideologie > Spiegel 24.1.15.
  256. Wilder Westen im US-Tiefenlager Wipp: Die Explosion eines Fasses mit Atommüll hat das «sichere» Tiefenlager Wipp in den USA lahmgelegt. Dahinter steckt viel Pfusch (infosperber 23.1.15).
  257. 90 Prozent von China's Städten über Smog-Grenzwert: In fast allen Metropolen China's haben die Menschen derzeit mit starkem Smog zu kämpfen. Zur Sicherheit wurde die Bevölkerung gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Doch es gibt auch einen kleinen Hoffnungsschimmer > Spiegel 23.1.15.
  258. Wilderer erlegten in Südafrika 1200 Nashörner: Trauriger Rekord - 2014 haben Wilderer mehr als 1200 Nashörner in Südafrika getötet - deutlich mehr als in den vergangen Jahren. Nun soll ein Schutzprogramm den Arterhalt sichern > Spiegel 22.1.15.
  259. Das Haus als autarkes Kraftwerk: In Brütten bei Zürich entsteht ein Wohnhaus ohne Stromanschluss. Was es braucht, holt es sich allein von der Sonne (Tages-Anzeiger 22.1.15).
  260. Wadi-Wanderung unter Geiern in Oman: Palmen, wilde Feigenbäume, geheimnisvolle Höhlen und Wasserpools - das Flussbett Wadi Shab in Oman sieht aus wie eine orientalische Variante des Grand Canyon. Ein Weg führt durch Wasserfälle steil hinauf - oben wartet eine Mutprobe > Spiegel 20.1.15.
  261. So fliegt Solarimpulse um die Welt: Die Solarimpulse 2 wird auf ihrer Weltumrundung über zwei Ozeane und vier Kontinente fliegen. Zwölf Mal soll das Solarflugzeug mit Wurzeln in der Schweiz während seiner fünfmonatigen Reise landen – alles ohne einen Tropfen Treibstoff (Tages-Anzeiger 20.1.15).
  262. Forschen für die Energiewende: Der Natioalfonds (SNF) der Schweiz lanciert im Auftrag des Bundesrates zwei Nationale Forschungsprogramme (NFP) zur Erforschung naturwissenschaftlich-technischer und gesellschaftlich-ökonomischer Aspekte für die Umsetzung der Energiestrategie 2050 > Solarmedia 17.1.15.
  263. Zürich und andere Städte wollen mehr Urban Gardening: Beim Bucheggplatz soll wieder Gemüse angebaut werden – und nicht nur da: Grün Stadt Zürich hat eine Urban-Gardening-Strategie > Tages-Anzeiger 17.1.15.
  264. Badawis Wunden sind nicht genug verheilt: Der Gesundheitszustand des Bloggers erlaubt laut Medizinern noch keine weiteren Schläge. Die erneute Auspeitschung wurde in Saudi-Arabien eine Woche verschoben > Tages-Anzeiger 17.1.15.
  265. Grüner Strom ist günstig - viel günstiger: Zeit mit einem Mythos aufzuräumen - erneuerbare Energien sind in Deutschland deutlich preiswerter als Atom- und Kohlestrom – das zeigt eine Studie von Greenpeace Energy > Solarmedia 16.1.15.
  266. Forschungsmillionen für Energiewende: Zwei neue Programme des Nationalfonds der Schweiz sollen Wege für die Umsetzung der Energiestrategie aufzeigen (Tages-Anzeiger 16.1.15).
  267. Pekings Smogproblem ist wieder zurück: Der bisher schlimmste Smog dieses Winters macht den Bewohnern der chinesischen Hauptstadt Peking zu schaffen. Die Schadstoffwerte sind katastrophal - doch zu mehr als Warnungen können sich die Behörden kaum durchringen > Spiegel 16.1.15.
  268. EU-weite Einschränkung gentechnisch veränderter Organismen: EU-Abgeordnete haben dafür gestimmt, dass EU-Mitgliedstaaten den Anbau von genetisch veränderten Organismen (GVO) einschränken oder verbieten können > sonnenseite.com 14.1.15.
  269. Schweiz leistet Beitrag an Green Climate Fund: Die Schweiz unterstützt die Erstkapitalisierung des multilateralen Green Climate Fund mit 100 Millionen USD.  Mit dem Green Climate Fund werden Länder in der Erarbeitung von Klimapolitiken und Massnahmen zu deren Umsetzung unterstützt > DEZA/Bund 14.1.15.
  270. Tiefer Ölpreis als grosse Chance für Energiewende: Im Rahmen der Energiewende, die in der Schweiz unter dem Etikett «Energiestrategie 2050» segelt, werden vor allem seitens der Wirtschaft zu hohe Kosten beklagt. Jetzt zeigt sich: Diese Energiewendekosten sind geringer, als die Ersparnis, die der tiefe Ölpreis bringt > Solarmedia 13.1.15.
  271. Stadt in Mexiko setzt auf 100 % solar: Zwei Solarfelder sollen künftig die mehr als 200.000 Einwohner von La Paz in Mexiko mit Strom versorgen (Wirtschaftswoche Green 12.1.15). 
  272. China verabschiedet sich von der Kohle: Aktuelle Daten der Regierung von China zeigen: Der Anteil der Kohle am Strommix nimmt ab, die Energieeffizienz zu (Wirtschaftswoche Green 11.1.15).
  273. Frische Brise für Helgoland: Deutschlands einzige Hochseeinsel Helgoland setzt auf Offshore-Windparks. Geht die Rechnung auf > Zeit 11.1.15?
  274. Blogger in Saudi-Arabien erhält 1000 Peitschenhiebe: Es ist wie Todesurteil auf Raten: Weil er den Islam beleidigt haben soll, erhielt Badawi in Saudi-Arabien 50 Peitschenhiebe. 950 weitere sollen folgen. Internationaler Protest half nicht > Zeit 10.1.15.
  275. Bio-Landbau in China: Gemüse aus biologischem Anbau ist in Chinas Grossstädten immer beliebter. Lebensmittelskandale und das Interesse an einem alternativen Lebensstil stecken dahinter. Aber nicht alle sind Idealisten > NZZ 9.1.15.
  276. Einkaufen wie bei Tante Emma: Zwei Unternehmerinnen planen eine «Supermarkt-Revolution» – bald auch in Zürich. Hier haben jedoch andere diese Idee bereits umgesetzt > Tages-Anzeiger 8.1.15.
  277. El Hierro - die kleine (ökologische) Unbekannte der Kanaren: Auf Teneriffa machen Milionen Urlaub, auf El Hierro sind es nur ein paar zehntausend. Die kleinste der Kanareninseln ist rau und verwunschen. Und es gibt Ruhe > Spiegel 6.1.15.
  278. Die Grube von Asse kann jederzeit absaufen: Den Atomkraftgegnern in Deutschland dauert die Rückholung des radioaktiven Mülls zu lange – doch wer bremst, können Umweltschützer nur vermuten (tageszeitung 6.1.15).
  279. Ölförderung mittels Fracking verursacht Erdbeben in USA: Eine Untersuchung von US-Forschern zeigt - Fracking  kann Erdbeben hervorrufen – wie vergangenes Jahr in Ohio > Tages-Anzeiger 6.1.15.
  280. Fukushima-Strahlung im Meer harmlos: Nach der Atomkatastrophe von Fukushima war die Angst vor Radioaktivität im Pazifik groß. Jetzt haben Forscher erstmals systematisch untersucht, wie sich die Strahlung im Ozean verbreitet hat - und geben Entwarnung (Spiegel 30.12.14).
  281. Berliner Luft: Im Görlitzer Park treffen Touristenströme, afrikanische Dealer und Kreuzberger Hundehalter aufeinander. Und nähren den Mythos, der die halbe Stadt Berlin am Leben hält > Zeit 30.12.14.
  282. Auf die Berge dank Solarstrom: Stunde um Stunde bringt die Hüttenkopfbahn in diesen Tagen auf der Nordseite des Bergs oberhalb des österreichischen Schruns stündlich bis zu 2400 Brettlfans von gut 1600 auf etwas über 2000 Meter Höhe. Die Hüttenkopfbahn ist die erste im Alpenraum, die große Teile ihres Energiebedarfs mithilfe von Sonnenstrom deckt (Wirtschaftswoche Green 30.12.14).
  283. Bis zum Hals im Sumpf: Der weltweit grösste Schlammvulkan faucht und sprudelt seit acht Jahren. «Lusi» hat dreizehn Dörfer verschlungen und ist inzwischen zum Sinnbild des Polit-Sumpfs in Indonesien geworden. Anwohner halten Dämme besetzt und rufen nach Kompensation > NZZ 30.12.14.
  284. Oase der Reinlichkeit als Ziel: Mit seiner Start-up-Firma will Joël Tembo Vwira im Osten von Kongo für mehr Sauberkeit sorgen. Für die Pläne erhält er vor allem Zuspruch aus dem Ausland > Tages-Anzeiger 29.12.14.
  285. Alternatiba plant alternative Tour de France: Start soll der 5. Juni 2015 sein - im baskischen Bayonne wollen Aktivisten des Netzwerks Alternatiba zu einer alternativen "Tour de France" nach Paris zum Weltklimagipfel aufbrechen. Die Radtour soll "eine massive Kampagne für das Klima" werden, mit der eine "Bürgerbewegung rund um die COP 21" entstehen soll, heißt es im Aufruf zur Tour. Nach 5.000 Kilometern soll Paris am 26.9. 2015 erreicht werden. Die Klimakonferenz COP 21 beginnt am 30. 11. in Frankreichs Hauptstadt > klimaretter.info 29.12.14.
  286. Wo Frauen nichts wert sind: Es passiert jeden Tag und überall - vor aller Augen, doch in seinen Ausmaßen noch kaum bemerkt, ist ein Vernichtungsfeldzug gegen Frauen im Gang: der Femizid. Weltweit. Vergewaltigungen und Morde an jungen Frauen und Mädchen in Indien machen Schlagzeilen > sonnenseite.com 29.12.14.
  287. Ökoenergie erstmals wichtigste Stromquelle: Die Energiewende in Deutschland  kommt voran - Sonne, Wind, Wasser und Biogas stellen im deutschen Strommix erstmals den größten Posten. Auf Platz zwei kommt die Braunkohle, der Anteil von Atomkraft und Steinkohle sinkt > Spiegel 29.12.14.
  288. Auf dem Weg zur Indoor-Landwirtschaft: Obst und Gemüse sollen künftig in Fabrikhallen und Kellerräumen wachsen. Ein Besuch bei Berlins erster Indoor-Farm > Zeit 27.12.14.
  289. Der weisse Schatz wird gehoben - Lithium in Bolivien: Lithiumbatterien sollen Boliviens Wirtschaft fördern. Nach Problemen bei der Lithiumförderung sind nun die ersten Akkus im Einsatz > tageszeitung 27.12.14.
  290. Alles nur «Theater um die islamische Kultur»: Adonis ist der bedeutendste Dichter der arabischen Welt. Beim Gespräch über den Niedergang der islamischen Kultur rechnet er mit dem Westen ab und sagt: "Das werden Sie nicht drucken." Von wegen! > Zeit 27.12.14.
  291. Frankreich in der Atomsackgasse: Während der grösste deutsche Stromkonzern EON aus der Atomenergie aussteigt, investiert Frankreich weiterhin Milliarden in seine Nuklearindustrie. Die Rechnung bezahlen die Steuerzahler (Tages-Anzeiger 27.12.14).
  292. Atomstrom ist (mindestens) doppelt so teuer: Der Bundesrat hat es im laufenden Jahr angetönt, der Experte für Rechnungsprüfung Kaspar Müller bringt es auf den Punkt. Bei den grössten - und am längsten laufenden - Schweizer AKW in Leibstadt und Gösgen wird falsch gerechnet. Sonst wäre deren Atomstrom schon heute mindestens doppelt so teuer > Solarmedia 26.12.14.
  293. Lemuren sind Verlierer des Jahres: Vom Aussterben bedroht: Welche Tierarten es 2014 besonders hart getroffen hat - unter anderem in Madagaskar > Tages-Anzeiger 26.12.14.
  294. Schulen für Solarprojekte: Mitte Monat hat die Sekundarschule Turbenthal-Wildberg ihr Solarprojekt „Jede Zelle zählt – Solarenergie macht Schule!“ (JZZ) gestartet. Begleitet von vielfältigen Aktionen im Klassenzimmer und im Schulumfeld, baut sie in den nächsten neun Monaten eine grosse Solaranlage auf dem Dach des neuen Schulgebäudes > Solarmedia 26.12.14.
  295. Wettstreit der Solarstrassen: Während in den USA bisher nur ein kleiner Parkplatz vor der Haustür der Erfinder mit Solarpannels ausgestattet ist, wurde in den Niederlanden bereits ein Fahrradweg aus Solarpanelen verlegt. Über einen Wettstreit, bei dem bereits ein Sieger feststeht (enorm-magazin.de 25.12.14).
  296. Nicaragua's Riesenprojekt in der Kritik: Der Nicaraguakanal soll das arme Land aus der wirtschaftlichen Misere führen. Die Regierung erstickt jeglichen Protest dagegen im Keim – doch nun erwacht die Kampfeslust der Landbevölkerung > Tages-Anzeiger 25.12.14.
  297. Die Katastrophe von Katar: Alle zwei Tage soll auf den WM-Baustellen Katars ein Arbeiter zu Tode kommen. Das berichtet die Zeitung "Guardian". Der Turnierausrichter gerät erneut in die Kritik. "Es fehlt an Glaubwürdigkeit", sagt Ex-DFB-Chef Theo Zwanziger > Spiegel 24.12.14.
  298. Armut in der Schweiz: Das vergangene Jahr war von Angriffen auf die Sozialhilfe geprägt. Der Sozialwissenschaftler Carlo Knöpfel gibt Gegensteuer. Er hält es für vordringlich, die Vererbung der Armut zu bekämpfen > Wochenzeitung 24.12.14.
  299. Ankündigungen und Realitäten beim Fachkräftemangel: Vor dem Jahr 2020 werden die vorgesehenen Massnahmen nicht greifen. Das ist viel zu spät - von Rudolf Strahm > Tages-Anzeiger 24.12.14.
  300. lder sind keine Ölquellen: Indonesiens neuer Präsident lässt Lizenzen für Palmölfirmen überprüfen. Torfwälder wurden in Ölpalmen-Plantagen umgewandelt – eine der schlimmsten Klimasünden. Korruption und Kriminalität gehören dazu. Umweltschützer und Anwohner hoffen auf Rechtsstaatlichkeit > klimaretter.info 23.12.14.
  301. Indien will 100 GW Solarleistung: Coal India, der größte Kohlebergbaukonzern der Welt, gab gerade bekannt, dass er umgerechnet 1,2 Milliarden US-Dollar in Solarkraftwerke in Indien investieren will (Wirtschaftswoche Green 22.12.14).
  302. Klimabombe schlummert auf dem Meeresboden: Vor den Küsten Nordamerikas sind gigantische Mengen Methan im Eis eingeschlossen. Die Erderwärmung setzt das Treibhausgas frei, warnen Forscher > Wirtschaftswoche Green 22.12.14.
  303. 2014 bringt Europa Temperatur-Rekord: 2014 wird voraussichtlich das wärmste Jahr in Europa seit über 500 Jahren sein. In 19 europäischen Ländern, einschließlich Deutschlands, sei ein Temperaturrekord in Sicht, berichtet das unabhängige Nachrichtenportal Climate Central > klimaretter.info 20.12.14.
  304. Europa ist zu laut: Stille Nacht? Die wünschen sich viele - doch in Europa ist Lärm ein ständiges Ärgernis. Laut einem Umweltagentur-Bericht sorgt der Geräuschpegel sogar für Tausende Todesfälle pro Jahr > Spiegel 19.12.14.
  305. Kalifornien ist so trocken wie seit 1200 Jahren nicht mehr: Klimawandel oder einfach nur extrem? Seit 2012 steckt Kalifornien in einer heftigen Dürre. 42 Kubikkilometer Wasser fehlen. Ist der Mensch Schuld daran > Zeit 18.12.14? 
  306. 2014 mindestens 44 Gigawatt installiert: Die globale Photovoltaik-Nachfrage lag 2014 bei rund 44 Gigawatt, obwohl der chinesische Markt nicht das erwartete Niveau erreichte. Dafür hielt das Wachstum in Japan und den USA an (solarserver.de 16.12.14).
  307. Rekordmenge an Windstrom in Deutschland: Nicht nur die Photovoltaik konnte sich in diesem Jahr zu neuen Rekorden aufschwingen. Auch die Windkraft in Deutschland erreichte am vergangenen Freitag bisher unbekannte Höhen > pv-magazine.de 16.12.14.
  308. Abschluss in Lima - keiner will auf Wohlstand verzichten: Der Kompromiss bei der Klimakonferenz zeigt es klar. Selbst wenn es um die Weltrettung geht, kämpft jeder nur für sich. Den Bürgern ist das kaum noch zu vermitteln > Zeit 14.12.14.
  309. Diskriminierung in Bhutan - Unglück statt Wachstum: Mehr Zufriedenheit statt mehr Wohlstand - aber nicht für alle. Bhutan gilt im Westen als Vorreiter einer alternativen Ökonomie. Aber gleichzeitig unterdrückt das Land eine nepalesische Minderheit > Spiegel 14.12.14.
  310. Potemkinscher Atomausstieg: Fast zwanzig Stunden hat der Nationalrat über die künftige Energiestrategie und den Atomausstieg in der Schweiz debattiert. Liest man die Zeitungen, ging die AKW-Lobby geschwächt aus den Verhandlungen hervor, und Mitte-Links gehört zu den GewinnerInnen. Noch selten wurde eine Niederlage so verquer zum Fastsieg umgeschrieben (WoZ 14.12.14).
  311. Bahnpreise stiegen viel stärker als Autokosten: Zugfahren wurde ab Mitte Dezember in der Schweiz erneut teurer. Wie deutlich das Ausmass der Preissteigerung bei den SBB ist, zeigt ein Vergleich mit dem Auto > Tages-Anzeiger 13.12.14.
  312. Tempo 30 auch auf ländlichen Durchgangsstrassen: Tiefe Geschwindigkeitslimiten reduzieren wirkungsvoll schwere Verkehrsunfälle. Erstmals wurde nun vom Bundesgericht anerkannt, dass tiefere Geschwindigkeitslimiten auch auf Durchgangsstrassen in ländlichen Gebieten und Bergregionen sinnvoll sein können > Pusch 13.12.14.
  313. Eine Stadt sackt ab - und nicht nur die: Satellitenbilder offenbaren Dramatisches in Mexiko-Stadt. Die Metropole sackt ein - örtlich um knapp einen Meter in drei Jahren. Schuld ist die Förderung von Grundwasser > Spiegel 12.12.14.
  314. Schlimmste Dürre seit 1200 Jahren in Kalifornien: In Kalifornien regnet es sintflutartig: Straßen stehen unter Wasser, Schlammlawinen drohen. Doch selbst das kann die Dürre kaum lindern. Neue Studien lassen befürchten, dass die Gefahr für die Wasserversorgung noch größer ist als befürchtet > Spiegel 12.12.14.
  315. US-Öl-Fracking-Reserven kleiner als gedacht: Entgegen den offiziellen Zahlen US-amerikanischer Statistiker könnte der Fracking-Boom in den USA bald wieder vorüber sein. Demnach schätzen Statistiker wie Unternehmen die Schiefergasvorkommen des Landes als viel zu hoch ein > klimaretter.info 10.12.14.
  316. Reiche Schweiz - uralte AKW: Gefahrzeitverlängerung auf 60 Jahre - eine Sicht von aussen (sonnenseite.com 10.12.14).
  317. Schweiz fällt in Klima-Ranking zurück: Beim Klimaschutz ist die Schweiz nicht mehr in den Top Ten. Das ist das Fazit des Klima-Länderratings 2015. Länder wie Dänemark, Schweden, aber auch Marokko zeigen, wie es geht (WWF 9.12.14).
  318. Fischer von Fukushima bleiben arbeitslos: Die radioaktive Belastung im Meer hat nach dem Unfall im Atomkraftwerk von Fukushima in einigen Zonen etwas abgenommen. Doch jetzt zeigt die Analyse von Fischen, dass der Erholungsprozess stockt (Tages-Anzeiger 9.12.14).
  319. Greenpeace und Energie-Stiftung protestieren: Der Nationalrat hat es im Rahmen der Beratung der Energiestrategie 2050 verpasst, einen klaren Ausstiegsplan für alle Schweizer AKW festzulegen > Atominfomedia 8.12.14.
  320. Ein Sarkophag für 100 Jahre: Die europäische Entwicklungsbank bewilligt 350 Millionen Euro für eine neue Hülle um den Reaktor von Tschernobyl. Längerfristig steht die Ukraine mit den Folgen der Katastrophe alleine da (NZZ 8.12.14).
  321. Ruhe jetzt! Schon Franz von Assisi schätzte die Stille der Wälder Umbriens im Herzen von Italien. Heute steht dort ein Hotel, in dem man am Abend schweigend essen muss, keinen Wlan-Empfang hat und sich in Klosterzellen zur Ruhe bettet > Süddeutsche Zeitung 7.12.14.
  322. In Deutschland will Wirtschaft schnellere Arbeitserlaubnis für Flüchtlinge: Wirtschaftsvertreter fordern, dass Asylbewerber nach sechs Monaten in Deutschland arbeiten dürfen. Die Prüfung, ob es einen deutschen Bewerber gibt, solle wegfallen > Zeit 7.12.14.
  323. Panasonics schöne neue Hightech-Welt: Fujisawa Smart Town, so nennt sich die Trabantenstadt im Osten von Japan, ist eine Vorstadt, wie sie die Amerikaner nicht besser hätten bauen können. Rund 3000 Menschen sollen hier die urbane Zukunft im Zeitalter des Internets leben – computergesteuert, überwacht und ja: auch nachhaltig > Wirtschaftswoche Green 6.12.14.
  324. Suche nach Zwischenlager eingestellt: In der maroden Schachtanlage in Asse (Deutschland) lagern Tausende Fässer mit radioaktivem Müll. Nach Streitigkeiten stellen die Zuständigen jetzt die Suche nach einem neuen Zwischenlager ein - zumindest vorerst (Spiegel 6.12.14).
  325. Obamas Wirtschaftspolitik bringt es eben doch: Die Wirtschaft der USA setzt sich immer mehr vom Rest der Welt ab. Dies treibt den Dollarkurs nach oben – und macht die Aufgabe der übrigen Notenbanken noch schwerer > Tages-Anzeiger 6.12.14.
  326. Wohnbauförderung zum Nulltarif: In zehn Jahren sind in der Schweiz mithilfe des Bundes 27'000 Genossenschaftswohnungen entstanden. Die Mieter sparten 100 Millionen Franken. Die Wohnbauförderung ist derzeit Thema im Parlament > Tages-Anzeiger 5.12.14.
  327. So korrupt ist die Welt: In Sachen Korruption wird Dänemark am integersten wahrgenommen, wie ein neuer Korruptions-Index zeigt. Die Schweiz gehört zu den Top 5 – dennoch schlägt Transparency International Schweiz Verbesserungen vor > Tages-Anzeiger 3.12.14.
  328. Giftwolke über der Stadt der Seen: Am 3. Dezember 1984, vor 30 Jahren, entwich aus einem Tank der Pestizidfabrik in Bhopal giftiges Gas. 25 000 Personen sind bis heute an den Folgen gestorben. Die Überlebenden kämpfen für Entschädigung und Gerechtigkeit > NZZ 2.12.14.
  329. Europa ergrünt: Mehr Wald, weniger Landwirtschaft - ein Atlas zeigt, dass sich die Hälfte der Landschaft Europas seit 1900 verändert hat. Der Umweltforscher Richard Fuchs erklärt im Interview den Wandel der Natur > Spiegel 2.12.14.
  330. Zwei-Grad-Klimaziel ist kaum zu halten: Die Staatengemeinschaft hat sich verpflichtet, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf 2 Grad zu begrenzen. Wissenschaftler sehen jedoch eher einen Erwärmungstrend Richtung 4 Grad. Bei der Klimakonferenz in Lima nächste Woche wird über Verpflichtungen diskutiert > cleantech.ch 2.12.14.
  331. Bolivien fürchtet um seine Gletscher: Vor dem Klimagipfel in Peru - Nachbar Bolivien fürchtet den Verlust seiner Gletscher > Zeit 1.12.14.
  332. Die nicht gehörten Opfer von Bhopal: Vor 30 Jahren geschah in Indien die schwerste Chemiekatastrophe aller Zeiten. Bis heute leiden die Opfer, doch weder der Staat noch der US-Konzern Dow Chemical übernehmen Verantwortung > Zeit 30.11.14.
  333. Untergang von Kiribati ist unvermeidlich: Die Staaten der Welt treffen sich zum nächsten Klimagipfel. Selbst wenn er zum Erfolg würde: Für die Südsee-Insel Kiribati käme er vermutlich zu spät > Zeit 30.11.14.
  334. Urban Farming jetzt mit Fischen und Südfrüchten: Nun gibt es in Berlin mit Topfarmers ein weiteres Aquaponic-Startup. Das Jungunternehmen ist unter seinen Konkurrenten im wahrsten Sinne des Wortes ein Exot. Statt ausschließlich Tomaten, Gurken und anderes Gemüse zu setzen, kultivieren TopFarmers auch Südfrüchte wie Bananen, Chilis, Maracujas, Kiwis und Papayas > Wirtschaftswoche Green 29.11.14.
  335. Der ärmste Präsident der Welt: Fünf Jahre war der frühere Guerilla-Kämpfer José Mujica Präsident Uruguays. Jetzt ist seine Amtszeit vorüber - eine Zeit, die ihm zu weltweitem Ruhm verholfen hat > Spiegel 29.11.14.
  336. Gefährliche Keime in Schweizer Flüssen: In der Schweiz sinkt der Antibiotikaeinsatz in der Tiermast weiter. Dennoch nehmen die gefährlichen multiresistenten Erreger hierzulande weiterhin zu > Tages-Anzeiger 29.11.14.
  337. CH-Atomausstieg in weiter Ferne: Die bestehenden AKW der Schweiz werden länger in Betrieb sein als noch vor einigen Jahren angenommen. Für die Aufsichtsbehörde Ensi sind bei den Werken Gösgen und Leibstadt auch Laufzeiten bis Mitte des Jahrhunderts denkbar (NZZ 28.11.14).
  338. Stilles Leiden im Aquarium: Noch nie zuvor wurden so viele Tierschutzdelikte untersucht wie im Jahr 2013. In vielen Kantonen der Schweiz lässt die Umsetzung des Tierschutzes aber zu wünschen übrig. Insbesondere Fische sind Opfer mangelnder Vorschriften > NZZ 28.11.14.
  339. Ökologisches und gemeinschaftliches Vorzeigeprojekt: Der neue Quartierteil Hunziker-Areal in Zürich-Schwamendingen ist ein ökologisches und gemeinschaftliches Mehrgenerationenprojekt. Die ersten der 1400 Menschen sind eingezogen > Tages-Anzeiger 28.11.14.
  340. Alles zur Energiedebatte live: Ab diesen Donnerstag diskutiert der Nationalrat der Schweiz die Energiewende. Lesen Sie hier, worum es dabei geht: Die Ausgangslage, die Schwerpunkte, die Knacknüsse (Tages-Anzeiger 27.11.14).
  341. Zu wenig Geld für die Stilllegung: Bis 2034 sollen in der Schweiz alle AKW abgeschaltet sein – wenn das Geld reicht. Laut einem Bericht liegt bei der Finanzierung der Stilllegung nämlich einiges im Argen (Tages-Anzeiger 26.11.14).
  342. Wie Konzerne Steuerlücken ausnützen: Die publizierten Dokumente über Luxemburger Firmenkonstrukte verleihen der Debatte über die Steuervermeidung internationaler Konzerne zusätzliche Farbe. Auch Schweizer Firmen mischen kräftig mit > NZZ 25.11.14.
  343. Einstieg in den Kohle-Ausstieg? Wie Deutschland sein Klimaschutzziel noch erreichen kann, ist umstritten. Vize-Kanzler Gabriel will es den Stromkonzernen überlassen, wie sie die Emissionen senken (Zeit 25.11.14).
  344. «Nie wieder AKW»: Ein Brief der Aktion «Nie wieder AKW» an die Schweizer Nationalräte stimmt auf die Energiewende-Diskussion im Parlament ein > Atominfomedia 25.11.14.
  345. Unhaltbare Vorurteile zur Sozialhilfe: Kostenexplosion in der Sozialhilfe? Das stimmt so nicht. Der kantonale Sozialbericht zeigt, wo im Sozialwesen die Kostentreiber sind > Tages-Anzeiger 25.11.14.
  346. Azoreninsel Graciosa bekommt grüne Stromversorgung: Noch streiten die Experten hierzulande darüber, ob sich ein Land zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien versorgen kann. Dass sich dieses Ziel zumindest auf kleinen Eilanden annähernd realisieren lässt, will das Berliner Startup Younicos auf der zu Portugal gehörenden Azoreninsel Graciosa beweisen (Wirtschaftswoche Green 25.11.14).
  347. Ölsuche im Gemüsegarten: Zwischen den Kanareninseln und der marokkanischen Küste haben die spanischen Suchbohrungen nach Erdöl und Gas begonnen. Vor Marokko wurde bereits Öl gefunden. Gegen die Suche protestieren die Inselregierung und Umweltaktivisten > cleantech.ch 24.11.14.
  348. Weltbank hält Klimafolgen für unumkehrbar: Selbst wenn die Menschheit den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch reduzieren würde - es würde kaum helfen. Viele Folgen des Klimawandels lassen sich nicht mehr aufhalten, warnt die Weltbank. Besonders werden die ärmsten Länder leiden > Spiegel 24.11.14.
  349. 95 Prozent der SozialhilfebezügerInnen unverschuldet in Not: Gabriela Winkler, die Präsidentin der kantonalen Sozialkonferenz, über ihre erneute Kandidatur, Probleme der Sozialhilfe und wichtige Diskussionen, die nicht geführt werden > Tages-Anzeiger 24.11.14.
  350. Ein Schweizer Modell geht um die Welt: Es war anfangs der 90er Jahre, als tragfähige Modelle gesucht wurden, um der Produktion von Solarstrom zum Durchbruch zu verhelfen. So richtig umgesetzt wurde dann als erstes eine 1-Franken-Vergütung für eine Kilowattstunde Solarstrom – und das im bernischen Burgdorf > Solarmedia 23.11.14.
  351. In der Schweiz werden immer mehr Medis geschluckt: Der massenhafte Konsum von Schmerzmitteln und Anti- depressiva sowie teure Spezialpräparate treiben die Kosten in die Höhe > NZZ 23.11.14.
  352. Antibiotika-Verbot für Nahrungsmittel-Produktion: Antibiotikaresistenzen seien die «grösste biologische Bedrohung für die Bevölkerung der Schweiz, schreibt eine Fachkommission des Bundes – und fordert radikale Änderungen in der Tierhaltung > Tages-Anzeiger 23.11.14.
  353. Indiens verhängnisvolle Kohlestrategie: So gut wie heute sah es für ein globales Klimaabkommen lange nicht mehr aus. Grosse Gefahr droht aber aus Indien: Die Regierung fördert dort mit Milliardeninvestitionen einen Kohlerausch > Tages-Anzeiger 23.11.14.
  354. Europäischer Solarpreis geht dreimal in die Schweiz:
    Am Montag werden in Rom die Europäischen Solarpreise für herausragendes Engagement im Bereich Erneuerbare Energien vergeben. Trotz 32 Konkurrenzprojekten aus den EU-Ländern zählen drei Schweizer zu den Gewinnern – Beispiele für eine ökonomische Energiewende > Solarmedia 22.11.14.
  355. Schöner wohnen in den Mega-Citys: Megacitys wie Rio oder Mumbai wachsen immer schneller - meist zu Lasten der Armen, während die Reichen profitieren. Doch es geht auch anders. Wie die Stadt der Zukunft aussehen könnte, sehen Sie hier > Spiegel 22.11.14.
  356. Davos verliert sein Auge: Die Globalisierungskritik ändert die Strategie. Das Anti-WEF verlässt Davos. Das neue Ziel heisst: Bern. Und die Schweizer Konzerne > Tags-Anzeiger 22.11.14.
  357. Enormes PV-Potential in den USA: Laut einem neuen Bericht des Environment America Research & Policy Center (Boston, MA, USA) wächst der Photovoltaik-Ausbau in den USA so rasch, dass die einst als ehrgeizig erachteten Ziele inzwischen als leicht erreichbar gelten (solarserver.de 22.11.14).
  358. Neuer Ärger mit Atom-Müll: Eine Umfrage unter den Aufsichtsbehörden der deutschen Bundesländer hat ergeben, dass viele Hunderte Behälter mit strahlendem Abfall beschädigt sind. Künftig wird Deutschland noch mehr radioaktiven Abfall entsorgen müssen (Spiegel 18.11.14).
  359. Wachsende Kinderarmut in den USA: Die Zahlen sind bestürzend - in den USA leben einer Studie zufolge etwa 2,5 Millionen Kinder auf der Straße - so viele wie nie zuvor > Spiegel 18.11.14.
  360. Solarstrom jetzt auch für MieterInnen: Solarstrom vom eigenen Dach zu nutzen, ist nicht nur ein Wunsch von Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern. Mit einem neuen Angebot beliefert das Elektritzitätswerk der Stadt Zürich künftig Mieterinnen und Mieter mit lokal produziertem Solarstrom vom Dach des eigenen Mietshauses > Solarmedia 18.11.14.
  361. Erneuerbare lösen Afrikas Strompromblem: Erneuerbare Energien und Maßnahmen zur Energieeffizienz tragen zunehmend dazu bei, den Mangel an Elektrizität in Westafrika zu beheben (klimaretter.info 16.11.14.
  362. Ich fahre dein Zeug, wohin du willst: Zehn Bierkisten? Läuft. Kühlschrank? Kein Problem. Mit ihrer Fahrrad-Spedition bieten Studenten in Berlin eine Öko-Alternative für WG-Wechsler. Die "Velogistas" rühmen sich, so schnell wie ein Auto zu sein > Spiegel 16.11.14.
  363. Die Angst der SP vor dem Grundeinkommen: Die SP ist bezüglich eines Grundeinkommens für die Schweiz gespalten. Eine Mehrheit lehnt die Idee jedoch als «gefährlich» ab > Tages-Anzeiger 15.11.14.
  364. Für Australien wird es heiss: Seit Monaten versucht der Premier von Australien das Thema Klimawandel von der G20-Agenda zu streichen. Doch zum Gipfel spielt das Wetter nicht mit > taz 15.11.14.
  365. Energiewende für Afrika: Die Crowdinvesting-Plattform Bettervest trimmt ein Hotel in Afrika auf Energieeffizienz. Dort könne Klimaschutz mehr bewirken als in Deutschland, glauben die Frankfurter (Wirtschaftswoche Green 14.11.14).
  366. Katar beutet Fremdarbeiter weiterhin aus: Der Golfstaat Katar, Ausrichter der Fußball-WM 2022, behandelt Arbeitsmigranten schlecht. Es sei trotz vollmundiger Versprechen "erbärmlich wenig" passiert, kritisiert die Menschenrechtsorganisation Amnesty International > Spiegel 12.11.14.
  367. Obama bekehrt Chinas Klimakiller: Die Regierung der USA spricht von einem "historischen Schritt" - Washington und Peking haben sich neue Klimaziele gesetzt. China will spätestens 2030 den Höhepunkt seiner CO2-Emissionen erreichen. Doch Umweltschützern reicht das nicht > Spiegel 12.11.14.
  368. Kurpfuscher bei Gold und Geld - von Rudolf Strahm: Die Geld- und Währungspolitik der Schweizer Nationalbank ist heute der wichtigste Teil der Wirtschaftspolitik; sie ist viel einflussreicher als die Entscheide der Regierung > Tages-Anzeiger 11.11.14.
  369. Der Aralsee soll nicht sterben: Der Aralsee trocknet immer mehr aus. Denn das Wasser seiner Zuflüsse wird für die Baumwollproduktion verbraucht. Usbekistan versucht, die Katastrophe zu verhindern. Das Land hofft auf internationale Geber > cleantech.ch 11.11.14.
  370. Solarthermie in grossem Stil für China: BrightSource Energy Inc. (Oakland, Kalifornien, USA) und die Shanghai Electric Group Co., Ltd (SEC) wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, um in China solarthermische Kraftwerke (CSP) zu bauen > solarserver.de 11.11.14.
  371. New York senkt Tempolimit auf 40 Stundenkilometer: Entschleunigung in New York, denn in der Metropole wird die Höchstgeschwindigkeit auf 40 Stundenkilometer gesenkt > Spiegel 11.11.14.
  372. Günstigste Solarstrompreise aller Zeiten:  Bei der ersten Solar-Auktion in Brasilien waren die Gebote extrem aggressiv. Das führte dazu, dass Photovoltaik-Projekte mit 890 Megawatt den Zuschlag zu einem Auktionspreis von 215 Brasilianischen Real (68,53 Euro) je Megawattstunde erhielten > Solarmedia 9.11.14.
  373. Zwangsarbeiter aus Nordkorea auf Katar's Baustellen: Exportschlager Mensch - Nordkorea schickt im großen Stil Arbeiter nach Katar. Von ihrem Gehalt sehen die Beschäftigten kaum etwas - das meiste kassiert die Regierung in Pjöngjang. Menschenrechtsorganisationen sprechen von "moderner Sklaverei" > Spiegel 8.11.14.
  374. Die Realität in Fukushima - Video: Ranga Yogeshwar und sein Team haben für diese ARD-Reportage unmittelbar an den Unglücksreaktoren in Fukushima Daiichi eigene Strahlenmessungen vorgenommen. Das Team um den Wissenschaftsjournalisten hat als erstes ausländisches Reporterteam solch umfassenden Zugang und Drehmöglichkeiten gehabt  > ARD 7.11.14).
  375. Lass die Sonne in den Boden: Ein gut ausgebautes Radwegenetz zu haben, reicht den Niederländern nicht mehr. Jetzt probieren sie Fahrbahnen aus, die nachts leuchten, eisfrei bleiben und Strom erzeugen (Zeit 5.11.14).
  376. Cannabis legalisiert, Mindestlohn erhöht: Bei den Kongresswahlen in den USA standen auch mehr als 140 Volksentscheide in 41 US-Staaten an. Vorschläge zu schärferen Waffenkontrollen scheiterten > Zeit 5.11.14.
  377. Ecopop löst kein einziges Umweltproblem: Die Schweiz braucht Ideen und Innovationen. Doch die Initiative würgt alle nötigen Anstrengungen ab > Tages-Anzeiger 5.11.14. 
  378. Darum ist die Ecopop-Initiative sinnlos - von Christian Müller: Die ursprünglichen Ziele waren vernünftig, der Weg aber ist falsch und egoistisch. Nicht alle Probleme lassen sich national lösen > infosperber.ch 4.11.14.
  379. Flaschensammeln zum Überleben: Das Pfand auf Einwegflaschen ist für viele Bedürftige in Deutschland zur unverzichtbaren Einkommensquelle geworden > infosperber.ch 4.11.14.
  380. Laufbahnberatung für Alle über 40 gefordert: Ältere Arbeitnehmende seien ein «blinder Fleck» in der Schweizer Bildungspolitik, kritisieren die Gewerkschaften. Sie fordern Millionen für eine Bildungsoffensive > Tages-Anzeiger 4.11.14.
  381. Leuthard will Ausreden nicht akzeptieren: Bundesrätin Doris Leuthard will in der Klimapolitik Klartext reden. Sie sieht die Politik des Schweizer Bundesrats durch den Weltklimabericht bestätigt > Tages-Anzeiger 4.11.14.
  382. Von wilden Vögeln und Wiesengängern im Allgäu: Im baierischen Allgäu heißen Wanderer neuerdings Wiesengänger, Wasserläufer oder Himmelsstürmer - je nachdem, wie fit sie sind. Warum > Spiegel 2.11.14?
  383. Litauen verbietet Verkauf von Energy-Drinks an Minderjährige: Kinder und Jugendliche dürfen in Litauen ab sofort keine aufputschenden Energydrinks mehr kaufen. Die Behörden warnen vor Abhängigkeit und Hyperaktivität > Spiegel 1.11.14.
  384. Darum schadet Ecopop der Umwelt: Die Initianten der Ecopop-Initiative beklagen die Umweltbelastung einer wachsenden Bevölkerung für die Schweiz. Die Forschung zeigt ein anderes Bild - von Philipp Aerni > Tages-Anzeiger 1.11.14.
  385. In Kansas endet Tea-Party-Revolution im Fiasko: Der Bundesstaat Kansas (USA) sollte zur Blaupause für die Tea Party werden. Hier wollten sie zeigen, dass libertäre Politik funktioniert. Es endete in einem Fiasko > Zeit 31.10.14.
  386. Der Kampf um die Reichen: Der Fiskus belastet die Vermögen in der Schweiz heute deutlich moderater als früher. Sechs Kantone haben die Steuern seit dem Jahr 2000 sogar mehr als halbiert > Tages-Anzeiger 31.10.14.
  387. ETH hilft Brasilien bei umstrittenen Erdölbohrungen: Brasilien beutet seine riesigen Erdölvorkommen vor der Küste in grossem Massstab aus. Die geowissenschaftlichen Grundlagen für diese ökologisch riskante Förderung stammen von der bedeutendsten Hochschule der Schweiz, von der ETH-Zürich > Tages-Anzeiger 29.10.14.
  388. Dunkles Bild der Medienlandschaft: Die Medien in der Schweiz werden immer mehr von Gratistiteln, Unterhaltung und Infotainment dominiert. Dies ist der Befund des Jahrbuchs zur Qualität der Medien > Tages-Anzeiger 28.10.14.
  389. Zürich's erste LED-Strassenleuchten: Andere Gemeinden der Schweiz haben sie längst – nun hat die Stadt Zürich nachgezogen. Die Elektrizitätswerke der Stadt (EWZ) haben am Freitagabend in Neu-Affoltern eine erste Versuchsstrecke mit 33 LED-Strassenlaternen offiziell in Betrieb genommen. Die EWZ sind weiterhin auch im Bereich der Solarenergie aktiv > Solarmedia 26.10.14.
  390. Botswana zeigt, wie's geht: In Botswana wird gewählt. Der weltweit grösste Diamantenförderer gilt als demokratisches und wirtschaftliches Vorzeigeland, trotz einer der höchsten HIV-Raten > NZZ 26.10.14.
  391. Iran richtet 26-jähriges Vergewaltigungsopfer hin: Sie verteidigte sich gegen einen Mann, der sie vergewaltigen wollte und wurde dafür wegen Mordes verurteilt - die Iranerin Reyhaneh Jabbari ist trotz internationalen Protests hingerichtet worden > Spiegel 25.10.14.
  392. Wer viel fährt, soll mehr bezahlen: Verkehrsministerin Doris Leuthard tüftelt an Rezepten gegen den Stau auf der Strasse und überfüllte Züge in der Schweiz. Zur Debatte steht die Einführung von Mobility-Pricing. Doch die Liste möglicher Reformopfer ist lang > Tages-Anzeiger 25.10.14.
  393. EU und das neue Klimaziel: Die Einigung kam nach stundenlanger Verhandlungen in der Nacht - die EU-Staaten setzten die Klimaziele für 2030 fest. Das hat auch Auswirkungen auf die Schweiz > Tages-Anzeiger 24.10.14.
  394. Abriss des Katastrophenreaktors beginnt: Ein ferngesteuerter Kran durchlöchert das Dach - der Rückbau des Atomkraftwerks von Fukushima hat begonnen. Im Innern des AKW müssen Hunderte strahlende Brennstäbe geborgen werden (Spiegel 23.10.14).
  395. Schotten sparen sich Plastiktüten: Von dieser Woche an dürfen Plastiktüten jeglicher Art im schottischen Einzelhandel nicht mehr kostenlos abgegeben werden. Mindestens fünf Pence (sechs Eurocent) müssen Verbraucher nun zahlen, wenn sie sich für eine Einwegtasche aus Plastik entscheiden. Von diesen haben in Schottland allein die Supermärkte im vergangenen Jahr 800 Millionen abgegeben > klimaretter.info 21.10.14.
  396. Grösster hochalpiner Windpark: Wien Energie eröffnet Windpark auf 1.600 Meter Seehöhe in der Steiermark (Österreich). Ökostrom für 24.000 Haushalte ist die beeindruckende Leistung des neuen Windparks Steinriegel auf der Rattener Alm, Steiermark (sonnenseite.com 21.10.14).
  397. Detailhändler ziehen Bilanz zu Textilimporten aus Bangla Desh: Die Katastrophe von Rana Plaza war auch für Migros und Coop Schweiz ein Weckruf > Tages-Anzeiger 20.10.14.
  398. Wir müssen uns Sozialhilfe leisten: Die sogenannte Sozialindustrie in der Schweiz ist nicht schuld daran, dass die Sozialhilfekosten steigen. Deshalb muss, wer die Kosten senken will, anderswo ansetzen > Tages-Anzeiger 20.10.14.
  399.  
  400. Leipzig - In-Metropole der Zukunft: title Leipzig war einmal das Zentrum der deutschen Hochkultur. Seit dem zweiten Weltkrieg ging es bergab. Nun steht die Stadt vor einem Comeback. Ein Besuch (in Englisch) > Die Welt/ozy.com 19.10.14.
  401. Dreistes Gestöhne über Dichtestress: Bundesrätin Sommaruga entdeckt ihre Liebe für die Verdichtung und macht damit dem Basler Stadtentwickler Thomas Kessler eine Freude. Dieser fordert schon länger, die Schweiz als eine grosse Stadt zu denken > Tages-Anzeiger 18.10.14.
  402. AKW-Stilllegung besser als Jodtabletten: Die Geschäftsstelle Kaliumiodid-Versorgung hat über die anstehende Verteilung von jeweils zwölf Jodtabletten an 4.6 Millionen Menschen in der Schweiz  informiert, die in der Nähe eines Atomkraftwerkes wohnen. Worüber die Behörden ungern sprechen: Bei der Jodvorsorge handelt es sich lediglich um einen Tropfen auf den heissen Stein > Atominfomedia 15.10.14.
  403. Briten wollen teuerste Atomkraft: Das geplante Atomkraftwerk Hinkley Point C (Grossbritannien) könnte das teuerste seiner Art weltweit sein. Möglich wird es nur durch Subventionen. Dennoch will die EU-Kommission zustimmen. Damit würde sie auch anderswo der Atomkraft den Weg ebnen (cleantech.ch 15.10.14).
  404. Pestizid DDT belastet Umwelt noch heute: Das Insektenschutzmittel DDT ist noch immer in der Umwelt zu finden - 30 Jahre nach dem Verbot. In Frankreich haben Forscher nachgewiesen, dass der hormonähnliche Stoff sich im Boden angereichert hat und auch in das Wasser von Seen gelangt > Spiegel 14.10.14.
  405. Ran an die Kohle: Wer das Klima retten will, muss den Ausstieg aus fossilen Energien vorantreiben. Sie sind für zwei Drittel der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich > Zeit 13.10.14.
  406. Bio-Bauer abgehängt von der ökologischen Landwirtschaft: Wilhelm Timmermann bewirtschaftet seinen Bauernhof seit mehr als zwanzig Jahren ökologisch. Doch ausgerechnet der Bio-Boom in Deutschland bedroht seinen Betrieb > Zeit 13.10.14.
  407. Klimaschutz nicht auf Kosten der Lufthygiene: Obwohl die Luft sauberer geworden ist, werden die Grenzwerte insbesondere für gesundheitsschädlichen Feinstaub in der Schweiz regelmässig überschritten. Beim Klimaschutz müsse die Lufthygiene besser berücksichtigt werden, fordern die Akademien der Wissenschaften Schweiz > NZZ 12.10.14.
  408. Bolivien - Schlaraffenland auf Zeit: Bolivien hat ein goldenes Jahrzehnt mit konstant hohen Wachstumsraten hinter sich. Die Regierung setzt auf ein staatslastiges alternatives Wirtschaftsmodell. Noch scheuen ausländische Investoren die Risiken > NZZ 12.10.14.
  409. Riesiges Methan-Leck in den USA entdeckt: Satellitendaten haben eine gewaltige Treibhausgas-Quelle in den USA entdeckt. Ein kleines Gebiet setzt riesige Mengen Methan frei - das Gas hängt in Poren und Rissen von Kohleflözen und ist nicht nur für Bergarbeiter eine Gefahr > Spiegel 12.10.14.
  410. Anwalt der gequälten Kinder: In Indien werden Millionen Jungen und Mädchen als Sklaven ausgebeutet. Um sie zu retten, gab Kailash Satyarthi seinen Job als Elektroingenieur auf. Mit dem Friedensnobelpreis wird der jahrzehntelange Kampf des Kinderrechtlers gewürdigt > Spiegel 10.10.14.
  411. Gründe für den Erfolg von Evo Morales in Bolivien: Boliviens Präsident ist beim Volk äusserst beliebt. Die Opposition befürchtet, er wolle sich an der Macht verewigen > Tages-Anzeiger 10.10.14.
  412. Mehr Strassenkultur - weniger Tote: In den USA sterben jährlich tausende Fußgänger bei Verkehrsunfällen. Als Gegenmassnahme haben Utah, Minnesota und Washington die schwedische Vision Zero Kampagne angewandt. Mit Erfolg: Es gibt nun 40 Prozent weniger Verkehrstote > good impact 10.10.14.
  413. Tirol und Meran von Herd zu Herd: Südtirol bietet eine raffinierte Küche und ein Essfestival bei Meran mitten in den Bergen mit Rehragout und Kakao-Taglioni > Tages-Anzeiger 9.10.14.
  414. Unklare Vorteile für StromkundInnen: Haushalte und Gewerbetreibende sollen in der Schweiz den Stromanbieter ab 2018 frei wählen können. Experten zweifeln allerdings an der Wirksamkeit des Wettbewerbs > Tages-Anzeiger 9.10.14.
  415. Quer in der Landwirtschaft: Nach der Juso, dem Bauernverband und den Grünen lanciert auch die bäuerliche Gewerkschaft Uniterre in der Schweiz eine agrarpolitische Initiative. Die Vorlage ist ein radikaler Denkanstoss > Wochenzeitung 7.10.14.
  416. Brasilien ist auf halbem Weg stehen geblieben: Trotz Mindestlohn und Ausgleichsprogrammen der Regierung ist die Kluft zwischen Arm und Reich in Brasilien immer noch immens. In zwölf Jahren an der Macht hat die Arbeiterpartei zudem wenig getan, um die Zerstörung des Regenwalds zu stoppen. Eine Bilanz > Wochenzeitung 7.10.14.
  417. Essensreste à la carte: Regionale Küche, Bio-Produkte, fair gehandelte Ware? Längst eine Selbstverständlichkeit in vielen Lokalen. Im "Rub & Stub" in Kopenhagen kommt auf den Tisch, was sonst im Müll gelandet wäre > Süddeutsche Zeitung 6.10.14.
  418. Klimawandeln in Zürich: Der neue Stadtrundgang der Stiftung Myclimate in Zürich führt zu Wasser-, Sonnen- und Kehrichtheizkraftwerken – kostenlos und CO2-neutral. Aber nicht ganz fehlerfrei (Tages-Anzeiger 6.10.14).
  419. Insel-Hüpfen auf Italienisch: Wo hat man an den Küsten von Italien den Strand für sich? Hans-Jürgen Schlamp machte sich auf die Suche - und fand sein Glück auf den Inseln. Eine Entdeckungstour von Ponza bis Stromboli > Spiegel 5.10.14.
  420. Immer mehr Plus-Energie-Bauten: Am Freitag wurden in Luzern 14 Solarpreise der Schweiz für Persönlichkeiten, Institutionen, Neubauten, Sanierungen und Solaranlagen vergeben. Hinzu kamen zwei Norman Foster Solar Awards und drei Solarpreise für PlusEnergieBauten (PEB), die alle für Wertschöpfung im Inland sorgen > Solarmedia 4.10.14.
  421. China und USA gehen aufeinander zu: Die Supermächte China und USA haben bei der UNO-Klimakonferenz die Reduzierung von Treibhausgasen angekündigt. Obama räumte ein, dass die amerikanische Wirtschaft eine wesentliche Rolle bei der Erzeugung der globalen Erwärmung gespielt habe > cleantech.ch 1.10.14.
  422. Piemont - Kultur kommt von Anbauen: Die italienische Weinkulturlandschaft Langhe, im Herzen des Piemont gelegen, ist Unesco-Welterbe geworden. Zeit für eine Kulturreise in Weinkeller und Haselnussplantagen > Zeit 1.10.14.
  423. Sexuelle Übergriffe, mysteriöse Todesfälle: Die Misshandlungen im Flüchtlingsheim Burbach erschüttern Deutschland. In den USA und Großbritannien ist die Unterbringung von Asylbewerbern durch private Unternehmen gängige Praxis. Die Bilanz ist erschreckend > Spiegel 1.10.14.
  424. Wenn die Rente nicht zum Leben reicht: Die beiden Pensionäre Fritz und Klara Huber leben am Existenzminimum - in der Schweiz. Ihr Beispiel verdeutlicht, mit welchen Problemen von Altersarmut betroffene Menschen zu kämpfen haben > Tages-Anzeiger 1.10.14.
  425. Wettbewerb nur, wo er den Konzernen passt: Rudolf Strahm über die Hochpreispolitik der Schweiz, die er auf Markenabschottung zurückführt > Tages-Anzeiger 30.9.14.
  426. Was Europa von seinem Süden lernen kann: Seit Beginn der Eurokrise waren Griechen, Italiener oder Spanier stets die Sündenböcke der EU. Ein neues Buch empfiehlt sie dagegen als Vorbilder - auch in Sachen Müßiggang > Spiegel 30.9.14. 
  427. EU will Freihandelsabkommen mit USA entschärfen: Der neue Kommissionschef Juncker reagiert auf die Kritik am geplanten Freihandelsvertrag TTIP. Er möchte es Konzernen erschweren, Staaten vor Schiedsgerichten zu verklagen. Wegen einer manipulierten Mitteilung kommt es in Brüssel zum Eklat > Süddeutsche Zeitung 30.9.14.
  428. Hochausfarmen sollen in der City Nahrungsmittel liefern: Geht es nach den Vorstellungen von Javier Ponce, dann prägen merkwürdig geformte Hochhäuser künftig die Skyline des Stadtstaates Singapur. Der in Barcelona beheimatete Architekt will sie bauen, um das Kleinstland mit Nahrungsmitteln zu versorgen > Wirtschaftswoche Green 29.9.14.
  429. China verbessert Wasserqualität: Verdrecktes Wasser wird zu einem immer größeren Problem in China. Nun berichtet Peking über erste Verbesserungen: Der Ausstoß von Schadstoffen konnte gesenkt werden, Milliarden sollen in die Gewässersanierung gesteckt werden > Spiegel 24.9.14.
  430. Der perfekte Tag in Luxemburg-Stadt: Tote Gastro-Kritiker und vergiftete Sushi-Köche - in den Krimis von Tom Hillenbrand scheint Luxemburg-Stadt ein gefährliches Pflaster zu sein. Wer einen Besuch dennoch wagt, dem gibt der Autor die besten Tipps für eine der kleinsten Hauptstädte Europas > Spiegel 24.9.14.
  431. Solar- ersetzt Atomstrom in Japan: Darum dreht sich zugespitzt die Energiefrage der Zukunft - Solar- oder Atomstrom? Die Ereignisse in Japan nach der Atomkatastrophe von Fukushima legen nahe, dass der Strom von der Sonne die Überhand gewinnen kann > Solarmedia 24.9.14.
  432. Ein Vermittler muss in China ins Gefängnis: Der uigurische Wirtschaftsprofessor Ilham Tohti muss lebenslang ins Gefängnis wegen «Separatismus». Das Urteil ist ein Schlag ins Gesicht für die gemässigten Kräfte in Xinjiang, aber auch ein Signal an alle Andersdenkenden in China > NZZ 24.9.14.
  433. Städter fahren wieder auf Töffli ab: Von Zürichs Strassen verschwunden, kehrt das Moped zurück – leise, weil es heute mit Elektromotor fährt > Tages-Anzeiger 23.9.14.
  434. New York feiert seine grüne Ader: Empire State Building war gestern, das Muss für Manhattan-Touristen ist heute die High Line: eine stillgelegte Hochbahntrasse, die zum Park umfunktioniert wurde. Jetzt ist der letzte Teil fertig geworden > Spiegel 22.9.14.
  435. China überholt die Schweiz: Wenn das Schwellenland China sogar beim CO2-Ausstoss pro Kopf die Schweiz abhängt, steht es ums Klima gar nicht mehr gut > Tages-Anzeiger 22.9.14.
  436. Was Schottland so besonders macht: Schottland ist im Vereinigten Königreich etwas ganz Besonderes, auch ohne Unabhängigkeit. Doch was macht es so anders? Eine Annäherung - von Shortbread über Schlösser zu Shetland-Ponys > Spiegel 21.9.14.
  437. US-Sanktionen stoppen Putin in der Arktis: Exxon und Rosneft wollten gemeinsam ein Ölfeld in der Arktis Russlands erschliessen. Doch der Konzern aus den USA muss sich zurückziehen > Tages-Anzeiger 20.9.14.
  438. EuropäerInnen halten Umweltschutz für wichtig: Trotz Wirtschaftskrise stehen die Europäer zum Schutz der Umwelt. Laut einer kürzlich veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage ist für über neun von zehn von ihnen der Umweltschutz persönlich wichtig > Umweltmagazin 19.9.14.
  439. Schwere Niederlage für Japans Walfänger: Zu viele getötete Tiere, zu wenig Forschungsgewinn - die Internationale Walfangkommission schränkt Japans Jagd auf die Meeressäuger stark ein. Umweltschützer bezweifeln, dass sich Tokio an die neuen Regeln hält > Tages-Anzeiger 19.9.14.
  440. Zwangsarbeit in Malaysias Elektronik-Industrie: Eingezogene Pässe, horrende Jobgebühren - in den modernen Elektronikfabriken Malaysias schuften viele Arbeiter laut einem Bericht unter Zwangsbedingungen. Ihre Produkte werden in die ganze Welt geliefert. > Spiegel 18.9.14.
  441. Laden ohne Verpackungsmüll: Jeder Tisch ein Grabbeltisch - ein Supermarkt in Berlin bietet unverpackte Waren an. Früher war das normal, jetzt erobern die Gründer die Herzen der Kunden. Doch der Weg zur Massenbewegung ist noch weit > Spiegel 17.9.14.
  442. Kartellgesetz-Revision ist vom Tisch: Mit einer knappen Mehrheit hat der Nationalrat in der Schweiz die Revision des Kartellgesetzes abgeschmettert > Tages-Anzeiger 17.9.14.
  443. Protest gegen EU-Energiekommissar: In einem offenen Brief fordern der Deutsche Naturschutzring (DNR), NABU, BUND und WWF als Vertreter ihrer knapp 6 Millionen Einzelmitglieder das EU-Parlament auf, die Zustimmung zur Juncker-Kommission zu verweigern > Deutscher Naturschutzring 17.9.14.
  444. Gebt dem Frieden eine Chance - von Res Strehle: Keine gute Zeit für Friedensaufrufe - Separatisten schiessen ein Zivilflugzeug ab, der Islamische Staat köpft öffentlich Geiseln. Die Antworten darauf sollten differenziert bleiben > Tages-Anzeiger 16.9.14.
  445. Fast die Hälfte der Vögel an Australiens Küste hat Plastik im Magen: Seevögel verwechseln Plastikmüll mit Nahrung - etwa die Hälfte der Tiere vor Australiens Küsten hat laut Forschern Kunststoffreste im Magen. Auch andere Tiere sind betroffen > Spiegel 16.9.14.
  446. Mehr soziale Ungerechtigkeit in Europa: Im Zuge der Eurokrise hat der sozialpolitische Sprengstoff zugenommen – vor allem in südlichen Ländern. Zwei Punkte bereiten Experten Sorgen > Tages-Anzeiger 16.9.14.
  447. Sichere Autos, weniger Verkehrstote: Bei Verkehrsunfällen sterben in vielen Ländern immer weniger Menschen. In der Schweiz und den USA jedoch steigt die Zahl der Verkehrstoten > Zeit 15.9.14.
  448. Menschenbilder in Rubigen: Am Sonntag ging das Energiewendefestival in Rubigen bei Bern zu Ende, Höhepunkt war ein symbolisches Menschenbild auf einer Wiese > Tages-Anzeiger 15.9.14.
  449. Serengeti-Highway in Tansania gestoppt: In einem bahnbrechenden Urteil erklärte der Ostafrikanische Gerichtshof Ende Juni den geplanten Bau einer Autobahn durch den Serengeti Nationalpark in Tansania für rechtswidrig > fairunterwegs 12.9.14.
  450. China überholt Deutschland beim Öko-Strom: Noch gilt Deutschland weltweit als Vorbild beim Öko-Strom. Doch 2014 wird ausgerechnet China diese Rolle übernehmen - das Land mit dem höchsten CO2-Ausstoß überhaupt > Spiegel 11.9.14.
  451. OECD - Mittelschicht droht abzurutschen: Ein neuer OECD-Bericht lobt das Bildungssystem in Deutschland. Doch er warnt vor dem Abrutschen der Mittelschicht. Junge Erwachsene fallen bei den Abschlüssen hinter ihre Eltern zurück > Spiegel 11.9.14.
  452. Economiesuisse kämpft mit Unwahrheiten: Kommende Woche stimmt der Ständerat über die Revision des Umweltgesetzes ab. Jetzt werfen die Grünen der Schweiz dem Wirtschaftsverband vor, mit unlauteren Methoden Stimmung gegen die Vorlage zu machen > Tages-Anzeiger 10.9.14.
  453. Die dunkle Seite der Handys: Die Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer haben ein Rating zum sozialen und ökologischen Verhalten von Smartphone-Anbietern erstellt. Eigentliche Länderboykotte werden aber kritisch beurteilt > NZZ 10.9.14.
  454. Erstes Sortierzentrum für alle Plastikflaschen: In Frauenfeld entsteht das erste Schweizer Sortierzentrum für Plastikflaschen. Damit wird eine vollständige Wiederverwertung von Plastikflaschen in der Schweiz ermöglicht > cleantech.ch 9.9.14.
  455. Warum die Norweger so reich sind: Sie haben Öl und sie haben einen Staatsfonds, der 140'000 Franken pro EinwohnerIn in Norwegen angelegt hat. Warum sich also Sorgen machen > Tages-Anzeiger 9.9.14?
  456. Indien - die nächste Solar-Story: Indien wird bis 2030 voraussichtlich das bevölkerungsreichste Land der Erde - und damit mehr EinwohnerInnen als China aufweisen. Jetzt setzt die neue Regierung im Lande der Ghandis und Nehrus zum grossen Sprung im Solarmarkt an > Solarmedia 9.9.14.
  457. Das Great Barrier Reef wird nun doch von Schlamm verschont - die Proteste von Umweltschützern zeigen Wirkung: Der Schlamm soll an Land verwendet und nicht rund um das Great Barrier Reef vor Australien verteilt werden > Zeit 8.9.14.
  458. Bodensee soll zur Heizung werden: Neuanlagen zur thermischen Nutzung der Energie des Seewassers waren bisher verboten. Das hat sich jetzt geändert. Die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) hat kürzlich den Weg für eine umfassende Nutzung frei gemacht > Wirtschaftswoche Green 8.9.14.
  459. Katar bestätigt Verhaftungen von Menschenrechtlern: Fussball-WM-Gastgeber Katar bestätigt: Die zwei vermissten Menschenrechtler aus Großbritannien wurden verhaftet. Foltervorwürfe weist die Regierung aber zurück > Spiegel 7.9.14.
  460. Das amerikanische System hat Krebs: Politjournalist George Packer zeichnet ein düsteres Bild der USA. Ein paar 20-jährige Milliardäre mit Handys genügten nicht, um die Demokratie am Leben zu erhalten > Tages-Anzeiger 6.9.14.
  461. D: Erstes Bundesland mit 100 % Ökostrom: Mecklenburg-Vorpommern kann seinen Strombedarf rechnerisch nahezu komplett aus erneuerbaren Quellen decken. Damit schafft das Bundesland schon heute, was Deutschland erst in ein paar Jahrzehnten erreichen will. Als nächstes könnte bald Schleswig-Holstein folgen > klimaretter.info 6.9.14.
  462. Ökostromumlage sinkt erstmals: Gute Nachrichten für die Stromverbraucher in Deutschland - die zuletzt stark gestiegenen Kosten  könnten sich stabilisieren. Die Ökostrom-Umlage wird voraussichtlich sinken - trotz hoher Ausgaben für Solar- und Windstrom > Spiegel 5.9.14.
  463. Hohe Profite ohne breiten Wohlstand: Die Finanzmärkte boomen. Doch die Erwerbstätigen in den USA haben wenig davon – mit Ausnahme der Manager > Tages-Anzeiger 4.9.14.
  464. Wassermangel verschärft Konflikte in Nahost: Weil Trinkwasser knapp wird, wächst die Gefahr von Kriegen, warnt Benjamin Pohl vom Thinktank adelphi > Zeit 3.9.14.
  465. AI beklagt gewaltige ethnische Säuberung: Überlebende berichten von grausamen Szenen, Massenhinrichtungen, Entführungen. Die Menschenrechtler von Amnesty International haben Flüchtlinge aus dem Nordirak interviewt. Dort jagt die IS-Miliz systematisch Andersgläubige > Spiegel 2.9.14.
  466. Auch im Schatten herrscht Wirtschaft: Auf Druck der EU rechnen ab diesem Herbst immer mehr Staaten Prostitution und Drogenhandel in ihr Bruttoinlandprodukt ein > Tages-Anzeiger 2.9.14.
  467. Frankreich sitzt in der Akademisierungsfalle: Wer in Frankreich nicht studiert, gilt nichts - von Rudolf Strahm > Tages-Anzeiger 2.9.14.
  468. Die Bügel des Skilifts sind verheizt: In fünfzig Jahren werden alle Gletscher der Anden in Bolivien verschwunden sein – den Millionenstädten La Paz und El Alto droht dadurch das Trinkwasser auszugehen > Wochenzeitung 2.9.14.
  469. Forderung nach «Rohstoff-Polizei»: Werden die Rohstofffirmen zum Reputationsrisiko für die Schweiz? NGOs befürchten das, die Erklärung von Bern macht einen Vorschlag – und schaltet einen Website-Klon auf > Tages-Anzeiger 1.9.14.
  470. Europas Grenzen - tödliche Abschottung (Video): Die Europäische Union macht mit enormem Aufwand ihre Grenzen dicht - und zwingt Flüchtlinge auf oft tödliche Routen. DER SPIEGEL ist an die hochgerüsteten Ränder Europas gereist und dokumentiert die Auswirkungen einer Politik, in der Menschlichkeit kaum eine Rolle spielt > Spiegel 31.8.14.
  471. Österreichs Windenergie boomt: Vor kurzem wurde im Beisein von Landeshauptmann Hans Niessl in Andau der größte Windpark Österreichs (237 MW) eröffnet. Mit der Fertigstellung der neuen Windkraftanlagen setzt die Energie Burgenland in Andau ihren umweltfreundlichen Kurs weiter fort (oekonews.at 30.8.14).
  472. Auszeit auf der Alm: Sie reißen Unkraut im Wald aus, pflegen Wanderwege, zählen seltene Tiere oder arbeiten als Senner. Bei Freiwilligenprojekten in Österreich können sich Touristen für die Umwelt engagieren. Einen Tag lang oder den ganzen Sommer über > Spiegel 27.8.14.
  473. Milliardär warnt vor Revolution in den USA: Nick Hanauer wendet sich an die «Zillionäre» und geisselt die Ungleichheit in Amerika. Anders als Kollege Warren Buffett wird er aber politisch aktiv > Tages-Anzeiger 27.8.14.
  474. So wohlhabend sind die SchweizerInnen: 9565 Franken pro Monat: Der neuste Wohlstandsbericht zeigt, wie viel Geld der durchschnittliche Haushalt in der Schweiz verdient. Und wie es um die Einkommensschere steht > Tages-Anzeiger 27.8.14.
  475. Nationalrats-Kommission verpasst Atomausstieg: Die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie des Nationalrates hat  bei ihren Beratungen der Energiestrategie 2050 das Kernenergie-Gesetz revidiert. Sie hat es verpasst, eine längst hinfällige Laufzeitbeschränkung für die Altreaktoren der Schweiz zu beschliessen - so eine Stellungnahme von Greenpeace > Atominfomedia 27.8.14.
  476. Ecopop-Initiative ist gefährliche Scheinlösung: «Probleme verlagert statt gelöst» - ein Komitee aus Umweltschützern übt harsche Kritik an der Ecopop-Initiative, die Ende September in der Schweiz zur Abstimmung gelangt > Tages-Anzeiger 26.8.14.
  477. Hinterm Regenbogen immer weiter: Schotterpisten, eisiger Wind und Spitzkehren bis zu Horizont: Die Island-Überquerung auf der Kjölur-Piste fordert Radfahrern einiges ab. Chillen kann man dann in heißen Quellen, in denen Bier und Chips serviert werden > Spiegel 24.8.14.
  478. Die schleichende Rassendiskriminierung: Die Diskriminierung der Schwarzen in den USA läuft subtil ab > Tages-Anzeiger 23.8.14.
  479. Windkraft in USA so billig wie nie: Der Abwärtstrend bei den Kosten für erneuerbaren Strom ist deutlich. So haben sich die Preise für Solarenergie in den vergangenen Jahren in etwa halbiert. Während die Kosten für Wasserkraft und Strom aus Biomasse seit Jahren ungefähr auf demselben Niveau verharren, sinken auch die Preise für die Windkraft > Wirtschaftswoche Green 22.8.14.
  480. Der Wunder-Wander-Weg am Brienzersee: Der Uferweg entlang des Brienzersees nach Iseltwald ist einer der schönsten Wanderwege der Schweiz > Tages-Anzeiger 22.8.14.
  481. Völkerrecht schützt Kleinstaaten - von Rudolf Strahm: Die SVP will, dass das Landesrecht über dem Völkerrecht steht. Das ist eine kurzsichtige und gefährliche Überreaktion zum Nachteil für die Schweiz > Tages-Anzeiger 21.8.14.
  482. Ein See wird im Iran zur Salzwüste: Der Urmia-See im Nordwesten Irans ist auf ein Drittel seiner ursprünglichen Oberfläche geschrumpft. Nun wurde ein Plan ausgearbeitet, um das einmalige Ökosystem zu retten > NZZ 20.8.14.
  483. Boom der Ungleichheit: Grosse Einkommensunterschiede bremsen das Wachstum – diese Erkenntnis wurde von Wirtschaftsforschern lange hartnäckig ignoriert. Jetzt bröckelt die Mauer, wie eine neue Studie zu den USA von S & P zeigt > Tages-Anzeiger 6.8.14.
  484. Mindestlohn als Wachstumsprogramm: Nick Hanauer gehört zu den reichsten Amerikanern - und kämpft für eine radikale Anhebung des Mindestlohns auf 15 Dollar. In Seattle hatte der Unternehmer mit seiner Kampagne bereits Erfolg > Spiegel 6.8.14.
  485. Importe trüben grünes Gewissen: In der Schweiz werden ökologische Fortschritte erzielt. Doch die Importe verschlechtern die Bilanz, vor allem bei den Treibhausgasen > NZZ 5.8.14.
  486. Kiffen hilft dem Wirtschafts-Wachstum: Das Statistische Bundesamt in Deutschland ändert die Berechnungsmethoden - Drogen, Prostitution und Zigarettenschmuggel zählen neuerdings zum Sozialprodukt. Nicht einfach, ihren Wert zu bestimmen > Zeit 5.8.14.
  487. Ökologische Landwirtschaft wächst europaweit: Jährlich entstehen in der Landwirtschaft der EU 500.000 Hektar, die ökologisch bewirtschaftet werden. Auch die Zahl der Biobauernhöfe hat seit 2003 stark zugelegt > cleantech.ch 4.8.14.
  488. US-Stadt wegen Algenpest ohne Trinkwasser: In Toledo, Ohio, ist der Konsum von Leitungswasser seit dem Wochenende verboten. Eine gigantische Algenblüte belastet einen nahen See mit giftigen Stoffen > Tages-Anzeiger 4.8.14.
  489. In Deutschland wäre Turbo-Energie-Wende möglich: Moskau kündigt höhere Energiepreise an, was auch deutsche Verbraucher spüren dürften. Könnte Deutschland in absehbarerer Zeit auf russisches Erdgas verzichten? Ja, sagt eine Studie - nennt aber auch Nachteile > Spiegel 4.8.14.
  490. Amnesty wirft Shell und Nigeria Untätigkeit vor: Der Boden verseucht, die Pipelines verrottet - Ölförderer Shell und Nigeria haben seit 1993 nicht einmal die drängendsten Probleme im Ogoniland angepackt, beklagt Amnesty International > Spiegel 4.8.13.
  491. Wassernot am Hoover-Damm: Der größte Stausee der USA verliert sein Wasser. Satellitenbilder zeigen, wie die Wassermenge in nur einem Jahr gefährlich gesunken ist. Fällt der Pegel um einen weiteren Meter ab, tritt ein Notfallplan in Kraft > Spiegel 3.8.14.
  492. Griechenland's Wirtschaft wächst wieder: Erstmals seit 2008 kommen positive Nachrichten von der griechischen Wirtschaft: Sie wächst wieder. Dazu tragen Ausländer ebenso bei wie die BewohnerInnen von Griechenland  selbst > Zeit 2.8.14.
  493. Auch der Freihandel hat Grenzen: Die indische Regierung lässt das WTO-Abkommen zum Freihandel platzen, um weiter staatlich subventionierte Nahrungsmittel an die Armen in Indien verteilen zu können. Richtig so > Zeit 2.8.14.
  494. Das System des Geiers destabilisiert Argentinien: Wie kann es sein, dass ein einziger Mann mit seiner Sturheit ein ganzes Land wie Argentinien an den Rand des Bankrotts treibt? Die Erklärung heisst: Paul Singer > Tages-Anzeiger 1.8.14.
  495. Indien lässt Welthandelsabkommen platzen: Es wurde als «historischer Durchbruch» gefeiert, doch nun hat Indien das Abkommen von Bali versenkt. Mit ihm droht die Welthandelsorganisation in der Bedeutungslosigkeit zu versinken > Tages-Anzeiger 1.8.14.
  496. Kräuter und Gemüse im Quadrat: Radieschen neben Zwiebeln neben Tomaten neben Geranien, akkurat quadratisch angeordnet. Mit "Square Foot Gardening" wachsen auf kleinem Raum verschiedenste Pflanzen und Gemüse. Schädlinge haben das Nachsehen > Süddeutsche Zeitung 1.8.14.
  497. Wandern auf Südtirol's Waalwegen: Apfelrisotto, Reh mit Kastanienkruste und dazu ein Weißburgunder - eine Wanderung in Südtirol ist nur Zeitvertreib zwischen kulinarischen Genüssen. Die Waalwege rund um Meran bieten zudem genügend Erfrischung, sie führen entlang kühlender Kanäle > Spiegel 31.7.14.
  498. Sieg der Geier - Argentinien ist pleite: Die Verhandlungen zwischen Argentinien und seinen Gläubigern sind gescheitert - die Regierung in Buenos Aires ist pleite. Für die Menschen im Land hat der Staatsbankrott möglicherweise dramatische Folgen > Spiegel 31.7.14.
  499. Die Mär vom kriminellen Ausländer: Populisten wettern oft gegen "Ausländerkriminalität" und schüren Ängste vor Zuwanderung. Jetzt zeigt ein neues Gutachten für Deutschland: Junge Migranten begehen nicht mehr Straftaten als Jugendliche ohne Migrationshintergrund > Spiegel 30.7.14.
  500. Argentinien bald wieder pleite - nicht nur wegen der Geierfonds:  Das Land Argentinien steht zum zweiten Mal in diesem Jahrtausend vor einem Zahlungsausfall. Was dann passiert > Tages-Anzeiger 30.7.14.
  501. Frankreich prüft AKW strenger als die Schweiz: Ein neuer Report zeigt, wie andere Länder mit alternden Atomkraftwerken umgehen. Der Autor fordert, dass die Politik reagiert > Tages-Anzeiger 30.7.14.
  502. Schweizer Kriegsmaterial - auch für Russland und Ukraine: Die Halbjahreszahlen zum Kriegsmaterial-Export der Schweiz zeigen erneut einen Rückgang, aber auch Lieferungen in heikle Länder > Tages-Anzeiger 29.7.14.
  503. Fluch des Steuerwettbewerbs - von Rudolf Strahm: Die Schweiz driftet auseinander > Tages-Anzeiger 29.7.14.
  504. London will es wie Paris machen: London lernt von Paris. Dort gibt es mit Autolib' eine erfolgreiche Vermietung von Elektro-Leihautos für Stadtfahrten. In London gibt es derzeit nur Leih-Fahrräder. Londons Bürgermeister Johnson will ab 2015 mit E-Autos nachziehen > cleantech.ch 28.7.14.
  505. US-Grundwasser-Verlust schockiert Forscher: Der Südwesten der USA leidet seit 14 Jahren unter einer rekordverdächtigen Dürre. Ihre Folgen könnten noch schlimmer sein als befürchtet: Satellitendaten zeigen, dass die Grundwasservorräte massiv angegriffen sind. Forscher zeigen sich entsetzt > Spiegel 26.7.14.
  506. Schweiz - ein Land von Viel-FliegerInnen: Schweizer reisen gerne viel und weit, auch mit dem Flugzeug. Ihre Klimabilanz ist entsprechend dürftig – und kaum mit dem Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft zu vereinbaren > Tages-Anzeiger 26.7.14.
  507. Wal-SchützerInnen machen auf Färöer-Inseln mobil: Alljährlich werden auf den europäischen Färöer-Inseln im Nordatlantik mit etwa 48.000 Einwohnern mehr als tausend Grindwale und andere Delfine an die Strände getrieben und brutal abgeschlachtet > sonnenseite.com 25.7.14.
  508. Arbeitslosigkeit in Spanien sinkt markant: Nach Jahren der Rezession schafft die Wirtschaft von Spanien wieder Jobs. Zwar ist noch immer fast jeder Vierte ohne Beschäftigung, doch die Zahl der Arbeitslosen ist binnen eines Jahres um 425.000 gefallen > Spiegel 25.7.14.
  509. Bodensee-Wasser ist zu sauber für die Fische: Nach dem schlechtesten Fangjahr seit 60 Jahren wollen die Fischer am Bodensee ein Umdenken in der Gewässerschutzpolitik einleiten − mit ihren Forderungen stehen sie nicht alleine da > NZZ 23.7.14.
  510. Mit Gottfried Keller gegen Finanzblasen: Bis zur letzten Finanzkrise verstand er nichts von Geldpolitik. Unterdessen hat Hansruedi Weber zusammen mit anderen Kritikern des Systems in der Schweiz die Vollgeld-Initiative lanciert > NZZ 22.7.14.
  511. Himalaja-Anrainer fürchten um ihr Wasser: Die globale Erwärmung wirkt sich auf die Gletscherschmelze im Himalaja aus. Das gefährdet langfristig die Wasserversorgung der riesigen Region. In Indien ist die Forderung nach einem eigenen Ministerium für die Himalaja-Region erhoben worden > cleantech.ch 22.7.14.
  512. Gardasee bietet fünf Traumrouten für Mountainbiker: Der Gardasee steht wohl bei jedem Mountainbiker ganz oben auf der Liste der Wunschziele. Ob Einsteiger, Downhiller oder Kletterziegen - hier sind die besten Trails für jeden Schwierigkeitsgrad > Spiegel 21.7.14.
  513. Für Kleinbauern wird es künftig noch enger: Der Bundesrat will die Basis für die Bestimmung von Bauernhofgrössen in der Schweiz anpassen. Etwa 1000 Kleinbetriebe verlieren so den Anspruch auf Direktzahlungen > Tages-Anzeiger 21.7.14.
  514. Mythos vom Aufstieg der Mittelklasse: Die Behauptung, in Lateinamerika habe sich die soziale Mobilität enorm verbessert, ist übertrieben > Tages-Anzeiger 20.7.14.
  515. Klima-Sabotage in Australien: Als erstes Industrieland hat Australien seine CO2-Steuer wieder abgeschafft – gegen die Mehrheit der Bevölkerung und den Sachverstand der Klimaforscher > klimaretter.info 19.7.14. 
  516. Menschen bleiben Fukushima fern: Die japanische Regierung versucht wieder etwas "Normalität" in der Sperrzone von Fukushima zu erzeugen. Doch viele Bürger trauen dem nicht. Nach einer Bürgerversammlung verschob Tokio jetzt den Plan, eine Ortschaft teilweise wieder zur dauerhaften Besiedlung freizugeben > klimaretter.info 17.7.14.
  517. Agro-Pionier-Projekt in Kongo-Kinshasa: Der Präsident Kongo-Kinshasas, Joseph Kabila, hat am Dienstag in Bukangalonzo, 220 Kilometer östlich von Kinshasa, der Hauptstadt der zentralafrikanischen Republik Kongo, ein ambitiöses Landwirtschaftsprojekt eingeweiht > NZZ 16.7.14.
  518. Wasserverschwendern drohen hohe Geldstrafen: Einwohner Kaliforniens dürfen ab August kein Wasser mehr außerhalb ihres Hauses verbrauchen. So soll während der Dürre Wasser gespart werden. Wer die Regeln missachtet, zahlt bis zu 500 Dollar Strafe - am Tag > Spiegel 16.7.14.
  519. Luzern bei Solar-Decathlon auf Platz 5: 20 Universitäten aus der ganzen Welt kämpften die letzten Wochen in Versailles bei Paris darum, wer das beste Solarhaus der Zukunft für eine Stadt bauen kann. Das Team von der Fachhochschule Luzern erreichte in der Endabrechnung den 5. Platz > Solarmedia 14.7.14.
  520. Niedersachsen will Sauerei verbieten: Tierschützer dokumentierten das brutale Töten von Ferkeln. Niedersachsens Landwirtschaftsminister reagiert jetzt und will die Tötung von jungen Schweinen verbieten > tageszeitung 14.7.14.
  521. Tiefer Frankenkurs am Pranger - von Markus Mugglin: Statt den Franken künstlich zu verbilligen, soll die Schweiz mehr Dienstleistungen und Waren importieren. Die Überschüsse sind unter Kritik > infosperber 14.7.14.
  522. Wandern in Norwegen's Norden: Kalkadern, Urgestein, Höhlengänge - Norwegens Norden ist eine raue Schönheit. Eine Wanderung auf dem Grenzweg Grenseleden entwickelt sich zu einem Lauf durch die samische Geschichte. Und hinter einer Hütte verbirgt sich eine Tragödie > Spiegel 13.7.14.
  523. Todbringende Plantagen von Ölpalmen in Afrika: Der Palmölboom erreicht Afrika und bedroht Menschenaffen und Waldelefanten. Gibt es die Chance auf einen nachhaltigen Anbau > Süddeutsche Zeitung 13.7.14?
  524. Schweizer Entwicklungshilfe für westliche Grosskonzerne: Die Entwicklungshilfe ist weltweit im Umbruch, auch jene der Schweiz. Staatsfonds, die in die Privatwirtschaft investieren, verdrängen die klassische zwischenstaatliche Hilfe. Davon profitieren vor allem Unternehmen aus dem Westen > Tages-Anzeiger 12.7.14.
  525. Knonau - Region unter Strom: Die Energiewende ist in aller Munde. Im Landstrich Knonau zwischen Zürich und Zug kommt sie voran. Innovative Köpfe stehen hinter dem ambitionierten Projekt einer nahezu autarken «Energieregion Knonauer Amt» (NZZ 11.7.14).
  526. Staatspleiten als Geschäftsidee: Immer öfter mischen sich Hedge-Funds in den Umschuldungsprozess von zahlungsunfähigen Staaten ein – nicht ohne weitreichende Konsequenzen, wie das Beispiel von Argentinien und dem «Geier-Fonds» Elliott Management zeigt > NZZ 11.7.14.
  527. Was Veto aus Strassburg bedeutet: Die Schweiz darf einen wiederholt straffälligen Ecuadorianer nicht ausweisen. Was bedeutet dieses Urteil? Dazu Staatsrechtsexperte Markus Schefer > Tages-Anzeiger 10.7.14.
  528. China fällt in dunkelste Zeiten zurück: China hat die Regeln für Journalisten drastisch verschärft. Unveröffentlichte Informationen dürfen grundsätzlich nicht mehr verbreitet werden. Die Branche sieht sich in ihrer Existenz gefährdet > Tages-Anzeiger 8.7.14.
  529. Die glücklichen Nordlichter: Die BewohnerInnen von Dänemark sind gemäss Umfragen die glücklichsten Menschen auf der Welt – und das trotz hohen Steuern > Tages-Anzeiger 8.7.14.
  530. Reiche Kantone zahlen noch mehr in Finanzausgleich: Die Zahlen zum Finanzausgleich für 2015 sind da. Wie die Ausgaben für die Kantone Zürich, Zug und Schwyz steigen und wer noch mehr bekommt > Tages-Anzeiger 8.7.14.
  531. Rund 30 Prozent der Inder leben unter Armutsgrenze: Laut einer Armutsstatistik leben 363 Millionen BewohnerInnen in Indien am Rande des Existenzminimums. Die Anzahl ist somit höher als bislang bekannt und setzt die Regierung unter Druck > Zeit 7.7.14.
  532. Fluch und Segen eines Sees in Ruanda: Am Ufer des Kivusees werden die Bauarbeiten an einer schwimmenden Plattform abgeschlossen. Damit kann in Ruanda ein gefährliches Gasgemisch neutralisiert und Methan zur Stromproduktion genutzt werden > NZZ 6.7.14.
  533. Die grosse Öko-Bilanz: Hauptsache Öko: Die EU will mit PEF ein neues Supersiegel nicht nur für Lebensmittel einführen. Es soll zeigen, welche Umweltfolgen ein Produkt hat. Was steckt dahinter > Zeit 5.7.14?
  534. Die Perversion des Profits durch Hedgefonds: 1608 Prozent Gewinn! In sechs Jahren! Ein amerikanischer Hedgefonds fordert diesen obszönen Profit und zwingt den Staat Argentinien in die Knie. Die US-Justiz hilft dabei. Ein Paradebeispiel für die Perversion der Macht im Kapitalismus - von Jakob Augstein > Spiegel 4.7.14.
  535. Politisches Risiko und humanitärer Skandal im Rohstoffhandel: Der Rohstoffplatz Schweiz ist angeschlagen und von globalen Skandalen erschüttert. Statt mit Transparenz dagegen anzugehen, wird die helvetische Taktik des Aussitzens angewandt - von Oliver Claasen > Tages-Anzeiger 4.7.14.
  536. Indonesien ist neuer Abholz-Weltmeister: Indonesien hat 2012 fast doppelt so viel Urwald abgeholzt wie Brasilien. Dabei sind die indonesischen Urwälder nur ein Viertel so groß wie der Amazonas-Regenwald. Außerdem hat sich die Abholzung in Indonesien noch beschleunigt, während sie in Brasilien deutlich zurückging > klimaretter.info 3.7.14.
  537. Poker um den Nil: An der Nilquelle in Uganda kontrollieren Beamte Ägyptens den Pegelstand des Stroms. Das bizarre Relikt aus der Kolonialzeit deutet auf einen Konflikt, der die kommenden Jahrzehnte prägen könnte > NZZ 3.7.14.
  538. Neue Wege an der Donau - die Welle: Auf und ab wie Donauwellen - unter diesem Motto werden im Donaubergland dieses Jahr fünf Premiumwanderwege eröffnet, die einiges an Höhenmetern hinter sich bringen. Die Retro-Schokokirschschnitte macht den Wanderern Beine > Spiegel 2.7.14.
  539. Ist Landleben gesünder als das in der Stadt? Die frische Luft. Die viele Bewegung. Die schöne Natur. Muss doch gesund sein > Zeit 1.7.14.
  540. Gemeinde erzielt mehr Strom als sie verbraucht: Die Energie-Kommune Grevesmühlen (D) erzeugt dank der Erneuerbaren Energien mehr Strom, als in den Haushalten verbraucht wird. Ein wichtiger Baustein dabei ist Deutschlands erstes Energie-Plus-Klärwerk  > Deutsche Agentur für Erneuerbare Energie 1.7.14
  541. Verkehr kostet jährlich über 9 Milliarden Franken: Umweltbelastung, Gesundheitsprobleme und Unfälle - Allein der Strassenverkehr sorgt in der Schweiz für jährliche Kosten von 7,7 Milliarden Franken. Nur wer langsam unterwegs ist, bringt auch Nutzen > Tages-Anzeiger 30.6.14.
  542. Radfahrer machen eine Stadt erst lebendig: Nur bei guten Radwegen fühlen sich die Leute eingeladen, Rad zu fahren, sagt Helle Søholt. Die Stadtplanerin aus Dänemark ist verwundert, dass andere Länder  nicht weiter sind > Zeit 30.6.14.
  543. Poetische Pilze und swingende Magnolien: Kräuter wachsen an Kinderwippen, Blumen stossen aus dem Asphalt. In Lausanne regiert ein Sommer lang die Natur – mit frechem Design und tollen Ideen > Tages-Anzeiger 30.6.14.
  544. Kollisionskurs mit Welthandelsorganisation WTO: Die Grünen in der Schweiz wollen nur noch ökologisch produzierte Lebensmittel ins Land lassen. Das gebe Probleme mit der Welthandelsorganisation, warnen die Bundesverwaltung und ein WTO-Experte > Tages-Anzeiger 29.6.14.
  545. Kraftakte gegen die Folgen der Krise: Nicht zuletzt dank solidarischer Hilfe hat in Portugal der soziale Friede trotz drastischer Austerität halbwegs gehalten. Im Land wächst ein Know-how im Kampf gegen die Unterernährung > NZZ 29.6.14.
  546. Strom für Afrika dank Recycling-Windmühlen: Der dänische Windanlagenbauer Vestas will mit gebrauchten Windturbinen aus Europa Teile Afrikas elektrifizieren > Wirtschaftswoche Green 29.6.14.
  547. Mit beiden Beinen im Salat: Die besten Wildkräuter wachsen zwischen Parkbuchten und im Kreisverkehr: auf Sammeltour mit Maurice Maggi, Zürichs dienstältestem Guerillagärtner > Zeit 28.6.14.
  548. Reisbauern denken an alle, Weizenbauern an alles: Amerikanische Wissenschaftler erklären die unterschiedliche Denkweise zwischen dem Osten und dem Westen kulturhistorisch anhand der verschiedenen Ackerbaumethoden > Tages-Anzeiger 27.6.14.
  549. Hundert Tage Mango-Rausch: Was den Deutschen ihr Spargel, ist den Bewohnern von Indien ihre Mango. In der nur hundert Tage währenden Saison berauschen sich die Liebhaber der Frucht an ihrer würzigen Süße. In diesem Jahr hat das EU-Einfuhrverbot für einen besonderen Leckerbissen im Land gesorgt > Spiegel 26.6.14.
  550. Welterbe-Wald soll abgeholzt werden: Australien wünscht, dass der Welterbe-Status für 74.000 Hektar Wald auf Tasmanien von der UNESCO aufgehoben wird. Dies würde ein Abholzen ermöglichen. Die Umweltaktivistin Miranda Gibson hat dort 2013 einen Baum besetzt und fürchtet nun internationale Auswirkungen > cleantech.ch 25.6.14.
  551. 20 Prozent mehr Lohn in Südafrikas Platinminen: Ihr fünf Monate andauernder Streik zahlt sich aus: Die Bergleute in Südafrikas Platinminen haben sich eine drastische Lohnerhöhung erkämpft - um 20 Prozent. Der Platinpreis gab umgehend nach > Spiegel 24.6.14.
  552. Iran ist das gastfreundlichste Land: Zwei Monate lang reiste Helena Henneken allein durch Iran. 80 Einladungen, 390 Gläser Tee und 28 Gastgeschenke später ist sie fasziniert von dem Land. Im Interview erzählt sie von strikten Regeln und Nächten im Frauenmatratzenlager > Spiegel 22.6.14.
  553. Ein chinesisches Dorf lebt vom Elektro-Schrott: Kaputte Fernseher, alte Klimaanlagen und ausrangierte Kühlschränke - in der Siedlung Dongxiaokou am Rande Pekings in China leben die Menschen zwischen Bergen von Elektroschrott - der zugleich ihre wichtigste Einnahmequelle ist > Spiegel 22.6.14.
  554. Bienensterben kostet US-Wirtschaft Milliarden: Die Regierung der USA schätzt den Schaden, den das massenhafte Bienensterben verursacht. Und plant Gegenmassnahmen > Spiegel 21.6.14.
  555. Fukushima macht krank im Kopf: Ein breit angelegtes Gesundheitsprogramm entdeckt in der Region Fukushima vermehrt Krebsfälle. Die genauen Auswirkungen der Radioaktivität sind umstritten. Klar sichtbar sind hingegen die psychischen Erkrankungen (NZZ 21.6.14).
  556. Die moderne Version der Gartenstadt: Mit ihrer Siedlung Grünmatt interpretiert die Familienheim-Genossenschaft Zürich die Idee der Gartenstadt neu. Im Ersatzneubau am Fuss des Üetlibergs wohnt man dichter als zuvor, aber immer noch sehr grün – und ziemlich bunt > NZZ 21.6.14.
  557. China baut Öko-Zwillings-Hochhäuser: In China werden bald die höchsten Twin Towers der Welt errichtet. Die 1000 Meter hohen futuristischen Türme sollen auch Wasser und Luft der Stadt Wuhan säubern. In den Gebäuden: Restaurants und ein vertikaler Garten > Spiegel 21.6.14.
  558. Frankreich nimmt Energiewende in Angriff: Die französische Regierung hat den ersten Entwurf für ein Energiewende-Gesetz durchgewunken. Weniger Energie-Importe und Atomstrom, mehr Energieeffizienz und tausende Ladesäulen für Elektroautos sollen Frankreichs Energierechnung senken und für grünes Wachstum sorgen > klimaretter.info 20.6.14.
  559. Förderung von Fracking-Öl steigt: Der Förderboom unkonventioneller Ölressourcen mithilfe der Fracking-Methode wird sich über die USA hinaus ausbreiten > klimaretter.info 20.6.14.
  560. Warum neue Zürcher Bahnlinie der Umwelt schadet: Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist nicht nur ein Vorteil. Er führt dazu, dass der Abbau des motorisierten Verkehrs in Zürich nicht mehr mit der gleichen Konsequenz vorangetrieben wird > Tages-Anzeiger 19.6.14.
  561. Furcht vor dem Öl in Kanada: Kanadas Regierung erlaubt eine Mega-Pipeline, die Öl aus Teersanden zum Pazifik bringen soll. Für Ureinwohner, Opposition und Walschützer ist der Streit noch lange nicht zu Ende > Süddeutsche 18.6.14.
  562. USA fördern so viel Erdöl wie nie: Die USA mischen die weltweiten Energiemärkte auf. 2013 haben die Amerikaner im eigenen Land so viel Öl gefördert wie nie zuvor - unter anderem mit dem umstrittenen Fracking. Die Produktion der Opec hingegen schwächelt > Spiegel 17.6.14.
  563. Wer musiziert, wird solidarischer: Die Sistema-Bewegung ­begann in Venezuela. Auch in der Schweiz hat sie Fuss gefasst. Jetzt traten drei Ensembles in Zürich auf > Tages-Anzeiger 17.6.14.
  564. Nationalpark im Kongo vorläufig gerettet: Die internationalen Proteste zeigen Erfolg. Der britische Mineralölkonzern Soco zieht sich aus der Unesco-Weltnaturerbestätte Virunga zurück. Das Unternehmen hatte bereits mit seismischen Tests begonnen und plante Ölbohrungen in Afrikas ältestem Nationalpark > natur.de 14.6.14.
  565. Curitiba gilt als Öko-Hauptstadt: Curitiba erkunde man am besten mit dem Bus, das Umland mit einer historischen Eisenbahn, sagt Felipe Teixiera im WM-Spielort-Fragebogen. Und empfiehlt typischen Eintopf > Zeit 14.6.14.
  566. Lebenswert, grüner und sexy in Transition Towns: Tauschzirkel, Regionalläden, Blumenbeete - in sogenannten Transition Towns verschönern Bürger ihre Städte. Eine davon ist Eberswalde > Wirtschaftswoche Green 13.6.14.
  567. Die innovativste Stadt der Welt: Medellín entwickelt sich vom Gewalt-Moloch zum kolumbianischen Silicon Valley. Wie schafft die Metropole das > Tages-Anzeiger 12.6.14?
  568. Ungerechtes Brasilien: Hunderttausende sind im WM-Gastgeberland Brasilien gegen Korruption und Ungleichheit auf die Straßen gegangen. Die Kluft ist groß – aber nicht so groß wie noch in den 90er Jahren > Zeit 11.6.14.
  569. Chile's Regierung stoppt Mega-Staudamm: Chile hat ein Staudammprojekt in Patagonien gestoppt. Die Regierung verweigerte dem Bau die Genehmigung, weil mögliche Umweltschäden und die Folgen für die Menschen in der Region bei der Planung nicht ausreichend berücksichtigt wurden > Spiegel 11.6.14.
  570. Ungenügend vorbereitet auf Super-Gau: Eine Expertengruppe kommt zum Schluss, dass die Schweiz ungenügend auf Atomkatastrophen vorbereitet ist. Sie fordert ein besseres Alarmsystem - besonders in abgelegenen Gebieten (Tages-Anzeiger 5.6.14).
  571. Oregon stellt sich gegen Syngenta: Zwei Counties im US-Bundesstaat Oregon haben den Anbau von genveränderten Pflanzen verboten. Sie stellen sich damit gegen den Schweizer Agrarkonzern Syngenta, der in der Region genveränderte Zuckerrüben anbauen lassen wollte > cleantech.ch 4.6.14.
  572. Obama's Kohle-Schachzug: Die US-Regierung forciert den Ausstieg aus der Kohlekraft – und damit wollen die USA China in die Defensive drängen > Tages-Anzeiger 3.6.14.
  573. Hoher Preis für Pestizid-Einsatz: Der Einsatz von Pestiziden kostet Schweizerinnen und Schweizer jährlich 50 bis 100 Millionen Franken. Umweltverbände fordern für die Schweiz wie weltweit eine Pestizidabgabe sowie einen Plan zur Reduktion des Pestizideinsatzes > Pusch 3.6.14.
  574. Dürre in Brasilien bedroht Fussball-WM: In der Millionenmetropole São Paulo herrscht akute Wasserknappheit. Die Behörden verharmlosen die prekäre Lage > Tages-Anzeiger 3.6.14.
  575. Nun darf Öl fliessen in Ecuadors Nationalpark: Das ecuadorianische Umweltministerium hat der staatlichen Firma Petroamazonas die offizielle Genehmigung zur Ölförderung im Yasuní-Nationalpark erteilt. 2016 soll erstmals Öl fließen. Das Umweltbündnis „Yasunidos“ protestierte gegen die Entscheidung > cleantech.ch 2.6.14.
  576. Ein Staat wird ausverkauft: Ob Bahn, Post, Strom- und Wasserversorgung: Griechenland versucht derzeit, grosse Teile seines Staatsbesitzes zu verkaufen. Doch die bisherigen Erträge sind gering und die absehbaren Folgekosten hoch > Wochenzeitung 31.5.14.
  577. Tempo 30 für ganz Paris: Die Sozialistin Anne Hidalgo startet mit Vollspeed ins Amt und drosselt dabei erst einmal die Geschwindigkeit. Ganz Paris möchte sie in eine Tempo-30-Zone umwandeln > Wirtschaftswoche Green 30.5.14.
  578. Wie KonsumentInnen den Fischern in Afrika schaden: Trawler fischen das Meer vor Afrika leer und stürzen die lokale Bevölkerung ins Elend. Doch es gäbe eine Lösung > Wirtschaftswoche Green 28.5.14.
  579. Amsterdam auf dem Weg zur Smart City: Städte bieten eine ideale Plattform, um auf kleinem Raum neue Ideen auszuprobieren und den Enthusiasmus grüner Pioniere mit einer großen Menge Menschen zu teilen. Außerdem lassen sich die Ideen, wenn sie erfolgreich sind, in Städten schnell skalieren, um die Transformation zu einer nachhaltigen Zukunft zu beschleunigen > Wirtschaftswoche Green 28.5.14.
  580. Wenn Männer gleicher sind als Frauen: Viele Hindernisse von der Kinderkrippe bis zur AHV erschweren die Gleichstellung der Geschlechter in der Schweiz. Dies sagt der Schlussbericht zum Nationalen Forschungsprogramm «Gleichstellung» > NZZ 28.5.14.
  581. Europa will wieder in Solarproduktion investieren: Forschungsinstitute und Unternehmen in Europa wollen in deutsch-französisch-schweizerischer Zusammenarbeit für eine Milliarde Euro die größte Solarfabrik der Welt bauen. Binnen drei Jahren sollen Chinas Erfolge in den Schatten gestellt werden > cleantech.ch 26.5.14.
  582. 15 tolle Dinge, die die EU gebracht hat: Es ist einfach, gegen EU-Europa zu sein. Bürokratische Gängelungswut - Stichwort Glühbirnenverbot oder Duschkopfregel - trifft Hinterzimmerpolitik. So das Klischee. Vor lauter Gemecker gerät in Vergessenheit, was die EU Gutes gebracht hat > Huffington Post Deutschland 25.5.14.
  583. SchweizerInnen wollen Atomausstieg: Als hätte es noch eines Beweises bedurft - die Mehrheit der Bevölkerung der Schweiz befürwortet den Atomausstieg. Zudem sind Schweizer immer offener für alternative Energiequellen im eigenen Heim. Die geht aus einer Umfrage der Universität St. Gallen hervor > Atominfomedia 24.5.14. 
  584. Fit für die Energiezukunft? Das Energieversorgungssystem der Schweiz ist in voller Entwicklung: Es wird dezentraler und integriert zunehmend erneuerbare Energien. Neue Technologien sorgen für intelligente Steuerung von Produktion, Verbrauch, Verteilung. Wie gut sind schweizerische Energieversorgungsunternehmen (EVU) auf die Herausforderung vorbereitet > Solarmedia 23.5.14?
  585. Ölförderung in Nationalpark: Ecuadors Klimaschutz-Initiative ist gescheitert. Vergeblich hatte das Land versucht, von anderen Staaten Geld einzusammeln, um im Gegenzug das Öl nicht zu fördern > Zeit 23.5.14.
  586. Die vielen Wege des Mülls in der EU: Was Dänemark verbrennt, verwertet Deutschland weiter, und Italien schmeißt es auf Deponien. Müll ist wertvoll, sagt die EU - und versucht, alle Länder auf gemeinsamen Kurs zu bringen. Der Gegenwind ist stark > Süddeutsche 23.5.14.
  587. Kanaren-Insel stellt auf 100-Prozent-Grünstrom um: Von El Hierro haben Ausländer bisher wenig gehört. Bekannter sind die Schwesterinseln Las Palmas, Teneriffa, oder Fuerteventura. Aber die westlichste der Kanarischen Inseln könnte bald eine größere Rolle spielen – zumindest bei Experten, die sich mit Energieversorgung beschäftigen > Wirtschaftswoche Green 21.5.14.
  588. Alle wussten, was die Banker taten: Wegschauen und kassieren - das System wurde in der Schweiz von Politik und Gesellschaft gedeckt - von Bruno Schletti > Tages-Anzeiger 20.5.14.
  589. Portugals millionenfaches Elend: Portugal verlässt den Euro-Rettungsschirm, doch die Bürger zahlen dafür einen hohen Preis. Harte Sparprogramme haben die Mittelschicht zerstört, soziale Netze zerfetzt. 2,5 Millionen Menschen leben am Rande der Armut. Ein Rundgang durch Lissabon > Spiegel 18.5.14.
  590. Die Schweiz ist das Land mit den klügsten Städten: Sie sind nachhaltig, innovativ und versprechen eine hohe Lebensqualität, die Gewinner des «Smartest Cities Index». Kein Land ist in den Top 10 so oft vertreten wie die Schweiz > Tages-Anzeiger 16.5.14.
  591. Christin wegen Glauben zum Tode verurteilt: Im Sudan soll eine 27-jährige Frau erhängt werden, weil sie Christin ist. Der Strafe könne sie entgehen, wenn sie zum Islam konvertiere, urteilte das Gericht > Zeit 16.5.14. 
  592. Der Scheich rief - und die Schildkröten kamen: Die Herren von Dubai haben dem Persischen Golf ein mehrere Milliarden Dollar teures Naturschutzgebiet beschert. Versehentlich. Eine unglaubliche Geschichte aus der Welt des Überflusses > brandeins 16.5.14.
  593. Bernina-Express - schönste Alpenquerung per Zug: Vier Stunden mit ständig wechselndem Panoramablick - während der Alpenüberquerung mit dem Bernina Express rauschen Gipfel, Gletscher, Flüsse, Burgen und Täler an den Bahnfahrern vorbei. Und das in Graubünden seit über hundert Jahren > Spiegel 15.5.14.
  594. St. Gallen stoppt Geothermie-Projekt: «Schweren Herzens» - der St. Galler Stadtrat Fredy Brunner hat den Stopp des Projekts bekannt gegeben. Geprüft wird nun noch die Förderung von Erdgas > Tages-Anzeiger 14.5.14.
  595. Alpschutz droht Pleite im Kampf um mehr Ruhe: Das Bundesamt für Zivilluftfahrt will die Überprüfung der Gebirgslandeplätze abbrechen. Folgt ihm der Bundesrat, bleibt Heliskiing in Schutzgebieten der Schweiz erlaubt > Tages-Anzeiger 14.5.14.
  596. Deutschland ist grösster CO2-Emittent in Europa: Innerhalb der Europäischen Union sind die CO2-Emissionen 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 Prozent gesunken. In Deutschland sind die Emissionen von fossilen Brennstoffen hingenen um 2 Prozent auf 760 Millionen Tonnen gestiegen > cleantech.ch 13.5.14.
  597. Franz Weber wird zum Schrecken der Winzer: Der Umweltschützer will mit seiner Initiative einen Baustopp im Waadtländer Weinbaugebiet in der West-Schweiz > Tages-Anzeiger 13.5.14.
  598. Öl-Reichtum wird zum Albtraum: Kasachstan hatte sich schon als eine Art neues Ölscheichtum gesehen. Doch trotz riesiger Vorkommen im Kaspischen Meer wurde aus dem erhofften Jahrhundertprojekt eine Jahrhundertpleite. Schwefelwasserstoffgase zerstören dort die Pipelines > cleantech.ch 12.5.14.
  599. Erneuerbarer Strom erreicht Rekordwert: Im ersten Quartal erreichten die Erneuerbaren in Deutschland einen neuen Rekordanteil am Brutto-Inlandsstromverbrauch. Photovoltaik und Windkraft legten im Vergleich zum Vorjahr kräftig zu > pv magazine 12.5.14.
  600. Eine afrikanische Erfolgsgeschichte: Das Beispiel Safaricom in Kenya zeigt was möglich ist, wenn ein Mobilfunkunternehmen sich zum Ziel setzt, das Leben der einfachen Bevölkerung zu verbessern > NZZ 11.5.14.
  601. Ein Volk am Abgrund: Die Insel Kiribati gilt als Sinnbild für die Auswirkungen des Klimawandels. Der Staat, der aus 33 Inseln besteht, droht im Meer zu versinken – und kämpft ausserdem noch mit ein paar anderen Problemen > NZZ 11.5.14.
  602. Hausbootferien - da gibt es nichts zu meutern: Wilde Gärten, Weinreben und ganz viel Stille. Der Canal du Nivernais im Burgund ist eine der schönsten Wasserstraßen Frankreichs. Wer hier ein Hausboot mietet, schleust sich in die Entschleunigung > Spiegel 10.5.14.
  603. Unerklärbarer Rest bei Lohndifferenzen: Auch im 21. Jahrhundert existieren noch Lohngefälle zwischen Männern und Frauen in der Schweiz. Zwischen den einzelnen Branchen gibt es dabei erhebliche Differenzen > NZZ 9.5.14.
  604. Zernez - energetische Transformation eines Bergdorfs: Die Gemeinde Zernez plant, bis zum Jahr 2020 vollständig auf den Einsatz fossiler Energieträger für Heizung und Warmwasser zu verzichten und ihren Elektrizitätsbedarf durch eigene Produktion zu decken > ETH-Zukunftsblog 9.5.14.
  605. Soziale Gerechtigkeit durch Subvention: In Venezuela wird mit vom Staat verbilligten Nahrungsmitteln illegal gehandelt. Deshalb wird der Verkauf dieser Waren nun kontrolliert. Aber der Zeitpunkt der Einführung der Rationierungskärtchen ist schlecht gewählt > Wochenzeitung 9.5.14.
  606. Trügerische Ruhe in Euro-Zone - von Markus Diem Meier: Den EU-Krisenländern geht es zwar besser. Aber gesund sind sie nicht > Tages-Anzeiger 9.5.14.
  607. Unsicherheit um den Sarkophag für Unglücksreaktor in Tschernobyl: Trotz des Bürgerkriegs in der Ukraine wird an der neuen, 112 Meter hohen Umhüllung des AKW vorläufig weiter gebaut > infosperber 9.5.14.
  608. USA spüren Erderwärmung schon heute: Die US-Regierung warnt: Schon heute sei der Klimawandel für viele Amerikaner zu spüren – und es wird noch schlimmer > Wirtschaftswoche Green 9.5.14.
  609. Mehr nachhaltige Anlagen: Das Marktvolumen an nachhaltig angelegten Geldern in den drei Ländern Schweiz, Deutschland und Österreich beträgt insgesamt 134,5 Milliarden Euro – institutionelle Investoren sind zentrale Wachstumstreiber – Investitionen in Streumunition und Antipersonen-Minen bei knapp 2,5 Billionen Euro ausgeschlossen > Vorsorgemedia 8.5.14.
  610. Umkämpfter Staudamm - nicht mal Gott hilft: Im Streit um den Staudamm Belo Monte im Amazonasgebiet von Brasilien ziehen Indígenas und Umwelt weiterhin den Kürzeren. Die Arbeiten gehen voran > tageszeitung 7.5.14.
  611. Von Adidas und Nike im Stich gelassen: Die Arbeiter einer südchinesischen Turnschuhfabrik streikten, obwohl dies im kommunistischen Land China illegal ist. Auf die Hilfe von westlichen Weltkonzernen hofften sie vergebens > Tages-Anzeiger 6.5.14.
  612. In Finnland geht es Müttern am besten: Laut einer internationalen Studie leben Mütter in nordeuropäischen Ländern sehr gut, am allerbesten in Finnland. Auf dem letzten Rang ist Somalia. Die Schweiz schaffte es nicht in die Top 10 > Tages-Anzeiger 6.5.14.
  613. Reparieren statt Wegwerfen im Repair-Café: Die ersten Repair-Cafés der Schweiz sind gestartet. Bei der vom Konsumentenschutz initiierten Aktion zeigen Experten, wie man seine defekten Geräte und Gegenstände eigenhändig reparieren kann > Pusch 6.5.14.
  614. Biomarkt stark gewachsen: Der Biomarkt der Schweiz ist im letzten Jahr so stark gewachsen wie noch nie. Der Gesamtumsatz an biologisch produzierter Ware stieg auf über 2 Milliarden Franken > Pusch 6.5.14.
  615. Kohle-Schlammschlacht in Australien: Weil die Eiscreme-Firma Ben and Jerry's mit der Umweltstiftung WWF für den Schutz des Great Barrier Reefs kämpft, ruft ein Minister zum Boykott auf. Dabei kämpft die Kohleindustrie in Australien, die er verteidigen will, schon lange auf verlorenem Posten > cleantech.ch 6.5.14.
  616. Weltgrösster Solarpark am Netz: Der größte Solarpark der Welt ist im US-amerikanischen Bundesstaat Arizona fertiggestellt worden > Solarmedia 5.5.14.
  617. Fränkische Schweiz - blühende Landschaft: In der Fränkischen Schweiz tragen die Kirschbäume jetzt weiße Kronen. Die Region ist eines der größten Anbaugebiete für Süßkirschen. Und eine herrliche Lenzlandschaft > Zeit 5.5.14.
  618. Radioaktive Abluftfahne in Mühleberg: Am 18. Mai stimmen die BernerInnen darüber ab, ob das AKW Mühleberg bald abgeschaltet wird. Sie wissen bis heute nicht, wie viel radioaktive Stoffe das AKW in die Luft ablässt. Die zuständige Behörde rückt die Daten nicht heraus, obwohl der Öffentlichkeitsbeauftragte darauf drängt (Wochenzeitung 1.5.14).
  619. Jeder Fünfte Schweizer leidet an zu viel Lärm: Hupende Autos, vorbeifahrende Züge und Flugzeuge beim Start: In der Schweiz sind vor allem die Städter einer zu hohen Lärmbelastung ausgesetzt. Doch punkto Strassenlärm bestehen viele Irrtümer > Tages-Anzeiger 1.5.14.
  620. Frisches Gemüse aus dem Londoner Untergrund: Urban Gardening ist überall möglich. Zwei Briten haben einen alten Luftschutzbunker in der britischen Hauptstadt London in ein riesiges Gemüsebeet verwandelt. Diesen Sommer fahren sie die erste Ernte ein > Tages-Anzeiger 1.5.14.
  621. Bio-Treibstoff steigert Ozon-Belastung: Smog raubt den Bewohnern von Megacitys regelmäßig den Atem. Nun zeigt sich: In der größten brasilianischen Stadt São Paulo erhöht sich der Ozongehalt, wenn Autofahrer mehr Biosprit tanken > Spiegel 30.4.14.
  622. Solarkocher statt Kohleöfen: Wärme gewinnen aus Tonerde, Reisspelzen und Asche? Das geht. Regula Ochsner entwickelt Solarkocher und arbeitet mit Biologen auf Madagaskar an nachhaltigen Brennstoffen - vor allem um den madagassischen Regenwald zu retten, der unnachgiebig für Feuerholz gerodet wird (Natur 29.4.14).
  623. Umstrittene Öl-Pipeline vereint Erzfeinde: Das Projekt der Ölpipeline Keystone XL hat sogar Erzfeinde, nämlich Cowboys und Indianer, vereint – wenigstens vorläufig, denn ein Entscheid über den Bau ist in den USA auf unbestimmte Zeit verschoben worden > NZZ 29.4.14.
  624. Metropolen sacken ab wegen Erdgas- und Wasserförderung: Shanghai, New Orleans, Athen - viele Metropolen versinken langsam im Erdboden, manche kippen regelrecht ins Meer. Auch Mitteleuropa ist betroffen. Und schuld ist oft der Mensch > Spiegel 28.4.14.
  625. Hohe Saläre wachsen doppelt so stark: Die Lohnschere hat sich in der Schweiz noch weiter geöffnet. Die niedrigsten Einkommen mussten sogar ein Minus in Kauf nehmen > Tages-Anzeiger 28.4.14.
  626. Pendler-Experiment von Coop ist gescheitert: Coop wollte die Angestellten in der Schweiz für Fahrgemeinschaften gewinnen. Doch das Interesse sei zu gering, sagt der Konzern. Dieser hätte intensiver werben müssen, meint ein Experte > Tages-Anzeiger 23.4.14.
  627. Hausangestellte werden in Katar geprügelt und vergewaltigt: Amnesty International kritisiert die massive Ausbeutung von ausländischen Hausangestellten im Gastgeberland der Fussball-WM 2022. Zwangsarbeit und Gewalt stehen demnach in Katar auf der Tagesordnung > Tages-Anzeiger 23.4.14.
  628. China geht das Wasser aus: In Nordchina fehlt es an Wasser. Ein gigantisches Projekt soll Abhilfe schaffen: Wasser vom Süden wird quer durchs Land umgeleitet > infosperber 22.4.14.
  629. Wie Europa unsere Heimat werden kann: Die meisten Menschen wollen Europa. Aber sie wollen es anders. Europa darf nicht nur Wirtschaftsgemeinschaft sein, nicht nur Nutzgemeinschaft für die Industrie, sondern muss Schutzgemeinschaft werden für die Bürger. Das geht nicht mit Geschwurbel, das geht nur mit handfester sozialer Politik > Süddeutsche Zeitung 21.4.14.
  630. Neues Design für U-Bahn-Netze - weg vom Chaos: Paris, London, Berlin, New York: Ein junger Architekt hat sich die Streckenpläne internationaler U-Bahn-Netze vorgenommen und vereinfacht. Er rüttelt damit an Gewohnheiten von Millionen Menschen weltweit > Spiegel 21.4.14.
  631. Ein Hoch auf das Brüsseler Öko-Design: Die Freiheit ist mal wieder in Gefahr. Aber sowas von. Und schuld ist - na, wer wohl? Genau, die Europäische Union EU mit ihren vielen schlimmen Verboten. Jedenfalls sehen das die beiden Kleinparteien FDP und AfD so. Es geht dabei um die Öko-Design-Richtlinie der EU > Süddeutsche Zeitung 18.4.14.
  632. Glückliches Gulasch - Vegan in Berlin: Vom Imbiss bis zum Gourmet-Restaurant ist alles dabei - nirgendwo in Europa ist die Auswahl an tierfreien Speisen größer als in Berlin. Mittlerweile gibt es Vorzeige-Veganer, wo sich selbst jene wohlfühlen, die früher die Nase gerümpft hätten > Süddeutsche Zeitung 18.4.14.
  633. Zehntausende streiken für bessere Arbeitsbedingungen in China: Jahrelang galt China als billige Werkbank für den Westen. Doch immer mehr Beschäftige wehren sich gegen schlechte Arbeitsbedingungen. In einer der größten Schuhfabriken, die auch Adidas und Nike beliefert, streiken zehntausende Mitarbeiter für ihre Rechte > Spiegel 18.4.14.
  634. Wo in der Schweiz der Mittelstand am günstigsten lebt: Die Schweizer bezahlen laut einer neuen Studie weniger Steuern. Doch das sagt noch nichts über ihr tatsächlich verfügbares Einkommen aus. Wir zeigen auf, wo die wirklich attraktiven Wohnorte der Schweiz liegen > Tages-Anzeiger 17.4.14.
  635. Kontrollen in Textilfirmen Bangladesh's ziehen sich hin: Ein Jahr nach dem Kollaps einer Fabrik in Bangladesh mit über 1100 Opfern hat die Migros erst die Hälfte der Lieferanten kontrolliert. Coop besucht nur aktive Zulieferer. Internationale Initiativen lehnen beide ab > Tages-Anzeiger 17.4.14.
  636. Abgaswolken entfachen Stürme über Pazifik: Luftverschmutzung in Asien verstärkt Stürme über dem Pazifik - zu diesem Ergebnis kommen Wettersimulationen. Die Smogfahnen bringen offenbar einen Luftsog in Gang, der sich sogar weltweit auswirken könnte > Spiegel 16.4.14.
  637. Schweiz erfüllte Kyoto-Verpflichtungen: Die Schweiz hat das im Kyoto-Protokoll festgelegte Ziel für den Zeitraum 2008–2012 erfüllt, und zwar mehrheitlich dank Reduktionsmassnahmen im Inland > sonnenseite.com 15.4.14.
  638. Tschechien kippt AKW-Ausbau: Der halbstaatliche Energiekonzern CEZ in Tschechien hat die Erweiterung des Kernkraftwerks Temelin um zwei Blöcke gestoppt. Zuvor hatte die Regierung Preisgarantien abgelehnt. Die Kernenergie will man aber nicht aus den Augen verlieren > NZZ 12.4.14.
  639. Emissionszertifikaten und Waldwachstum sei Dank: Die Treibhausgasemissionen sind in der Schweiz stabil geblieben. Dies genügt dem WWF nicht. Die Emissionen müssten sinken. Economiesuisse sieht bei den neuen Klimazielen grosse Herausforderungen auf uns zukommen > NZZ 12.4.14.
  640. Bangla Desh heute - wie Schweiz vor 150 Jahren: In Bangladesh besuchen neuerdings Fabrikinspektoren die Werkhallen und fordern Sicherheit. In der Schweiz und Europa fand Ähnliches vor 150 Jahren statt > NZZ 12.4.14.
  641. Öl-Leck vergiftet Trinkwasser in China: Im Norden Chinas herrscht Panik wegen eines Leck in einer Ölleitung. Wegen alarmierend hohen Benzolwerten brach zeitweise die Trinkwasserversorgung von gut 2,4 Millionen Menschen zusammen. Hamsterkäufe in Supermärkten waren die Folge > Spiegel 12.4.14.
  642. Umbau Stromversorgung ist möglich: Eine dezentrale, saubere Energiezukunft der Schweiz – die Nationale Photovoltaiktagung 2014 mit über 600 Teilnehmern zeigt Wege dorthin > Solarmedia 11.4.14.
  643. Gentechnik verdrängt Baumwolle in Indien: Indien ist einer der größten Baumwollproduzenten weltweit. Es setzt fast vollständig auf gentechnisch veränderte Baumwolle. Das bringt den Modekonzern C&A in Not > Zeit 10.4.14.
  644. Anteil der EE legt europaweit zu: Der Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) geht in der Europäischen Union stetig voran. Im Jahr 2012 lag der Beitrag von erneuerbaren Energien am Bruttoendenergieverbrauch in der  EU28 bei 14,1%, gegenüber 8,3 % im Jahr 2004, dem ersten Jahr, für das Daten verfügbar sind > Solarmedia 9.4.14.
  645. Vorbereitungen auf ein neues Klima: Der Bundesrat arbeitet an einer Strategie, wie sich die Schweiz dem Klimawandel anpassen kann. Nun ist der Aktionsplan erschienen. Doch es sind noch viele Wissenslücken vorhanden > NZZ 9.4.14.
  646. Umweltbewusstsein bröckelt: Bewohner und Bewohnerinnen der Schweiz verhalten sich weniger umweltbewusst als im Vorjahr. Das zeigen die Resultate der Univox-Umwelt-Studie von GFS-Zürich > Pusch 8.4.14.
  647. Die Ökobilanz von Lebensmitteln: Käse und Kartoffeln aus der Schweiz belasten die Umwelt weniger als Importware. Bei anderen Produkten ist dies jedoch nicht der Fall > Tages-Anzeiger 8.4.14.
  648. Hass auf Roma in Europa: Ausgrenzung, Schikanen, Gewalt: Amnesty International hat die Situation der Roma in Europa untersucht. Das Fazit ist erschütternd - statt Diskriminierung zu bekämpfen, schüren Politiker den Hass > Spiegel 8.4.14.
  649. 100 Prozent erneuerbar im Kanton Zürich: Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben entschieden, verstärkt auf erneuerbare Energie zu setzen. Der EKZ Mixstrom, das Standardprodukt für Privat- und Gewerbekunden, wird ab 2015 zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie bestehen. Die Umstellung erfolgt ohne Preiserhöhung > EKZ 8.4.14.
  650. Schweiz - Ausflug ins Horrorland für Chaoten: Saubere Klos, edle Hörsäle - kurz vor Semesterstart tourt ein Uni-Loser mit einem Freund durch die Schweiz. Im Gespräch erkennen die beiden: So schlimm ist Deutschland gar nicht. Es kommt schon darauf an, wo man die Leistung verweigert > Spiegel 7.4.14.
  651. Warnung vor Völkermord in Zentralafrikanischer Republik: Angesichts der schweren Unruhen in der Zentralafrikanischen Republik hat Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon vor einem neuen «Völkermord» gewarnt. Vor dem Interimsparlament in Bangui rief Ban am Samstag die Politiker zur Verantwortung > NZZ 6.4.14.
  652. Moselsteig - Wandern zwischen Weinproben: Warum nicht mal deutsche Romantik tanken? Der Moselsteig führt durch eines der schönsten Flusstäler des Landes. Für 365 Kilometer langen Fernwanderweg wurden mehr als tausend Wegweiser aufgestellt und neue Verbindungen gebaut. Mitte April wird er eröffnet > Spiegel 6.4.14.
  653. Neu erfundene Wanderlandschaft: Allgäu-Trilogie“ heißt ein neues Netz aus Wanderwegen, das den Besuchern die Region und ihre Geschichte nahebringen will. Die Tourismusverantwortlichen sind begeistert, viele Einheimische eher skeptisch > Frankfurter Allgemeine 5.4.14.
  654. Auch China setzt auf Fracking: In China gibt es mehr Schiefergas als in den USA und Kanada zusammen. Nur sind die Vorkommen schwer erschließbar, entsprechend groß wären die Umweltschäden > Zeit 4.4.14.
  655. Paris - Eiffelturm, mon amour: Als "hässlich", "tragisch", "lächerlich" verunglimpften die Pariser einst ihren Eiffelturm - und wollten ihn sogar abreißen. 125 Jahre später ist der eiserne Riese das Wahrzeichen des Landes. Der Vorstandschef, der Chefingenieur, der Koch und der Liftfahrer - sie erzählen von der Magie des Bauwerks > Spiegel 4.4.14.
  656. 15mal mehr als 1 Prozent Solarstrom: Die Internationale Energieagentur hat im Rahmen ihres „Photovoltaic Power System“-Programms (IEA PVPS) einen neuen Bericht veröffentlicht, laut dem Photovoltaik bereits in 15 Ländern mehr als ein Prozent des Strombedarfs deckt. Weltweit entfallen 0,85 % der Stromproduktion auf Photovoltaik-Anlagen. Der globale Anteil soll noch 2014 auf 1 % steigen > Solarmedia 2.4.14.
  657. Japan kann weiter Wale töten: Japan akzeptiert das Walfangverbot im Südpazifik. Dennoch kann die blutige Jagd weitergehen – es gibt mehrere Schlupflöcher, die von anderen Ländern bereits genutzt werden > Tages-Anzeiger 1.4.14.
  658. Kuba wirbt um Kapitalisten: Die Regierung des Inselstaats Kuba erlaubt ausländische Investitionen in fast sämtlichen Wirtschaftsbereichen. Einzig Bildung, Gesundheitswesen und Massenmedien bleiben in staatlicher Hand > Tages-Anzeiger 31.3.14.
  659. 15 Jahre Erfolg der deutschen Öko-Steuer: Am 1. April 2014 jährt sich das Inkrafttreten der Ökologischen Steuerreform zum 15. Mal. Die Idee hatte Erfolg und konnte auch Kritiker überzeugen, denn die Ökosteuer wurde nicht abgeschafft in Deutschland, sondern sogar ausgebaut. Der sinkende Anteil an Umweltsteuern offenbart jedoch politischen Handlungsbedarf > sonnenseite.com 30.3.14.
  660. 700 Jahre Glück in Böhmen: Das südböhmische Český Krumlov wurde nie zerstört und nach Ende des Eisernen Vorhangs sanft restauriert. Das Ergebnis: Ein Ort in Böhmen, an dem Besucher die Gegenwart vergessen > Zeit 30.3.14.
  661. EU passt sich der Bio-Schweiz an: Die EU will schärfere Richtlinien für Bioprodukte einführen. Die hiesigen Detailhändler begrüssen den Schritt. Unangenehme Folgen aber könnte die Neuerung für die Konsumenten haben > Tages-Anzeiger 29.3.14.
  662. Illegal Schutzbäume abgeholzt: Ist der Mensch Schuld am tödlichen Erdrutsch in den USA? Laut der Umweltbehörde wurden verbotene Zonen gerodet > Tages-Anzeiger 29.3.14.
  663. Der giftige Goldschatz in Brasilien: In Brasilien wächst der Widerstand gegen die umwelt- und menschenschädliche Rohstoffgewinnung. Ein Besuch in einer der größten Goldminen Lateinamerikas > Zeit 29.3.14.
  664. Senegal will Landwirtschaft nachhaltiger gestalten: Der von Biovision initiierte Prozess "Kurswechsel in der Landwirtschaft für das Wohlergehen aller" ist in Senegal von Regierungs- und Wirtschaftsvertretern und Repräsentanten der Zivilgesellschaft sehr positiv aufgenommen worden > biovision.ch 28.3.14.
  665. San Francisco verbietet Verkauf von Plastikflaschen: Nach dem Plastiktütenverbot in 2007, will San Francisco nun auch ein Verbot für den Verkauf von PET-Einweg-Flaschen verhängen. Somit ist San Francisco die erste Stadt weltweit, die solch ein Verbot durchsetzt und damit die Umwelt deutlich entlastet > globalmashallplan.org.
  666. Fleischloses Himmelreich: In Peking isst man neuerdings vegetarisch. Lebensmittelskandale und die Wiedergeburt alter Traditionen begünstigen den Trend > Tages-Aneziger 25.3.14.
  667. Malaysias Garten Eden: Weiße Strände, glasklares Wasser, schnorcheln mit Schildkröten - für Urlauber sind die malaysischen Perhentian-Inseln in Malaysia das Paradies. Auch für die Insulaner ist das Leben leichter geworden, seit die Fremden kommen. Doch ganz heil ist ihre Welt nicht mehr > Spiegel 24.3.14.
  668. Eine Milliarde Franken findet keine Abnehmer: Ein Fonds der Erdölvereinigung muss in der Schweiz wirksame CO2-Kompensationsprogramme subventionieren. Dabei hat er ein Problem: Es gibt zu wenig solcher Projekte > Tages-Anzeiger 24.3.14.
  669. Im vietnamesischen Mekong-Delta ist alles im Fluss: Schwimmende Märkte, prächtige Gärten, freundliche Mitreisende: Im Mekong-Delta zeigt sich das trubelige Vietnam von seiner gelassenen Seite. Wer auf eigene Faust versucht, in das Wasserlabyrinth einzudringen, benötigt etwas Geduld > Spiegel 23.3.14.
  670. Berlin kann bis 2050 klimaneutral werden: Berlin kann seine CO2-Emissionen von derzeit rund 21 Millionen Tonnen pro Jahr auf 4,4 Millionen Tonnen im Jahr 2050 reduzieren – trotz Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum. Dieser Zielwert erfüllt das globale Ziel, Berlin zu einer klimaneutralen Stadt zu machen > sonnenseite.com 23.3.14.
  671. Der neue Raubzug auf Krisenstaaten: SpekulantInnen fallen über Griechenland, Zypern und Spanien her und verlangen Entschädigungen in Milliardenhöhe, weil sie sich verzockt haben. Was absurd klingt, ist längst ein Geschäftsmodell > Wochenzeitung 21.3.14.
  672. In Vnà ist das Bündner Hoteldorf am Ende: Es war eine Schweizer Premiere - vor sechs Jahren öffnete im Unterengadiner Dorf Vnà das erste dezentrale Hotel seine Pforten. Nun steht das Herzstück des Projekts zum Verkauf > NZZ 20.3.14.
  673. Europa kippt das Bankgeheimnis: Für Luxemburg und Österreich war das Bankgeheimnis jahrelang ein lukratives Geschäftsmodell. Vehement sträubten sie sich gegen eine Verschärfung – vergeblich > Zeit 20.3.14.
  674. Ai Weiwei - so geht Widerstand: Der Künstler Ai Weiwei hat sich mit Chinas Regime angelegt, war eingesperrt und wird beschattet. In seinem Atelier in Peking kämpft er um seine Freiheit > Zeit 20.3.14. 
  675. Günstige Frühlingsreisen in Europas Metropolen:
    London, Rom, Madrid oder Berlin - frühlingshafte Temperaturen machen Lust auf einen Städtetrip. Eine langes Wochenende in Europas Metropolen kann allerdings ganz schön ins Geld gehen. Es sei denn, man nutzt Spartricks für die Anreise und Tipps für kostenloses Sightseeing > Spiegel 19.3.14.
  676. Der lange Weg nach Paris: Nach dem Desaster bei den Klimaverhandlungen 2009 in Kopenhagen konzentrierten sich die Diplomaten auf eine bessere Verwaltung der Klimakrise. Doch jetzt geht es wieder ums Ganze: Bis zum Gipfel Ende 2015 in Paris soll ein neuer Weltklimavertrag stehen, der allen Ländern Emissionsobergrenzen auferlegt > klimaretter.info 18.3.14.
  677. Feuerland ist abgebrannt: Feuerland nennen die Italiener die kampanische Region rings um die Metropole Neapel. Dort verbrennen die Mafia-Clans giftigen Müll. Dioxin verseucht die Luft, Gifte den Boden. Nun hat die Regierung ein Verkaufsverbot für Landwirtschaftsprodukte aus der Region verhängt > cleantech.ch 18.3.14.
  678. Europa kann die Welt retten: Europa hat die Menschheit ins Zeitalter der fossilen Brennstoffe geführt. Nun hat es die Chance, wieder zum Vorbild zu werden. Mit einem sicheren, CO2-armen Lebensmodell > Zeit 17.3.14.
  679. Bei Smog in Paris E-Autos und -Velos kostenlos:  Probleme mit dem Feinstaub in der Luft lassen die Stadt Paris zu anderen Maßnahmen greifen > sonnenseite.com 17.3.14.
  680. Dunkle Geschäfte der Schweizer Rohstoffhändler: Die Schweiz ist Europas wichtigste Drehscheibe im Rohstoffhandel. Jetzt aber fürchtet das Land um sein Image - denn in der Branche herrschen raue Sitten. Auch die EU übt deshalb inzwischen Druck auf die Eidgenossen aus > Spiegel 16.3.14.
  681. Da bleibt nur.... der EU-Beitritt: Die Absicht ist das eine, die Folge etwas anderes - wenn es denn bei der Abstimmung vom 9. Februar nicht nur um Fremdenfeindlichkeit gegangen sein soll, sondern auch um die Souveränität der Schweiz, dann ging der Schuss nach hinten los > Wochenzeitung 16.3.14.
  682. Preissturz bei Solarstrom: Auch in der Schweiz ist es in den letzten Jahren viel billiger geworden, via Photovoltaik Solarstrom zu erzeugen. In Texas (USA) gehen demnächst zwei Solarkraftwerke ans Netz, die den wohl günstigsten Sonnenstrom der Welt liefern > Solarmedia 16.3.14.
  683. Wo sich das Klima am meisten verändert: Eine kürzere Skisaison, 90 Prozent weniger Gletscher und mehr Wein aus dem Mittelland: Ein Bericht zeigt, welchen Einfluss der Klimawandel auf verschiedene Regionen der Schweiz haben könnte > Tages-Anzeiger 15.3.14.
  684. Kenias Kampf gegen die Wilderer: Wilderer töteten in Kenia letztes Jahr rund 280 Elefanten und 60 Nashörner. GPS-Sender und die britische Armee sollen im Kampf gegen Wilderei und illegalen Elfenbeinhandel helfen > Tages-Anzeiger 14.3.14.
  685. Kopenhagen macht vieles richtig: Kopenhagen ist hierzulande vor allem für seinen malerischen Hafen bekannt. Doch Dänemarks größte Stadt hat mehr zu bieten – sie ist die grüne Hauptstadt Europas > Wirtschaftswoche Green 14.3.14.
  686. China bleibt Top-Produzent bei seltenen Erden: Es ist eine unangenehme Abhängigkeit - und sie hat Bestand: China produziert fast im Alleingang die begehrten Seltenen Erden für die Industrien der Welt. Eine neue Studie zeigt, dass sich das auch nur langsam ändert > Spiegel 12.3.14.
  687. Anteil der Erneuerbaren wächst in EU stetig: Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht in der Europäischen Union EU stetig voran > sonnenseite.com 12.3.14.
  688. Verschollen im Urwald - aber nicht vergessen: Vor vierzehn Jahren ist Bruno Manser in Malaysia verschwunden. Sein Nachfolger setzt den Kampf fort – und erzählt in einem Buch die Tragödie eines indigenen Volkes, das von der Globalisierung eingeholt wird > Tages-Anzeiger 11.3.14.
  689. Urban Gardening jetzt auch in China: Auf einem ehemaligen Fabrikgelände ist in der Millionenstadt Shenzhen ein riesiger Gemeinschaftsgarten entstanden > Wirtschaftswoche Green 11.3.14. 
  690. München lebt die Energiewende: Dezentral und bürgernah - nur so wird die Energiewende zum Erfolg, meint Jens Mühlhaus vom Energiedienstleister Green City Energy München. Ein Interview über grünen Strom, Seehofers Abneigung gegen Windräder und die Fotovoltaik-Guerilla > Süddeutsche Zeitung 11.3.14.
  691. Bio-Gärten gegen Unterernährung: Die Lyoness Greenfinity Foundation sorgt für den Aufbau von biologischen Gärten im Süden der Insel Leyte (Philippinen) > oekonews.at 9.3.14.
  692. Die Frauen holen auf: Es drängen immer mehr Frauen an die Hochschulen und auf den Arbeitsmarkt. Doch in Europa bestehen punkto Arbeitsmarkt und Bildung noch geschlechterspezifische Unterschiede > NZZ 9.3.14.
  693. China's Städte ersticken: Eine Untersuchung in chinesischen Städten zeigt das verheerende Ausmaß der Umweltverschmutzung: Nur drei Orte von 74 in China blieben demnach unter den staatlichen Grenzwerten, der Rest kämpft mit dem Smog. Die Regierung will nun einigen Regionen helfen - zu Lasten anderer Landesteile > Spiegel 8.3.14.
  694. Näher zusammenrücken in Spanien: Geräumt, ohne Job und ohne Geld. Drei Frauen kämpfen im Madrider Stadtteil Malasaña in Spanien um ihre Zukunft. Zu Besuch in einem besetzten Haus > tageszeitung 8.3.14.
  695. China's Regierung will grün: Einen grünen Premierminister? Das hat es in China noch nicht gegeben. Und wenn man den amtierenden Ministerpräsidenten Li Keqiang fragen würde, ob er ein Öko sei, würde man ihn allenfalls verlegen machen. Er selbst würde sich sicher nicht so bezeichnen > Zeit 8.3.14.
  696. Jedes Goldkorn zählt - von der oft zweifelhaften Herkunft: Vier der weltweit führenden Goldraffinerien befinden sich in der Schweiz. Argor-Heraeus ist eine davon. Die Branche wird immer wieder damit konfrontiert, bei der Herkunft des Edelmetalls nicht genau hinzuschauen > NZZ 7.3.14.
  697. Greenpeace-Aktion beim AKW Beznau mit Folgen: Über den Hag gehüpft und aufs AKW geklettert: So in etwa spielte sich die gestrige Greenpeace-Aktion in Beznau (Schweiz) ab. Was uns das lehrt > Tages-Anzeiger 7.3.14.
  698. Lockerung für Kriegsmaterialexporte: Kriegsmaterial aus der Schweiz darf künftig auch in Länder exportiert werden, in welchen Menschenrechte verletzt werden. Der Nationalrat hat als Zweitrat einer Motion zugestimmt > Tages-Anzeiger 6.3.14.
  699. Teurer Klärungsbedarf: Weil zu viele hormonaktive Stoffe in Abwässer in der Schweiz gelangen, müssen Kläranlagen für viel Geld eine zusätzliche Reinigungsstufe einbauen > Tages-Anzeiger 6.3.14.
  700. Geballte Wirtschaftsmacht gegen tiefere Preise: Der Gewerbeverband und die Gewerkschaften wollen die Revision des Kartellgesetzes in der Schweiz abstürzen lassen > Tages-Anzeiger 6.3.14.
  701. 100 Aktivisten auf Beznau-Gelände: Rund 100 Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace befinden sich zurzeit auf dem Gelände des AKW Beznau / Schweiz. Mit der Aktion fordern die Umweltschützer die Stilllegung des Reaktors (Tages-Anzeiger 5.3.14).
  702. Cocktail an Pestiziden im Wasser: Das saubere Image trügt - Wissenschaftler kommen zum Schluss, dass  Flüsse der Schweiz durch verschiedenste Pestizide erheblich belastet sind > Tages-Anzeiger 5.3.14.
  703. Die Schweiz braucht intelligente Mobilität: Zeitgemässe Mobilität ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Wirtschaft der Schweiz und kurbelt diese kräftig an. Doch die Zukunft steht auf dem Spiel, sinkt nicht deutlich der Energieverbrauch und die CO2-Belastung durch Mobilität. Intelligente Planung ist gefragt > cleantech.ch 5.3.14.
  704. Sollte ÖV kostenlos sein wie in Talinn? Seit einem Jahr ist der Nahverkehr in Estlands Hauptstadt Tallinn kostenlos. Eine erste Studie zieht eine positive Bilanz des Projekts. Ein Vorbild > Wirtschaftswoche Green 4.3.14?
  705. Ecopop-Initiative - Zerreissprobe für Grüne Partei: Eine Gruppe von Mitgliedern der Grünen Partei Schweiz kritisiert die Parteispitze - aus ökologischer Sicht greife es zu kurz, nur den Pro-Kopf-Verbrauch zu senken. Entscheidend sei auch die effektive Grösse der Bevölkerung > Tages-Anzeiger 4.3.14.
  706. Opfer in Bangla Desh warten immer noch auf Entschädigung: Zehn Monate nach dem schwersten Unglück in der Geschichte der Textilbranche warten die Betroffenen in Bangladesch immer noch auf finanzielle Kompensation. Alle dort produzierenden Firmen, darunter viele Schweizer Unternehmen, müssen sich an dem dafür eingerichteten Entschädigungsfonds beteiligen. Dazu haben sie jetzt exakt zwei Monate Zeit > Erklärung von Bern 4.3.14.
  707. Etwas mehr Frauen in Schweizer Führungsetagen: In den Führungsetagen der 119 grössten Unternehmen der Schweiz hat es im vergangenen Jahr weniger Ausländer und dafür – etwas – mehr Frauen gegeben > NZZ 4.2.14.
  708. Konstanz feiert ein Weltereignis: Es war der größte Kongress des späten Mittelalters und dauerte vier Jahre: Vor 600 Jahren begann am Bodensee das Konzil von Konstanz. Zum einzigen Mal wurde auf deutschem Boden ein Papst gewählt - Intrigen, Sex, Skandale inklusive > Spiegel 2.3.14.
  709. Viel höhere Strahlenwerte in Fukushima: Drei Jahre nach dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima ist noch keine Lösung in Sicht. Wegen Rissen in der Reaktorhülle fliessen riesige Mengen stark kontaminierten Kühlwassers ununterbrochen ins Grundwasser. Und Tepco hat mitgeteilt, dass die bisherigen Messwerte einiger radioaktiver Stoffe viel zu tief gewesen seien > Atominfomedia 1.3.14.
  710. Oman's unentdeckter Süden: Kilometerlange Sandstrände, spektakuläre Berglandschaften und eine beeindruckende Geschichte - im Süden Oman's, wo einst Schiffe und Karawanen mit wertvollem Weihrauch beladen wurden, können Urlauber heute ein ganz besonderes Stück Orient erkunden > Spiegel 1.3.14.
  711. Weltbank stoppt Kredit für Uganda: Aus Protest gegen das Anti-Homosexuellen-Gesetz in Uganda verweigert die Weltbank die Auszahlung von 90 Millionen Dollar – ein seltener Schritt der Institution > Zeit 28.2.14.
  712. Hinterhöfe in Palma de Mallorca: Verborgen liegen sie im Gassenlabyrinth - die Innenhöfe der Patrizierhäuser von Palma sind ruhige Oasen, die einiges über den früheren Alltag der Adligen in Mallorcas Hauptstadt verraten. Besucher finden dort, was schon die Aristokraten suchten > Spiegel 27.2.14.
  713. Berater wollen Ökostrom-Förderung abschaffen: Experten in Deutschland empfehlen, das Erneuerbare-Energien-Gesetz komplett abzuschaffen - es nütze weder dem Klima, noch fördere es neue Technologien. Sie stellen damit den Grundpfeiler der deutschen Ökostrompolitik zur Disposition > Spiegel 26.2.14.
  714. EU verabschiedet strengere Abgasnormen: Es war das große Tauziehen des vergangenen Sommers. Im Streit über strengere CO2-Grenzwerte für Neuwagen kämpften EU, Lobbyverbände, Autobauer und Bundesregierung mit- und gegeneinander. Heraus kam ein Kompromiss, der nun auch formal verabschiedet wurde > Spiegel 25.2.14.
  715. Kühlsystem in Fukushima unabsichtlich abgeschaltet: Weitere peinliche Panne, die der japanische Energiekonzern Tepco öffentlich machen musste: Ein durchtrenntes Kabel im Kühlsystem unterbrach die Auslagerung der Brennstäbe im Abklingbecken. Die rechtskonservative Regierung Abe hält in Japan unbeirrt am Atomkurs fest (Spiegel 25.2.14).
  716. Warnstufe Orange für 400 Millionen ChinesInnen: Seit Tagen liegt extremer Smog über dem Norden und Osten von China, die Werte übersteigen den zulässigen Bereich teils um das 34fache. Jetzt haben die Behörden die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. Betroffen sind rund 400 Millionen Menschen > Spiegel 25.2.14.
  717. Schweizer nicht fremdenfeindlicher als andere: Eine ETH-Untersuchung kommt zum Schluss, dass Deutsche in der Schweiz im Alltag nicht diskriminiert werden. Der deutsche Co-Studienleiter Andreas Diekmann sagt, welche Gruppe benachteiligt wird > Tages-Anzeiger 25.2.14.
  718. Rekordwindstrom in der Schweiz: Seit Wochen fegen Sturmwinde über die Schweiz. Das freut die Betreiber von Windkraftwerken. Sie verzeichnen Rekordmengen an Strom. Zu starker Wind ist allerdings kontraproduktiv > Solarmedia 23.2.14. 
  719. Krise in Fukushima ohne Ende: Drei Jahre nach der verheerenden Atomkatastrophe im japanischen Fukushima ist kein Ende der Krise in Sicht > Atominfomedia 23.2.14.
  720. Krisen-Elend in Griechenland: Mehr Totgeburten, HIV-Neuinfektionen, Tuberkulose- und Depressionsfälle sowie Suizide, der drastische Sparkurs in Griechenland hat einer Studie zufolge verheerende Auswirkungen. Eine Hilfsorganisation spricht von einer vollständigen Verletzung der Menschenwürde > Spiegel 22.2.14.
  721. Dem Verkehrsinfarkt entgegen: Jakarta und Manila versuchen mit unterschiedlichen Ansätzen, den drohenden Verkehrskollaps abzuwenden > NZZ 21.2.14.
  722. Geothermie superheiss: Pionierprojekt in Island zapft Vulkan zur Energieversorgung an > Wirtschaftswoche Green 20.2.14.
  723. Der neue Nicaragua-Kanal und seine Folgen: Durch Nicaragua soll von Chinesen ein riesiger Kanal gebaut werden, der Pazifik und Atlantik verbindet. Biologe Axel Meyer befürchtet, dass am Ende darunter Mensch und Natur leiden > Zeit 20.2.14.
  724. Nur Wien hat mehr Lebensqualität als Zürich: Eine Vergleichsstudie schreibt Zürich eine sehr hohe Lebensqualität zu, knapp weniger als Wien. Merkmale wie Sicherheit, Verkehrs- und Bildungsangebote waren massgebend > Tages-Anzeiger 19.2.14.
  725. Im Schatten der Hochöfen: Die schlechte Luft in Peking macht weltweit Schlagzeilen. Ihre Ursachen liegen auch im Umland. In der Provinz Hebei liegen die am meisten verschmutzten Städte Chinas. Die Behörden haben begonnen, das Problem anzupacken > NZZ 19.2.14.
  726. Frühlingsziele für RadfahrerInnen: Reisetipps für FrühstarterInnen - wer die Fahrradsaison schon jetzt einläuten will und keine Lust auf Kälte hat, muss gen Süden reisen. An der Algarve, auf Mallorca oder Kreta sind die Temperaturen schon mild und die Straßen noch frei - verlockende Bedingungen nicht nur für Profiradler > Spiegel 18.2.14.
  727. Solarwärmemarkt im Rückwärtsgang: Für Deutschland liegen bereits konkrete Zahlen vor - für die Schweiz hat vermutlich eine parallele Entwicklung eingesetzt. Die Solarwärmebranche - also die Installation von Kollektoren zur Wärmegewinnung - bewegte sich 2013 im Rückwärtsgang > Solarmedia 18.2.14.
  728. Verkehrskollaps in China - Stau für's Leben: China gilt als gelobtes Land der globalen Autoindustrie, doch die Pkw-Flut führt vielerorts zum totalen Stillstand. Immer mehr Metropolen begrenzen daher die Neuzulassungen - die Probleme werden dadurch aber nur verschleppt > Spiegel 18.2.14.
  729. Im Kampf mit dem Agrobusiness: 30 Jahre nach ihrer Entstehung kämpft die Landlosenbewegung in Brasilien immer noch für die Umsetzung der Agrarreform. Mit dem Vormarsch des Agrobusiness scheint dieser Kampf immer aussichtsloser > NZZ 17.2.14.
  730. Ein Dorf - dem Untergang geweiht: Die Türkei will den Tigris stauen, um Energie zu gewinnen und Land zu bewässern. Ganze Dörfer sollen untergehen, darunter der Ort Hasankeyf. Der gigantische Damm ist nicht mehr zu verhindern - Dorfbewohner werden für neue Häuser zur Kasse gebeten > Spiegel 17.2.14.
  731. Kohlewende in Australien: Australiens konservative Regierung vollzieht eine 180-Grad-Drehung in ihrer Klimapolitik. Statt auf grüne Quellen setzt sie wieder auf Kohle. Gerechtfertigt wird das Manöver mit einem abschreckenden Beispiel: der deutschen Energiewende > Spiegel 17.2.14.
  732. Weltgrösstes Solarkraftwerk: In der Nähe von Las Vegas steht ein Sonnenkraftwerk der Superlative. Über 300.000 Spiegel fokussieren das Sonnenlicht auf drei Türme, der erzeugte Strom versorgt 140.000 Haushalte. Das Solarturmkraftwerk Ivanpah hat den offiziellen Betrieb aufgenommen, es ist die größte derartige Anlage der Welt > Spiegel 16.2.14.
  733. Wasser für 100 Millionen Menschen: China plagen derzeit viele Probleme – von aufsässigen Bürgern bis hin zu gravierender Verschmutzung der Umwelt. Ein Problem, über das westliche Medien seltener berichten, ist Wasser. In China gibt es insgesamt zu wenig Wasser und vor allem ist es ungleich verteilt > Wirtschaftswoche Green 15.2.14.
  734. Sind Leihradsysteme gesund? Leihfahrräder in Metropolen bringen Menschen zum Radeln. Das ist gesund, birgt aber auch Risiken wie Unfälle und eine erhöhte Feinstaubbelastung. Was bringen Stadtrad-Programme also wirklich? Für London haben Forscher jetzt ein Urteil gefällt > Spiegel 15.2.14.
  735. Verbrechen gegen Menschlichkeit in Nordkorea: Eine UN-Kommission wirft Nordkorea Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Die Ermittler haben Beweise für Verbrechen gegen eine "verhungernde Bevölkerung" gesammelt > Zeit 14.2.14.
  736. Grüner Umbau der Wirtschaft: Die Schweiz verbraucht zu viele natürliche Ressourcen. Um dies zu ändern, schlägt der Bundesrat vor, die Wirtschaft und den Konsum effizienter zu gestalten. Erreicht werden soll dies mit einer Revision des Umweltschutzgesetzes > NZZ 14.2.14.
  737. AUS für zwei CH-AKW gefordert: Die beiden ältesten Schweizer Atomkraftwerke Mühleberg und Beznau sollen unverzüglich abgeschaltet werden. Das fordert Dieter Majer, ehemaliger Leiter der Abteilung «Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen» > Atominfomedia 13.2.14.
  738. Lob und Kritik zu Schweizer EZA: Die Schweiz hat im Jahr 2012 rund 2,7 Milliarden Franken in die Entwicklungszusammenarbeit (EZA) investiert. Die OECD begrüsst in ihrem Prüfbericht das Schweizer Engagement, übt aber auch Kritik > NZZ 12.2.14.
  739. Freie Fahrt für Estlands Hauptstadt-BewohnerInnen: Nun fahren Tallinns Bürger seit einem Jahr kostenlos mit den Öffis- Für die Stadt wirkt es sich positiv aus > oekonews.at 11.2.14.
  740. Prag legt Atomausbau auf Eis: Tschechiens neuer Ministerpräsident Sobotka will die Atompolitik seiner Vorgänger ändern. Dem Betreiber des im Westen umstrittenen KKW Temelin werden keine festen Abnahmepreise mehr garantiert. Dort soll ein vierter Reaktor gebaut werden (cleantech.ch 10.2.14).
  741. Häuser aus Bananen-Abfällen auf den Philippinen: Forscher auf den Philippinen haben eine ungewöhnliche Verwendung für den Abfall von Bananenpflanzen gefunden: Sie wollen daraus Unterkünfte für die Opfer von Naturkatastrophen wie dem Taifun Haiyan bauen > Wallstreet Journal Deutschland 10.2.14.
  742. Viel Essen landet im Abfalleimer: Im Schnitt wirft jede Person in der Schweiz jedes Jahr mehr als 30 Kilogramm Nahrungsmittel in den Kehricht. Davon wäre der grösste Teil noch geniessbar. Dies geht aus der neuesten Kehricht-Statistik des Bundesamtes für Umwelt hervor, die alle zehn Jahre erhoben wird. Die Daten der neuen Statistik beziehen sich auf das Jahr 2012 > NZZ 10.2.14.
  743. Windenergie weltweit im Aufwind: Die weltweite Windkraftleistung ist 2013 wieder um 12,5% gewachsen. China hat erneut die Nase vorne. Europa bleibt als stabiler Markt dennoch Windkraftregion Nummer eins > Solarmedia 8.2.14.
  744. JedeR 6. SchweizerIn von Illetrismus betroffen: In der Schweiz verfügen rund 800'000 Menschen nicht über ausreichende Lesekenntnisse, um sich autonom im Berufs- und Privatleben zurechtzufinden. Trotzdem schreiben sich weniger als ein Prozent der Betroffenen für einen Lese- oder Schreibkurs ein > NZZ 7.2.14.
  745. Wattenmeerländer beschliessen Naturschutz-Paket:
    Keine Bettenburgen, keine großen Flughäfen und auch kein Konkurrenzdenken mehr - Deutschland, Dänemark und die Niederlande wollen das sensible Ökosystem Wattenmeer künftig gemeinsam schützen und für nachhaltigen Tourismus sorgen > Spiegel 6.2.14.
  746. Europa nicht mehr Energiewende-Vorreiter: Einer internationalen Studie zufolge ist Europa längst nicht mehr alleiniger Vorreiter in der weltweiten Energie- und Klimapolitik. Andere Länder und Regionen haben rasant aufgeholt und in einigen Bereichen bereits die Führung übernommen > solarserver.de 6.2.14.
  747. EU-Parlament will schärferen Klimaschutz: Das Parlament der EU will den Klimaschutz deutlich verschärfen. Die Abgeordneten fordern drei verbindliche Ziele - und gehen mit ihnen weit über die Pläne der europäischen Kommission hinaus > Spiegel 6.2.14.
  748. Sotschi ist von «grüner Olympiade» weit entfernt: Das Olympische Komitee vernachlässigt in Sotschi die eigenen Umweltstandards > sonnenseite.com 5.2.14.
  749. Gräueltaten an syrischen Kindern - UNO prangert an: Das Leid der Kinder im Bürgerkrieg ist unermesslich. Jetzt klagt die Uno an: Assads Armee schrecke in Syrien nicht davor zurück, Minderjährige zu foltern und zu töten, die Aufständischen rekrutierten Jugendliche für den Kampf gegen den Diktator > Spiegel 5.2.14.
  750. Korruption verursacht Milliarden-Schäden: Glaubt man einer Umfrage unter Unternehmen, ist Korruption im öffentlichen Beschaffungswesen in vielen EU-Staaten verbreitet. Bei der Korruptionsbekämpfung müssen die Mitgliedstaaten zum Beispiel auch beim «Drehtüren-Phänomen» ansetzen > NZZ 4.2.14.
  751. New Dehli hat schmutzigste Luft der Welt: Die Menschen in der indischen Metropole Delhi bezeichnen den Smog über ihrer Stadt als «Nebel». Eine gefährliche Verniedlichung: Indien hat die meisten Toten durch Atemwegserkrankungen > Tages-Anzeiger 4.2.14.
  752. Zweite Chance für Indiens Mikrofinanz-Geschäft: Es lohnt sich wieder, Kredite an die Armen in Indien zu vergeben. Vor zwei Jahren hätte damit kaum jemand gerechnet, als etliche Mikrofinanzfirmen in Indien ums Überleben kämpften > Wallstreet Journal Deutschland 3.2.14.
  753. Gratis-Musikschule in Laos: Laos zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Für viele Familien ist es utopisch, ihre Kinder ein Instrument lernen zu lassen. Das ändert sich dank einer kostenlosen Musikschule in Luang Prabang: Die Lehrer sind Touristen auf der Durchreise > Spiegel 3.2.14.
  754. Warnung vor Wasserkrise in China und Indien: Die Zerstörung der Umwelt und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen bereiten Politikern und Militärs zunehmend Sorge. Eine Studie, die bei der Münchner Sicherheitskonferenz präsentiert wurde, warnt jetzt vor potentiellen Konflikten durch Wasserengpässe in China und Indien > Spiegel 2.2.14.
  755. Lasst die Haie leben: Westaustraliens Regierung hat große Haie zum Abschuss freigegeben - sie will so die tödlichen Angriffe auf Menschen reduzieren. Potentiell gefährliche Tiere über drei Meter müssen sterben. Das passt vielen in Australien gar nicht: An den Stränden formiert sich ein Massenprotest > Spiegel 2.2.14.
  756. Diese Städte haben Mobilität im Griff: Eine Studie zeigt auf, welche Metropolen Bewölkerungswachstum, Infrastruktur und CO2 am besten im Griff haben. Zürich hat es weit nach vorne geschafft > Tages-Anzeiger 2.2.14.
  757. Umweltalbtraum vor Durchbruch: Eine geplante Öl-Pipeline von Kanada in die USA ist zum Symbol für alles Böse in der Klimadebatte geworden. Nun nahm das Milliarden-Projekt eine wichtige Hürde > Tages-Anzeiger 1.2.14.
  758. Kohlehafen bedroht Great Barrier Reef: Australien hat die Versenkung von riesigen Schlamm- und Steinmengen im Great Barrier Reef gegeben. Die Genehmigung macht den Weg für den Ausbau eines Kohlehafens in der Nähe des weltberühmten Korallenriffs frei > Wallstreet Journal Deutschland 31.1.14.
  759. Russland führt - bei Menschenrechtsverletzungen: Es ist eine traurige Bilanz. In 129 Fällen haben Straßburger Richter in Russland Menschenrechtsverletzungen im vergangenen Jahr festgestellt. Damit führt Moskau die Statistik des Gerichtshofs für Menschenrechte an > Spiegel 31.1.14.
  760. Smog in Neu-Dehli schlimmer als in Peking: Großstädte in Indien melden dramatische Feinstaub-Werte. Dunkler Smog verpestet die Metropolen des Landes - die Luftverschmutzung ist sogar schlimmer als in China. Reiseportale warnen Touristen > Spiegel 28.1.14.
  761. Konsumdrang verpestet Luft: Smog aus China zieht bis in die USA. Doch die Schuld daran tragen die westlichen Industrieländer zu einem Teil selbst. Sie haben ihre Produktion nach China ausgelagert. Deswegen fordern Forscher nun weltweite Mitverantwortung, um das Problem zu lösen > cleantech.ch 27.1.14.
  762. Das Ende der Erdöl-Leitung: Die geplante Verlängerung der Keystone XL soll Öl nach Houston in Texas bringen. Doch dort herrscht schon jetzt ein ökologischer Notstand > tageszeitung.de 26.1.14.
  763. Wassernotstand in Kalifornien: Der Süden und der Westen der USA leiden unter einer rekordverdächtigen Dürre. Felder verdorren, Stauseen leeren sich, in Kalifornien und anderen Bundesstaaten wurde der Notstand ausgerufen. Das alles könnte ein Vorgeschmack auf die Zukunft in der riesigen Region sein > Spiegel 25.1.14.
  764. Armes Amerika - von Philipp Löpfe: Mikrokredite sind beinahe so gefragt wie in Bangladesh – die Infrastruktur ist in desolatem Zustand. Die USA tragen immer mehr Züge eines Drittweltlandes > Tages-Anzeiger 24.1.14.
  765. Zu Gast bei Karl dem Grossen in Mustair: Im stillen Bündner Bergland in Mustair gründete Karl der Große einst ein mächtiges Kloster. Zwölf Jahrhunderte später schließen ihn die Nonnen noch immer in ihre Gesänge ein > Zeit 23.1.14.
  766. Schweiz mit 10 Millionen BewohnerInnen ist kein Problem: Der Berner SP-Nationalrat und Gewerkschafter Corrado Pardini kämpft gegen Fremdenfeindlichkeit und für faire Löhne in der Schweiz. Ein Gespräch über Ängste in der Bevölkerung, linke Irrläufe und die Frage, wie weit er für Macht gehen würde > Wochenzeitung 22.1.14.
  767. Unruhe in den Nähstuben Kambodschas: In Kambodscha kämpfen TextilarbeiterInnen gemeinsam mit der Opposition für einen höheren Mindestlohn. Doch die Machtverhältnisse in der globalen Textilproduktion verhindern bisher Erfolge > Wochenzeitung 21.1.14.
  768. Exportindustrie verschmutzt Chinas Luft: Immer häufiger bedeckt dichter Smog Chinas Großstädte. Neue Berechnungen zeigen: Bis zu einem Drittel der Abgase des Landes stammen aus Fabriken, die Waren für andere Länder produzieren. Und manche Schadstoffe wehen sogar bis in die USA (>>> Spiegel 21.1.14).
  769. Kanadische Höflichkeit und guter Ethno-Food: Toronto zieht ungewöhnlich viele Immigranten an und wächst jedes Jahr um rund 100 000 Einwohner. Die Stadt am Ontariosee ist beim Wandel von traditioneller Industrie zur Kreativwirtschaft erfolgreich unterwegs (>>> NZZ 20.1.14).
  770. Kenia will über 50 Prozent Solarenergie: Kenia will bis 2016 mehr als die Hälfte seiner Energieproduktion aus Solarenergie beziehen. Die Anlagen sollen knapp 885 Millionen Euro (1,2 Milliarden Dollar) kosten. Die Hälfte davon bringt der kenianische Staat auf, die andere Hälfte private Unternehmen (>>> klimaretter.info 20.1.14).
  771. Holländisches Essen ist das beste: Die Niederlande sind laut einer Oxfam-Studie weltweit der "beste Ort um zu essen". Nirgendwo sonst könne man sich so gesund, preiswert und nährstoffreich ernähren wie in den Niederlanden - an dritter Stelle schon steht die Schweiz. Unklar bleibt, ob die Experten jemals Bitterballen oder Frikandel probiert haben (>>> Spiegel 18.1.14).
  772. Ewige Rangliste der Klimasünder-Staaten: Wer trägt Schuld am Klimawandel? Eine neue Rangliste zeigt, wie stark einzelne Länder in den vergangenen 200 Jahren zur Erderwärmung beigetragen haben. Sieben Staaten haben mehr als 60 Prozent zu verantworten (>>> Spiegel 18.1.14).
  773. Raus nur mit der Atemmaske: Erneut versinkt Peking unter einer gefährlichen Feinstaubdecke. Ein Verzicht auf Kohleheizungen löst das Problem aber nicht (>>> tageszeitung 17.1.14).
  774. Europa verabschiedet sich von Klimaschutzzielen: Die EU als Ökovorbild? Das war einmal. Die Kommission der EU will sich von ambitionierten Klimaschutzzielen verabschieden - und gefährdet damit auch die deutsche Energiewende. Der umstrittenen Fracking-Methode will die Behörde dagegen den Weg ebnen (>>> Spiegel 15.1.14).
  775. Widerstand gegen Schiefergas: Die Förderung von Gas und Öl aus Schiefergestein belastet in den USA zunehmend das Trinkwasser und Grundstückpreise. Der Widerstand gegen die „Schiefergasrevolution“, welche die USA zu einem der größten Energieproduzenten machen soll, nimmt zu (>>> cleantech.ch 14.1.14).
  776. Dänemark will nur noch Erneuerbare Energien: In Sachen Energiewende ist der Windenenergiepionier Dänemark den anderen Europäern weit voraus. Bis 2050 soll dort ganz auf fossilen Energiequellen verzichtet werden. Die Energiewende findet zentral von oben gesteuert statt und hat kaum noch Gegner. Zumal die Wirtschaft davon profitiert (>>> cleantech.ch 13.1.14).
  777. Swiss Award für Hans Rudolf Herren: Der weltweit  bekannte Schweizer Spezialist für biologische Schädlingsbekämpfung und Präsident der Stiftung Biovision, Hans R. Herren, hat den „SwissAward“ in der Kategorie Gesellschaft gewonnen (>>> biovision.ch 12.1.14).
  778. Kinderausbeutung à gogo: Statt in Schulen zu lernen, müssen in Bangladesch noch immer Millionen Kinder in Kleiderfabriken schuften. Ein Journalist war vor Ort (>>> infosperber.ch 10.1.14).
  779. Grosse Hitze in Australien - tote Tiere, erschöpfte Menschen: Wetterextreme überall - während die USA mit einer Kältewelle kämpfen, leiden die Menschen der südlichen Hemisphäre, etwa in Australien, unter einer enormen Hitze. 50 Grad Celsius sind an der Tagesordnung (Tages-Anzeiger 10.1.14).
  780. Bund vergibt Energie-Oscars: Das Bundesamt für Energie kürt die innovativsten Energiespar-Projekte der Schweiz mit dem Watt d'Or. Der Preis geht an Spartipps für Wäschereien und eine Speicherpumpe – sowie ein energieproduzierendes Wohnhaus (Tages-Anzeiger 9.1.14).
  781. London will Fahrradautobahnen auf Stelzen bauen: Die britische Hauptstadt London plant Fahrradhighways mit 220 Kilometern Länge. Per Bike wäre man dann schneller in der City als mit dem Auto (>>> Wirtschaftswoche Green 8.1.14).
  782. Neuseeland protestiert gegen Japans Walfang: Japanische Walfänger nutzen ein juristisches Schlupfloch, um in der Antarktis in einem Walschutzgebiet auf Fang zu gehen. Das werfen ihnen Umweltaktivisten der Organisation Sea Sheperd vor. Sie haben ein Video veröffentlicht, das vier tote Wale auf einem japanischen Schiff zeigt (>>> Wallstreet Journal Deutschland 8.1.14).
  783. Pestizide machen in Japan Menschen krank: In Japan mussten 6,4 Millionen Lebensmittelpackungen zurückgerufen werden. Tiefkühlkost war möglicherweise mit Pestiziden verseucht (>>> Tages-Anzeiger 8.1.17).
  784. China's Investments in Afrika in der Kritik: Dank der finanziellen Schlagkraft Chinas ergattern chinesische Firmen häufig Großaufträge in ärmeren Ländern. Setzen sich die Regierungen dieser Länder über die Regeln solider Finanzierung von Mega-Projekten hinweg, laufen oft die Kosten aus dem Ruder und die Qualität der Ausführung leidet (>>> Wallstreet Journal Deutschland 7.1.14).
  785. Rekordproduktion an Kohlestrom: Klimaschädliche Kohlekraftwerke sollen durch die Energiewende zurückgedrängt werden. Doch laut neuen Zahlen produzieren sie in Deutschland so viel Strom wie zuletzt vor mehr als 20 Jahren. Forscher führen das auf günstige Verschmutzungszertifikate zurück - und verlangen dringend eine Reform des Systems (>>> Spiegel 7.1.14).
  786. Mit Vollgeld das Wirtschaftssystem umkrempeln: Immer mehr Volksinitiativen streben in der Schweiz seit der Finanzkrise einen radikalen Umbau der Wirtschaft an. Die jüngste wird vorbereitet. Sie will den Geschäftsbanken die Geldschöpfung verbieten (>>> NZZ 7.1.14).
  787. Energiewende - wie die Schweiz die Kurve kriegt: Während die grosse Koalition in Deutschland bereits neue Impulse für die Energiewende erarbeitet, ist die Schweiz noch ganz am Anfang. Sechs Lehren, welche die Schweiz für die anstehende Revision des Energiegesetzes ziehen sollte - von Bastian Girod (>>> Tages-Anzeiger 6.1.14).
  788. Meet the people in Jamaika: Fußball, Musik und leckere Küche - diese Small-Talk-Themen gehen immer, auch auf Jamaika. Dort führt die "Meet The People"-Initiative Touristen und Einheimische zusammen. Manchmal auch bis vor die Waschmaschine (>>> Spiegel 6.1.14).
  789. Sierra Leone für Entdecker: Einst galt Sierra Leone mit seinen traumhaften Stränden als die Karibik Afrikas. Dann kam der Bürgerkrieg. Heute ist das westafrikanische Land Sierra Leone längst befriedet - und hofft auf Touristen. Öko-Lodges versuchen, eine nachhaltige Entwicklung anzustoßen (>>> Spiegel 29.12.13).
  790. Der Fluch des strahlenden Reichtums: Der französische Großkonzern Areva baut im Niger im großen Stil Uran ab. Dabei schadet das Unternehmen den Menschen und der Natur gleichermaßen. Das Land profitiert kaum von seinem Ressourcenreichtum - sondern besitzt eines der verseuchtesten Abbaugebiete der Erde (>>> Spiegel 29.12.13).
  791. Streik in Kamboscha legt Textilindustrie lahm: Ein landesweiter Streik hat in dieser Woche die Textilindustrie in Kambodscha komplett lahmgelegt. Zehntausende Arbeiter demonstrieren gegen den von der Regierung vorgeschlagenen Mindestlohn, den sie für zu niedrig halten (>>> Wallstreet Journal Deutschland 27.12.13).
  792. Vorbild Chiapas - die Generation 94: Nach dem Fall der Berliner Mauer begannen schwierige Zeiten für Bewegungslinke, auch in der Schweiz. Doch mitten in den neoliberalen Aufschwung platzte der Aufstand von Chiapas – und bereitete den Boden für die späteren Bewegungen gegen Wef und WTO (>>> Wochenzeitung 25.12.13).
  793. Grüne Start-ups im Berliner Aufwind: Die deutsche Hauptstadt Berlin macht nicht nur durch zahlreiche IT- und Internet-Startups von sich reden. Auch Neugründungen im Bereich der „Green Economy" sind immer mehr im Kommen (>>> Wallstreet Journal Deutschland 23.12.13).
  794. Selbst produzierter Strom ist billiger: Solarenerige lohnt sich – nicht nur fürs Klima, sondern auch fürs Portemonnaie. Das zeigt der neue Solarrechner der Energie Genossenschaft Schweiz (>>> Solarmedia 23.12.13).
  795. Hinter den Bergen, bei den glücklichen Menschen: Der Reis ist rot und Zigaretten sind verboten. Das Königreich Bhutan liegt versteckt im Himalaja und pflegt ganz eigene Traditionen. Die Regierung misst das Bruttoglücksprodukt des Landes und sorgt dafür, dass Tourismus die Bewohner noch zufriedener macht (>>> Spiegel 21.12.13).
  796. Die Welt versinkt im Elektroschrott: Ein aktueller UNO-Bericht warnt vor einem starken Anstieg des Elektroschrotts. Die Entwicklungsländer produzieren inzwischen am meisten davon (>>> Wirtschaftswoche Green 20.12.13).
  797. Erwerbslosenquote zeigt Arbeitslosigkeit präziser: In der Schweiz werden zwei Statistiken zur Arbeitslosigkeit veröffentlicht. Das führt immer wieder zu Verwirrung, weil die konzeptionell ungünstigere der beiden Statistiken in der Öffentlichkeit mehr Beachtung findet, obwohl sie das Niveau der Arbeitslosigkeit systematisch unterzeichnet (>>> oekonomenstimme.org 17.12.13).
  798. In der Schweiz ist jeder 10. Jugendliche arbeitslos: Mit einer Erwerbslosenquote von über 10 Prozent bei Jugendlichen steht die Schweiz schlechter da als Deutschland oder Österreich. Die Zahlen sind Wasser auf die Mühlen der SVP-Kampagne gegen die Zuwanderung (>>> Tages-Anzeiger 15.12.13).
  799. EU-Richter stoppen Gen-Kartoffel: Als nur eine von zwei Genpflanzen war bislang die Kartoffel Amflora in der EU zum Anbau zugelassen. Doch die Entscheidung der EU-Kommission war unzulässig. Das entschied jetzt der Europäische Gerichtshof (>>> Spiegel 13.12.13).
  800. Erholung mit gutem Gewissen: Die Nonprofit-Organisation Ethical Traveler empfiehlt für 2014 politisch korrekte Reiseziele: Mit dabei sind unter anderem Lettland, Mauritius und Barbados. Asien und der afrikanische Kontinent sind dagegen nicht vertreten. (Spiegel 12.12.13)
  801. Diese Länder sind demokratischer als die Schweiz: Freiheit, Gleichstellung, Wirtschaftswachstum: Diese und weitere Indikatoren untersuchte die Organisation Global Democracy Ranking in 115 Ländern. Die Schweiz schneidet gut ab – aber der Norden noch besser (>>> Tages-Anzeiger 13.12.13).
  802. China ist kein Partner wie jeder andere: Top-Diplomat Cornelio Sommaruga fordert in einer Petition, dass die Schweiz China mit einem Abkommen auf die Menschenrechte verpflichtet (>>> Tages-Anzeiger 7.12.13).
  803. Estland/Tallinn - ein Wintermärchen: Baltische Leckereien, heißer Glögg, Fackeln und Lichterspiele, wenn es friert und schneit, hält Tallinn mit Gemütlichkeit dagegen. Doch die estnische Hauptstadt hat auch alternative und technikverrückte Seiten - Tipps für einen Kurztrip (>>> Spiegel 6.12.13).
  804. Der Mann des Jahrhunderts: Mit Nelson Mandela ist die Ikone Südafrikas gestorben. Wie «der Unruhestifter» vom arroganten Jungspund zum Hoffnungsträger für eine ganze Generation wurde (>>> Tages-Anzeiger 6.12.13).
  805. Freihandel mit China unter Beschuss: Im Freihandelsabkommen der Schweiz mit China sind die Menschenrechte nur am Rande ein Thema. Gemäss einer Umfrage verärgert das den Grossteil der Bevölkerung. Menschenrechtsorganisationen erhöhen nun den Druck (>>> Tages-Anzeiger 4.12.13).
  806. Japans Vorzeigestadt für grünes Wachstum: Die Millionenstadt Kitakyushu geht neue Wege. Das Umstellen von Schwerindustrie auf erneuerbare Energien scheint attraktiv, doch sind die Preise noch zu hoch. Ein Augenschein zeigt, dass Japan gegenüber Nachbarländern in Umweltbelangen einen Vorsprung hat (>>> NZZ 4.12.13).
  807. Chinas Kinder lernen nur noch: Die Pisa-Studie zeigt, Kinder in China sind den europäischen in der Schule überlegen. Die Sinologin Andrea Riemenschnitter erklärt warum – und sagt, was die negativen Folgen sind (>>> Tages-Anzeiger 3.12.13).
  808. Die Hitliste der korruptesten Länder: Laut einer Studie von Transparency International wird Korruption im öffentlichen Sektor weltweit als Problem wahrgenommen. Die Schweiz gilt als integer – doch auch hier herrscht in einigen Bereichen Nachholbedarf (>>> Tages-Anzeiger 3.12.13).
  809. Flughafen Stuttgart ist der grünste: Kann ein Flughafen grün sein? Der Flughafen Stuttgart hat das zum Ziel erklärt – und dafür jetzt einen Preis gewonnen (>>> Wirtschaftswoche Green 2.12.13).
  810. Brisanter Brennstoff für Strom: Deutschland produziert Strom mit Kohle aus aller Welt. Mit verheerenden Folgen. Der Bergbau zerstört die Natur und tötet Menschen (>>> infosperber.ch 2.12.13). 
  811. 1409 SchweizerInnen sind über 100jährig: Die Bevölkerung der Schweiz wird immer älter – vor allem Frauen. Forscher belegen: Ein Lebensstil mit typischen Schweizer Eigenschaften verhilft zu einem längeren Leben (>>> Tages-Anzeiger 1.12.13).
  812. Das Erbe der Ein-Kind-Politik: Chinas Führung will die Ein-Kind-Politik lockern. Der Schritt war aus Sicht von Demografen überfällig. Er ändert nichts am Eingriff des Staates ins Private. Die Familienplanung hat Chinas Gesellschaft nachhaltig geprägt (>>> NZZ 1.12.13).
  813. Bundesrat verschätzte sich massiv: Als die Schweiz vor 13 Jahren über die Personenfreizügigkeit abstimmte, ging die Regierung von 10'000 Einwanderern pro Jahr aus. Heute kommen über 70'000 (>>> Tages-Anzeiger 1.12.13).
  814. Feldheim - erstes energieautarkes Dorf: In Feldheim bei Berlin gibt es nicht einmal eine Gaststätte. Dennoch kommen Besucher aus aller Welt in die kleine Gemeinde, um zu sehen, wie diese sich selbst mit Energie versorgt. Die Zukunft des Projekts ist jedoch ungewiss (>>> NZZ 29.11.13).
  815. Die Hälfte der Flüchtlinge sind Kinder: Ein grosser Teil der Bürgerkriegsflüchtlinge in Syrien sind nach Angaben des Uno-Flüchtlingskommissariats UNHCR Kinder. Viele von ihnen leiden unter psychischer Belastung, unzureichender Bildung und Kinderarbeit (>>> NZZ 29.11.13).
  816. Bund plant für 11 Millionen SchweizerInnen: Die Kantone dürfen nicht mehr beliebig viel Bauland horten. Doch Handlungsbedarf sieht die Schweiz nur in vier Kantonen – weil die Bevölkerung sehr stark wachsen werde (>>> Tages-Anzeiger 29.11.13).
  817. Deutsche Energiewende Adé: Der Koalitionsvertrag mag Gutes enthalten, für die Energiewende ist er ein Desaster. Deutschland verabschiedet sich damit endgültig von seiner Vorreiterrolle (>>> Zeit 27.11.13).
  818. Beste Orte für autofreie Winterferien: Zermatt und Scuol sind nach wie vor Spitzenreiter auf einer Rangliste des VCS. Doch in den letzten zwei Jahren bemühen sich immer mehr Skiorte um Gäste, die ohne Auto anreisen (>>> Tages-Anzeiger 27.11.13).
  819. Rückkehr der Mangrovenwälder: Auch in Guyana galten Mangroven schon als entbehrlich – bis zum wiederholten Mal die Deiche brachen. Nun hat das kleine, flache Land im Norden von Südamerika ein Renaturierungsprogramm aufgelegt (>>> klimaretter.info 27.11.13).
  820. Klimakonferenz einigt sich - auf wenig: Wie so oft bei Klimaverhandlungen ging es in der Schlussphase um Wortklauberei. Nach einem Eklat zwischen den USA und China vertagten die Staaten in Warschau den wichtigsten Punkt (Tages-Anzeiger 24.11.13).
  821. Deutschland - vom Paulus zum Saulus: Lange galt Deutschland als Musterschüler in Sachen Klimaschutz. Doch nun blockiert es Reformen und EU-Richtlinien zur Reduzierung von Treibhausgasen. Europas Presse fragt sich, wie die deutsche Klimapolitik nun einzuschätzen sei (>>> Spiegel 22.11.13).
  822. In 400 Jahren wäre Schweiz zugebaut: Zehn Mal Manhattan, um diese Fläche sind die Siedlungen in der Schweiz in den letzten 24 Jahren gewachsen. In letzter Zeit gehen vor allem auf dem Land Kulturflächen verloren (>>> Tages-Anzeiger 22.11.13).
  823. AKW Mühleberg muss Auflagen realisieren: Das Atomkraftwerk Mühleberg in der Schweiz muss 18 Forderungen der Aufsichtsbehörde (Ensi) umsetzen, die teilweise erst kurz vor Betriebsende zum Tragen kommen (>>> Atominfomedia 21.11.13).
  824. Mit Bauernschläue gegen Überfischung: Senegal ist eines der Länder Afrikas mit dem höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Fisch. Aber die atlantischen Fischgründe werden überfischt, für Einschränkungen fehlt es an Mitteln und politischem Mut (>>> NZZ 20.11.13).
  825. USA im Öl-Rausch: Der Fluch des schwarzen Geldes (>>> Wirtschaftswoche Green 20.11.13).
  826. Schweiz bei Klimaschutz vergleichsweise gut: Das Klima-Länderrating 2014 zeichnet ein düsteres Bild. Die Klimapolitik aller 58 untersuchten Staaten ist ungenügend. Die Schweiz schneidet vergleichsweise gut ab – auch wenn noch Handlungsbedarf besteht (Tages-Anzeiger 18.11.13).
  827. Katar-Fussball-WM - Pass gegen Lohnverzicht: Ein Bericht von Amnesty International kritisiert heftig die Bedingungen der Gastarbeiter in Katar (>>> Tages-Anzeiger 18.11.13).
  828. Leben in einer wahrlich internationalen Stadt: Nach Genf kommen viele, um dort zu arbeiten. Acht Menschen erzählen von den Vor- und Nachteilen des Lebens als Expatriates in einer internationalen Stadt (>>> Zeit 17.11.13).
  829. Autos aus Italiens Städten verdrängt: In Italien bahnt sich eine Revolution an, denn die Regierung will den Straßenverkehr reformieren – mit mehr Radwegen und Tempo 30 in Innenstädten. Woher kommt der Antrieb (>>> Zeit 16.11.13)?
  830. Zürich an Spitze bei sozialer Nachhaltigkeit: Solidar Suisse will mit einem Rating die Gemeinden stimulieren, Entwicklungshilfe zu leisten und bei Beschaffungen auf soziale Aspekte zu achten. Zürich und Genf haben die besten Ränge erreicht (>>> NZZ 15.11.13).
  831. Lebensmittelbetrug in EU weitet sich aus: In der Lebensmittelbranche wird offenbar zunehmend getäuscht und betrogen. Die Entdeckungsrisiken seien gering und die Strafen zu niedrig, schreibt der Umweltausschuss im EU-Parlament in einem Berichtsentwurf. Auch Calamari stehen unter Ekelverdacht (>>> Spiegel 15.11.13).
  832. Mehr Nachhaltigkeit in den Berggebieten: Die Schweiz und Österreich wollen die nachhaltige Entwicklung von Berggebieten weltweit vorantreiben. Die beiden Länder haben ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet (>>>NZZ 13.11.13).
  833. Reben unterm Regenbogen: Neuseeland hat vier Millionen Einwohner, 39 Millionen Schafe - und ein einziges maorisches Weingut. Tohu Wines in Marlborough legt Wert auf Nachhaltigkeit, schließlich fühlen sich Maori der Mutter Erde verpflichtet. Dem preisgekrönten Wein kommt das zugute (>>> Spiegel 11.11.13).
  834. Schwere Vorwürfe gegen Shell: Amnesty International beschuldigt Shell, das Ausmaß von Ölverschmutzungen in Nigeria heruntergespielt zu haben. Die Ursachen seien verschleiert worden (tageszeitung 9.11.13).
  835. Null-Emissionen im Verkehr bis 2050: Auf Strassen der Schweiz sollen künftig nur noch Autos fahren, die mit grünem Strom betrieben werden. Auf dieses Ziel haben sich die Grünen an ihrer DV geeinigt. Zudem gab es langen Applaus für einen Häftling (>>> Tages-Anzeiger 9.11.13).
  836. EU will Treibhausgas-Ausstoss verteuern: Es ist ein Sieg für den Klimaschutz: Die EU hat nach langem Zögern eine Reform des CO2-Emissionshandels beschlossen, der Ausstoß des Treibhausgases soll teurer werden. Widerstand leistete neben Zypern ausgerechnet Polen - das Gastgeberland des Weltklimagipfels, der am Montag beginnt (>>> Spiegel 9.11.13).
  837. Basel wird für Lachse zur tödlichen Falle: Auf der ganzen Länge des Rheins wurden für viel Geld Fischtreppen gebaut. Die nützen allerdings nur in eine Richtung. Auf dem Rückweg werden die Lachse bei Basel zu Tode gehäckselt (>>> Tages-Anzeiger 8.11.13).
  838. Heisses Wasser aus St. Gallens Untergrund: Um das Geothermie-Projekt in St. Gallen herrscht wieder vorsichtiger Optimismus. Nach dem herben Rückschlag durch ein Erdbeben Mitte Juli konnte zuletzt bei Tests heisses Wasser gefördert werden. Zudem strömte Erdgas in unerwartet grosser Menge aus dem Bohrloch (>>> Solarmedia 7.11.13).
  839. EU erlaubt Import von Super-Gen-Mais: Der gentechnisch veränderte Mais Smartstax darf in der EU künftig an Tiere verfüttert werden. Umweltschützer warnen vor unzureichenden Risikotests (>>> Spiegel 6.11.13).
  840. Venedig hat genug von Kreuzfahrtschiffen: Die grössten Passagierschiffe müssen ab nächstem Jahr einen Bogen um die italienische Lagunenstadt machen. Zu gross sind deren Schadstoff-Emissionen. Venedig will für sie eine Alternative bauen (>>> Tages-Anzeiger 6.11.13).
  841. Das Auto macht die Stadt kaputt: Das perfekte Auto für die Stadt gibt es nicht. Das sagt der Hamburger Verkehrsplaner Konrad Rothfuchs - und widerspricht Hersteller BMW, der sein Elektroauto i3 als urbane Revolution preist. Wie sieht Mobilität von morgen aus (Spiegel 5.11.13)?
  842. Korruptionsvorwürfe gegen CH-Rohstoff-Firmen: Rohstoffunternehmen mit Sitz in der Schweiz geniessen im Erdöl-Förderland Nigeria eine Sonderstellung. Wie die Erklärung von Bern schreibt, betreiben die Unternehmen dort Korruption im grossen Stil (>>> Tages-Anzeiger 5.11.13).
  843. Städte sind auf Energie gebaut: Großstädte haben zahlreiche Energiequellen. Die von ihnen erzeugte Wärme dringt in den Untergrund und erhitzt das Grundwasser. Schweizer und deutsche Forscher schlagen vor, diese Wärme als Energiequelle zu nutzen. So könnten auch Emissionen reduziert werden (>>> cleantech.ch 5.11.13).
  844. Atomstrom aus Mühleberg und Beznau schnell ersetzt: Seit der Bekanntgabe der BKW, das AKW Mühleberg 2019 stilllegen zu wollen, geistert wieder der Begriff der «Stromlücke» durch die Medienlandschaft der Schweiz. Woher soll der Strom kommen, der heute in Mühleberg produziert wird? Selbstverständlich aus erneuerbaren Energien (>>> Solarmedia 4.11.13)! 
  845. Leben in Fukushima auf lange Zeit unmöglich: Lange hat die Regierung von Japan beschwichtigt und den Fukushima-Opfern falsche Hoffnung gemacht - nun gibt erstmals ein hochrangiger Politiker zu: Eine Rückkehr in die radioaktiv verseuchte Heimat ist wohl ausgeschlossen. "Aber ihr bekommt Entschädigung (>>> Spiegel 3.11.13)."
  846. Die Berliner Stromrebellion: Die deutsche Hauptstadt Berlin stimmt am Sonntag darüber ab, wer die Stromversorgung der Stadt kontrolliert: die Bürger oder die Politik. Was steht auf dem Spiel (>>> Zeit 1.11.13)?
  847. Asiens Boomregionen unter Wasser: Stürme und Extremregen treffen in Asien vor allem die Megastädte, in denen die Wirtschaft wächst. Das bedroht Menschen und Unternehmen (>>> tageszeitung.de 31.10.13).
  848. Lonely-Planet-Top-Reiseziele 2014: Aufwertung der Seine in Paris, die Fussball-WM und Ökotourismus. Der Reiseführer-Verlag hat seine Liste mit den besten Reisezielen für das nächste Jahr herausgegeben. Auch eine Stadt in der Schweiz gehört dazu (>>> Tages-Anzeiger 30.10.13).
  849. 1 : 12 Intitiative falscher Weg zu Gerechtigkeit: Der Ökonom Ernst Fehr sagt im Interview, die Initiative der Juso der Schweiz werde hohe Kosten verursachen (>>> Tages-Anzeiger 30.10.13).
  850. AKW Mühleberg geht 2019 vom Netz: Das AKW Mühleberg soll 2019 vom Netz genommen werden. Dies hat die Betreiberin BKW AG entschieden. Die BKW will in den restlichen sechs Betriebsjahren in Mühleberg bei Bern/Schweiz verschiedene Nachrüstprojekte umsetzen. Angestellte sollen nicht entlassen werden (>>> Atominfomedia 30.10.13).
  851. Und die KEV hat doch recht! Derzeit ist das Bashing der Solarförderung besonders «in». An diesem Dienstag beklagt sich der Tages-Anzeiger, dass «die Solarförderung am Markt in der Schweiz vorbei führe». Vergangene Woche war es gar eine Vertreterin der Gewerkschaften, die die KEV in Bausch und Bogen verbannte und gleichzeitig das neoliberale Quotenmodell pries (>>> Solarmedia 29.10.13).
  852. Hohe Akzeptanz der Windenergie: Die Mehrheit (78%) der Anwohner von Windenergiepärken in der Schweiz befürwortet die Windenergie. Ein vergleichbar grosser Anteil (76%) gibt an, dass die Windkraftanlagen keine oder nur geringfügige Auswirkungen auf das Wohlbefinden hätten. Umgekehrt sind 6% der Anwohner stark belästigt (>>> Solarmedia 28.10.13).
  853. Viel Einsamkeit und keine Berglifte: In Österreich scheint es kaum ein Tal ohne Skigebiet zu geben. Eine der schönsten Ausnahmen ist das Osttiroler Villgratental. Es setzt bis heute ganz auf naturverträglichen Winterurlaub. Für Skitourengeher macht genau das den Reiz aus - doch manche Einheimische wünschen sich mehr Tourismus (Spiegel 27.10.13).
  854. Atomindustrie spielt verrückt: Während es seit Fukushima praktisch nirgends mehr so richtig voran geht mit dem Bau neuer oder bereits begonnener Atombauten (sogar China legte einen unterdessen aufgehobenen Sicherheitsstopp ein), hat die Regierung Grossbritanniens unter dem konservativen Premier Cameron den Neubau zweier Meiler beschlossen (>>> Solarmedia 27.10.13).
  855. Wie Sie sehen, sehen Sie nichts: Chinas Probleme mit der Luftqualität sind legendär, doch was sich zuletzt im Nordosten von China abspielte, brach alle Rekorde. Der Smog war so dick, dass Autofahrer nicht einmal rote Ampeln sahen (>>> Spiegel 26.10.13).
  856. Ferien im Kaukasus - einsam und ein wenig grün: In der Abgeschiedenheit des Kaukasus hat ein Öko-Hotel eröffnet. Vertragen sich Wildnis und Öko-Tourismus (Wirtschaftswoche Green 26.10.13)?
  857. Mallorca hat den Winterblues: Spaziergänge an einsamen Stränden, Stille an den Promenaden, Mallorca in der Nebensaison kann paradiesisch sein. Doch in der kalten Jahreszeit kommen immer weniger Urlauber auf die Baleareninsel. Der Flugplan für diesen Winter zeigt zehn Prozent weniger Flüge als im Vorjahr (>>> Spiegel 25.10.13).
  858. Mehr Gleichberechtigung in der Schweiz: Die Schweiz hat sich auf der weltweiten Gleichstellungs-Rangliste des WEF verbessert und liegt klar vor Deutschland oder Österreich. Zudem gibt es überraschende Aufsteiger (>>> Tages-Anzeiger 25.10.13).
  859. Mindestlohn mit grosser Wirkung: Kommt die Große Koalition in Deutschland, ist die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns wahrscheinlich. Er würde den Arbeitsmarkt deutlich verändern (>>> Zeit 24.10.13).
  860. Londons teurer AKW-Strom führt zu Verwunderung: AKW sind andernorts out, doch in Grossbritannien sollen zwei neue Reaktoren entstehen. Die teuren Anlagen werden noch teureren Strom produzieren. Beobachter sind erstaunt, besonders in Deutschland (>>> Tages-Anzeiger 23.10.13).
  861. Mehrheit will schnelle Energiewende: Eine große Mehrheit in Deutschland will eine möglichst schnelle und dezentrale Energiewende. Zudem wollen viele selbst investieren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage nach der Bundestagswahl (>>> Deutsche Welle 21.10.13).
  862. Grüne wollen nur noch E-Autos: «Bis spätestens» im Jahr 2050 sollen auf den Strassen der Schweiz nur noch Elektroautos fahren. So will es der Vorstand der Grünen. Ganz allgemein soll es weniger Verkehr geben (>>> Tages-Anzeiger 20.10.13).
  863. Kriegserklärung an die Wirtschaft!? Finanzprofessor Marc Chesney hielte ein 1:20-Verhältnis angebrachter, unterstützt aber trotzdem die Juso-Initiative in der Schweiz. Wirtschaftsvertreter zeigen sich derweil besorgt ob der neusten Umfragewerte (>>> Tages-Anzeiger 20.10.13).
  864. Ein Wunder in Afrika: Telemedizin im Busch, abenteuerliches Wachstum beim Mobilfunk, nigerianischer Online-Shop in Paris: Afrika erlebt zurzeit ein technologisches Wunder. Davon profitieren jedoch auch Terroristen (>>> Tages-Anzeiger 19.10.13).
  865. Erneuerbare sind keine Strompreistreiber: Der Anstieg der Umlage gemäss Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Deutschland ist zu rund 70 Prozent durch Börseneffekte und Industrie-Privilegien verursacht. Der Anteil neuer Solaranlagen liegt demgegenüber nur noch bei 0,08 Cent je Kilowattstunde (>>> Solarmedia 16.10.13).
  866. Ökostrom-Umlage in Deutschland auf Rekordhöhe: Für Deutschlands StromkundInnen steigt die Ökostromumlage - vergleichbar mit den höchstens 0,9, später 1,5 Rappen in der Schweiz - erneut, und zwar kräftig: auf 6,24 Cent (rund 7,5 Rappen) (>>> Solarmedia 15.10.13).
  867. Brüllt der keltische Tiger bald wieder - von Philipp Löpfe: Irland will erneut zum wirtschaftlichen Musterschüler werden. Gelingt das, wäre es ein Beweis für die Richtigkeit der Austeritätspolitik. Wenn da nur die vielen «aber» nicht wären (>>> Tages-Anzeiger 15.10.13).
  868. Staatsfonds zieht Geld aus Unternehmen ab: Norwegens Staatsfonds hat sein Geld aus fünf Unternehmen abgezogen, weil sie die Umwelt verschmutzen oder Kinder für sich arbeiten lassen. Der umgerechnet fast 600 Milliarden Euro schwere Fonds hat zudem die Ölkonzerne Shell und Eni wegen mangelnden Umweltschutzes auf die Beobachtungsliste gesetzt (>>> Spiegel 15.10.13).
  869. Trotz Toten steigen die Textil-Exporte: Ein Brandschutzabkommen soll helfen, erneute Katastrophen in Bangladeschs Textilindustrie zu verhindern. Doch Zulieferbetriebe sind davon ausgenommen. Dazu gehört auch die Fabrik, in der es diese Woche gebrannt hat. Die Branche freut sich derweil über steigende Exporte (>>> cleantech.ch 14.10.13).
  870. EU-Energie-Subventions-Bericht wird geschönt: Kohle, Gas und Atom werden stärker gefördert als Erneuerbare: Die Zahlen dazu sind aus einem EU-Bericht gestrichen. Oettinger passten sie offenbar nicht ins Konzept (>>> Zeit 14.10.13).
  871. Armut in Europa nimmt zu - von Tobias Straumann: Der jüngst erschienene Global Financial Stability Report des IWF ist besorgniserregend: Ganz Südeuropa ist in einer Depression gefangen (>>> Tages-Anzeiger 14.10.13).
  872. Schweizer Solarpreis 2013 verliehen: Am Montag wurden in Genf zwölf Schweizer Solarpreise für Persönlichkeiten, Institutionen, Neubauten, Sanierungen und Solaranlagen vergeben. Hinzu kommen zwei Norman Foster Solar Awards und zwei Solarpreise für PlusEnergieBauten (PEB) sowie zehn PEB-Diplome und zwei Solar-Preis-Diplome für Energieanlagen (>>> Solarmedia 14.10.13). 
  873. Am grünen Rand der Welt: Kaum ein Stück Europa ist so einsam gelegen wie die Azoren, wen wundert, dass hier Gastfreundschaft zählt. Nun vermittelt ein Netzwerk Unterkünfte & Familienanschluss (Zeit 13.10.13).
  874. In Europa leben 880'000 SklavenarbeiterInnen: In der EU leben Hunderttausende Menschen wie Sklaven, ein Viertel von ihnen wird sexuell ausgebeutet. Der volkswirtschaftliche Schaden geht in die Milliarden (>>> Spiegel 13.10.13).
  875. Die Schweiz entdeckt die Share-Economy: Autos, Parkplätze, Bohrmaschinen, Stau- und Wetterinformationen – dank Cloud und Smartphones teilt sich der moderne Mensch in der Schweiz immer einfacher Dinge und Informationen. Dabei profitieren alle (>>> Tages-Anzeiger 12.10.13).
  876. Rotes Kreuz verteilt Lebensmittel in Grossbritannien: Die Wirtschaftskrise bringt den Hunger zurück nach Europa. Laut Rotem Kreuz können sich 43 Millionen Menschen nicht genug zu essen leisten. In Großbritannien gibt die Hilfsorganisation zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wieder Lebensmittel aus (>>> Spiegel 11.10.13).
  877. Fukushima-Strahlung steigt und steigt: In der Umgebung des japanischen Atomkraftwerkes Fukushima steigt die atomare Strahlung drastisch an. Im Meerwasser eines der beschädigten Reaktoren des AKW wurden die höchsten Werte seit zwei Jahren gemessen (Atominfomedia 11.10.13).
  878. Mit Eiern ohne Rechnung gegen den Staat: Die ökonomische Krise im Land macht die Menschen erfinderisch. So versuchen die Betroffenen etwa in der Region des Alentejo in Portugal, verlassene Gemeinden zu revitalisieren, Ökodörfer aufzubauen und die ursprüngliche Wirtschaftsform der Subsistenz zu stärken (>>> Wochenzeitung 10.10.13).
  879. Hausboot für AnfängerInnen: Lauschiges Grün, Steinbrücken und prachtvolle Industriebauten, eine Fahrt mit einem Kanalboot führt mitten hinein in Nord-Englands Metropolen und Hügellandschaften. Beim Freizeitkapitän sorgt der Verkehr auf den engen Wasserstraßen für heftige Adrenalinschübe (>>> Spiegel 10.10.13).
  880. Billig-Orangensaft bedeutet Ausbeutung in Brasilien: Ein Liter Orangensaft kostet in Europa oft weniger als einen Euro. Zu spüren bekommen das die Obstpflücker in Brasilien. Eine Studie wirft den großen Lebensmittelketten vor, für die miesen Arbeitsbedingungen mitverantwortlich zu sein (>>> Spiegel 8.10.13).
  881. Griechenland kann Schulden nie zurückzahlen: Soll Griechenland ein großer Teil seiner Verbindlichkeiten erlassen werden? Unbedingt, sagt George Soros, anders werde sich das Land nicht erholen. Der Investor warnt zudem vor dem Aufstieg extremistischer Parteien, falls Deutschland seine Europapolitik nicht ändert (>>> Spiegel 7.10.13).
  882. Endlich Nebensaison an der Côte d'Azur: Das Schaulaufen an der Côte d'Azur ist zu Ende. Die Megayachten liegen fest vertäut in den Häfen, die Selbstdarsteller sind weitergezogen. Dabei ist gerade der Herbst die schönste Jahreszeit an Frankreichs Mittelmeerküste. Genießer wissen das (>>> Spiegel 7.10.13).
  883. Fukushima braucht Hilfe aus dem Ausland: "Mein Land braucht Ihr Wissen und Ihre Expertise." Japans Premierminister Shinzo Abe hat erstmals andere Staaten um Hilfe bei der Bewältigung der chaotischen Zustände auf dem AKW Fukushima gebeten. Ob die Lage dort unter Kontrolle ist, ließ er offen (>>> Spiegel 7.10.13).
  884. 4400 Spitzenverdiener müssten zurückstecken: Erstmals liegen die Ergebnisse einer Studie zur 1:12-Initiative in der Schweiz vor, die keine Nähe zu Gegnern oder Befürwortern aufweist. Sie kommt zum Schluss, dass ein Ja für 1200 Unternehmen Konsequenzen hätte (>>> Tages-Anzeiger 5.10.13).
  885. Passen 1000 TouristInnen in ein Tigernest? Kein Land kann sich mehr der Globalisierung verweigern. Aber man muss sich ihr ja nicht gleich an den Hals werfen. Getreu diesem Motto sucht das Königreich Bhutan im Himalaja seinen Weg vom Mittelalter in die Moderne (>>> Frankfurter Allgemeine Zeitung 3.10.13).
  886. Die Schweiz gilt als Arbeitsparadies: Schweizer arbeiten unter den weltweit besten Bedinungen. In einem Ranking belegt die Schweiz Platz eins, vor 121 anderen Ländern. Eine Überraschung gibt es beim Bildungsunterschied zwischen Mann und Frau (Tages-Anzeiger 3.10.13).
  887. Schwellenländern droht schnelle Überalterung: 2050 leben auf der Erde mehr Senioren als Kinder. Viele Staaten könnte diese Entwicklung überfordern. Besonders rasant steigt die Lebenserwartung in Jordanien, Vietnam, Nicaragua und der Mongolei (>>> Spiegel 2.10.13).
  888. Vom Verschwinden der 100Jährigen: Im japanischen Okinawa wurden die Menschen lange Zeit älter als anderswo sonst. Das brachte der Präfektur Weltruhm. Jetzt aber schwächeln die Nachgeborenen (>>> Zeit 1.10.13).
  889. Russland zeigt Flagge in der Arktis: Moskau nennt die Arktis russisches Gebiet. Die Region ist wirtschaftlich interessant, ihre Erschliessung ist aber nicht unumstritten. Wie die Verhaftung von Aktivisten zeigt, haben Gegner der Arktispolitik Russlands schweren Stand (NZZ 29.9.13).
  890. Indien baut grösstes Solarkraftwerk der Welt: Solarkraftwerke werden immer größer. In Rajasthan (Indien) entsteht jetzt ein Mega-Solarfeld, das fast so groß ist wie Kassel (Wirtschaftswoche Green 28.9.13).
  891. Klimawandel ändert Welt grundlegend: Die Uno warnt in ihrem neuen Klimareport vor einem sehr schnellen Anstieg des Meeresspiegels. Der Welt drohen Hitzewellen, viele Gletscher könnten komplett verschwinden. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick (>>> Spiegel 27.9.13).
  892. Sklavenarbeit für Fussball-WM: Hunderttausende Arbeiter strömen nach Katar, um sich auf dem Bau für die WM 2022 zu verdingen. Laut «Guardian» werden sie behandelt wie Sklaven. Dutzende seien gestorben (>>> Spiegel 27.9.13).
  893. Norwegen sagt Mondlandung ab: Die Regierung in Oslo gibt ihr ehrgeiziges CCS-Projekt auf. Die als "Norwegens Mondlandung" angekündigte industrielle CO2-Speicherung unter der Nordsee war zu teuer und technisch nicht ausgereift. Das Projekt soll auf Sparflamme weiterlaufen (>>> klimaretter.info 25.9.13).
  894. Grossbauern sollen weniger EU-Geld bekommen: Die europäische Agrarpolitik verteilt Milliarden - bislang wenig effizient. Nun haben sich die zuständigen EU-Minister endgültig auf eine Reform für den Zeitraum bis 2020 verständigt. Kleine Bauernhöfe sollen künftig stärker gefördert werden als Großbetriebe (>>> Spiegel 25.9.13).
  895. Der wunde Punkt der Schweizer Wirtschaft: Die BewohnerInnen der Schweiz sind nicht nur die Reichsten, sie haben gemäss Global Wealth Report der Allianz auch die grössten Schulden. Mitautor Arne Holzhausen über Art der Schulden und ihre Gefahren (Tages-Anzeiger 24.9.13).
  896. Fossile kosten immer mehr Kohle: Fast 94 Milliarden Euro hat die Wirtschaft Deutschlands im vergangenen Jahr für Öl, Gas und Kohle ausgegeben (>>> klimaretter.info 23.9.13).
  897. Im Klartext - das Geld ist futsch: Unternehmensberater Daniel Stelter ist überzeugt, dass der Hammer der Eurokrise Deutschland und der EU noch bevorsteht (>>> Tages-Anzeiger 21.9.13).
  898. Dramatische Katastrophen-Szenarien für Meca-Cities: Ballungsräume wachsen rasant. Swiss Re hat die grössten Gefahren durch Naturkatastrophen in Städten ermittelt, und wie viele Menschen wo gefährdet sind. Auch die Schweiz ist darunter, vor allem Zürich (>>> Tages-Anzeiger 19.9.13).
  899. Mehrheit der SchweizerInnen lehnt Atomenergie ab: Die Bevölkerung der Schweiz steht der Atomenergie zunehmend kritisch gegenüber. 57 Prozent lehnen sie laut einer Umfrage des Bundes ab. Fast alle finden zudem, dass die Entsorgung radioaktiver Abfälle jetzt angepackt werden muss, dies trotz Zweifeln an einer sicheren Lösung (>>> Solarmedia 18.9.13).
  900. Schere zwischen Landwirtschaft und Tourismus öffnet sich: "Das Wachstum im Tourismus hat die Landwirtschaft nicht gefördert, obwohl dies die Grundannahme im Tourismuskonzept von Bali (Indonesien) ist", kritisierte Wayan Windia, Professor für Agronomie an der Universität Udayana (>>> fairunterwegs.org 18.9.13).
  901. Slumtourismus in Südafrika: Weltweit boomt der Slum-Tourismus: Urlauber aus Europa besuchen zu Tausenden Armenviertel in Rio de Janeiro, Kapstadt oder Johannesburg. Manche halten das für eine neue Entwicklungshilfe - andere für Armutspornografie (Spiegel 17.9.13).
  902. Wo auch im Oktober die Sonne lockt: Nicht allzu weit weg, bezahlbar und mit Sonnengarantie: So stellen sich viele das perfekte Herbst-Reiseziel vor. Die Ruhe abseits vom Trubel der Hochsaison gibt's als Zugabe - fünf Tipps für Reisen im Oktober und November (Spiegel 17.9.13).
  903. Griechenland will Krise in 6 Jahren abhaken: Premier Samaras verbreitet optimistische Prognosen für sein geplagtes Griechenland. Der Krisenstaat wird ihm zufolge in sechs Jahren wieder auf die Beine kommen und das Vorkrisenniveau erreichen (>>> Spiegel 17.9.13).
  904. Brasilien verzichtet auf Atomkraft: Schweizer Medien berichten relativ prominent über den Ausstieg Brasiliens aus der Atomkraft - die grossen Zeitungen bleiben allerdings kleinlaut (Atominfomedia 16.9.13).
  905. Vietnam öffnet grösste Höhle der Welt für TouristInnen: Die Hang Son Doong in Vietnam ist die größte Höhle der Welt und ein einzigartiges Naturparadies. Ein Reiseveranstalter macht den Ort jetzt zur Attraktion (>>> Wirtschaftswoche Green 16.9.13).
  906. Japan bis Ende 2013 atomstromfrei: Alle Reaktoren stehen still - zumindest bis Ende des Jahres. Weil Japan seine Kernkraftwerke überprüfen lässt, muss das Land vorerst ohne Atomstrom auskommen. Das Wiederanfahren anderer AKW scheiterte auch am Widerstand der Bevölkerung (>>> Spiegel 15.9.13).
  907. Vergiftetes Gold: Bergarbeiter gegen Umweltschützer: Für eine riesige Goldmine in Rumänien soll das kleine Dorf Roşia Montană platt gemacht werden. Die Umweltzerstörung wäre gewaltig (>>> Zeit 13.9.13).
  908. China sagt Smog den Kampf an: Die starke Luftverschmutzung kostet die Menschen in Nordchina durchschnittlich 5,5 Jahre ihres Lebens. Nun will die Regierung den Kohleanteil am Energieverbrauch senken – um fünf Prozent bis 2017 (>>> Tages-Anzeiger 13.9.13).
  909. Zu perfekt ist dieses Stück Erde: Traumstrände, Vulkanlandschaften, Schwefelseen - die Bandbreite der Reiseziele von Blogger Johannes Klaus ist enorm. Hier berichtet er, warum er nie bereute, seinen Job gekündigt zu haben - und warum sein Lieblingsland Iran heißt (>>> Spiegel 12.9.13).
  910. Konsumboom wie in den 80er Jahren: In ihrem Wirtschaftsausblick vergleicht die UBS die Lage der Wirtschaft der Schweiz mit jener vor dem Platzen der letzten Immobilienblase (>>> Tages-Anzeiger 12.9.13).
  911. Riesige Solaranlage für die Karibik: In der dominikanischen Provinz Monte Plata hat WIRSOL mit dem Bau des größten Solarparks der Karibik begonnen. Die Anlage hat ein Gesamtvolumen von 64 Megawatt. Bis Jahresende will der Dienstleister für erneuerbare Energien die erste Phase ans Netz bringen (>>> Solarmedia 11.9.13).
  912. Bike-Sharing der Zukunft: Die Dänen wollen im kommenden Herbst ein Bikesharing-System installieren, das weltweit seinesgleichen sucht. So soll in Kopenhagen ein Fahrradverleihsystem aufgebaut werden, das erstmals die Möglichkeiten der modernen Kommunikation voll ausschöpft (>>> Wirtschaftswoche Green 7.9.13).
  913. Australien - für oder gegen das Great Barrier Reef: Bergbau, Abwasser, und die Versauerung der Ozeane gefährden das Great Barrier Reef. Die nächste Wahl könnte über das Schicksal von Australiens Naturwunder entscheiden (>>> Zeit 7.9.13).
  914. Stromverbrauch soll neu um 13 Prozent sinken: Energieministerin Doris Leuthard hat die Vorgaben der künftigen Energieversorgung korrigiert. Einen fixen Abschalttermin für AKW in der Schweiz lehnt sie nach wie vor ab (>>> Tages-Anzeiger 5.9.13).
  915. Wo bleibt der Atomausstieg? Mehrheitlich eine Enttäuschung ist die durch den Bundesrat präzisierte Energiewende 2050 Schweiz - eine Zusammenfassung der Stellungnahmen aus Kreisen der Erneuerbaren Energien (>>> Solarmedia 5.9.13).
  916. Die Mär vom kontrollierbaren Super-Gau: Am AKW Fukushima ist die Lage ernst. Japans Premier schickt Geld und rügt Betreiberin Tepco. Er versucht, die Atomkraft zu retten (Zeit 4.9.13).
  917. Industrieländer schaden Umwelt mehr als gedacht:
    Entwickelte Länder verbrauchen viel mehr Ressourcen als bislang angenommen. Ist die Geschichte nachhaltigen Wachstums erfunden (>>> Wirtschaftswoche Green 4.9.13)?
  918. Schweiz am wettbewerbsfähigsten: Die Schweiz, Singapur und Finnland schneiden besser ab: Deutschland hat sich in der Spitzengruppe der wettbewerbsfähigsten Staaten vom sechsten auf den vierten Platz vorgearbeitet, das besagt das Ranking des Weltwirtschaftsforums. Schlecht sieht es für südliche EU-Länder wie Griechenland aus (>>> Spiegel 4.9.13).
  919. Syrien, der Krieg und das Öl: Was haben der Ölpreis und das Öl mit der Krise in Syrien zu tun? Warum zögern plötzlich auch Konservative mit dem zuvor forsch angekündigtem „Militärschlag“. Gibt es eine Patentlösung für die Krise - von Franz Alt (>>> sonnenseite.com 3.9.13)?
  920. Klimawandel erfordert regionale Anpassung: Die Folgen des Klimawandels zwingen zu Anpassungen. Politik und Forschung erarbeiten für die Regionen der Schweiz entsprechende Szenarien und Massnahmen (>>> NZZ 2.9.13).
  921. Der Duft von Gambia: Die Küste des kleinen Gambia in Westafrika zieht vor allem Pauschaltouristen an. Doch wer sich von seiner Nase leiten lässt, entdeckt Fischerdörfer und Gaumenkitzel (>>> Zeit 30.8.13).
  922. Schweiz lanciert neue Entwicklungsprogramme: Bei der Bekämpfung von Armut sind die Entwicklungsländer heute mit neuen, globalen Herausforderungen konfrontiert: Wasserknappheit, Klimawandel, Ernährungssicherheit oder Migrationsströme. Die Globalisierung hat diese Probleme zusätzlich verschärft (>>> Die Volkswirtschaft 28.8.13).
  923. Kampf ohne Hass - "I have a dream": Am 28. August 1963 predigte Martin Luther King in Washington Gleichheit und Versöhnung. Seine Gegner antworteten mit Gewalt (>>> Zeit 28.8.13).
  924. Keine Energie ist hell und rein: Zuerst bebte die Erde in Basel, jetzt auch in St. Gallen - Geothermie birgt Probleme, mit denen man sich ernsthaft beschäftigen muss. Zum Beispiel die radioaktiven Abfälle, die sie verursachen kann (>>> Wochenzeitung 27.8.13).
  925. Grosses Kino an Venedigs Kanälen: Bald werden die roten Teppiche der Filmfestspiele von Venedig ausgerollt. Dabei bietet die Lagunenstadt das ganze Jahr über filmreife Eindrücke. Eine Reiseexpertin verrät, wie man den Touristenmassen entkommt - und wo sich Cineasten unterm Sternenhimmel treffen (>>> Spiegel 27.8.13).
  926. Schritt zur Beseitigung des Hungers in Indien: Reis und Weizen für wenige Rappen: Mit einem breit angelegten Ernährungsprogramm will das Parlament in Indien gegen den Hunger im Land vorgehen. Doch Kritiker des Projekts warnen (>>> Tages-Anzeiger 27.8.13).
  927. CH-Energiewende mit Index überwachen: Die in der «Umweltallianz» zusammengeschlossenen Organisationen wollen den Fortschritt der Schweizer Energiewende messen und den so ermittelten Index regelmässig veröffentlichen. Damit soll transparent werden, inwieweit die Schweiz bei der Wende auf Kurs ist (>>> Solarmedia 26.8.13).
  928. Blühende Städte im Osten: Nach der Wiedervereinigung ging es mit Deutschlands Osten steil bergab. Heute sind vor allem die Städte der ehemaligen DDR bunter, kreativer und toleranter, als viele im Westen glauben (>>> Tages-Anzeiger 25.8.13).
  929. Warum UBS-Rettung kein gutes Geschäft war: Bund und Nationalbank der Schweiz haben mit der Rettung der UBS gut 5 Mrd. Fr. verdient. Wer daraus ableitet, es sei alles gar nicht so schlimm gewesen, begeht einen Denkfehler, schreibt FuW-Chefredaktor Mark Dittli (>>> Finanz und Wirtschaft 23.8.13).
  930. Die grösste Massenvergiftung: Millionen von EinwohnerInnen in China trinken vermutlich Wasser, das mit natürlichem Arsen verseucht ist. Das zeigt eine neue Risikokarte von Schweizer Forschern (>>> Tages-Anzeiger 23.8.13).
  931. China feiert grünen Wolkenkratzer: Mit dem Shanghai Tower bekommt China sein höchstes Gebäude. Das soll obendrein noch besonders umweltfreundlich sein – mit Parks und Windturbinen (>>> Wirtschaftswoche Green 21.8.13).
  932. Schadstoffe töten Eismöwen in der Arktis: Die Natur in der Arktis erscheint auf den ersten Blick unberührt - doch industrielle Schadstoffe richten auch im hohen Norden Zerstörungen an. Eine Langzeitstudie zeigt, dass Eismöwen durch die Belastung früher sterben (>>> Spiegel 21.8.13).
  933. Grösstes Solarkraftwerk der Schweiz: Die neue Anlage auf den Dächern des Migros-Verteilbetriebs (MVN) im solothurnischen Neuendorf (Schweiz) produziert Strom für rund 1300 Haushalte (>>> Tages-Anzeiger 21.8.13).
  934. Adivasi retten in Indien ihren heiligen Hügel: Im Osten Indiens wollte ein Konzern ein Minenprojekt starten, das die traditionelle Lebensweise der Menschen zerstört hätte. Dorfräte haben es gestoppt (>>> taz 21.8.13).
  935. Fossile weit stärker subventioniert: Konventionelle Energien werden in Deutschland doppelt so hoch subventioniert wie Erneuerbare. Das ist das Ergebnis einer Berechnung, die das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft im Auftrag von Greenpeace Energy durchgeführt hat (>>> Solarmedia 20.8.13).
  936. Holcim verwendet neu Braunkohle als Energieträger: Der Zementriese aus der Schweiz setzt in seinem heimischen Werk Siggenthal demnächst auf den schmutzigsten aller Energieträger. Warum tut Holcim das? Eklärungen aus der Konzernzentrale (>>> Tages-Anzeiger 19.8.13).
  937. Container-Projekt in Zürich-West: Eine grüne Insel in der Stadt, gebaut aus Containern: Klingt widersprüchlich, ist in Zürich aber ein großer Erfolg. Dort hat eine Deutsche ein Restaurant, Designer-Shops und ein Gemüse-Idyll in einer mobilen Location vereint - willkommen in "Frau Gerolds Garten" (>>> Spiegel 9.8.13).
  938. Eine Stadt unter Volldampf: Rauchende Garküchen, farbige Märkte, feilschende Händler: Marrakesch pulsiert unablässig. Aber es gibt auch Rückzugsorte (>>> Tages-Anzeiger 9.8.13).
  939. Madagaskar steht am Abgrund: Ein unfähiges Regime, wachsende Armut und zerstörte Reisfelder: In Madagaskar sind 13 Millionen Menschen von Hunger bedroht (>>> infosperber.ch 8.8.13).
  940. Sofortmassnahmen bei AKW Fukushima: Am havarierten Atomkraftwerk Fukushima tritt strahlendes Grundwasser aus. Die Regierung von Japan nimmt das Krisenmanagement jetzt selbst in die Hand - und kritisiert die Betreibergesellschaft Tepco massiv (>>> Spiegel 7.8.13).
  941. Windräder auf Hochhäusern - Projekt in Winterthur: Ein Zürcher Start-up will den Wind auf Dächern zur Stromerzeugung nutzen. Nun erhält es 150'000 Franken, um eine Prototyp-Turbine zu bauen, die effizienter sein soll als gewöhnliche – und praktisch unsichtbar (>>> Tages-Anzeiger 5.8.13).
  942. Marshall-Inseln versinken im Pazifik: Was Atombombentests vor Jahrzehnten nicht geschafft haben, erledigt nun vielleicht der Klimawandel. Er könnte das Ende der Marshallinseln im Westpazifik bedeuten. Die Inseln ragen im Durchschnitt nur zwei Meter über den Meeresspiegel (>>> cleantech.ch 5.8.13).
  943. Rom stoppt Verkehr in Innenstadt: Durchfahrtsverbot vor einem Wahrzeichen - in Rom ist die Hautverkehrsader um das Kolosseum für Privatfahrzeuge gesperrt worden. Für den Bürgermeister von Italiens Hauptstadt ist die Abriegelung ein erster Schritt zur Schaffung des "größten archäologischen Parks des Planeten" (>>> Spiegel 4.8.13).
  944. Bezahlen mit Bienen: In Frankreich haben lokale Zahlungsmittel Konjunktur. Dutzende von Kleinwährungen sollen mit bunten Scheinen die örtliche Wirtschaft und den sozialen Zusammenhalt fördern - und ein Zeichen gegen Finanzkrise und Börsenspekulationen setzen (>>> Spiegel 4.8.13).
  945. Wenn die Medizin zu den armen Leuten kommt: Das Land gehört zu den ärmsten Lateinamerikas. Zwei von fünf Einwohnern in Paraguay hatten bis vor kurzem kaum Zugang zur Gesundheitsversorgung. Seit fünf Jahren versucht eine ehrgeizige Reform, die Medizin zu den armen Leuten zu bringen (>>> NZZ 4.8.13).
  946. Verstrahltes Wasser bedroht den Pazifik: In Fukushima droht die nächste Katastrophe. Das verstrahlte Wasser könnte bald in den Pazifik fließen. Eine chemische Barriere erwies sich als unwirksam (Zeit 3.8.13).
  947. In Norwegen klappt es mit der E-Mobilität: Elektroautos sind in Norwegen billig, praktisch und umweltfreundlich. Deshalb hat sich das Land am Rand Europas zum größten Elektrofahrzeugmarkt des Kontinents entwickelt. Warum klappt dort, was in Deutschland einfach nicht funktionieren will (>>> Spiegel 3.8.13)?
  948. Hunderttausende Frauen und Kinder leiden in Syrien: Es gibt immer wieder Raketenangriffe, wichtige Lebensmittel sind kaum noch vorhanden. Die Lage für Hunderttausende Frauen und Kinder in der Rebellenhochburg Homs in Syrien wird von Tag zu Tag dramatischer. Unicef schlägt Alarm (>>> Spiegel 3.8.13).
  949. Bhutan will erstes Bio-Land werden: Pestizide und chemischen Dünger verwenden die Bauern im kleinen Berg-Staat Bhutan bislang kaum. Nun öffnet sich das abgeschottete Land - und will statt auf konventionelle Landwirtschaft gleich auf Bio-Anbau umsteigen (>>> NZZ 1.8.13).
  950. Finanzierung des Nicaragua-Kanals angeblich perfekt: 40 Milliarden Dollar sind für das Mega-Projekt nötig. Die Hongkonger HKND Group baut den Kanal durch Nicaragua und meldet jetzt, die Finanzierung sei sicher. Die Machbarkeitsstudie steht noch aus (Spiegel 1.8.13).
  951. Manning-Urteil rettet die Medienfreiheit: International haben Kommentatoren es positiv gewertet, dass Manning vom Vorwurf der Feindunterstützung in den USA freigesprochen worden ist. Das Urteil helfe künftigen Generationen (>>> Zeit 31.7.13).
  952. Solarpark selbst im Norden: Ein neuer Solarpark im deutschen Mecklenburg-Vorpommern, erbaut in einem ehemaligen Kieswerk, kann rechnerisch über 2500 Haushalte mit sauberem Sonnenstrom versorgen. Und dies zu einem konkurrenzfähigen Preis - was einmal mehr die bereits erreichte Wettbewerbsfähigkeit von Sonnenstrom unterstreicht (>>> Solarmedia 31.7.13).
  953. Herings-Krieg im Nordatlantik: Die Erwärmung des Atlantiks treibt gewaltige Fischschwärme in die Gewässer vor den Färöer-Inseln und Island. Prompt erhöhten die Insulaner eigenmächtig ihre Fangquoten. Nun soll die EU Sanktionen gegen die "Wikingerräuber" beschließen (>>> Spiegel 31.7.13).
  954. Saudi-Arabien verbaut Milliarden mit U-Bahn: In Deutschland schlägt das Führungsdrama bei Siemens Wellen - in Saudi-Arabien hat der Konzern Anteile an einem gewaltigen Bauprojekt ergattert: Zusammen mit anderen Großunternehmen bauen die Münchner eine U-Bahn durch das Wüstenreich (>>> Spiegel 30.7.13).
  955. Amerika löst sich auf: «The Unwinding» von George Packer ist der Sachbuchhit dieses Sommers in den USA: Eine aufwühlende Collage des Irrsinns der amerikanischen Gegenwart (>>> Tages-Anzeiger 30.7.13).
  956. Neues Gemeinschaftsgefühl nach Katastrophe: Mitmischen, anpacken, gestalten - ein Erdbeben hat in Neuseeland eine Jugendbewegung in Gang gesetzt und einen neuen Gemeinsinn entfacht. Wir-Gefühl statt Ego-Shooter (>>> Spiegel 27.7.13).
  957. Forscher warnen vor arktischer Kostenzeitbombe: Das Tauwetter in der Arktis weckt Hoffnungen auf einen Rohstoff-Boom. Jetzt aber haben Forscher berechnet, welche Kosten der Klimawandel im hohen Norden verursachen könnte. Das Ergebnis entspricht fast der gesamten jährlichen Weltwirtschaftsleistung (>>> Spiegel 25.7.13).
  958. Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Vergleich: In Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland ist der gesellschaftliche Zusammenhalt am stärksten - aber auch in der Schweiz. Schwach ist der gesellschaftliche Zusammenhalt besonders in den baltischen Staaten Litauen und Lettland sowie in den südosteuropäischen Ländern Bulgarien, Griechenland und Rumänien (>>> umweltdialog.de 24.7.13).
  959. Immer weniger Schmetterlinge: In 20 Jahren sind die Bestände der Wiesen-Schmetterlinge in Europa um fast 50 Prozent zurückgegangen, berichtet die Europäische Umweltagentur. Das deutet auch auf den Rückgang vieler anderer Insektenarten hin (>>> Spiegel 24.7.13).
  960. Deutschland kann nicht Vorbild sein: Die jüngste Publikation des deutschen Finanzministers Wolfgang Schäuble zeigt deutlich: Seine Analyse der Eurokrise ist falsch. Das ist beunruhigend (>>> Tages-Anzeiger 24.7.13).
  961. Kupfer und Kobalt statt Kakao: Die gute Nachricht ist, dass der Regenwald im Kongobecken langsamer schrumpft. Die schlechte: das liegt an einem neuen Umweltskandal (>>> taz.de 24.7.13).
  962. Energiewende kommt - auch ohne Geothermie: Erschüttert das Geothermie-Beben in St. Gallen auch die nationale Energiewende? Lesen Sie die Packungsbeilage - von Hanspeter Guggenbühl (>>> infosperber.ch 22.7.13)!
  963. Äthiopiens grünes Wunder: Die Lage schien hoffnungslos: Karger Boden, versiegendes Grundwasser - Dörfer im Norden Äthiopiens sollten umgesiedelt werden. Dann bauten die Bewohner ihre Felder um. Die Methode wird zum Exportschlager (>>> Spiegel 21.7.13).
  964. Nicht so arrogant über Revolution denken: Pein der Geduld - In Europa wuchs die Demokratie in Jahrhunderten. Auch die arabischen Länder wie Ägypten brauchen dafür Zeit (>>> Zeit 21.7.13).
  965.  «Supergau für Geothermie»: Im Gebiet des Geothermie-Projekts in St.Gallen (Schweiz) waren laut den Verantwortlichen «Menschenleben in Gefahr». Deshalb pressten sie die Wassermassen ins Bohrloch – trotz Vorbeben (Tages-Anzeiger 21.7.13).
  966. Der Atomenergie in Europa geht es schlecht: Dies hat jedoch wenig mit Fukushima zu tun, dafür umso mehr mit dem Boom erneuerbarer Energien. Wenn die EU nun versucht, Kernkraftwerke zu subventionieren, dann ist dies keine kleine Beihilfe. Es ist der Versuch, den Lauf der Dinge zu ändern - und weitere Milliarden in eine Technologie zu pumpen, die sich am Markt nicht behaupten kann (>>> Süddeutsche Zeitung 21.7.13).
  967. Waldstätterweg zu neuem Leben erweckt: Seit vielen Jahren liegt das Potenzial der Fernwanderroute rund um den Vierwaldstättersee in der inneren Schweiz brach. Nun soll der Wanderweg zwischen Brunnen und dem Rütli wieder attraktiver gemacht werden (>>> NZZ 21.7.13).
  968. Chinas grüne Fassade: Als eine der am schnellsten wachsenden Städte Chinas ist Tianjin ein Anschauungsbeispiel für die rasante Urbanisierung im Land. Nun soll dort mit der grössten Ökostadt Chinas auch die Antwort auf die Probleme der Verstädterung gefunden werden (>>> NZZ 21.7.13).
  969. Österreich will Atomstrom ganz verbannen: In der EU wird an einer staatlichen Finanzierung für neue Atomkraftwerke gebastelt. Österreich dagegen, das nie ein AKW am Netz hatte, will nun auch den Import von Atomstrom beenden (>>> klimaretter.info 20.7.13).
  970. Trend Energiegenossenschaft: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien bringt grundlegende Veränderungen für die Energieversorgung.  Energiegenossenschaften bilden in Deutschland die Basis der Entwicklung (>>> Solarmedia 20.7.13).
  971. Mythos Weltmarkt: Europas Wirtschaft müsse wettbewerbsfähiger werden, sagt die Kanzlerin Deutschlands – aber warum eigentlich (>>> Zeit 19.7.13)?
  972. Bankrott eines amerikanischen Traums: Mit allen Mitteln hat die Stadt versucht, das Schlimmste abzuwenden, vergeblich: Detroit ist bankrott. Die legendäre Autobauer-Metropole musste Insolvenz beantragen. Es ist die größte Städtepleite der US-Geschichte - und ein Zeichen, dass die Krise längst nicht vorbei ist (>>> Spiegel 19.7.13).
  973. Abholzung in Brasilien steigt wieder massiv an: Noch vor kurzem schien es, als sei Brasiliens Regenwald gerettet. Die Abholzung sank deutlich. Jetzt kehrt sich der Trend gefährlich um (>>> Wirtschaftswoche Green 19.7.13).
  974. Ölteppich bedroht Zyperns Küste: Eine leckgeschlagene Pipeline hat vor der Küste Zyperns rund Hundert Tonnen Schweröl freigesetzt. Hilfskräfte versuchen, den Ölteppich einzudämmen (>>> Zeit 18.7.13).
  975. Russland stoppt Meeresschutzabkommen: Eine internationale Kommission soll riesige Meeresgebiete in der Antarktis unter Schutz stellen. Jetzt wurden die Verhandlungen abgebrochen (Zeit 17.7.13).
  976. Armut macht krank: Wer kaum Geld hat, leidet häufiger unter gesundheitlichen Problemen als andere - auch in der reichen Schweiz. Von Armut betroffene Personen verzichten auch öfter auf den Besuch beim Arzt (>>> NZZ 17.7.13).
  977. Das Fliessband und die Gewalt: Die herkömmliche Ökonomie ist auf manchem Auge blind. Der Wirtschaftsgeograf Christian Berndt erläutert die Folgen am Beispiel von Ciudad Juárez in Mexiko (WoZ 16.7.13).  
  978. China will Solarleistung vervierfachen: Es will seine Solarleistung ausbauen und innerhalb von zwei Jahren zu Deutschland aufschließen. Bis 2015 sollen 35 Gigawatt in China installiert sein. Damit reagieren die Chinesen auch auf ein Problem: Auf dem Weltmarkt werden sie ihre Anlagen nicht mehr alle los (>>> Spiegel 15.7.13).
  979. Leipzig - die neue Szene-Stadt: Leipzig soll das neue Berlin sein. Warum eigentlich? Unterwegs als Touristin in der eigenen Stadt Leipzig (FAZ 15.7.13).
  980. Der Hering ist sicher: In den Gewässern der EU hat sich der Zustand der Fischbestände dramatisch verbessert. Das zeigt, dass Ökonomie und Ökologie kein Widerspruch sein müssen (>>> Zeit 15.7.13).
  981. Staaten pokern um grösste Meeresschutzzone: Entsteht vor der Antarktis die größte Meeresschutzzone der Welt? Mit allen Tricks feilschen Vertreter von 24 Staaten in Bremerhaven um Seegebiete, in denen Fischerei verboten wird. Entscheidend könnte der Vorschlag des umstrittenen Tagungsleiters sein (>>> Spiegel 15.7.13).
  982. Der König und das Bruttoglücksprodukt: Der kleine Himalaya-Staat Bhutan hat zum zweiten Mal gewählt. Zehntausende mussten stundenlang zu den Wahllokalen laufen. Dort forderten sie überraschend einen Wandel (>>> Tages-Anzeiger 14.7.13).
  983. Marseille oder die Kunst zu wandern: Wo Ruinenfelder und Kaninchenkot zum Erlebnis werden: Unterwegs auf der Grande Randonneé 2013 rund um Marseille (>>> Zeit 13.7.13).
  984. Für mehr Sonne in der Energiestrategie: Die Diskussion um die Energieversorgung der Schweiz läuft auf Hochtouren. Auf der Online-Plattform von Pro Solar können Sie jetzt ein Zeichen für mehr Solarenergie in der Schweiz setzen (>>> Pusch 13.7.13).
  985. Wie nachhaltig ist die Schweiz? Die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft sind für die Schweiz nur mit massivem technischen Fortschritt und genügsameren Lebensstilen zu erreichen. Das zeigt eine neue Studie der Empa und der ETH Zürich (>>> Pusch 13.7.13).
  986. Klimawandel zwingt zum Umdenken: Kleinbauern in Swasiland müssen sich an trockeneres Klima anpassen. Deshalb bauen Frauen dort jetzt Hülsenfrüchte statt Mais an. Dürreresistentes Saatgut produzieren sie selbst. Das ist eine erschwingliche Alternative zu den teuren Hybridvarianten der Saatgutkonzerne (>>> klimaretter.info 12.7.13).
  987. Am Puls der Natur: Irland präsentiert sich im Westen wie eine Welt aus den wildromantischsten Träumen. Es gibt urtümliche Inseln und gigantische Steilklippen zu entdecken. Und eine äusserst lebendige Kulturhauptstadt (>>> Tages-Anzeiger 12.7.13).
  988. EU will Biosprit begrenzen: Stoppschild für das vermeintliche Öko-Benzin, der EU-Umweltausschuss will den Anteil von Biosprit im Verkehrssektor begrenzen. Der Bauernverband tobt, Umweltschützer sind erleichtert - denn Biotreibstoffe genießen inzwischen einen äußerst zweifelhaften Ruf (>>> Spiegel 11.7.13).
  989. Keine Jobs, keine Kinder: Die hohe Arbeitslosigkeit in Europa führt vor allem bei jungen Menschen dazu, dass sie weniger Kinder bekommen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Die Deutschen gebären weiter wie zuvor (>>> Süddeutsche Zeitung 11.7.13).
  990. Noch leiden auch hierzulande viele an Luftverschmutzung: Obwohl sich die Luft in der Schweiz verbessert hat, sterben oder erkranken immer noch viele an deren Verschmutzung durch Ozon oder Feinstaub. Das schreibt das Bundesamt für Umwelt in seinem Umweltbericht 2013 (>>> NZZ 9.7.13).
  991. Smog verkürzt Lebenserwartung um fünf Jahre: Die exzessive Kohlenutzung im Norden Chinas hat schlimme Folgen für die Menschen: Bewohner der Region sterben im Schnitt fünf Jahre früher als Chinesen aus dem Süden des Landes, wo es weniger Smog gibt. Dies hat eine internationale Langzeitstudie ergeben (>>> Spiegel 9.7.13).
  992. Franziskus erschüttert über Flüchtlingsschicksale: Es ist seine erste offizielle Reise als Oberhaupt der katholischen Kirche. Papst Franziskus setzt ein Zeichen und trifft Migranten auf der Mittelmeerinsel Lampedusa. Zugleich kritisiert er damit die EU-Flüchtlingspolitik (>>> Frankfurter Allgemeine Zeitung 8.7.13).
  993. Wenn es in London Abend wird: Studentinnen und Studenten in Europas grösster Finanzmetropole London erholen sich im Pub von den Lernstrapazen. Oder sie schauen sich Gratis-Kunst an, oder dann streifen sie durch verlassene Gebäude (>>> Tages-Anzeiger 8.7.13).
  994. Amazonas-Abholzung nimmt drastisch zu: In einem Jahr wurde im Regenwald Brasiliens eine Fläche abgeholzt, die dreimal so groß ist wie New York. Ursache könnte der steigende Bedarf an Ackerland sein (>>> Zeit 7.7.13).
  995. Ein Schwabe in Split: Für die Einheimischen von Split bleibt Nicol Ljubić ein Schwabe. Doch er hat in der Stadt an der Adria den Kroatien-Bürger in sich entdeckt. Eine Liebeserklärung zum EU-Beitritt (>>> Zeit 5.7.13).
  996. Kampfschrift gegen drei Initiativen: Laut Avenir Suisse sind Reichtum und Wohlstand in der Schweiz weniger ungleich verteilt, als oft behauptet wird. Der Ökonom und Statistiker Hans Kissling nimmt Stellung zu fünf Thesen des Thinktanks (>>> Tages-Anzeiger 5.7.13).
  997. Strengere Effizienzkriterien für Neuwagen: Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK (Schweiz) verschärft die Energieeffizienz-Kategorien der Energieetikette für Personenwagen (>>> Bundesverwaltung 5.7.13).
  998. Österreich verzichtet auf Atomstrom-Import: Die Umsetzung einer lückenlosen Stromkennzeichnung in der EU unterstützt den europäischen Atomausstieg. Österreich verzichtet gänzlich auf Import von Atomstrom (>>> Atominfomedia 5.7.13).
  999. Grösster Windpark der Welt: 175 Turbinen erzeugen Strom für eine halbe Million Haushalte in Grossbritannien: Der britische Premier Cameron hat den größten Offshore-Windpark der Welt eröffnet. An dem 2,3-Milliarden-Dollar-Projekt vor der Küste Südenglands sind auch E.on und Siemens beteiligt (>>> Spiegel 4.7.13).
  1000. CO2-Abgabe steigt ab 2014 an: Das Ziel ist in der CO2-Verordnung der Schweiz klar formuliert, im Jahr 2012 sollten die CO2-Emissionen aus Brennstoffen nicht mehr als 79 Prozent der Emissionen des Jahres 1990 betragen. Dieses Reduktionsziel ist ebenso klar verfehlt worden (>>> NZZ 4.7.13).
  1001. Jetzt kommt Smart-Metering flächendeckend: Hätte es noch eines Beweises bedurft, dass die Kantonalen Elektrizitätswerke Zürich (EKZ) dem städtischen «ewz» zunehmend den Rang ablaufen - hier ist er, die Kantönler melden die flächendeckende Einführung von Smart Metern  (>>> Solarmedia 3.7.13).
  1002. Sumatra-Tiger bald verschwunden: Die Anzahl der Tiger auf Sumatra könnte um 50 Prozent niedriger sein als bisher angenommen. Schuld ist nicht nur die Abholzung der Regenwälder (>>> tageszeitung 3.7.13).
  1003. Bolivien - todbringender Schatz des Silberbergs: Für Silber und Zinn höhlen Bergleute Boliviens den Cerro Rico aus. Die Arbeit bringt sie um. Aber sie kommen vom Berg nicht los (>>> Zeit 3.7.13).
  1004. Wetterextreme in den USA: Während der Westen unter der Hitze stöhnt, sorgen Regenfälle im Osten der USA für Überschwemmungen. Klimaforscher Heinz Wanner über das Wetterphänomen und die Auswirkungen auf Europa (>>> Tages-Anzeiger 2.7.13).
  1005. Jeden Tag neue Aufrufe: Was sich an einem Streit über Fahrpreise entzündete wird zu einer großen sozialen Bewegung in Brasilien – und die ist noch lange nicht an ihrem Ende angekommen (>>> tageszeitung 30.6.13).
  1006. Hut ab, Zagreb: Handgemachte Hüte und maßgefertigte Lederschuhe - in Zagreb kommt Shopping-Touristen keine Massenware in die Tüte. Mit ebenso viel Liebe zum Handwerk stellen stadtbekannte Konditoren himmlische Zuckertorten her - eine Kroatien-Kennerin sagt, wo sie unwiderstehlich sind (>>> Spiegel 29.6.13).
  1007. US-Armee sperrt Zugang zu Guardian-Artikeln: Die Armee der USA verhindert in ihrem Netzwerk den Zugriff auf "Guardian"-Artikel. Die Enthüllungen über geheime Internetüberwachung sind für die Soldaten gesperrt. Es ist nicht das erste Mal, dass die Armee den Zugang zu Medienseiten kappt (>>> Spiegel 28.6.13).
  1008. Deutschland lässt CO2-Grenzwerte platzen: Deutschland hat die Abstimmung über den EU-Abgaskompromiss platzen lassen. Auf Antrag der Bundesregierung hat Brüssel die Entscheidung über neue CO2-Grenzwerte verschoben. Verbraucherschützer sind entsetzt - zwei deutsche Autohersteller dürften sich freuen (Spiegel 27.6.13).
  1009. Polen verzichtet auf Bau von zwei AKW: Polen kann sich den Bau zweier geplanter Atomkraftwerke nicht leisten. Die Deutsche Energie Agentur (Dena) reagierte positiv auf diese Entscheidung. Sie ist der Auffassung, dass Polen zur Deckung seines Energiebedarfs nicht auf Atomkraft angewiesen ist (>>> Atominfomedia 26.6.13).
  1010. Obama will doch noch Klimaschuetzer werden: Drei Milliarden Tonnen weniger CO2, der Präsident der USA präsentiert ein Massnahmenpaket zur Reduktion von Treibhausgasen. Er hat einen Plan, wie er die Blockade von Klimawandel-Skeptikern umgehen kann (>>> Tages-Anzeiger 26.6.13).
  1011. Giftige Pestizid-Cocktails in chinesischen Kräutern: Verschiedene der gefundenen Pestizide dürfen in China gar nicht angewendet werden (>>> sonnenseite.com 26.6.13).
  1012. Single, männlich, sucht keine Heirat: Die Zahl der allein lebenden jungen Männer ist in den letzten Jahren sprunghaft gestiegen, auch in der Schweiz und in Deutschland. Ihre Verunsicherung wurzelt tief. Die Wirtschaftskrise hat sie verschärft (>>> Tages-Anzeiger 25.6.13).
  1013. EU für schärfere CO2-Grenzwerte ab 2020: Die Unterhändler der EU-Mitgliedstaaten und des Europäischen Parlaments haben sich auf einen neuen Grenzwert der CO2-Emissionen geeinigt: Bis 2020 soll der Ausstoß für Neuwagen auf 95 Gramm pro Kilometer sinken. Es gibt aber Ausnahmen (>>> Spiegel 25.6.13).
  1014. Der tiefe Wandel Afrikas: Ob in Äthiopien, Nigeria oder anderswo: In Afrika ist eine Transformation in Gang. Wie der Kontinent es schaffen könnte, sich selbst zu ernähren (>>> Zeit 25.6.13).
  1015. Nur eine Grossfirma erfüllt 1:12 Initiative: Der Unterschied zwischen den Höchst- und Tiefstlöhnen bei  Unternehmen in der Schweiz steigt. Roche steht an der Spitze einer Untersuchung. Von 27 Firmen liegt das Lohnverhältnis bei fast allen über 1:12 (>>> Tages-Anzeiger 24.6.13).
  1016. Der Fuji gehört jetzt zum Welterbe: Der Berg Fuji in Japan inspirierte schon Poeten, Künstler und Pilger. Nun setzt ihn die Unesco auf die Welterbeliste. Das bringt viele Chancen für den Tourismus mit sich, ist aber auch mit Auflagen verbunden (>>> Tages-Anzeiger 23.6.13).
  1017. Aus dem Eckladen wird eine Eckbank: Für Menschen im ländlichen Indien ist die Eröffnung eines Bankkontos mühselig. Sie können nun ein Konto per Handy einrichten und das Geld am Kiosk holen (>>> tageszeitung 22.6.13).
  1018. Politnetz gewinnt Grimme-Online-Award: Ehre für die Schweizer Plattform Politnetz: Sie wird mit dem deutschen Grimme Online Award 2013 ausgezeichnet, weil sie «jedem Bürger der Schweiz eine hörbare Stimme gibt» (>>> Tages-Anzeiger 22.6.13).
  1019. Brooklynisation Amerika's - von Philipp Löpfe: Die Autostadt Detroit war einst reich – und der Stolz Amerikas. Nun ist Motown bankrott. Allerdings wächst in den Trümmern etwas Neues heran. Und Detroit ist nicht allein (>>> Tages-Anzeiger 22.6.13).
  1020. EU - Einigung für die Umwelt: Der Europäische Rat und das Europäischen Parlament haben sich über das generelle EU-Umwelt-Aktionsprogramm bis 2020 geeinigt (oekonews.at 22.6.13).
  1021. EU verzichtet auf Privatisierung der Wasserversorgung: Das Trinkwasser soll doch nicht Teil einer Neuregelung von europaweiten Konzessionen werden. Der zuständige EU-Kommissar hat sich damit dem andauernden Protest gebeugt (>>> Zeit 21.6.13).
  1022. Chinas radikale neue Siedlungspolitik: 250 Millionen BewohnerInnen sollen von China's Land in die Stadt ziehen – wenn nötig unter Zwang: Die chinesische Regierung treibt mit allen Mitteln die Urbanisierung voran. Die Folgen könnten verheerend sein (>>> Tages-Anzeiger 21.6.13).
  1023. Singapur fordert Stopp illegaler Rodungen in Indonesien: In Indonesien brennen wieder einmal die Wälder, die gesamte Region leidet unter dem Smog. In Singapur erreichte die Luftverschmutzung Höchstwerte. Das Land fordert endlich Strafen für Plantagenbesitzer, die die Brände absichtlich legen (>>> Spiegel 20.6.13).
  1024. Tokio lernt von Dardesheim: Eine Gemeinde in Sachsen-Anhalt pfeift auf Atomenergie und produziert sauberen Strom für 40.000 Menschen. Städte wie Dardesheim sind Vorbilder für die Energiewende: Sie versorgen nicht nur sich selbst vollständig mit Strom aus regenerativen Quellen, nein, sie beliefern ihre Region und umliegende Ballungszentren gleich mit (>>> sonnenseite.com 20.6.13).
  1025. Weltrekord - 60 Prozent erneuerbar: Die Stromversorgung in Deutschland kann auch mit einem sehr hohen Anteil an erneuerbaren Energien sichergestellt werden. Am letzten Sonntag haben Wind- und Solaranlagen ihren Beitrag an der benötigten Kraftwerksleistung auf die Rekordmarke von über 60 Prozent gesteigert (oekonews.at 19.6.13).
  1026. Rettet die Arktis: Die Rohstoffausbeutung in der Arktis muss ein Ende haben (>>> Zeit 19.6.13).
  1027. Wer hat Angst vor toten Bienen? Wichtige Zahlen zum aktuellen Bienensterben werden vom grössten Imkerverein der Schweiz unter Verschluss gehalten. Auch staatliche Stellen rücken die Angaben nicht heraus. Die Zahlen könnten die Forderung unterstützen, den Einsatz von Pestiziden weiter zu beschränken (>>> Wochenzeitung 18.6.13).
  1028. Das schwarze Meer aus Gummimüll: In Kuwait werden Altreifen auf gigantischen Deponien entsorgt. Auf einigen von ihnen lagern Millionen der Pneus - die Ausmaße der Halden sind mittlerweile so groß, dass sie vom Weltall aus zu erkennen sind (>>> Spiegel 15.6.13).
  1029. Spektakuläres aus CH-Solarszene: Gleich mehrere Projekte aus den Bereichen Solarwärme und Solarstrom haben diese Woche in der Schweiz für Aufsehen gesorgt. Sie belegen: die Energiewende ist bereits Realität - wenn auch bisher nur Stückwerk ohne übergreifendes Konzept - und sie ist vor allem auch eine Sonnenwende: Solare Wärme und Solarstrom sind die Basis (>>> Solarmedia 15.6.13).
  1030. Ägyptens Präsident droht Äthiopiens Dammbauern: Äthiopien will den Nil mit einem Mega-Damm aufstauen - und sorgt damit für Empörung in Kairo. Ägyptens Präsident Mursi fürchtet für sein Land Wasserknappheit. Schon spricht er von einem Krieg (>>> Spiegel 13.6.13).
  1031. Europas vergebliche Hoffnung aufs Fracking: Die Internationale Energieagentur glaubt nicht an einen Fracking-Boom in Europa. Sie rät zum stärkeren Energiesparen. Auch Deutschland tue nicht genug (>>> Zeit 13.6.13).
  1032. Couch-Surfing im Iran - Herzlichkeit und Horror: Iraner zählen zu den gastfreundlichsten Menschen der Erde. Über das Internetportal Couchsurfing laden sie Reisende zu sich nach Hause ein - und riskieren Ärger mit der Staatsgewalt. Drei Begegnungen in einem unterschätzten Reiseland (>>> Spiegel 13.6.13).
  1033. Glencore vertreibt 5000 Ureinwohner: Der Schweizer Rohstoffkonzern plant auf den Philippinen eine Mine. Nimmt sie den Betrieb auf, müssen lokale indigene Anwohner umsiedeln. Bei Gesprächen seien Risiken ausgeblendet worden, besagt eine Studie (>>> Tages-Anzeiger 12.6.13).
  1034. Die Neuerfindung der Jugendherberge: Weil die Schulklassen wegbleiben und die Wanderer schon lange keinen Jugendherbergsausweis mehr besitzen, versuchen die Jugendherbergen Deutschlands seit Jahren, Familien anzuziehen. Drei gekonnte Haussanierungen könnten jetzt den Durchbruch bringen (>>> Frankfurter Allgemeine 12.6.13).
  1035. 50 Prozent der Fischarten sind gefährdet oder ausgestorben: Bänz Lundsgaard-Hansen, neuer Leiter der Eidgenössischen Fischereiberatungsstelle, kritisiert die Wasserführung in Fliessgewässern (>>> Tages-Anzeiger 12.6.13).
  1036. In welchen Städten wird am meisten Rad gefahren? Niederlande, Dänemark und Deutschland an der Spitze, Österreich im Mittelfeld, Schweizer Städte wie Basel, Bern und Zürich weit hinten (>>> sonnenseite.com 12.6.13).
  1037. RadfahrerInnen verzweifelt gesucht: Ampeln auf Dauergrün und Radparkplätze vor der Wohnungstür: Wien will mit kreativen Ideen und positiven Slogans den Anteil der Fahrradfahrer in der Stadt verdoppeln. Vorbild dafür ist ausgerechnet eine deutsche Metropole (>>> Spiegel 11.6.13).
  1038. Flutdrama - wir sind schuldig - von Jakob Augstein:
    Jahrhunderthochwasser wälzen sich durch Süd- und Ostdeutschland. Jetzt ist Gelegenheit, die Leugner des Klimawandels auf die Deiche zu führen! Und die Wachstumsprediger nach Magdeburg. Aber sie würden nur sagen, dass sie nicht schuld sind. Und wir alle würden einstimmen (>>> Spiegel 11.6.13)!
  1039. Gefährliche Esswaren häufig aus China: Schimmelgifte, Pestizide, Allergene: Auffallend viele verschmutzte Lebensmittel in der EU stammen aus China. Doch auch die Importe zweier weiterer Staaten sind oft gesundheitsgefährdend (>>> Tages-Anzeiger 11.6.13).
  1040. Mit Schönheitsöl zur Selbständigkeit: Baum des Lebens wird die Arganie im Süden Marokkos genannt. Das Öl ihrer Früchte macht glatte Haut, und es gibt Marokkanerinnen finanzielle Unabhängigkeit (>>> Zeit 10.6.13).
  1041. Potenzial von Windkraft zu Land wird unterschätzt: Das Umweltbundesamt sieht weit größere Potentiale für die Windenergie an Land als bislang angenommen. Auf Deutschlands Flächen könnte nach Ansicht der Behörde viel mehr Strom durch die Rotoren produziert werden, als 2012 insgesamt verbraucht wurde (>>> Spiegel 9.6.13).
  1042. Darum lieben wir dich, Frankreich: Die Küste bei Marseille, die Küche der Provence, die Cafés von Paris - Frankreich lockt mit so vielen Reizen wie kaum ein anderes Land, 80 Millionen Touristen kommen jedes Jahr. C'est magnifique, finden auch viele SPIEGEL-ONLINE-Leser und verraten auf unserer Reisekarte ihre Tipps (>>> Spiegel 8.6.13).
  1043. «Ungeheuerliches» von Nestlé und Mars in Kanada: Kit Kat, Twix, Snickers, Bounty und M&Ms: Nestlé und Mars sollen mit Preisabsprachen bei Schokoladen-Riegeln in Kanada eine «ernste Straftat» begangen haben. Die Firmen wehren sich (>>> Tages-Anzeiger 7.6.13).
  1044. Ein Ingenieur und zwei ruinöse Kirchenglocken - Wandern mit Thomas Widmer: Diese Woche von Filisur durch das Naturwunder Zügenschlucht nach Monstein (GR), wo es zur Belohnung ein kühles Bier gibt (>>> Tages-Anzeiger 7.6.13).
  1045. China probiert Klimaschutz: Der weltweit größte CO2-Emittent China will auf einmal das Klima schützen – und experimentiert derzeit mit dem Emissionshandel (>>> Wirtschaftswoche Green 7.6.13).
  1046. Berlins Stromrebellen: In der deutschen Hauptstadt Berlin könnte bald darüber abgestimmt werden, wem das Netz gehören soll. Auch eine Bürgergenossenschaft geht ins Rennen (>>> Zeit 6.6.13).
  1047. Wien - Stadt mit Pfiff: Gemeinsam allein sein. Nichts zelebrieren die BewohnerInnen Wien's so gern wie ein kontemplatives Stündchen im Kaffeehaus. Koffeinsüchtige finden ihr Glück in Melange und Mokka, Vintage-Liebhaber im Fundus eines Kostümverleihs - und Schnitzelfans finden es überall (>>> Spiegel 6.6.13).
  1048. Hochwasser ist Klimafolge: Bayern, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt bereiten sich auf den Höhepunkt des Hochwassers vor. Am Donnerstag könnte der Elbpegel in Dresden zwischen 8,75 Meter bis 8,80 Meter hoch werden, so eine aktuelle Prognose des Landeshochwasserzentrums Sachsen (>>> klimaretter.info 5.6.13).
  1049. Deutsche Koalition kippt Fracking: Das umstrittene Fracking wird in Deutschland vorerst nicht neu geregelt - die schwarz-gelbe Koalition kann sich nicht auf einen Gesetzentwurf einigen. In der Union scheiterte das Vorhaben an Widerstand aus Bayern und Nordrhein-Westfalen (>>> Spiegel 5.6.13).
  1050. Mit Glück und Vorbereitung Schlimmstes verhindert: Dauerregen, volle Flüsse und Seen – noch vor Jahren hätte dasselbe Wetter in der Schweiz verheerende Schäden angerichtet. Warum dies heute anders ist (>>> Tages-Anzeiger 4.6.13).
  1051. UNO warnt vor sozialen Unruhen in Europa: Die Wirtschaftskrise in Europa erhöht die Gefahr sozialer Unruhen. Zu diesem Ergebnis kommt die Internationale Arbeitsorganisation der Uno. Vor allem die harte Sparpolitik in vielen Ländern habe die Lage verschlimmert (>>> Spiegel 4.6.13).
  1052. Diamenten für die Armen: Botswana wird zum Zentrum des globalen Diamantenhandels: Weltmarktführer De Beers verlegt große Teile seines Geschäfts von London nach Gaborone. Die dortige Regierung ist an den Edelsteinverkäufen beteiligt - und finanziert damit Häuser und Straßenbeleuchtung in den Armenvierteln (>>> Spiegel 2.6.13).
  1053. Venedigs stille Viertel - wo Gondeln keine Touris tragen: Auf dem Markusplatz und am Canal Grande wälzen sich die Massen. Venedig ist oft hoffnungslos überlaufen. Und doch es gibt auch ruhigere Fleckchen in der Lagunenstadt. Hier sind Touristen tatsächlich in der Minderheit (>>> Spiegel 1.6.13).
  1054. Mehr Schutz für Europas Meere: Die EU einigt sich auf eine Fischereireform, die unter anderem für Europas Meere den Beifang beschränkt. Ministerin Aigner sieht einen „radikalen Kurswechsel“, die Grünen Lücken (>>> taz 31.5.13).
  1055. Zusammenarbeit mit China im Umweltschutz: Die Wälder der Schweiz werden künftig auch in China verteidigt: Bundesrätin Doris Leuthard hat in China mit ihren Amtskollegen unter anderem eine Vereinbarung im Bereich Umweltschutz unterzeichnet (>>> Tages-Anzeiger 30.5.13).
  1056. Einen Zug voraus: In Kerpen-Horrem (Nordrhein-Westfalen) tüfteln Planer, Ingenieure, und Architekten an Deutschlands erstem klimaneutralem Bahnhof. Dem Pilotprojekt sollen viele weitere "grüne" Stationen folgen (>>> Portal Bildung für Nachhaltige Entwicklung 30.5.13).
  1057. Marseille - wo ist dein Lärm? Kein Auto hupt, kein Hund bellt. Europas Kulturhauptstadt Marseille ist überraschend still. Christian Schüle sucht den Sound der Metropole am Meer (>>> Zeit 29.5.13).
  1058. Problem ist die fehlende Bildung: In Griechenland und Spanien sei gar nicht jeder zweite Jugendliche arbeitslos, sagt der Basler Arbeitsmarkt-Experte George Sheldon. Er nennt andere Zahlen – und findet, die EU gehe mit dem Problem falsch um (>>> Tages-Anzeiger 29.5.13).
  1059. Russland verzichtet auf Atomkraftwerk: Nach jahrelangen Vorbereitungen für ein Atomkraftwerk in Kaliningrad (Russland) hat Präsident Vladimir Putin das Projekt diese Woche endgültig ad acta gelegt (>>> Atominfomedia 29.5.13).
  1060. Koalas vom Klimawandel bedroht: Die Koala-Bären kämpfen in einem schwindenden Habitat in Australien um ihr Überleben. Längere Trockenperioden, Temperaturanstieg, größere Buschbrände und schlimme Dürren zerstören Lebensraum ebenso wie Rodungen, Bergbau und Siedlungswachstum (klimaretter.info 27.3.13).
  1061. Artenschwund stärker als befürchtet: Die Populationsgrösse und Verbreitungsgebiete vieler Pflanzenarten sind in den letzten drei Jahrzehnten in der Schweiz stark geschrumpft. Nun will der Bundesrat den Rückgang der Biodiversität stoppen (>>> Tages-Anzeiger 26.5.13).
  1062. Dramatische Situation für Fische im Alpenrhein: Fischer schlagen Alarm, denn die Fischbestände im Alpenrhein (Schweiz) seien «katastrophal». Schuld seien die unnatürlichen Schwankungen der Abflüsse der Wasserkraftwerke (>>> Tages-Anzeiger 26.5.13).
  1063. Warum der Benzinpreis steigen muss: Das Nationalstrassennetz verursacht immer mehr Kosten. Trotzdem ist das Autofahren in der Schweiz in den letzten Jahren billiger geworden. Diese Rechnung geht auf die Dauer nicht auf (>>> Tages-Anzeiger 24.5.13).
  1064. Ägypten - menschenleer: Das klassische Kulturreiseland wird von Touristen gemieden, sie sind verschreckt durch alarmistische Berichte. Dabei braucht Ägypten den Tourismus wie nie. Man sollte hinfahren – jetzt. Eine Ermunterung (>>> Tages-Anzeiger 24.5.13).
  1065. Europas Asylpolitik angeprangert: Millionen sind auf der Flucht vor Krieg und Gewalt - doch Europa schotte sich ab, kritisiert Amnesty International. In ihrem Jahresbericht fordern die Menschenrechtler die EU-Staaten und auch Deutschland zum Handeln auf. Sonst könnten noch mehr Menschen sterben (>>> Spiegel 23.5.13).
  1066. Energieagentur lobt Energiewende: Lange war die Internationale Energieagentur eine erbitterte Gegnerin des deutschen Atomausstiegs. Das hat sich geändert: In einem neuen Bericht lobt die mächtige Organisation die Energiewende in Deutschland (>>> Spiegel 23.5.13).
  1067. Mechanismus für fatale Entwicklung: Das Los der Müllsammler in Neu-Delhi gilt in Indien als Beispiel für Wachstum ohne Beschäftigung: 50.000 Menschen verloren ihr Auskommen, weil die Stadt die Entsorgung großen Privatfirmen überlässt. Der Clou: Müllverbrennung wird als "klimafreundliches" Projekt des Clean Development Mechanism (CDM) nach dem Kyoto-Protokoll gefördert (>>> klimaretter.info 22.5.13).
  1068. Indiens vergessene Kindersoldaten: Nicht bei uns. Das ist die offizielle Stellungnahme der Regierung in Indien. Doch laut einem neuen Bericht sind 3000 Jungen und Mädchen von Rebellengruppen rekrutiert, als Spitzel, Kuriere, Kämpfer (>>> Spiegel 22.5.13).
  1069. Keine Linken, nirgends - von Jakob Augstein: Im Jahr der Jubiläen sollte sich die SPD endlich eingestehen - neben Merkels Deutschland-CDU-light finden die Sozialdemokraten keinen politischen Platz. Es gibt aber eine Lösung: Europa. Das wäre ganz im Sinne August Bebels (>>> Spiegel 21.5.13).
  1070. Weshalb Politiker den Bodensee vor Fracking schützen wollen:  Preise und Abhängigkeit in der Energieversorgung steigen europaweit. Die Fördermethode Fracking würde neue Freiheiten schaffen, schürt aber vor allem Ängste. So auch rund um den Bodensee (>>> Tages-Anzeiger 21.5.13).
  1071. Mit Kochen und Servicedienstleistungen aus der Armut: Das Projekt Culinaria von Brücke · Le pont in Teresina, Brasilien, bildet Arbeitslose für den Einstieg in die Gastronomie aus (>>> fairunterwegs.org 17.5.13).
  1072. Bundesrat kontert zur Energiewende: Die Regierung der Schweiz weist den Vorwurf zurück, seine Energiestrategie beruhe auf unrealistischen Annahmen. Aus seiner Sicht sind viel mehr die Annahmen unrealistisch, welche der Studie der ETH-Konjunkturforschungsstelle KOF zugrunde liegen (>>> Solarmedia 16.5.13).
  1073. Heiligtümer fallen Konsum zum Opfer: Chinesische Behörden wollen einen der wichtigsten Pilgerwege in der Innenstadt von Tibet's Hauptstadt Lhasa zu einer Shopping-Meile umgestalten (>>> tageszeitung 16.5.13).
  1074. Indonesien schützt seine Regenwälder: Gigantische Palmölplantagen haben in Indonesien große Teile der ursprünglichen Regenwälder verdrängt. 2011 stellte der Staat 64 Millionen Hektar unter Schutz - bis Mai 2013. Nun wurde das Abholz-Moratorium gegen den Widerstand der Industrie verlängert (>>> Spiegel 16.5.13).
  1075. Chinesischer Blogger stürzt Spitzenfunktionär: Da behaupte noch einer, Blogs hätten nur wenig Einfluss. Zumindest in der autoritär regierten Volksrepublik China haben sie längst die Funktion einer vierten Gewalt übernommen (>>> Zeit 15.5.13).
  1076. Euro-Zone verharrt in der Rezession: Die deutsche Wirtschaft wächst leicht, doch die Euro-Zone verharrt weiter in der Rezession. Besonders dramatisch ist die Situation in Italien (>>> Zeit 15.5.13).
  1077. Kampf ums Leben der Kleinkinder: Nirgendwo sterben so viele Kinder direkt nach der Geburt wie in Afrika. Mavis Mohutsioa aus Soweto war 37 Jahre lang Krankenschwester und hat Hunderten Babys auf die Welt geholfen. Sie klagt: Viele könnten mit einfachsten Mitteln gerettet werden (>>> Spiegel 15.5.13).
  1078. Welchen Berufsleuten die Schweizer vertrauen: BürgerInnen vertrauen Feuerwehrleuten, Krankenschwestern und Piloten. Dies zeigt eine Studie zu den angesehensten Berufen in der Schweiz. Am schlechtesten Weg kommen Politiker (>>> Tages-Anzeiger 15.5.13).
  1079. Erdwärme statt Kohlestrom für Los Angeles: Diese Stadt will bis 2025 ohne Kohlestrom auskommen – und viele fragen sich, wie Los Angeles das schaffen will. Jetzt deutet es sich an: Mit Erdwärme aus der Wüste (>>> Wirtschaftswoche Green 15.5.13).
  1080. Solarstrom statt Atomraketen: Jetzt realisiert, indem  eine Anlage in Mutlangen im Süden Deutschlands in Betrieb genommen wurde (>>> solarmedia.blogspot.com 14.5.13).
  1081. Ideen, die Lust auf Ferien machen: Eselwandern durch die Uckermark, Floßfahren im Saarland oder Meditieren in den Ammergauer Alpen - ein nachhaltiger Urlaub kann Spaß machen. Das Umweltministerium hat Regionen in Deutschland ausgezeichnet, die BesucherInnen Natur und Kultur auf kreative Weise näher bringen (>>> Spiegel 14.5.13).
  1082. Gemetzel unter Elefanten: Blutige Tragödie im Nationalpark Dzanga-Ndoki: Wilderer haben das politische Chaos in der Republik Zentralafrika genutzt, um ein Gemetzel unter Waldelefanten anzurichten (>>> Spiegel 12.5.13).
  1083. Erneuerbare Energien nicht gegeneinander ausspielen: Im Kampf um Fördergelder will in der Schweiz kein Stromproduzent zu kurz kommen. Welche Rolle sollen Wasser- und Solarkraft in der Versorgung spielen? SP-Nationalrat Roger Nordmann schildert seine Sicht (>>> Tages-Anzeiger 12.5.13).
  1084. Strombarone zahlen für Unbelehrbarkeit - von Rudolf Strahm: Die Chefs der Schweizer Elektrizitätskonzerne haben die Wende in Europa verpasst. Aber die Energiewende in der Schweiz ist möglich (>>> infosperber 11.5.13).
  1085. Römischer Sommer im Tessin: Wie sich das Klima in der Schweiz insgesamt wandeln könnte, weiss man. Nun sind auch die Veränderungen in den Regionen berechnet worden (NZZ 10.5.13).
  1086. Von Afrika lernen: Der Kenianer Eric Hersman berichtet, wie sich Gründer in Afrika gegen alle Widerstände durchsetzen. Sie verlassen sich nicht auf Hilfe von außen, sondern packen als Gemeinschaft selbst an (>>> Spiegel 9.5.13).
  1087. Grönlands Gletscher schmelzen chaotisch: Der Eispanzer Grönlands schwindet ungleichmäßig. Ein neues Klimamodell berücksichtigt das: Danach wird der Meeresspiegel langsamer ansteigen als bisher gedacht (>>> Zeit 9.5.13).
  1088. Für Tempo 120 auf Deutschlands Autobahnen: SP-Chef Sigmar Gabriel unterstützt die Forderung der Grünen nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung auf Deutschlands Autobahnen. Er verspricht sich davon weniger Unfälle (>>> Spiegel 8.5.13).
  1089. Der chinesische Albtraum - von Philipp Löpfe: Die neue Regierung Chinas will eine Alternative zum American Dream. Doch ihrer Vision geht buchstäblich die Luft aus (>>> Tages-Anzeiger 8.5.13).
  1090. Schweizer Bauern weniger öko als gedacht: Ob Düngung oder Einsatz von Pflanzenschutzmittel – deutsche, österreichische und französische Landwirte schneiden laut einer Studie besser als jene aus der Schweiz ab. Bauernpräsident Markus Ritter widerspricht (>>> Tages-Anzeiger 7.5.13).
  1091. Nur wenn geschossen wird, schauen alle auf PflückerInnen: Die Schüsse auf ErdbeerpflückerInnen in Griechenland vor zwei Wochen waren kein Einzelfall. Vielmehr haben die katastrophalen Arbeitsbedingungen immer wieder ähnliche Folgen, sei es in Andalusien, Süditalien, Marokko oder Griechenland (WoZ 7.5.13).
  1092. Ausverkauf im Klimahandel: Durch die Absage des EU-Parlaments an eine Reform des CO2-Handels gerät die europäische Klimapolitik erst recht ins Strudeln. Solange die Preise für Verschmutzungsrechte nicht ansteigen, wäre ein globaler Emissionshandel schädlich (WoZ 7.5.13).
  1093. Verwirrung bei den Mehrwegflaschen: Einweg, Mehrweg, Umweltschutz - auch Deutschland hat eine heftige Diskussion um Flachen. Viele Verbraucher blicken nicht mehr durch. Nun will die Regierung Getränkeflaschen besser kennzeichnen (>>> Zeit 6.5.13).
  1094. Nicht alles kann verhüllt werden: In kaum einem Land werden Frauen stärker diskriminiert als in Saudi-Arabien. Doch es tut sich etwas. In Mini-Schritten gesteht das Königshaus den Frauen mehr Rechte zu - gegen den Widerstand der Konservativen. Nun startet Riad die erste Kampagne gegen häusliche Gewalt (>>> Spiegel 2.5.13).
  1095. Vor der Klima-Kipp-Grenze: Eine CO2-Konzentration von 400 ppm gilt als nächster Schritt zum unumkehrbaren Klimawandel. Auf Hawaii wurden nun 399,72 ppm gemessen (>>> taz 1.5.13).
  1096. Immer länger arbeiten: Die Zeit, die Vollzeitbeschäftigte jede Woche bei der Arbeit verbringen, steigt in Deutschland seit Jahren an. Mit Abstand am längsten ackern Selbständige - jede Woche zehn Stunden mehr als Angestellte. In den neuen Zahlen schlägt sich auch die Zunahme der Minijobs nieder (>>> Spiegel 1.5.13).
  1097. Unser globales Dorf: Die Online-Gemeinde Tribewanted baut nachhaltige Reiseziele auf. Die Mitglieder sind Urlauber und Helfer zugleich. Auf dem Bauernhof Monestevole im italienischen Umbrien können sie Lehmwände mauern, Erdbeeren pflanzen oder gemeinsam dem Gutswein zusprechen (>>> Zeit 1.5.13).
  1098. Die Welt ist auf Indonesien so gross: Der indonesische Archipel besteht aus 17.505 Inseln und erstreckt sich zwischen Asien und Australien. Flores bietet Touristen einfach alles (taz 30.4.13).
  1099. Griechenland auf dem Pulverfass: Während die Regierung von einem „Ende der Qualen“ spricht, gärt es in Griechenland. Fehlende Jobs und ausbleibendes Geld sorgen für Unzufriedenheit (taz 30.4.13).
  1100. Wirtschaftswunder Bangla Desh in Gefahr: Das Land lebt von seiner Kleiderindustrie – doch Streiks und Unglücke gefährden die Boombranche von Bangla Desh. Und jetzt steigt auch der Druck, die unmenschlichen Arbeitsbedingungen zu verbessern (>>> Tages-Anzeiger 30.4.13).
  1101. EU-Länder stimmen für Pestizid-Verbot: Pestizide sollen Pflanzen gegen Schädlinge schützen - einige Substanzen stehen jedoch im Verdacht, Bienen zu töten. Die Mehrheit der EU-Länder hat sich für ein Verbot von drei Pestiziden ausgesprochen (Spiegel 30.4.13).
  1102. Forscher warnen vor zerstörerischen Stauseen: Die Beben in der Nähe eines Stausees häufen sich in China. Forscher des Landes warnen, denn hunderte Millionen Tonnen Wasser setzen den Boden gefährlich unter Druck. Ihre Studien veröffentlichen manche unter Decknamen - denn sie rütteln an der KP-Doktrin des schnellen Wirtschaftswachstums (>>> Spiegel 30.4.13).
  1103. EU entscheidet über Pestizid-Verbot: Umweltschützer verlangen ein EU-weites Verbot bestimmter Pestizide. Diese stehen im Verdacht, das aktuelle Bienensterben zu verursachen. Gegen ein Verbot machen Konzerne mobil – auch die Schweizer Syngenta (>>> Tages-Anzeiger 29.4.13).
  1104. Kohlestrom verursacht Tausende von Todesfällen: Durch Kohle-Schadstoffe sterben in der EU tausende Menschen, die Schäden betragen 40 Milliarden Euro (Wirtschaftswoche Green 28.4.13).
  1105. Brückenbau ultraleicht: Beton und Holz sind zu schwer. Jetzt lässt die Stadt Rotterdam sich leichte Brücken aus Glasfaser-Kunststoff bauen – und spart dabei sehr viel Energie (Wirtschaftswoche Green 28.4.13).
  1106. Kampf für alte Maissorten: Gemeinden und nichtstaatliche Organisationen in Mexiko haben 2013 zum Jahr des Widerstands gegen den Gentechmais erklärt und kämpfen landesweit mit neuem Elan. Doch bisher zögert die neue Regierung eine Entscheidung hinaus (>>> Wochenzeitung 27.4.13).
  1107. Hunderttausende protestieren gegen Arbeitsbedingungen: Nach dem Einsturz eines Fabrik- und Geschäftshauses in Bangladesch mit zahlreichen Todesopfern sind TextilarbeiterInnen auf die Straße gegangen. Sie protestierten zum Teil gewaltsam - und forderten die Hinrichtung der Verantwortlichen (>>> Spiegel 26.4.13).
  1108. Im Menschenrechtsrat ist niemand ohne Schuld: Nordkorea sagt, in Deutschland werde die Versammlungsfreiheit mit Füßen getreten. Russland beklagt exzessive Polizeigewalt. Wie in Genf die Menschenrechte in Deutschland verhandelt werden (>>> Frankfurter Allgemeine Zeitung 25.4.13).
  1109. Schweizer Atomsünden auf dem Meeresboden: Bis 1982 hat die Schweiz mehrere Tausend Fässer mit radioaktivem Abfall in den Atlantik werfen lassen. Nun wird die Forderung laut, sie müsse den Müll bergen. Die grösste Gefahr schlummert jedoch im Nordmeer (Tages-Anzeiger 25.4.13).
  1110. Alpen werden zu Seenlandschaft: Die Erderwärmung sorgt für dramatische Veränderungen in den Alpen. Gletscher schwinden, an ihrer Stelle entstehen Hunderte Gewässer. Die neuen Seen locken Touristen und Energiefirmen, einige Gemeinden hingegen rüsten sich schon für katastrophale Flutwellen (>>> Spiegel 24.4.13).
  1111. China's vorläufiger Abschied vom Elektro-Auto: China schraubt seine Elektroauto-Pläne von ursprünglich fünf Millionen Fahrzeugen bis 2020 herunter - und bevorzugt vorderhand die Hybridtechnologie (>>> Zeit 24.4.13).
  1112. Sparen hilft nicht mehr: Es wird einfach nicht besser, denn Europas Sparpolitik steht vor dem Scheitern. Kommt am Ende doch ein Schuldenschnitt (>>> Zeit 24.4.13)?
  1113. Grün erobert die Stadt: Trister Beton war gestern. In der Stadt von morgen soll es grünen und sprießen. Die Frage ist nur, wie man die Natur in die Stadt holt (>>> Frankfurter Allgemeine Zeitung 23.4.13).
  1114. Geschützter Wald schrumpft: Die Regierung der Provinz Aceh in Indonesien will den Bergbau in geschützten Wäldern ausweiten. Bedroht wären damit Elefanten, Orang-Utans und Nashörner (>>> taz 23.4.13).
  1115. «Ich bin nicht mehr nur Ehefrau»: Samia Jarrar hat als arabische Frau ein Unternehmen in Jordanien gegründet. Das hat viele im Land schockiert – doch mittlerweile machen es ihr immer mehr Frauen nach (>>> Zeit 23.4.13).
  1116. Keine Zustände wie im Flugverkehr: Welche Pläne verfolgt die neue Präsidentin des Verkehrsclubs der Schweiz, Evi Allemann? Und wie radikal setzt sie sich für besseren ÖV und gegen den Privatverkehr ein? Im Interview nimmt sie Stellung (>>> Tages-Anzeiger 22.4.13).
  1117. Grösste Solaranlage für Afrika: Eine 15-Megawatt-Photovoltaik-Anlage hat das Unternehmen Masdar aus Abu Dhabi in Afrika realisiert. Die Photovoltaik-Anlage kommt für zehn Prozent der Energiekapazitäten von Mauretanien auf (>>> pv-magazine 22.4.13).
  1118. Gutachten warnt vor Elb-Schäden: Eine holländische Studie könnte die Elbvertiefung vor Hamburg stoppen. Deren Gutachten warnt davor, den Fluss auszubaggern - andernfalls könne das Ökosystem in der Elbmündung "umkippen". Derzeit ist die Fahrrinnenanpassung auf Betreiben der Umweltschützer unterbrochen (>>> Spiegel 21.4.13).
  1119. Neues Mobilitätskonzept «Einsteigen bitte»: In ländlichen Regionen droht vielen Menschen ohne Auto der Stillstand, Buslinien werden ausgesetzt oder abgeschafft. In Nordhessen (Deutschland) wird deswegen ein Pilotprojekt betrieben: Regelmäßige Touren von Privatpersonen werden Teil des Busfahrplans - und das verbindlich (>>> Spiegel 20.4.13). 
  1120. Gute Mine: Afrika ist ein reicher Kontinent. Aber lange kam der Reichtum aus Bodenschätzen vor allem ausländischen Konzernen zugute. Boubacar Diallo, Minenbesitzer aus Mali, zeigt, wie es auch anders geht (>>> brandeins 19.4.13).
  1121. Erhöhter Druck auf Schutzgebiete: Die Energiewende liefert in der Schweiz neue Gründe, um den Natur- und Heimatschutz infrage zu stellen. Politiker fordern, das Schutzniveau von besonders erhaltenswerten Landschaften zu senken. Landschaftsschützer zeigen sich besorgt (>>> NZZ 18.4.13).
  1122. Pakt für Menschenrechte in Tunesien: Die Bürgergesellschaft in Tunesien will die Menschenrechte in der Verfassung festschreiben. Mit diesem Ziel wurde ein Menschenrechtspakt auf Initiative des lokalen arabischen Instituts für Menschenrechte zusammen mit weiteren Organisationen erarbeitet (>>> NZZ 18.4.13).
  1123. Deutsches Amazonien: Mehr als tausend Kilometer durchfließt die Elbe Deutschland. Zu ikonografischen Landschaften haben es die Sächsische Schweiz und das Altonaer Elbufer gebracht (taz 18.4.13).
  1124. Stadtsafari in der Nacht: Jedes Jahr lockt der Nachtzoo von Singapur eine Million Besucher aus klimatisierten Shopping Malls in den Dschungel. In der Dunkelheit begegnet man Exoten (Zeit 17.4.13).
  1125. Ungarn verstösst gegen europäische Grundsätze: Das Europaparlament diskutiert über Ungarn. Der Chef der Sozialdemokraten, Hannes Swoboda, sagt im Interview, er sehe dort das Fundament der Demokratie infrage gestellt (>>> Zeit 17.4.13).
  1126. Ende der europäischen Klimapolitik: "Ein riesiger Rückschritt für die Klimapolitik": Das Europa-Parlament hat die Reform des Emissionshandels gestoppt. Nun drohe ein Rückfall in die Kleinstaaterei, warnt Felix Matthes vom Ökoinstitut. Im Interview erklärt er, welche Absichten die Gegner tatsächlich verfolgen (>>> Spiegel 17.4.13).
  1127. Das sind die Ökostrom-Champions in Europa: Welche Länder in Europa nutzen die meiste Energie aus Sonne, Wind und Wasser? Die Antwort überrascht (>>> Wirtschaftswoche Green 16.4.13).
  1128. So gelingt die Energiewende: Die Schweiz braucht eine Lenkungsabgabe. Ein Vorabdruck aus dem neuen Buch von Hanspeter Guggenbühl (>>> Zeit 16.4.13).
  1129. Rekordmenge an Elektroschrott gesammelt: In der Schweiz sind im letzten Jahr erstmals mehr als 60'000 Tonnen Elektroschrott zur Wiederverwertung gesammelt worden. Fachleute gehen davon aus, dass die Menge nicht mehr gesteigert werden kann (NZZ 15.4.13).
  1130. Kyoto-Ziele für Schweiz in Reichweite: Noch ein Jahr zuvor stieg der Treibhausgasausstoss an, 2011 nun ist er in der Schweiz gesunken. Da der Winter mild war, wurde weniger geheizt (NZZ 15.4.13).
  1131. Europa übertreibt es mit dem Sparen: Der Sparkurs für den Süden ist zu hart und dogmatisch, sagt der französische Ökonom Jean Pisani-Ferry im Interview. Europa solle sich lieber an den USA orientieren (>>> Zeit 15.4.13).
  1132. Schwellenländer gewinnen Rüstungswettlauf: Die Rüstungsausgaben sind erstmals seit 1998 weltweit gesunken. Doch während die USA und die Länder in Europa sparen, investieren China und Russland mehr in ihre Armeen (>>> Zeit 15.4.13).
  1133. Der starke Fortschrittsfetisch: Darf die Wirtschaft unbegrenzt wachsen? Wenn nein, woher kommen die Jobs? Nach mehr als zweijähriger Debatte legt eine Bundestagskommission in Deutschland ihren Abschlussbericht vor (>>> Zeit 15.4.13).
  1134. Der schöne Atom-Ausstieg von Kalkar: Strahlende Aussichten - das nie in Betrieb genommene AKW Kalkar (Deutschland) gilt als eine der größten deutschen Investitionsruinen. Heute hat es neue Verwendung gefunden - als Vergnügungspark (Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.4.13).
  1135. Unternehmer für die Grünen gewinnen: In Deutschland kritisiert Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer das linke Wahlprogramm seiner Partei und lobt die Hartz-Reformen. Mit pragmatischer Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik will er Stimmen der Unternehmer gewinnen (Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.4.13).
  1136. In Sharjahs neuer Altstadt: Das Fürstentum Sharjah will am Reise-Boom des Nachbarn Dubai teilhaben – mit einem eigenen Tourismuskonzept: Anstatt auf Gigantomanie und Luxus setzt es auf Tradition und Kultur (>>> Zeit 14.4.13).
  1137. Ordnung für chaotische Mega-Cities: Auf allen Kontinenten wachsen Metropolen in extremem Tempo. So auch in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch. Hier sind neue Konzepte gefragt, um jedem Bewohner Arbeit und Lebensraum zu verschaffen (>>> Zeit 14.4.13).
  1138. Die neuen Flüchtlinge: Es müssen nicht gleich Dürren oder Stürme sein, denn auch Veränderungen der natürlichen Umwelt führen zu Migration. Doch was genau sind Umweltflüchtlinge und wie schützt man sie (>>> Zeit 12.4.13)?
  1139. Wieder gefälschte Bio-Rohstoffe aus Italien: In Italien sind schon wieder gefälschte Biorohstoffe aufgetaucht. Bio-Experte Urs Niggli über verschärfte Kontrollen und die Verlässlichkeit von Gütesiegeln (>>> Tages-Anzeiger 12.4.13).
  1140. Pfand auf Getränkeverpackungen löst keine Probleme: Ein Pflichtpfand auf Getränkedosen und -flaschen soll das Littering eindämmen, die Recyclingquoten erhöhen und den Abfallberg verkleinern. Aus Sicht von Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch gibt es aber weit wirksamere Alternativen, um diese Ziele zu erreichen (>>> Pusch 11.4.13).
  1141. Wenn der Staat töten lässt: Allein in China wurden im letzten Jahr Tausende Menschen hingerichtet – mehr als in allen restlichen Ländern zusammen. Im «Henkerstaaten-Bericht» warnt Amnesty vor einer verbreiteten Rückkehr zu dieser Praxis (>>> Tages-Anzeiger 10.4.13).
  1142. Jedes 10. Schweizer Kind lebt in Armut: Ein Unicef-Bericht beleuchtet das Wohlbefinden der Kinder in 29 Ländern. Er zeigt: In reichen Ländern ist die Situation nicht automatisch besser. So belegt etwa die Schweiz in der Bildung den hintersten Platz (>>> Tages-Anzeiger 10.4.13).
  1143. Ende des Mega-Wachstums in China: Der neue Präsident schwört die Bevölkerung auf niedrigere Wachstumsraten ein - und verspricht mehr Umweltschutz. Nach Ansicht von Ökonomen ist eine Wirtschaftsreform nötig, damit die Volksrepublik stabil bleibt (Spiegel 9.4.13).
  1144. Jetzt wird auch Stör wieder angesiedelt: Bereits vor 200 Millionen Jahren tummelten sich Störe in den Gewässern der Erde. Heute bedrohen Überfischung und Umweltverschmutzung die Fische, in Deutschland gelten sie seit Jahrzehnten als ausgerottet. Das könnte sich jetzt ändern (>>> Spiegel 9.4.13).
  1145. Tipps für die Zwischenlandung: Legendäre Hot Dogs, belgisches Bier und ein reizvolles All-inclusive-Angebot: Im neuen internationalen Terminal am Flughafen von Atlanta (USA) lässt sich es sich gut warten. Nur an die jüngsten Passagiere hat niemand gedacht (Spiegel 9.4.13).
  1146. Viele Staudämme sind nicht erdbebensicher: Die Kraftwerksbetreiber in der Schweiz müssen bis Ende Jahr den Nachweis liefern, ob ihr Staudamm einem starken Erdbeben standhält. Sonst drohen Sanktionen (>>> Tages-Anzeiger 9.4.13). 
  1147. Demokratie ist «nicht der beste Weg»: Bei einem Wirtschaftskongress in Hongkong zeigt sich, wie sehr die Finanzkrise die westliche Geisteselite verunsichert hat. Selbst für Nobelpreisträger ist China das neue Vorbild. Und die ersten Philosophen fangen bereits an, über das Ende der Demokratie nachzudenken (>>> Spiegel 9.4.13).
  1148. Immer mehr Pet und Glas landen im Abfall: Laut offizieller Statistik sind die BewohnerInnen der Schweiz vorbildliche Abfallsammler. Weil der Konsum rasant zunimmt, werfen sie in der Realität aber tonnenweise wiederverwertbares Material fort (>>> Tages-Anzeiger 8.4.13).
  1149. Noch ein Tank undicht in Fukushima: Die Serie der Zwischenfälle mit radioaktivem Material im Atomkraftwerk Fukushima (Japan) reisst nicht ab: Am Sonntag wurde bekannt, dass offenbar ein zweiter Tank für radioaktives Wasser undicht ist (>>> Atominfomedia 7.4.13).
  1150. Indien ist mehr als Apotheke für Arme: Der Glivec-Entscheid von Indiens oberstem Gericht stärkt wohl die Rolle des Landes als «Apotheke der Armen». Die indische Generika-Industrie versorgt jedoch nicht nur Bedürftige in der Dritten Welt, sondern auch westliche Märkte (>>> NZZ-Online 7.4.13).
  1151. Ärger über Bio-Importe: Importierte Bioprodukte seien einheimischen nicht ebenbürtig, sagt Bauernverbandspräsident Markus Ritter. Er will strengere Auflagen. Manche Biobauern würden den Import in die Schweiz am liebsten gleich verbieten (>>> NZZ Online 7.4.13).
  1152. Ende und Anfang des Paradieses: Das Amazonasgebiet beherbergt den grössten und artenreichsten Regenwald der Welt. Das Mega-Staudammprojekt in Brasilien verspricht den Menschen Geld und eine grosse Zukunft – und gefährdet damit den letzten Rest des Naturgebiets sowie der indigenen Kultur (Wochenzeitung 6.4.13).
  1153. Andengletscher schwindet rapide: Das größte Eisareal der Tropen schrumpft dramatisch: Der Quelccaya-Gletscher in den Anden ist mittlerweile so klein wie seit 6000 Jahren nicht, berichten Forscher. Peru fürchtet um ein wichtiges Trinkwasserreservoir (Spiegel 5.4.13).
  1154. Für Stilllegung fehlen Milliarden: In den Stilllegungs- und Entsorgungsfonds für die Schweizer Atomkraftwerke klafft ein Loch von sieben Milliarden Franken. Zu diesem Schluss kommt die Sozialdemokratische Partei. Sie fordert konkrete Massnahmen (>>> Atominfomedia 5.4.13).
  1155. Solarenergie immer billiger: Investitionswillige SchweizerInnen mussten im Jahr 2012 für eine schlüsselfertige Photovoltaik-(PV)-Anlage nicht mehr so tief in die Tasche greifen, als in den Jahren davor. Im letzten Jahr sind die Preise von Solaranlagen gegenüber 2011 um etwa 41% gesunken (>>> Solarmedia 5.4.13).
  1156. In Brasilien wimmelt es von KonsumentInnen: Der Ökonom Marcelo Neri meint, wer die Welt im Jahr 2013 verstehen will, muss nach Brasilien schauen. Ein Interview über die Sehnsüchte der neuen Mittelschicht im Land (>>> Zeit 5.4.13).
  1157. Das hat nicht einmal Thatcher gewagt: Grossbritanniens Regierung baut den Wohlfahrtsstaat ab. Suppenküchen sollen die Sozialhilfe ersetzen. Kritiker werfen dem «Kabinett der Millionäre» vor, mittellose Briten ins Elend zu stürzen (>>> Tages-Anzeiger 4.4.13).
  1158. Steuerhinterzieher enthüllt: Jahrzehnte verschoben Vermögende ihr Geld in Steueroasen. Ein Journalistennetzwerk bekam einen riesigen Datenberg über deren Machenschaften zugespielt und wertete diesen aus. Allein in der Schweiz sind 300 Personen betroffen (>>> Tages-Anzeiger 4.4.13).
  1159. Stummer Schrei aus dem Maisfeld: Agrarchemikalien von Weltkonzernen greifen in Südamerika Umwelt und Gesundheit an. In Europa und den USA bleibt das Thema tabu (>>> infosperber.ch 3.4.13).
  1160. Erfolg - Ruhrgebiet so sauber wie nie: Der Himmel über dem Ruhrgebiet ist wieder blau. Ein Besuch in der einst dreckigsten Region Deutschlands (>>> Zeit 3.4.13).
  1161. Widerstand gegen Desertec: Sonnenstrom aus Nordafrika's Sahara für Europa - mit diesem Versprechen trat Desertec an - und erntete viel Aufmerksamkeit. Doch nach fünf Jahren mangelt es an Resultaten. Jetzt wächst der Widerstand vor Ort (>>> Spiegel 3.4.13).
  1162. Zeit für eine neue Sozialdemokratie: In Europa wütet eine Rezession, die Zahl der Arbeitslosen steigt auf neue Höhen - und was machen die Sozialdemokraten? Nichts. Sprachlos verfolgen sie die verheerende Sparpolitik der Konservativen (>>> Spiegel 3.4.13).
  1163. US-Immobilienfirma Fannie Mae verdient mehr denn je:
    Vor wenigen Jahren mussten die USA den Hypothekenfinanzierer Fannie Mae noch vor der Pleite bewahren. Nun hat das Unternehmen 17 Milliarden Dollar verdient - das höchste Ergebnis seiner Geschichte. Auch beim Schwesterinstitut Freddie Mac läuft es wieder gut (>>> Spion 3.4.13).
  1164. Flucht aus Peking: Die dreckigste Stadt der Welt, Peking, vertreibt ausländische Manager und ihre Familien. Ihnen wird die Luft zu dick. Jährlich fordert die «Airpocalypse» in China 1,2 Millionen Menschenleben, wie eine Studie zeigt (Tages-Anzeiger 3.4.13).
  1165. Deutschland hat Stromexport weiter gesteigert: Die Bundesrepublik Deutschland hat ihre Position als Stromexportland im vergangenen Jahr weiter ausgebaut. Der Stromhandel bleibt ein einträgliches Geschäft – trotz der Energiewende (>>> Zeit 2.4.13).
  1166. Umweltdesaster im Eriesee: Zu viel Dünger, zu viel Regen - Forscher haben herausgefunden, wieso sich 2011 ein extrem großer Algenteppich auf dem nordamerikanischen Eriesee ausbreitete. Sie warnen, dass so heftige Algenblüten in Zukunft häufiger vorkommen werden (>>> Spiegel 2.4.13).
  1167. Rekord-Arbeitslosigkeit im Euro-Raum: Erstmals seit Einführung der Gemeinschaftswährung hat die Arbeitslosigkeit im Euro-Raum zwölf Prozent erreicht. Die Unterschiede zwischen Nord- und Südeuropa sind inzwischen aber gewaltig, Deutschland, Österreich und Luxemburg stehen am besten da (>>> Spiegel 2.4.13).
  1168. Stadtpärke werden zur Müllhalde: Die Stadtgärtnerei Basel kommt mit dem Aufräumen in den Stadtpärken kaum noch nach. Die Leute entsorgen in den Gebüschen Sperrmüll, Hauskehricht oder sogar TV-Bildschirme (>>> Tages-Anzeiger 2.4.13).
  1169. Ungarn - Schluss mit schludrig: Regierungen wie die in Ungarn schreiben Gesetze für ganz Europa mit. Deshalb muss eine Rechtsstaatsaufsicht her (>>> Zeit 2.4.13).
  1170. Novartis verliert Patentklage in Indien: Sieben Jahre lang hat der Schweizer Pharmakonzern Novartis in Indien für die Patentierung seines Krebsmittels Glivec gekämpft. Nun hat das Oberste Gericht in Neu-Delhi die Klage abgewiesen. Das Grundsatzurteil stärkt die Rechte armer Patienten, die auf günstige Generika angewiesen sind (>>> Spiegel 1.4.13).
  1171. (Solar-) Energie für Afrika: Jetzt ist die Zeit, die Energiewende auch in Afrika einzuleiten. Greenpeace Schweiz organisiert und unterstützt Projekte, die erneuerbare Energien fördern und junge Menschen in Solartechnik ausbilden (>>> Solarmedia 1.4.13).
  1172. Südanflug des Flughafens verletzt internationale Normen: Wie die Luftfahrtbehörde bei der Piste 34 des Flughafens Zürich trickste (>>> SonntagsZeitung 1.4.13).
  1173. Busspuren für Elektroautos: Ein Expertenteam untersucht in Dresden, ob die Mitbenutzung von Busspuren Elektroautos beliebter machen könnte (>>> wirtschaftswoche green 30.3.13).
  1174. Scheitert die deutsche Energiewende? Bei der Energiewende in Deutschland tobt ein Verteilungskampf zwischen der Politik, der Wirtschaft, den Stromkonzernen und den Bürgern. Das könnte ihr Ende sein (>>> wirtschaftswoche green 30.3.13).
  1175. Umweltkatastrophe in Chile: Unmengen toter Krebse wurden an der Küste bei Coronel in Chile angespült - schon zweimal binnen weniger Tage. Die Kriminalpolizei ermittelt, Meeresbiologen suchen nach den Ursachen. Zwei nahe Heizkraftwerke könnten mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen (>>> Spiegel 30.3.13).
  1176. Mit Google in Geiserstadt bei Fukushima: 21'000 Einwohner hatte der unweit von Fukushima gelegene Ort Namie. Nach dem Tsunami wurde er zur Geisterstadt, in die niemand mehr einen Fuss setzte – bis auf die Fotografen von Google Street View (>>> Tages-Anzeiger 29.3.13).
  1177. Mehr Gerechtigkeit für mehr Jobs: Die EU-Kommission hat am Mittwoch erstmals einen «Justiz-Index» vorgestellt, der Länder nach diversen Kriterien bewertet. Der Index soll als Werkzeug dienen, die Gerichtsbarkeit und den jeweiligen Wirtschaftsstandort zu verbessern (>>> NZZ 29.3.13).
  1178. Deutschland rechnet sich arm: Nach dem Armutsbericht der Regierung Deutschlands schafft nun der Reichtumsbericht der Bundesbank Verwirrung. SPIEGEL machte den Faktencheck: Sind Deutsche ärmer als Spanier oder Italiener (Spiegel 29.3.13)?
  1179. Ökologisches Jahr als grünes Sprungbrett: In den Wald statt in die Universität - viele Jugendliche entscheiden sich in Deutschland nach der Schule erst einmal für das freiwillige ökologische Jahr. Das verschafft Zeit und hilft später der Karriere (>>> Frankfurter Allgemeine Zeitung 29.3.13).
  1180. Südkorea bleibt auf Atommüll sitzen: 100'000 Tonnen Atommüll und kein Ort, um ihn zu entsorgen: Südkorea will in Zukunft noch stärker auf Atomenergie setzen. Doch wo der Abfall dereinst gelagert werden soll, ist noch unklar (>>> Tages-Anzeiger 29.3.13).
  1181. Ölförderung soll Erdbeben verursacht haben: Bei der Förderung von Erdöl im US-Staat Oklahoma wurden jahrelang große Mengen Abwasser in die entleerten Ölquellen gepresst. Dadurch wurde das starke Beben im November 2011 verursacht, meinen Forscher (>>> Spiegel 28.3.13).
  1182. Spar-Laternen erobern die Städte: Die alte Stadtfunzel ist out. Künftig werden smarte Straßenlaternen mit Wind und Solar betrieben und verbrauchen kaum Energie. Manche fressen sogar CO2 (>>> Wirtschaftswoche Green 27.3.13).
  1183. BRICS-Staaten wollen eigene Entwicklungsbank: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika haben sich zum Auftakt ihres Gipfels in Durban für ein Gegenstück zu den westlich dominierten IWF und Weltbank entschieden. Auch ein weiterer Beschluss zeigt die Furcht vor Euro- und Dollar-Abhängigkeit (>>> Spiegel 27.3.13).
  1184. Die Welt zu Gast bei der Revolution: Mit einer Großdemonstration hat das Weltsozialforum in Tunis begonnen. Zehntausende sind in die Hauptstadt von Tunesien gereist, um über Gerechtigkeit, Würde und Alternativen zum Kapitalismus zu diskutieren. Der Ort verändert auch die Veranstaltung - jetzt geht es um Demokratie (Spiegel 27.3.13).
  1185. Viel mehr Selbstmorde in Griechenland: Die Sparmassnahmen in hoch verschuldeten Ländern der EU treiben massiv mehr Menschen in den Freitod. Zudem nimmt die HIV-Ansteckung zu und längst verdrängte Krankheiten kehren zurück, so eine Studie  (>>> Tages-Anzeiger 27.3.13).
  1186. Die Wohlstandsopfer: Den BewohnerInnen Norwegens geht es gut, vielleicht zu gut: Dank hoher Löhne arbeitet die Bevölkerung weniger als die Griechen. Experten befürchten, dass der Wohlstand bald der Vergangenheit angehört (>>> Tages-Anzeiger 27.3.13).
  1187. Peru erklärt Umweltnotstand: Die Regierung Peru's hat für ein Ölfördergebiet in einer Amazonasregion wegen massiver Verschmutzung den Umweltnotstand ausgerufen (>>> klimaretter.info 26.3.13).
  1188. Schweiz ist Ideen-Weltmeister: Laut einer Studie ist die Schweiz das innovativste Land in Europa – sie liegt deutlich vor dem zweitplatzierten Schweden (>>> Tages-Anzeiger 26.3.13).
  1189. Zürichs Zukunft liegt in der Luft: Der Alternative Richard Wolff landete im ersten Wahlgang der Stadtratswahlen in Zürich einen Überraschungscoup. Zwischen Freiraum und Finanzplatz: Wie will er die Stadt umbauen (>>> Wochenzeitung 25.3.13)?
  1190. Aus Alt mach Neu: Letztes Jahr bereiste ich Peru. Die Landschaft – speziell der Amazonasregenwald – hat mich begeistert. Der Umgang mit Müll hingegen nicht. Ein Recyclingprojekt im Elektroniksektor macht jedoch Hoffnung (>>> ETH-Klimablog 24.3.13).
  1191. Mehr Wind- als Atomstrom in China: Der Ausbau der Windenergie in China geht weiter voran. Im Jahr 2012 hat die Stromproduktion aus Windenergieanlagen erstmals die Produktion aus Atomkraftwerken übertroffen (>>> iwr 24.3.13).
  1192. Grosse Mehrheit für einen Mindestlohn: Abzocker-, 1:12 und Mindestlohn-Initiative: Die Schweiz steuert immer mehr nach links. Laut einer Umfrage sind zur Zeit rund drei Viertel der Stimmberechtigten für einen staatlich verordneten Mindestlohn (>>> Tages-Anzeiger 24.3.13).
  1193. Deutschland profitiert von Energiewende: Die Energiewende kostet Geld, aber Deutschland wird von ihrer Umsetzung auch erheblich profitieren: durch mehr Arbeitsplätze, Wachstum und die Einsparung von Energiekosten (>>> solarserver.de 23.3.13).
  1194. Staaten und Privathaushalte sind nicht das Gleiche: Mark Blyth, britischer Professor für Politische Ökonomie in den USA, hält die Austeritätspolitik Europas für brandgefährlich (>>> Tages-Anzeiger 22.3.13).
  1195. LED-Aktion zur Earth-Hour vom 23. März: Die Earth Hour findet am Samstag statt und ist die grösste Umweltaktion der Welt. Das EWZ der Stadt Zürich unterstützt Sie mit 50% Rabatt auf LED-Lampen im Tausch gegen eine alte Glühbirne (>>> Solarmedia 22.3.13).
  1196. Im Land der Glückseligen: Für die Krumbachers beginnt der Feierabend schon am Nachmittag: Um 17 Uhr steht das Essen auf dem Tisch. Seit die bayerische Familie nach Norwegen ausgewandert ist, lebt sie quasi stressfrei. Beide Eltern machen Karriere - und beide haben Zeit für die Kinder (>>> Spiegel 22.3.13).
  1197. Australien steckt im Klimawandel-Dilemma: Hochwasser, Starkregen, Dürre – in Australien häufen sich Wetterextreme. Während Klimaskeptiker wegschauen, passen sich erste Großstädte an (>>>Zeit 22.3.13).
  1198. Windenergie vom Festland ist rentabler als Meereskonkurrenz: Die Diskussion über steigende Kosten wird vor allem für die Offshore-Windparks in Deutschland gefährlich. Kritiker erklären sie zum Preistreiber Nummer eins. Und fragen: Funktioniert die Wende auch ohne Windräder auf See (Spiegel 21.3.13)?
  1199. Inflation für die Jungen in Japan: Die konservative Regierung will in Japan die Teuerung anheizen. Damit geraten im Land mit der ältesten Bevölkerung die Renten in Gefahr. Dafür profitieren die Jungen. Wird Japan einmal mehr zum Vorbild für die westliche Welt, fragt Philipp Löpfe (>>> Tages-Anzeiger 21.3.13)?
  1200. EU begrenzt Banker-Boni: Bank-Manager in der Europäischen Union werden künftig keine unverhältnismäßig hohen Extrazahlungen mehr bekommen: Europaparlament und EU-Mitgliedsländer haben sich in Brüssel auf neue Regeln für erfolgsabhängige Boni verständigt (>>> Süddeutsche Zeitung 21.3.13).
  1201. EU will umweltfreundliche Agrarreform: Zahlungen an Bauern sind künftig an Umweltauflagen geknüpft. Die EU-Staaten haben sich auf eine Reform der Agrarpolitik verständigt. Slowenien und die Slowakei votierten dagegen (>>> Spiegel 20.3.13).
  1202. Gute Nachrichten von der Demokratie: Bei den Wahlen in Kenia lief nicht alles perfekt. Dennoch bestätigen sie einen erfreulichen Trend: Afrika geniesst neben einem wirtschaftlichen auch einen enormen demokratischen Aufschwung (>>> Wochenzeitung 20.3.13).
  1203. Traum vom sauberen Öl: Damit der Erdölreichtum zu langfristiger Entwicklung beiträgt, hat Ghana gute institutionelle Bedingungen geschaffen. Fraglich ist, ob sie den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung gerecht werden und zukünftigen Begehrlichkeiten standhalten (>>> Wochenzeitung 19.3.13).
  1204. Erfolgreiches Mobility-Pricing: Jonas Eliasson hat in Stockholm Erstaunliches vollbracht: Seine Citymaut hat nicht nur den Stau verringert, sie ist auch beliebt (>>>> Zeit 19.3.13).
  1205. Riesiges Sonnenwärmekraftwerk für Abu Dhabi: Mitten in der Wüste von Abu Dhabi ist eines der größten solarthermischen Kraftwerke der Welt in Betrieb gegangen. Mit der Anlage können jedes Jahr rund 175.000 Tonnen Kohlendioxid vermieden werden (>>> Spiegel 18.3.13).
  1206. China's Wirtschaft erstickt im Smog: Im Namen des Wachstums hat China ein ökologisches Desaster provoziert, das immer mehr zur Wachstumsbremse wird. Die Folgekosten der Umweltverschmutzung machen inzwischen fast sechs Prozent der Wirtschaftsleistung aus (>>> Spiegel 18.3.13).
  1207. Schmutziger Finanzplatz nachhaltig geschädigt: Die Euroländer retten Zypern mit 10 Milliarden Euro. Neu werden auch Bankkunden zur Kasse gebeten. Für Ökonom Maurice Pedergnana ist das ein Fortschritt. Er erklärt die möglichen Auswirkungen (>>> Tages-Anzeiger 18.3.13).
  1208. Wie die Ananas Costa Rica ruiniert: Wenn wir Ananas essen, kommt die meist aus Costa Rica. Manche Plantagendörfer zahlen dafür einen hohen Preis: Pestizide verseuchen ihr Leitungswasser (>>> taz 17.3.13).
  1209. Milliarden für umweltfreundliche Autos: Der Präsident der USA hat die Entwicklung alternativer Antriebe zu einer Frage der nationalen Sicherheit erklärt. Ungewiss ist aber, ob sein Programm den Kongress passiert (>>> Zeit 17.3.13).
  1210. Gleiche Rechte auch in muslimischen Staaten: Die Vereinten Nationen haben eine Erklärung verabschiedet, die Mädchen und Frauen weltweit schützen soll. Demnach haben Frauen und Männer die gleichen Rechte. Die muslimischen Staaten hatten das Papier bis zuletzt stark kritisiert (>>> Spiegel 16.3.13).
  1211. Entwicklung auf des Messers Schneide: Krisenberichte legen die Vermutung nahe, Griechenland versinke im Chaos. Ein Besuch vor Ort bestätigt dieses Bild so nicht. Allerdings zeichnet sich ein dramatischer Wettlauf zwischen Reformerfolgen und möglichen sozialen Unruhen ab (>>> NZZ 16.3.13).
  1212. Mikrokredite für Westafrika: Die ländliche Bevölkerung Westafrikas verfügt nur selten über die Mittel, die für Investitionen in die Wasserversorgung notwendig sind. Die Kleinproduzenten wissen jedoch, dass sie Einkommen generieren könnten, wenn sie Zugang zu Wasser hätten. Um solche Anlagen zu finanzieren, hat die DEZA in Westafrika ein Pionierprojekt entwickelt (DEZA 16.3.13).
  1213. Expertenstreit um Kosten der Energiewende: Experten streiten in Deutschland um die Kosten der Energiewende. Jetzt will eine Studie grüner Verbände nachweisen: Erneuerbare sparen sogar Geld (>>> Wirtschaftswoche Green 14.3.13).
  1214. Selbst Kläranlagen versagen: Fracking kann nicht nur das Grundwasser verunreinigen. In den USA gelangen dabei Schadstoffe sogar ins Oberflächenwasser, wie Forscher gemessen haben (>>> taz 13.3.13).
  1215. Ureinwohnerareale verhindern Waldrodung: Forscher haben untersucht, wie sich verschiedene Formen von Schutzgebieten auf die Abholzung in der brasilianischen Amazonas-Region auswirken. Das überraschende Ergebnis: Nicht nur streng bewachte Nationalparks verhindern den Kahlschlag (>>> Spiegel 13.3.13).
  1216. Armutszeugnis für Deutschland: Die Bundesregierung hat versucht, den Armutsbericht über Deutschland zu schönen - dennoch zeugt er von der sozialen Misere im Land. Zehn Jahre nach Verkündung der Agenda 2010 ist die Ära der sozialen Marktwirtschaft am Ende (>>> Spiegel 11.3.13).
  1217. Gesetz reicht nicht, um Gesellschaft zu verändern: Das Schweizer Bundesgesetz über die Gleichstellung von Mann und Frau findet noch immer kaum Anwendung. Anlässlich des Weltfrauentags erklärt Elisabeth Chappuis, Vorsitzende des Waadtländer Anwältinnen, warum das zumindest in der Schweiz so ist (Tages-Anzeiger 8.3.13).
  1218. Die Reichen jubeln, die Armen leiden: Die Wall Street schreibt täglich USA-Börsen-Rekorde, doch nicht alle können sich darüber freuen. Der Boom geht an den meisten Amerikanern vorbei. Das US-Spardiktat macht das nur schlimmer - die Kluft zwischen Arm und Reich wächst (>>> Spiegel 8.3.13).
  1219. Solarenergie wächst in der Schweiz kräftig: In der Schweiz wurden 2012 rund 67% mehr Photovoltaik-Module verkauft als im Vorjahr. Gemäss neuesten Einschätzungen des schweizerischen Fachverbands für Sonnenenergie Swissolar wuchs der  Photovoltaik-Markt damit auf 200 Megawatt Modulleistung an (>>> Solarmedia 7.3.13).
  1220. Exotic des gemeinen Stiefmütterchens: Seit seiner Unabhängigkeit vor fünfzig Jahren verfolgt Singapur ein ehrgeiziges Programm: Es will die grünste Stadt der Welt werden. Neuester Höhepunkt des Langzeitprojekts ist der wohl ambitionierteste Botanische Garten überhaupt (>>> FAZ 7.3.13).
  1221. Afrikas Elefanten droht die Ausrottung: Wilderer schlachten jährlich Tausende afrikanische Elefanten ab. Jetzt schlägt die Uno Alarm: Sollte das illegale Töten ungebremst weitergehen, droht den Dickhäutern die Ausrottung in freier Wildbahn (>>> Spiegel 6.3.13).
  1222. Wie der Klimawandel zum arabischen Frühling führte: Die globale Erderwärmung sorgt auch in der Politik für Stürme: Dürren, Missernten und hohe Lebensmittelpreise können ein Anlass für Revolten sein. Ein Team internationaler Forscher behauptet nun: Der Mangel an Weizen hat den Arabischen Frühling mit ausgelöst (>>> Spiegel 6.3.13).
  1223. Politikerinnen auf Vormarsch, aber nicht in der Schweiz: Weltweit ist der Anteil an Frauen in den Parlamenten gestiegen. Die konstant bleibende Quote in der Schweiz wirft das Land im internationalen Vergleich zurück. Auch die USA stehen nicht allzu gut da (>>> Tages-Anzeiger 6.3.13).
  1224. Thailand - schwarzes Loch des Artenschutzes: Das Gastgeberland der Cites-Konferenz tut sich schwer im Kampf gegen die Tierhandel-Mafia. Thailand ist Umschlagplatz für illegal gehandeltes Elfenbein – und Tropenholz (>>> Zeit 6.3.13).
  1225. China verabschiedet sich vom Wachstumswahn: Vielleicht war es der Rekordsmog vom Januar in Peking. Vielleicht war es schlicht ökonomischer Sachverstand, der Chinas Führung umdenken ließ. Erstmals sagt sie öffentlich, dass doppelstellige Wachstumsraten einer Volkswirtschaft auf Dauer nicht bekommen (>>> Zeit 5.3.13).
  1226. Neue Gesichter für Energie und Umwelt in USA: Präsident Obama hat die Posten in seinem Regierungsteam besetzt, die seine Energie- und Umweltpolitik vertreten werden. Sein Versprechen für die zweite Amtszeit – verstärkter Klimaschutz bei offenem Energiemix in den USA – hat Gesichter bekommen (>>> NZZ 5.3.13).
  1227. Dicke Luft auch in Deutschland: Trotz Umweltzonen ist in vielen deutschen Städten die Belastung mit Stickoxiden zu groß. Brüssel verlangt strengere Maßnahmen der Behörden (>>> taz 5.3.13).
  1228. Auf Führungsebene tut sich nichts: Bei der Gleichstellung macht die Schweiz auf vielen Ebenen Fortschritte. Doch in der Chefetage verändert sich laut Bundesamt für Statistik seit Jahren nichts mehr (>>> Tages-Anzeiger 4.3.13).
  1229. Lehren aus Berner Nein zu Energiepolitik: Breite politische Bündnisse für die Energiewende wie in Bern reichen nicht. Soll auch das Volk überzeugt werden, dann müssen die Befürworter transparent und so präzis wie möglich aufzeigen, mit welchen Mitteln sie diese erreichen wollen – und was es kostet (Der Bund 4.3.13).
  1230. Retten, was in Venezuela zu retten ist: Der krebskranke Hugo Chávez musste zurück nach Venezuela, um seinem Volk Sicherheit in unsicheren Zeiten zu geben (>>> WoZ 2.3.13).
  1231. Der Bär ist nicht gratis zu haben: Trotz frecher Bären und schwieriger Alpen - Jenseits der polarisierten Diskussion arbeiten Hirtinnen, Bauern und Umweltschutzleute daran, dass ein Nebeneinander von Grossraubtieren, Schafen und Menschen möglich wird (WoZ 2.3.13).
  1232. Für Ausbau erneuerbarer Stromproduktion: Der Schweizer Bundesrat will die Mittel zur Förderung der erneuerbaren Stromproduktion ab 2014  erhöhen, kleine Photovoltaik-Anlagen anstatt mit der kostendeckenden Einspeisevergütung mit einmaligen Investitionshilfen unterstützen und stromintensive Unternehmen entlasten (>>> Solarmedia 1.3.13).
  1233. Gutes Gas - schlechtes Gas: Die Förderung von Erdgas mittels der umstrittenen Fracking-Methode könnte die USA unabhängig machen von Erdölimporten. Doch der Energieboom hat eine unerwünschte Wirkung aufs Klima (>>> Spiegel 28.2.13).
  1234. Das Bella-Crema-Geheimnis beim Kaffeeanbau: Pestizide satt - Was sich hinter dem Kaffeeanbau in Brasilien verbirgt (>>> Zeit 27.2.13).
  1235. Autofahren sollte teurer werden: Der Pkw-Verkehr in Deutschland erzeugt Milliardenkosten für die Allgemeinheit. Eigentlich müsste jeder Kilometer 15 Cent teurer sein (>>> Zeit 26.2.13).
  1236. Wie lange sollen wir arbeiten - von Philipp Löpfe? Zwischen Amerika und Frankreich tobt ein Glaubenskrieg, was Fleiss und Arbeitszeit betrifft (>>> Tages-Anzeiger 25.2.13).
  1237. Der durstige Salzsee: Das Tote Meer trocknet aus. Mit Wasser aus dem Roten Meer soll dies verhindert werden. Über den Sinn und die ökologischen Folgen dieses internationalen Großprojekts im Nahen Osten wird heftig gestritten (>>> Zeit 25.2.13).
  1238. Schattenseiten des Quinoa-Booms: Vor allem in der Bio-Szene ist Quinoa ein beliebtes Nahrungsmittel, die Nachfrage steigt. Angebaut wird es in den Anden – dort sind darum das ökologische Gleichgewicht und die Ernährungssicherheit bedroht (>>> Tages-Anzeiger 24.2.13).
  1239. CH kann sich mit Erneuerbaren versorgen: Für ETH-Professor und Unternehmer Anton Gunzinger ist die Schweiz energetisch «fantastisch» vorbereitet, um allein mit erneuerbarer Energie eine eigenständige Stromversorgung aufzubauen (>>> Tages-Anzeiger 24.2.13).
  1240. Gerechtigkeitsdebatte braucht mehr als Floskeln: Der deutsche Bundestag debattierte über Armut und Reichtum – und tauschte altbekannte Positionen aus. Schade, denn in dem wichtigen Thema steckt viel mehr (>>> Zeit 24.2.13).
  1241. Damm gegen Fische: Laos baut in den fischreichsten Fluss der Welt ein Stauwerk – trotz des Protests von Nachbarländern. Das Projekt soll erst der Anfang sein (>>> taz 23.2.13).
  1242. China räumt Existenz von Krebsdörfern ein: Schwermetalle belasten Chinas Flüsse und Grundwasser, Smog die Atemluft - nun hat die Regierung so deutlich wie nie die katastrophalen Folgen für die Bevölkerung anerkannt (>>> Spiegel 23.2.13).
  1243. Es gibt sie nicht, die Alternative zu den Alternativen - von Nick Beglinger: Zum Glück ist nach dem Unglück in Fukushima die Notwendigkeit einer Energiewende, eines geordneten Ausstiegs aus nuklearer und fossiler Energie, in der Schweiz breit abgestützt (>>> Tages-Anzeiger 22.2.13).
  1244. Schieferöl - Gefahr für die Erneuerbaren: Der Schieferöl-Boom in den USA könnte die Diskussion um endliche Rohstoffe auf den Kopf stellen. Der Ölrausch bedroht außerdem den Ausbau der Erneuerbaren (>>> Wirtschaftswoche Green 22.2.13).
  1245. Für einmal profitieren Länder des Südens: Auf dem Weltmarkt für Solarenergie vollzieht sich ein einschneidender Wandel. Zubau in grossem Stil wird in den kommenden Jahren einerseits durch die Wirtschaftsgiganten USA und China erwartet – andererseits in den Staaten, die einst unter dem Globalbegriff «Dritte Welt» fungierten (>>> Solarmedia 21.2.13).
  1246. Monopolbetriebe ungerechtfertigt entlastet: Alle  Stromverbraucher in der Schweiz bezahlen eine Abgabe zur Förderung von Ökostrom. Einzige Ausnahme: 29 Industriebetriebe. Das sei unfair, sagt die Schweizerische Energiestiftung (>>> Tages-Anzeiger 21.2.13).
  1247. Bhutan wird erstes 100-Prozent-Bio-Land: Das kleine, im Himalaya gelegene Königreich Bhutan ist entschlossen, das erste 100% biologische Land der Welt zu werden (>>> sonnenseite.com 21.2.13).
  1248. Saudi-Arabien unterstützt Desertec: Die Wüstenstrom-Stiftung aus Deutschland gestaltet das größte Solarprogramm der Welt mit. Unter dem Namen "Desertec Power" sollen in der Wüste milliardenschwere Sonnen-Kraftwerke entstehen (>>> Die Welt 20.2.13).
  1249. Deutschland torpediert Klimaschutz: Die EU will ihr desolates Emissionshandelssystem retten, CO2-Zertifikate sollen teurer werden. Auch Umweltminister Altmaier kämpft für die Reform. Doch Wirtschaftsminister Rösler ist dagegen (>>> Spiegel 20.2.13).
  1250. EU will CO2-Zertifikate verknappen: CO2-Zertifikate werden bislang viel zu billig verschleudert, um beim Klimaschutz wirksam zu sein. Nun steuert die EU dagegen: 900 Millionen Papiere will sie zurückhalten - um den Markt wieder in Gang zu bringen (>>> Spiegel 19.2.13).
  1251. Für Ostravas Kinder ist Atmen lebensgefährlich: Stadt-Smog schädigt Kinder schon im Mutterleib. Christian Rühmkorf hat in Tschechien Menschen getroffen, die für etwas kämpfen, was woanders umsonst ist - frische Luft (>>> Zeit 18.2.13).
  1252. Dänemark verbietet fossile Heizungen: In Häusern Dänemarks dürfen keine Öl- und Gasheizkessel mehr eingebaut werden. Weil Biogas ausgenommen ist, könnte der Maisanbau zunehmen (klimaretter.info 18.2.13).
  1253. Kopenhagen will sauberste Hauptstadt werden:  Die Stadt arbeitet seit 2009 an einem ehrgeizigen Ziel: Kopenhagen will erste klimaneutrale Hauptstadt zu werden (>>> Wirtschaftswoche Green 17.2.13).
  1254. Baustopp in Tschernobyl: Seit Jahren gilt die Hülle um das Katastrophen-AKW Tschernobyl als marode, nun ist ein Teil davon eingestürzt. Aus Sorge um die Sicherheit ruht auch die Arbeit am Bau eines neuen Sarkophags (>>> Zeit 16.2.13).
  1255. 100 Prozent Erneuerbare sind möglich: 100 Prozent Erneuerbare Energie (EE) in der EU sind möglich. Eine WWF-Studie weist den Weg für die EU-Energiepolitik bis 2050 (>>> Solarmedia 15.2.13).
  1256. Eier für alle: Eine Zürcher Klimaexpertin will die städtischen Grünflächen zur Selbstversorgung der Bevölkerung nutzen – etwa mit Hühnern im Quartier. Die Stadt Zürich ist mit zahlreichen ähnlichen Anfragen konfrontiert (>>> Tages-Anzeiger 15.2.13).
  1257. New York will Styropor-Verpackungen verbannen: New Yorks Bürgermeister Bloomberg hat schon Supersize-Soft-Drinks und künstlich gehärtete Fette verboten. Als nächstes sollen Doggy-Bags aus Schaumstoff verschwinden (>>> Zeit 15.2.13).
  1258. Europa braucht weniger Energie: Der Energiebedarf der 27 EU-Länder ist seit dem Jahr 2008 in der Summe um sechs Prozent gesunken. Als Grund nannten die Statistiker den wirtschaftlichen Abschwung seit Beginn der Finanzkrise (>>> klimaretter.info.org 14.2.13).
  1259. Obama lässt sich nichts mehr bieten: Bei seiner Rede zur Lage der US-Nation bekennt sich US-Präsident Barack Obama zu einem linksliberalen Kurs. Er will das Waffenrecht verschärfen, den Klimawandel bekämpfen, den Staat stärken (>>> Spiegel 13.2.13).
  1260. Warum es in den USA besser läuft - von Philipp Löpfe: Die Wirtschaftspolitik der Regierung Obama und die Geldpolitik der Notenbank der USA waren erfolgreich – allen Attacken zum Trotz. Das sagen Analysen von namhaften Ökonomen (>>> Tages-Anzeiger 12.2.13).
  1261. Mehr als 100 Gigawatt Photovoltaik installiert: Im vergangenen Jahr ist die Schallmauer an installierter Photovoltaik durchbrochen worden. In Deutschland befindet sich rund ein Drittel der global installierten Leistung und das Land ist mit 32 Gigawatt weiterhin der wichtigste Photovoltaik-Markt weltweit (>>> Solarmedia 12.2.13).
  1262. Stuttgart ist grün und wird noch grüner: Soeben wurde mit Unterstützung der Elektrizitätswerke Schönau das Zeitalter einer erneuerbaren und bürgernahen Energieversorgung in der Landeshauptstadt eingeläutet (>>> sonnenseite.com 11.2.13).
  1263. Rohstoff-Bonanza: In Mosambik wurden riesige Vorkommen an Gas und Gold entdeckt. Doch der Großteil der Bevölkerung dürfte kaum davon profitieren (>>> Zeit 10.1.13).
  1264. Weiterhin Forschungsmillionen für Atomkraft:  Der Bundesrat will künftige Atom-Reaktoren mit hunderten von Millionen subventionieren. Im Widerspruch zum Ausstiegs-Beschluss (>>> infosperber 8.2.13).
  1265. USA töteten Hunderte afghanischer Kinder: Ein alarmierender Bericht der UNO zeigt: In den vergangenen vier Jahren wurden in Afghanistan Hunderte von Kindern getötet. Grund sei «in erheblichem Masse mangelnde Präzision und wahlloser Einsatz von Waffengewalt» (>>> Tages-Anzeiger 8.2.13).
  1266. Atomunfall kostete Frankreich 430 Milliarden €: Zehntausende Flüchtlinge, verstrahlte Gebiete, gigantische Kosten: Ein Atomunfall von den Ausmaßen der Fukushima-Katastrophe hätte in Frankreich verheerende Folgen (>>> Spiegel 7.2.13)
  1267. Olympiade von IOK diktiert: Die Olympiapromotoren in Graubünden träumen von nachhaltigen Winterspielen. Doch die Bedingungen diktiert das Olympische Komitee. Dies hat sich in München gezeigt (>>> Tages-Anzeiger 7.2.13).
  1268. Indiens schwarze Luft: Alle sprechen von China. Doch in Indien ist die Luftverschmutzung weit dramatischer. Ein Besuch in Chandrapur, einer der schmutzigsten Städte der Welt (>>> Zeit 7.2.13).
  1269. China will Zahl der Armen um 80 Millionen verringern: Die Führung in Peking will den Mindestlohn anheben, Unternehmen stärker besteuern und die Sozialausgaben stark ausweiten (>>> Spiegel 6.2.13).
  1270. AKW-Verwüstung im Bild: Zwei Jahre nach dem Atomunglück in Japan hat die Fukushima-Betreiberin Tepco mehr als zweitausend Fotos veröffentlicht. Diese zeigen die dramatischsten Momente der Katastrophe (>>> Tages-Anzeiger 5.2.13).
  1271. Westen muss in Afrika für seine Werte einstehen: Drei Länder, drei Parallelen: China, Indien und Brasilien haben die Armut im eigenen Land in den vergangenen zehn Jahren drastisch verringert. Gleichzeitig stiegen die Länder zu machtpolitisch ambitionierten Regionalmächten auf (>>> Zeit 5.2.13).
  1272. Smog aus China erreicht Japan: Während sich die Lage in China entspannt, wird der Smog zum ernsten Problem für Japan: Winde tragen die Schmutzpartikel aus dem Nachbarland herüber. Die Zulässigkeitsgrenzen der Regierung in Tokio sind bereits überschritten (>>> Spiegel 5.2.13).
  1273. USA mit Rekordzubau bei Windkraft: In den Vereinigten Staaten sind im Jahr 2012 Windenergieanlagen (WEA) mit einer so großen Gesamtleistung installiert worden wie noch nie zuvor (13.124 Megawatt) (IWR 4.2.13).
  1274. Dehli's Luft ist noch schlechter: Seit Wochen schon liegt dichter Smog über Chinas Hauptstadt Peking. Doch die Luft in Indiens Megastadt Delhi ist noch schmutziger (Zeit 4.2.13).
  1275. Münster gewinnt Fahrradklima-Test: Die Nordrheinwestfälische-Kommune bleibt das deutsche Fahrradparadies. Insgesamt sank aber die Durchschnittsbewertung der Städte gegenüber der letzten ADFC-Umfrage im Jahr 2005 (>>> taz 3.2.13).
  1276. Märchen vom Atomstrom-Import: Das Abschalten deutscher Atomkraftwerke hat nicht zu höheren Importen von Atomstrom geführt - zu diesem Schluß kommt eine Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace. Im Gegenteil: Trotz des Atomausstiegs exportiert Deutschland auch weiterhin Strom ins Ausland (>>> klimaretter.info 1.2.13).
  1277. Wiens Abfallwirtschaft mit Null-Emission: Österreichs Hauptstadt wird Mitglied bei Arnold Schwarzeneggers NGO R20 - Hochrangig besetzte Konferenz Donnerstag und Freitag in der Aula der Wissenschaften (>>> oekonews.at 31.1.13).
  1278. Schneller wachsen ohne Demokratie: Mit ihren Erfolgen stellen Ostafrikas autoritäre Herrscher das Entwicklungsmodell des Westens infrage (>>> Zeit 28.1.13).
  1279. Notbremse für Strompreise: Durch dem Boom der erneuerbaren Energien sind die Strompreise in Deutschland gestiegen. Umweltminister Altmaier will die Kosten für Verbraucher begrenzen: Betreiber von Ökostromanlagen sollen einen Energie-Soli zahlen, die Industrie bittet er ebenfalls zur Kasse (>>> Spiegel 28.1.13).
  1280. Warum Boom in Afrika bald vorbei sein könnte: Lange spielte Afrika in der Weltwirtschaft keine Rolle, dann lockten zunehmende Stabilität und robustes Wachstum Investoren. Nun verdüstern neue Krisen und Konflikte die Aussichten (>>> Spiegel 27.1.13).
  1281. WEF, Davos und die Sonne: Die Gemeinde und das World Economic Forum gehen einen Schritt in Richtung eines grüneren Davos. Auf dem Dach des Kongresszentrums wird ein Photovoltaik-System mit einer Kapazität von 340 Kilowatt installiert (Solarmedia 26.1.13).
  1282. Front gegen EU-Wasserprivatisierung: In Deutschland wächst der Widerstand gegen mehr Wettbewerb in der europäischen Wasserversorgung. Die CSU meldet massive Bedenken gegen das EU-Vorhaben an. Notfalls sollen die Pläne in Bayern nicht umgesetzt werden (>>> Spiegel 26.1.13).
  1283. Elektrische Tuk-Tuks für Europa: Rikschas kennt man  nur aus Asien. Inzwischen sieht man sie in Berlin – von dort aus will sie das Startup eTukTuk in ganz Europa verkaufen (Wirtschaftswoche Green 25.1.13).
  1284. China kann nicht die Welt retten: China wächst wieder stärker, die Welt atmet auf. Doch wie lange kann und soll China mit gigantischen Wachstumsraten die Weltwirtschaft am Laufen halten (>>> Tages-Anzeiger 18.3.13)?
  1285. Amerikas Öl verändert die Welt: Neue Gas- und Ölvorkommen machen die USA unabhängig vom Nahen Osten. Die Politik des Landes in der Golfregion wird das radikal verändern - Deutschland zählt zu den Gewinnern (>>> Spiegel 17.1.13).
  1286. Langes Aus für Japans AKW: Die Internationale Atomenergieagentur (IAEA) deklarierte per Anfang  2013 47 japanische Atomreaktoren mit dem Status "Long-Term Shutdown" (>>> Atominfomedia 17.1.13).
  1287. Lohnende Obligationen nachhaltiger Länder: Staatsanleihen aus nachhaltigen Industrie- und Schwellenländern haben sich insgesamt besser entwickelt als Staatspapiere von Ländern, die als nicht-nachhaltig eingestuft sind (>>> Vorsorgemedia 15.1.13).
  1288. Das grosse Abenteuer Japans - von Philipp Löpfe: Japans neuer Premierminister Shinzo Abe wird zu einer Gegenfigur von Angela Merkel: Mit erhöhten Staatsausgaben und mehr Schulden will er die Krise bewältigen. Ein womöglich historischer Schritt (>>> Tages-Anzeiger 14.1.13).
  1289. Peking ruft Smog-Alarm aus: Die Luft in Chinas Hauptstadt ist so dreckig wie noch nie. Die Behörden haben die 20 Millionen Einwohner aufgefordert, wenn möglich zu Hause zu bleiben. 54 Fabriken müssen den Ausstoss von Schadstoffen reduzieren (Tages-Anzeiger 14.1.13). 
  1290. Nachhaltige Olympiade in Graubünden: Klimaneutralität, Transparenz, keine neue Verschuldung: Diese und weitere Ziele setzen sich die Promotoren Olympischer Winterspiele 2022 in der Schweiz (>>> NZZ 13.1.13).
  1291. Atmen kann tödlich sein: Peking ist eine der dreckigsten Städte der Welt - doch inzwischen ist die Luftverschmutzung auf einem Niveau angelangt, das für Westeuropäer kaum vorstellbar ist. Der Dunst verdunkelt die Sonne, die Messwerte der US-Botschaft in Chinas Hauptstadt sprengen die Gefahren-Skala (>>> Spiegel 12.1.13).
  1292. Grüne Visionen für die Metropolen der Zukunft: Ob in New York, London oder China: Großstädte wetteifern um ihre grüne Zukunft. Wir stellen die interessantesten Projekte vor (>>> Wirtschaftswoche Green 11.1.13).
  1293. Wann erreicht Weltklima den Tipping-Point? Die USA liefern neue Anhaltspunkte für die ansteigende Fieberkurve des Weltklimas. Über 34'000 tägliche Hitzerekorde wurden 2012 registriert. Das kann nicht ewig so weitergehen (>>> Tages-Anzeiger 10.1.13).
  1294. Öko wohnen, aber bitte mit vielen Geräten: In einer mittelgrossen Stadt, Blick ins Grüne und mit Parkettboden: Das sind die meistgenannten Antworten einer Schweizer Umfrage zur bevorzugten Wohnung. Was das Zuhause sonst noch bieten muss (>>> Tages-Anzeiger 9.1.13).
  1295. Das sind Deutschlands grünste Städte: Die WirtschaftsWoche hat sich Deutschlands Großstädte deshalb aus einer anderen Perspektive angeschaut und erstmals den Sustainable-City-Indikator veröffentlicht (>>> WiWo Green 9.1.13).
  1296. Überraschende Töne von rechts - von Philipp Löpfe: Neue Gesellschaftsmodelle waren bisher eine Domäne der Linken und der Grünen. Immer häufiger warten nun auch bürgerliche Ökonomen mit utopisch anmutenden Vorschlägen auf (Tages-Anzeiger 8.1.13).
  1297. Wachstum nicht ohne negative Auswirkungen zu haben: Wieder hat am Wochenende ein bürgerlicher Regierungsrat vor den Folgen übermässigen Bevölkerungswachstums gewarnt. Müssen wir auf die Bremse treten? Dazu Rudolf Minsch von Economiesuisse im Interview (>>> Tages-Anzeiger 7.1.13).
  1298. Gemeinsames Eigentum - altes Modell mit Zukunft: Die alte alemannische Idee der Allmende, des gemeinsamen Grundbesitzes zur gemeinsamen Nutzung, lebt weiter. Auch in der Schweiz (>>> infosperber.ch 7.1.13)!
  1299. Schweiz wird zu Insel der Angst: Europa wankt, der Schweiz geht es blendend. Diese Ausnahmestellung verstärkt bei den Schweizern die Furcht vor dem Verlust des Wohlstandsvorsprungs (>>> Tages-Anzeiger Online 6.1.13).
  1300. Talinn zum Nulltarif: 1,60 Euro kostete ein Einzelfahrschein für Bus oder Straßenbahn, die Monatskarte 18,50 Euro – gestern. Seit heute ist der öffentliche Personennahverkehr in der estnischen Hauptstadt Tallinn kostenlos (>>> klimaretter.info 5.1.13).
  1301. Schweizer AKW rechnen falsch: Der Trinationale Atomschutzbund (TRAS) und Greenpeace Schweiz werfen den Betreibern der Atomkraftwerke Gösgen SO und Leibstadt AG Urkundenfälschung vor. Sie haben deshalb im Dezember bei der Bundesanwaltschaft Strafanzeige eingereicht (>>> Solarmedia 4.1.13).
  1302. Atomkraft für alle Zeiten ausgeschlossen: Für Deutschlands Umweltminister Peter Altmaier ist die Zeit der nuklearen Energiegewinnung unwiderruflich vorbei. Es gebe keine "Chance auf eine Renaissance der Kernkraft", sagt der CDU-Politiker (>>> Spiegel 4.1.13).
  1303. Jagd der Satten auf fruchtbares Land: Wer heute mit Rendite investieren will, kauft Anteile von Fonds, die in armen Ländern das fruchtbarste Land kaufen oder pachten (>>> infosperber.ch 2.1.13).
  1304. Chinas Öldeal im Irak: Die USA ziehen sich aus dem Irak zurück - nun stößt China in die Lücke vor. Der Ölkonzern PetroChina zeigt Interesse an einem 50 Milliarden Dollar schweren Investment. Der Deal wäre ein großer Erfolg im Wettlauf um Rohstoffe (Spiegel 31.12.12).
  1305. Friede für Mensch und Natur: Wie grenzüberschreitende Schutzgebiete, sogenannte Peace Parks, lange währende Konflikte nachhaltig lösen können – wobei erst noch die Umwelt profitiert (>>>WoZ 30.12.12).
  1306. Ein Tsunami bedroht die Schweiz: Die Schweiz spürt noch wenig von Krisen, die sich in andern Industriestaaten verschärfen. Doch sie wird nicht verschont bleiben (>>> infosperber 30.12.12).
  1307. Steigt die Armut in Deutschland? Steigt der Anteil der Armen in Deutschland? Viele glauben das, und die SPD will im Wahlkampf damit punkten. Doch es stimmt nicht (>>> Zeit 29.12.12).
  1308. Beim Strom schlägt China Indien um Längen: Energieversorgung für alle? Davon ist Indien weit entfernt. China ist trotz Staatsmonopols auf gutem Weg, auch weil es sich für neue Ideen öffnet (>>> Zeit 28.12.12).
  1309. Infektionskrankheiten machen Länder arm:  Krankheitserreger und Parasiten bestimmen entscheidend die wirtschaftliche Entwicklung rund um den Globus. Eine Studie zeigt, warum Länder in den Tropen dabei große Probleme haben - und wie Artenschutz bei der Lösung helfen könnte (>>> Spiegel 28.12.12).
  1310. Immer weniger Energie fürs Wohnen in Deutschland: Von 2005 bis 2011 verringerte sich der Mineralölverbrauch in privaten Haushalten um 25,5 Prozent, von Erdgas  ebenfalls stark um 20,7 Prozent. Der Stromverbrauch stagniert nahezu seit 2005 (>>> Solarmedia 28.12.12).
  1311. Ökonomen verlangen sattes Lohnplus: Zwei Prozent, drei Prozent oder gar vier? Die Debatte über den Spielraum für Lohnerhöhung gewinnt in Deutschland an Fahrt (>>> Spiegel 26.12.12). 
  1312. Auf dem Land lebt man länger: Die regionalen Unterschiede bei der Sterblichkeit sind in der Schweiz seit den 70er-Jahren deutlich gesunken. Die Unterschiede zwischen Stadt und Land haben sich umgekehrt (>>> Tages-Anzeiger 24.12.12).
  1313. China steht vor Öko-Kollaps: Wie groß die Ausmaße der Natur- und Umweltzerstörung sind, will jetzt eine aktuelle Studie des Naturschutzbundes WWF, von Instituten der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Zoological Society in London zeigen (>>> Wirtschaftswoche Green 22.12.12).
  1314. Haiti - verdammt zum Leben in der Katastrophe: Beben, Dürren, und Wirbelsturm Sandy: Haiti ist ein Land in Trümmern. Hoffnung haben wenige, das nächste Desaster wartet (>>> Zeit 22.12.12).
  1315. Der Sog der Stadt: Sie sind auf der Suche nach Abenteuern und Arbeit: Immer mehr Menschen zieht es in den Bann großer Städte. Schon mehr als die Hälfte der Menschheit lebt heute urban (>>> Zeit 21.12.12).
  1316. Bestandesaufnahme im Korallengarten: Wenn die Korallen des Great Barrier Reefs in Australien sterben, ist auch der Tourismus in Gefahr. Ein Freiwilligen-Programm soll helfen, das Riff zu erhalten (Zeit 21.12.12).
  1317. Ende einer Klimaschutz-Utopie: Es war ein Experiment für eine neue Form der globalen Zusammenarbeit - Ecuador wollte darauf verzichten, in einem Teil seines Regenwalds Erdöl zu fördern - und sich dafür von der Weltgemeinschaft entschädigen lassen. Jetzt steht der Versuch vor dem Scheitern (>>> Spiegel 17.12.12).
  1318. Bürokratie statt Solarenergie: Trotz beschlossener Energiewende kommt die Fotovoltaik in der Schweiz nicht recht vom Fleck. Gesetzgeber und 
Energieversorger legen den Produzenten von Solarstrom immer wieder Steine in den Weg (>>> Beobachter 15.12.12).
  1319. Forscher fordern Ende der Weltklimagipfel: Immer neue Uno-Klimagipfel haben im Kampf gegen die Erderwärmung versagt. Experten verlangen nun eine Abschaffung der Mega-Tagungen und einen Tabubruch: Die Welt müsse den Anstieg der Temperaturen hinnehmen - und konkret vor Ort gegen die Folgen kämpfen (>>> Spiegel 14.12.12).
  1320. Wird China grün? Die Weltklimakonferenz in Doha endete faktisch so ergebnislos wie die 18 Konferenzen zuvor. In Doha gehörte neben den USA auch China zu den großen Blockierern einer völkerrechtlich verpflichtenden Klimapolitik. (>>> Solarmedia 13.12.12).
  1321. Schweizer Wirtschaft setzt auf Strom-Dumping: Mehr Strommarkt, keine Energiestrategie. Das fordern Schweizer Wirtschaftsverbände. Ihre Forderung ist billig und scheinheilig (>>> infosperber.ch 12.12.12).
  1322. EU muss mit Polen Klartext reden: Regionale Klimaschutzinitiativen bewegen mehr als UN-Gipfel, sagt Felix Matthes vom Ökoinstitut. Die EU sollte das Blockadeland Polen dennoch stärker unter Druck setzen (>>> Zeit 12.12.12).
  1323. Zahl der Elefanten sinkt rapide: Dramatische Entwicklung in Kenias zweitgrößter Elefantenpopulation: Die Zahl der Tiere ist in nicht einmal vier Jahren um mehr als tausend gesunken. Als wahrscheinliche Ursache gelten Wilderer, die illegale Geschäfte mit Elfenbein machen (>>> Spiegel 11.12.12).
  1324. Japanisches AKW muss demontiert werden: Nach der Katastrophe von Fukushima prüften Forscher, wie sicher die japanischen Atomkraftwerke sind. Geologen ermittelten, ein Reaktor des Atomkraftwerks Tsurugana wurde auf einem instabilen Untergrund gebaut. Nun muss er abgebaut werden (>>> Atominfomedia 11.12.12).
  1325. Griechen gehen in die Wälder: Die Umweltorganisationen schlagen Alarm: Weil sich die Griechen das teure Heizöl nicht mehr leisten können, holzen sie illegal die Wälder des Landes ab (>>> Tages-Anzeiger 11.12.12).
  1326. Gebaut wird in der Schweiz irgendwann: Bauern erhalten auch für die Bewirtschaftung von Flächen in der Bauzone Direktzahlungen. Das widerspricht dem Gedanken der Nachhaltigkeit. Der Bundesrat möchte diese paradoxen Subventionen streichen, doch der Widerstand ist gross (>>> NZZ 9.12.12).
  1327. Schweiz gehört zu den Unbestechlichsten: Die Organisation Transparency International hat den Korruptionsindex für das Jahr 2012 veröffentlicht. Die Schweiz rangiert auf dem sechsten Platz (>>> Tages-Anzeiger 5.12.12).
  1328. rich ist Spitze: Laut einer Studie ist Zürich die Stadt mit der zweihöchsten Lebensqualität weltweit. Dank dem Flughafen, dem ÖV-Netz und der Restaurant Vielfalt setzt sich Zürich auch gegen Schweizer Orte durch (>>> Tages-Anzeiger 4.12.12).
  1329. Klimaschutz - Schweiz auf Rang «7»: Die deutsche Umweltorganisation Germanwatch hat ihren Klimaschutz-Index veröffentlicht. Während die ersten drei Ränge gar nicht erst vergeben werden, folgt Dänemark an 4. Stelle als bestklassiertes Land. Platz 7 (resp. viertbestes Land) ist sodann die Schweiz. Fortschritte macht China (>>> Solarmedia 3.12.12).
  1330. Nachhaltigste Stadt Deutschlands: Stuttgarts Oberbürgermeister versteht unter Nachhaltigkeit mehr als Umweltschutz und Technologie (>>> Wirtschaftswoche Green 30.11.12).
  1331. Armut - kein Thema für Schweizer Fernsehen: «Why Poverty?» ist ein Fernsehprojekt, das die ganze Welt umfasst und eine Diskussion über Armut auslösen will. Ohne die Schweiz (>>> infosperber.ch 29.11.12).
  1332. Mehr als 100 Tote bei Textilfabrikbrand: Die Arbeiterinnen hatten keine Chance - im Erdgeschoss einer Fabrik in Bangladesch brach Feuer aus, es griff schnell auf die anderen Etagen über (Spiegel 25.11.12).
  1333. Nördlichen Städten droht der Schlammtod: Sibiriens Eis-Tresor öffnet sich - die gefrorene Erde taut. Wissenschaftler haben ein Warnsystem installiert, es misst in 600 Löchern Veränderungen im Permafrost-Boden. Städte könnten im Schlamm versinken (mehr >>> Spiegel 22.11.12).
  1334. China - Umwelt als Machtfaktor: Für die neue chinesische Regierung ist der Umwelt- und Klimaschutz ein wichtiger Machtfaktor. Denn die zunehmenden Proteste der Bevölkerung gegen die Umweltzerstörungen stellen indirekt das Machtmonopol der kommunistischen Partei in Frage (>>> klimaretter.info 17.11.12).

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