Montag, 10. März 2014

Sustainability Survey Woche 10

23 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden gegen 2000 Artikel verlinkt und auch nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben.
  1. Dunkle Geschäfte der Schweizer Rohstoffhändler: Die Schweiz ist Europas wichtigste Drehscheibe im Rohstoffhandel. Jetzt aber fürchtet das Land um sein Image - denn in der Branche herrschen raue Sitten. Auch die EU übt deshalb inzwischen Druck auf die Eidgenossen aus > Spiegel 16.3.14.
  2. Da bleibt nur.... der EU-Beitritt: Die Absicht ist das eine, die Folge etwas anderes - wenn es denn bei der Abstimmung vom 9. Februar nicht nur um Fremdenfeindlichkeit gegangen sein soll, sondern auch um die Souveränität der Schweiz, dann ging der Schuss nach hinten los > Wochenzeitung 16.3.14.
  3. Preissturz bei Solarstrom: Auch in der Schweiz ist es in den letzten Jahren viel billiger geworden, via Photovoltaik Solarstrom zu erzeugen. In Texas (USA) gehen demnächst zwei Solarkraftwerke ans Netz, die den wohl günstigsten Sonnenstrom der Welt liefern > Solarmedia 16.3.14.
  4. Bloss kein ölizüg in der Küche: Mary Sauter aus dem Thurgau verzichtet auf modernen Schnickschnack in der Küche. Sie legt Sauerkraut selbst ein, räuchert Speck und bäckt Brot im Holzofen > Tages-Anzeiger 16.3.14.
  5. Wo sich das Klima am meisten verändert: Eine kürzere Skisaison, 90 Prozent weniger Gletscher und mehr Wein aus dem Mittelland: Ein Bericht zeigt, welchen Einfluss der Klimawandel auf verschiedene Regionen der Schweiz haben könnte > Tages-Anzeiger 15.3.14.
  6. Kenias Kampf gegen die Wilderer: Wilderer töteten in Kenia letztes Jahr rund 280 Elefanten und 60 Nashörner. GPS-Sender und die britische Armee sollen im Kampf gegen Wilderei und illegalen Elfenbeinhandel helfen > Tages-Anzeiger 14.3.14.
  7. Kopenhagen macht vieles richtig: Kopenhagen ist hierzulande vor allem für seinen malerischen Hafen bekannt. Doch Dänemarks größte Stadt hat mehr zu bieten – sie ist die grüne Hauptstadt Europas > Wirtschaftswoche Green 14.3.14.
  8. Weltweit holen Frauen in der Politik auf: Frauen sind in der Politik auf der ganzen Welt auf dem Vormarsch. Laut der UNO ist es möglich, dass sie die Männer bald eingeholt haben > Tages-Anzeiger 13.3.14.
  9. Warum arbeiten so wenige Männer Teilzeit? Viele Väter würden gerne Teilzeit arbeiten. Doch weniger als zehn Prozent setzen diesen Wunsch um. Warum? Sind die Arbeitgeber schuld? Oder ist die Barriere letztlich doch in den Köpfen der Gesellschaft zu suchen? Ja, sagen Fachleute > NZZ 13.3.14.
  10. Dünger zersetzt gesunde Öko-Systeme: Die Rechnung ist im Grunde simpel - soll ihr Grünland mehr Ertrag abwerfen, bringen Bauern für gewöhnlich Dünger ein. Damit haben sie die Rechnung aber ohne die Natur gemacht. Denn überdüngte Wiesen kommen schlecht mit Umweltveränderungen zurecht > natur.de 13.3.14.
  11. Langsame Rückkehr der Fische in den Alpenrhein: Der Alpenrhein ist ein gebändigter Fluss. Nur dank Renaturierungsmassnahmen fühlen sich die Fische wieder etwas wohler. Naturschützer hoffen nun auf ein grosses Hochwasserschutzprojekt > NZZ 13.3.14.
  12. China bleibt Top-Produzent bei seltenen Erden: Es ist eine unangenehme Abhängigkeit - und sie hat Bestand: China produziert fast im Alleingang die begehrten Seltenen Erden für die Industrien der Welt. Eine neue Studie zeigt, dass sich das auch nur langsam ändert > Spiegel 12.3.14.
  13. Anteil der Erneuerbaren wächst in EU stetig: Der Ausbau der erneuerbaren Energien geht in der Europäischen Union stetig voran > sonnenseite.com 12.3.14.
  14. Der andere Pferdefleisch-Skandal: Falsch deklarierte und mit Pferdefleisch versehene Lasagnen sind eine Sache. Noch schlimmer, wenn das Fleisch von Tieren stammt, die unter grausamen Umständen lebten. Neue Enthüllungen belasten die Branche schwer > Tages-Anzeiger 12.3.14.
  15. Auf Eisbrei gelegt: Herkömmliche Kältemittel schaden der Umwelt. Ein Karlsruher Forscher hat mit seinen Studenten jetzt eine Alternative entwickelt, die nicht nur umfreundlich ist, sondern auch effektiver kühlt: Eisbrei > natur.de 12.3.14.
  16. Die Renaissance, die keine ist: Die Atomlobby vermittelt seit Jahren den Eindruck, AKW seien weltweit im Kommen. Doch tatsächlich geht die Zahl der Atommeiler zurück > tageszeitung 12.3.14.
  17. Verschollen im Urwald - aber nicht vergessen: Vor vierzehn Jahren ist Bruno Manser in Malaysia verschwunden. Sein Nachfolger setzt den Kampf fort – und erzählt in einem Buch die Tragödie eines indigenen Volkes, das von der Globalisierung eingeholt wird > Tages-Anzeiger 11.3.14.
  18. Erderwärmung macht keine Pause: Der CO2-Ausstoß steigt, doch die Erderwärmung pausiert. Stimmt nicht, sagen Forscher nun und warnen vor einem Anstieg von Extremhitzen > Wirtschaftswoche Green 11.3.14.
  19. Wohnbaugenossenschaften - Modell der Zukunft: Künftig wird die Schweiz noch mehr auf die Wohnbaugenossenschaften angewiesen sein. Denn sie haben die Strukturen und die Innovationskraft, um den wohnungswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen > Die Volkswirtschaft 11.3.14.
  20. Urban Gardening jetzt auch in China: Auf einem ehemaligen Fabrikgelände ist in der Millionenstadt Shenzhen ein riesiger Gemeinschaftsgarten entstanden > Wirtschaftswoche Green 11.3.14. 
  21. München lebt die Energiewende: Dezentral und bürgernah - nur so wird die Energiewende zum Erfolg, meint Jens Mühlhaus vom Energiedienstleister Green City Energy. Ein Interview über grünen Strom, Seehofers Abneigung gegen Windräder und die Fotovoltaik-Guerilla > Süddeutsche Zeitung 11.3.14.
  22. Das grösste Missverständnis der Ökonomie: Sparen ist keine Tugend > Tages-Anzeiger 10.3.14.
  23. Die Zettel-Liebschaft: Der Arbeitsalltag wird immer digitaler. Nur ein aufrechtes Kämpferlein auf dem Schreibtisch widersetzt sich hartnäckig: Die To-Do-Liste muss und wird analog bleiben. Ein Plädoyer für das handschriftliche Arbeiten - in diesem Fall > Süddeutsche Zeitung 10.3.14.

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Montag, 3. März 2014

Sustainability Survey Woche 9

32 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden gegen 2000 Artikel verlinkt und auch nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben.
Auch Nachhaltigkeitsmedia braucht Unterstützung: Mit diesem Blog / Aggregator verfügen Sie über Links zu den besten Nachhaltigkeits-Internetmedien (siehe auch Linkliste). Damit das weiterhin möglich ist, braucht es Unterstützung, z.B. zum Frühlingsbeginn 20 Franken: Banküberweisung an ZKB / Guntram Rehsche / IBAN CH46 0070 0111 3009 63007 (aus Ausland zudem BIC (SWIFT-Code) angeben: ZKBKCHZZ80A) - Danke!
  1. Globale Schulden wuchsen auf über 100 Billionen Dollar: An den Finanzmärkten kursiert eine gigantische Schuldenlast. Nach Berechnungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich sind weltweit Anleihen im Volumen von gut 100 Billionen Dollar im Umlauf - 43 Prozent mehr beim Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 > Spiegel 9.3.14.
  2. Bio-Gärten gegen Unterernährung: Die Lyoness Greenfinity Foundation sorgt für den Aufbau von biologischen Gärten im Süden der philippinischen Insel Leyte > oekonews.at 9.3.14.
  3. Die Frauen holen auf: Es drängen immer mehr Frauen an die Hochschulen und auf den Arbeitsmarkt. Doch in Europa bestehen punkto Arbeitsmarkt und Bildung noch geschlechterspezifische Unterschiede > NZZ 9.3.14.
  4. Lukratives Geschäft mit dem blauen Dunst: Während die Produktion von Zigaretten in Europa und Amerika sinkt, steigt sie in anderen Weltregionen. Der Kampf gegen den gesundheitsschädigenden Tabakkonsum mit radikalen Mitteln stösst indes nicht nur bei den Konzernen auf Widerstand > NZZ 9.3.14.
  5. China's Städte ersticken: Eine Untersuchung in chinesischen Städten zeigt das verheerende Ausmaß der Umweltverschmutzung: Nur drei Orte von 74 blieben demnach unter den staatlichen Grenzwerten, der Rest kämpft mit dem Smog. Die Regierung will nun einigen Regionen helfen - zu Lasten anderer Landesteile > Spiegel 8.3.14.
  6. Was Frauen wollen: Ärztin, Stuntfrau oder Friseurin: Mütter aus aller Welt erzählen von ihren einstigen Berufswünschen und was sie sich für ihre Töchter erhoffen. Die haben oft eigene Pläne - eine Portaitserie in Fotografien  > Zeit 8.3.14. 
  7. Näher zusammenrücken in Spanien: Geräumt, ohne Job und ohne Geld. Drei Frauen kämpfen im Madrider Stadtteil Malasaña um ihre Zukunft. Zu Besuch in einem besetzten Haus > tageszeitung 8.3.14.
  8. China's Regierung will grün: Einen grünen Premierminister? Das hat es in China noch nicht gegeben. Und wenn man den amtierenden Ministerpräsidenten Li Keqiang fragen würde, ob er ein Öko sei, würde man ihn allenfalls verlegen machen. Er selbst würde sich sicher nicht so bezeichnen > Zeit 8.3.14.
  9. Runter mit dem Zuckerkonsum! Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will ihren Grenzwert für den Zuckerkonsum halbieren > Tages-Anzeiger 8.3.14.
  10. Rückfall in alte Rollenmuster: Mehr Familie, weg von der Präsenzkultur - die Frauenquote soll die Arbeitswelt umkrempeln. Was aber, wenn das nicht funktioniert? Schon heute ziehen immer mehr junge Managerinnen das Familienleben dem Aufstieg im Job vor > Spiegel 8.3.14.
  11. So erkennt man gefälschte Hotelbewertungen: "Das exklusivste Hotel auf Teneriffa", "Der Geheimtipp auf Mallorca", "Ein wunderbares, kleines Hotel in der malerischen Altstadt von Antalya" - immer mehr Touristen verlassen sich auf Hotelbewertungen im Internet. Aber stimmen die? Und welche sind gelogen > Spiegel 7.3.14?
  12. Jedes Goldkorn zählt - von der oft zweifelhaften Herkunft: Vier der weltweit führenden Goldraffinerien befinden sich in der Schweiz. Argor-Heraeus ist eine davon. Die Branche wird immer wieder damit konfrontiert, bei der Herkunft des Edelmetalls nicht genau hinzuschauen > NZZ 7.3.14.
  13. Greenpeace-Aktion beim AKW Beznau mit Folgen: Über den Hag gehüpft und aufs AKW geklettert: So in etwa spielte sich die gestrige Greenpeace-Aktion in Beznau ab. Was uns das lehrt > Tages-Anzeiger 7.3.14.
  14. Mehr Plastik als Fischlarven in der Donau: In der Donau schwimmt einer Studie zufolge viel mehr Müll als bisher angenommen. Die Plastikpartikel sind eine erhebliche Gefahr für die Tiere > Zeit 6.3.14.
  15. Lockerung für Kriegsmaterialexporte: Schweizer Kriegsmaterial darf künftig auch in Länder exportiert werden, in welchen Menschenrechte verletzt werden. Der Nationalrat hat als Zweitrat einer Motion zugestimmt > Tages-Anzeiger 6.3.14.
  16. Freihandelsabkommen EU - USA droht zu scheitern: Das hoch umstrittene transatlantische Freihandelsabkommen steht auf der Kippe. Der Widerstand ist offenbar auf beiden Seiten des Atlantiks so groß, dass die TTIP-Gespräche vorerst zu scheitern drohen > Spiegel 6.3.14.
  17. Teurer Klärungsbedarf: Weil zu viele hormonaktive Stoffe in Schweizer Abwässer gelangen, müssen Kläranlagen für viel Geld eine zusätzliche Reinigungsstufe einbauen > Tages-Anzeiger 6.3.14.
  18. Geballte Wirtschaftsmacht gegen tiefere Preise: Der Gewerbeverband und die Gewerkschaften wollen die Revision des Kartellgesetzes abstürzen lassen > Tages-Anzeiger 6.3.14.
  19. Angst vor der Rohstoffblase: Werden die Klimaziele eingehalten, droht Banken und Versicherern ein Verlust von bis zu 400 Milliarden Dollar. Der Grund: Die Reserven der Rohstoffkonzerne sind massiv überbewertet > Tages-Anzeiger 6.3.14.
  20. 100 Aktivisten auf Beznau-Gelände: Rund 100 Aktivisten der Umweltschutzorganisation Greenpeace befinden sich zurzeit auf dem Gelände des AKW Beznau. Mit der Aktion fordern die Umweltschützer die Stilllegung des Reaktors (Tages-Anzeiger 5.3.14).
  21. Solar-Aktien-Index neu zusammengesetzt: Der Bonner Solarkonzern Solarworld AG und der chinesische Siliziumhersteller Daqo New Energies sind neu in den PHOTON Photovoltaik-Aktien Index (PPVX) aufgenommen worden. Sie ersetzen den US-amerikanischen Produktionsanlagenhersteller GT Advanced Technologies Inc. (GTAT) und den chinesischen Modulhersteller LDK Solar > Solarmedia 5.3.14.
  22. Cocktail an Pestiziden im Wasser: Das saubere Image trügt - Wissenschaftler kommen zum Schluss, dass Schweizer Flüsse durch Pestizide erheblich belastet sind > Tages-Anzeiger 5.3.14.
  23. Die Schweiz braucht intelligente Mobilität: Zeitgemässe Mobilität ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Schweizer Wirtschaft und kurbelt diese kräftig an. Doch die Zukunft steht auf dem Spiel, sinkt nicht deutlich der Energieverbrauch und die CO2-Belastung durch Mobilität. Intelligente Planung ist gefragt > cleantech.ch 5.3.14.
  24. Mit Einfällen gegen den Abfall: Defekte Geräte nicht reparieren, sondern ersetzen - das erfreut die Hersteller - aber nicht die Umwelt. Kreative Werkstätten bieten Alternativen zum Wegwerfen > Beobachter 4.3.14.
  25. Sollte ÖV kostenlos sein wie in Talinn? Seit einem Jahr ist der Nahverkehr in Estlands Hauptstadt Tallinn kostenlos. Eine erste Studie zieht eine positive Bilanz des Projekts. Ein Vorbild > Wirtschaftswoche Green 4.3.14?
  26. Da haben wir den Algensalat: Eine Waliserin zeigt Laien bei einem Strandspaziergang, welche Speisen man aus Algen, Seetang und Muscheln kreieren kann. Zum Glück schmeckt das meistens besser, als es aussieht - und die Vergiftungsgefahr ist geringer als beim Pilzesammeln > Spiegel 4.3.14.
  27. Ecopop-Initiative - Zerreissprobe für Grüne Partei: Eine Gruppe von Mitgliedern der Grünen Partei kritisiert die Parteispitze - aus ökologischer Sicht greife es zu kurz, nur den Pro-Kopf-Verbrauch zu senken. Entscheidend sei auch die effektive Grösse der Bevölkerung > Tages-Anzeiger 4.3.14.
  28. Opfer in Bangla Desh warten immer noch auf Entschädigung: Zehn Monate nach dem schwersten Unglück in der Geschichte der Textilbranche warten die Betroffenen in Bangladesch immer noch auf finanzielle Kompensation. Alle dort produzierenden Firmen, darunter viele Schweizer Unternehmen, müssen sich an dem dafür eingerichteten Entschädigungsfonds beteiligen. Dazu haben sie jetzt exakt zwei Monate Zeit > Erklärung von Bern 4.3.14.
  29. Etwas mehr Frauen in Schweizer Führungsetagen: In den Führungsetagen der 119 grössten Schweizer Unternehmen hat es im vergangenen Jahr weniger Ausländer und dafür – etwas – mehr Frauen gegeben > NZZ 4.3.14.
  30. Oligarchie der europäischen Energiekonzerne: Der Greenpeace-Report „Locked in the past“ deckt auf, wie Europas Energieriesen durch gezieltes Lobbying bei ihren Regierungen versuchen, ihre Fehlinvestitionen in Kohle- Gas- und Atomkraftwerke auszugleichen > Solarmedia 3.3.14.
  31. WWF fordert Lärmschutz unter Wasser: Wale haben zunehmend mit Unterwasserlärm zu kämpfen > sonnenseite.com 3.3.14.
  32. Rohstoff-Konzern Glencore bedrängt Buchverlag: Das Buch «Drecksgeschäfte – Milliarden mit Rohstoffen» ist noch nicht erschienen, sorgt jedoch bereits jetzt für Wirbel. Mit einer Klagedrohung erreicht Glencore Xstrata nun eine Änderung des Titels > Tages-Anzeiger 3.3.14.

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Montag, 24. Februar 2014

Sustainability Survey Woche 8

26 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden gegen 2000 Artikel verlinkt und auch nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben.
  1. Erdgasautos auf der Pole-Position: Wie bereits im vergangenen Jahr dominieren gasgetriebene Autos die Umweltliste des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS). Sieben der zwölf gemäss dem Verband umweltfreundlichsten Autos fahren mit Erdgas > NZZ 2.3.14.
  2. Konstanz feiert ein Weltereignis: Es war der größte Kongress des späten Mittelalters und dauerte vier Jahre: Vor 600 Jahren begann am Bodensee das Konstanzer Konzil. Zum einzigen Mal wurde auf deutschem Boden ein Papst gewählt - Intrigen, Sex, Skandale inklusive > Spiegel 2.3.14.
  3. «Wir sind die 49,7 Prozent»: Gut 10'000 Menschen haben am Samstag in Bern für eine offene und solidarische Schweiz demonstriert. Drei Wochen nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative warnten die RednerInnen vor den Folgen einer Abschottung des Landes > Tages-Anzeiger 2.3.14.
  4. Viel höhere Strahlenwerte in Fukushima: Drei Jahre nach dem Reaktorunfall im japanischen Fukushima ist noch keine Lösung in Sicht. Wegen Rissen in der Reaktorhülle fliessen riesige Mengen stark kontaminierten Kühlwassers ununterbrochen ins Grundwasser. Und Tepco hat mitgeteilt, dass die bisherigen Messwerte einiger radioaktiver Stoffe viel zu tief gewesen seien > Atominfomedia 1.3.14.
  5. Umbau der Strommärkte nötig: Nun hat es auch die Internationale Energieagentur IEA erkannt - es genügt nicht, wenn einfach nur die erneuerbaren Energien ausgebaut werden. Der Strommarkt selbst muss sich verändern und sich an das schwankende Angebot der fluktuierenden Energieträger Wind und Sonne anpassen > Solarmedia 1.3.14.
  6. Oman's unentdeckter Süden: Kilometerlange Sandstrände, spektakuläre Berglandschaften und eine beeindruckende Geschichte - im Süden Omans, wo einst Schiffe und Karawanen mit wertvollem Weihrauch beladen wurden, können Urlauber heute ein ganz besonderes Stück Orient erkunden > Spiegel 1.3.14.
  7. Welche Büros krank machen: Forscher haben die Abwesenheiten von knapp 2000 Leuten ausgewertet. Das Resultat: Im Grossraumbüro sind die Angestellten fast doppelt so oft krank wie im Einzelbüro. Und es gibt Unterschiede je nach Geschlecht > Tages-Anzeiger 1.3.14.
  8. Visionäre der Nachhaltigkeit - ein Millionär wird Bettelmönch: Hermann Ricker, damals ein erfolgreicher Unternehmer, war auf dem Weg zu einem Geschäftstermin, 700 Kilometer von seinem Wohnsitz in Singapur entfernt. Mit Tempo 160 setzt er zu einem Überholmanöver an > Wirtschaftswoche Green 1.3.14.
  9. Weltbank stoppt Kredit für Uganda: Aus Protest gegen das ugandische Anti-Homosexuellen-Gesetz verweigert die Weltbank die Auszahlung von 90 Millionen Dollar – ein seltener Schritt der Institution > Zeit 28.2.14.
  10. Rückenschmerzen - machen, was Spass macht: Welche Sportart ist die beste für den Rücken? Die Kölner Sportwissenschaftlerin Christiane Wilke erklärt, warum es nicht immer Wirbelsäulengymnastik oder Krafttraining sein muss - und warum im Kampf gegen die Schmerzen Spaß das Beste ist > Spiegel 28.2.14.
  11. Solarfassaden machen Häuser zu Kraftwerken: Mit Solarzellen für Glasfenster werden Gebäude zu Stromproduzenten > Wirtschaftswoche Green 28.2.14.
  12. ll könnte einen Zehntel des Spritbedarfs decken: Auftanken mit Frittenfett ist offenbar eine ernsthafte Alternative zum umstrittenen Biosprit aus Rohstoffen. Laut einer Studie steckt in der Kraftstoffgewinnung aus Abfällen ein gewaltiges ökonomisches Potential. Trotzdem plant die EU eine Abkehr > Spiegel 28.2.14.
  13. Unerwünschte Hormone in Kosmetika: Ein Drittel aller Kosmetikartikel enthält gemäss einer neuen Untersuchung problematische Substanzen. Die App einer Zürcher Firma zeigt Konsumenten, welche Produkte betroffen sind > Tages-Anzeiger 27.2.14.
  14. Am Donnerstag ist Welt-Eisbär-Tag: Der WWF warnt vor dem Aussterben der Eisbären. Junge Eisbären sterben durch den Klimawandel schneller > sonnenseite.com 27.2.14.
  15. Hinterhöfe in Palma de Mallorca: Verborgen liegen sie im Gassenlabyrinth - die Innenhöfe der Patrizierhäuser von Palma sind ruhige Oasen, die einiges über den früheren Alltag der Adligen in Mallorcas Hauptstadt verraten. Besucher finden dort, was schon die Aristokraten suchten > Spiegel 27.2.14.
  16. Greenpeace gegen Procter & Gamble: In vielen Produkten von Procter & Gamble wird Palmöl eingesetzt, deckt ein Greenpeace-Report auf. Der Vorwurf: Durch die Produktion nimmt das Unternehmen die Zerstörung der Lebensräume von Tigern und Orang-Utans in Kauf. Der Konzern bestreitet das > Spiegel 27.2.14.
  17. Umweltschutz rechnet sich: Selten wird der Nutzen der Natur – auch Ökosystemleistung genannt – konkret in Zahlen ausgedrückt. Naturleistungen werden vielmehr als selbstverständlich betrachtet. In politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen werden sie oft gar nicht berücksichtigt > Wirtschaftswoche Green 26.2.14.
  18. Exxon-Chef wehrt sich gegen Fracking nahe Wohnhaus: Fracking? Ja! Aber bitte nicht vor der eigenen Haustür. Der Enthusiasmus von Konzernchef Rex Tillerson endet, wenn sein eigenes Anwesen betroffen ist > Spiegel 26.2.14.
  19. Berater wollen Ökostrom-Förderung abschaffen: Experten in Deutschland empfehlen, das Erneuerbare-Energien-Gesetz komplett abzuschaffen - es nütze weder dem Klima, noch fördere es neue Technologien. Sie stellen damit den Grundpfeiler der deutschen Ökostrompolitik zur Disposition > Spiegel 26.2.14.
  20. Täglich sterben 18'000 Kinder unter fünf Jahren: Fast drei Millionen Neugeborene weltweit überleben nicht die ersten vier Wochen nach der Geburt. Laut der Organisation Save the Children gibt es dafür einen wesentlichen Grund: Millionen Mütter müssen ihre Kinder ohne jegliche Hilfe zur Welt bringen > Spiegel 26.2.14.
  21. EU verabschiedet strengere Abgasnormen: Es war das große Tauziehen des vergangenen Sommers. Im Streit über strengere CO2-Grenzwerte für Neuwagen kämpften EU, Lobbyverbände, Autobauer und Bundesregierung mit- und gegeneinander. Heraus kam ein Kompromiss, der nun auch formal verabschiedet wurde > Spiegel 25.2.14.
  22. Kühlsystem in Fukushima unabsichtlich abgeschaltet: Weitere peinliche Panne, die der japanische Energiekonzern Tepco öffentlich machen musste: Ein durchtrenntes Kabel im Kühlsystem unterbrach die Auslagerung der Brennstäbe im Abklingbecken. Die rechtskonservative Regierung Abe hält unbeirrt am Atomkurs fest (Spiegel 25.2.14).
  23. Warnstufe Orange für 400 Millionen ChinesInnen: Seit Tagen liegt extremer Smog über dem Norden und Osten Chinas, die Werte übersteigen den zulässigen Bereich teils um das 34fache. Jetzt haben die Behörden die zweithöchste Warnstufe ausgerufen. Betroffen sind rund 400 Millionen Menschen > Spiegel 25.2.14.
  24. Schweizer nicht fremdenfeindlicher als andere: Eine ETH-Untersuchung kommt zum Schluss, dass Deutsche in der Schweiz im Alltag nicht diskriminiert werden. Der deutsche Co-Studienleiter Andreas Diekmann sagt, welche Gruppe benachteiligt wird > Tages-Anzeiger 25.2.14.
  25. Die Kraft der Freundschaft: Gute Freunde bringen Spaß - sie stärken aber auch die Gesundheit und federn Stress ab. Beziehungsforscher finden immer mehr Gründe, warum man Freundschaften pflegen sollte > Spiegel 24.2.14.
  26. Grüne Wirtschaft als Gegenvorschlag: Die knappe Zustimmung zur SVP-Masseneinwanderungsinitiative reisst Gräben auf, innerhalb der Schweiz und zu den Nachbarländern. Die EU macht klar: Wer an einem gemeinsamen Binnenmarkt teilnehmen will, sollte sich – wie auf dem Fussballplatz – an gewisse Spielregeln halten > Tages-Anzeiger 24.2.14.

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Montag, 17. Februar 2014

Sustainability Survey Woche 7

26 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden gegen 2000 Artikel verlinkt und auch nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben.
  1. Rekordwindstrom in der Schweiz: Seit Wochen fegen Sturmwinde über die Schweiz. Das freut die Betreiber von Windkraftwerken. Sie verzeichnen Rekordmengen an Strom. Zu starker Wind ist allerdings kontraproduktiv > Solarmedia 23.2.14. 
  2. Krise in Fukushima ohne Ende: Drei Jahre nach der verheerenden Atomkatastrophe im japanischen Fukushima ist kein Ende der Krise in Sicht > Atominfomedia 23.2.14.
  3. Japaner erzielt Verkaufsrekord bei Elektro-Autos: Mit fast 50.000 Exemplaren ist der Nissan Leaf das meist verkaufte Elektroauto 2013. Andere Hersteller, vor allem deutsche, sind weit abgeschlagen > Wirtschaftswoche Green 23.2.14.
  4. H&M produziert jetzt in Äthiopien: Der schwedische Kleiderriese H&M fertigt neuerdings in Afrika. Skandale wie in Asien will man diesmal vermeiden > Wirtschaftswoche Green 22.2.14.
  5. Krisen-Elend in Griechenland: Mehr Totgeburten, HIV-Neuinfektionen, Tuberkulose- und Depressionsfälle sowie Suizide, der drastische Sparkurs in Griechenland hat einer Studie zufolge verheerende Auswirkungen. Eine Hilfsorganisation spricht von einer vollständigen Verletzung der Menschenwürde > Spiegel 22.2.14.
  6. So hilft Zeitmanagment: Der Chef fühlt sich ständig gestresst. Dauernd ist die Zeit zu knapp. Die vielen Aufgaben sind belastend. Mit einer sorgfältigen Planung könnte er aber mehr Zeit haben > Zeit 22.2.14. 
  7. Dem Verkehrsinfarkt entgegen: Jakarta und Manila versuchen mit unterschiedlichen Ansätzen, den drohenden Verkehrskollaps abzuwenden > NZZ 21.2.14.
  8. Klima retten = Geld verdienen: Wie viel Öl und Kohle können Konzerne verbrennen, bevor das Klima kippt? Experten rechnen mit einer Rohstoff-Blase mit Milliardenverlusten und einer Gefahr für die Welt > Zeit 21.2.14.
  9. Auslaufmodell Festanstellung: Viele hoch Qualifizierte machen sich lieber selbstständig statt sich an einen Arbeitgeber zu binden. Nicht aus Not, sondern weil so mehr Geld und Zeit bleiben > Zeit 21.2.14.
  10. Auch teure Kinderkleider sind betroffen: Wer mehr bezahlt, glaubt dafür bessere Qualität zu bekommen. Teure Kinderkleider und -schuhe von Dior und Louis Vuitton «made in Italy», gekauft in der Schweiz, sind aber ebenso mit Chemikalien belastet wie jene von günstigeren Anbietern > NZZ 21.2.14.
  11. Geothermie superheiss: Pionierprojekt in Island zapft Vulkan zur Energieversorgung an > Wirtschaftswoche Green 20.2.14.
  12. Der neue Nicaragua-Kanal und seine Folgen: Durch Nicaragua soll von Chinesen ein riesiger Kanal gebaut werden, der Pazifik und Atlantik verbindet. Biologe Axel Meyer befürchtet, dass am Ende darunter Mensch und Natur leiden > Zeit 20.2.14.
  13. «Bio» besonders für Entwicklungszusammenarbeit geeigent: Die Hilfsorganisation Swissaid setzt sich dieses Jahr insbesondere für die Stärkung der biologischen Landwirtschaft in Entwicklungsländern ein. Anfangs Woche lancierte sie ihre Jahreskampagne «Bio gegen Hunger» > NZZ 20.2.14.
  14. Mikroplastik - die unsichtbare Gefahr: Plastikgegenstände aus unserem täglichen Gebrauch finden sich zahlreich an den Küsten und Flussufern sowie in den Meeren der Welt > sonnenseite.com 20.2.14.
  15. Nur Wien hat mehr Lebensqualität als Zürich: Eine Vergleichsstudie schreibt Zürich eine sehr hohe Lebensqualität zu. Merkmale wie Sicherheit, Verkehrs- und Bildungsangebote waren massgebend > Tages-Anzeiger 19.2.14.
  16. Lonely Planet kürt beste Billig- und Öko-Hotels: Wer mit einem besonders knappen Reisebudget unterwegs ist, vertraut häufig den Tipps der Lonely-Planet-Reisebücher. Jetzt hat der Verlag erstmals eine Top Ten der besten preiswerten und ökologischen Unterkünfte veröffentlicht > Spiegel 19.2.14.
  17. Erneuerbare stets benachteiligt: Der deutsche Ökostromanbieter Greenpeace Energy eG legt bei der Europäischen Kommission Einspruch gegen den verzerrten Wettbewerb am Strommarkt ein. Die erneuerbaren Energien werden systematisch benachteiligt, kritisiert die Energie-Genossenschaft > Solarmedia 19.2.14.
  18. Im Schatten der Hochöfen: Die schlechte Luft in Peking macht weltweit Schlagzeilen. Ihre Ursachen liegen auch im Umland. In der Provinz Hebei liegen die am meisten verschmutzten Städte Chinas. Die Behörden haben begonnen, das Problem anzupacken > NZZ 19.2.14.
  19. Frühlingsziele für RadfahrerInnen: Reisetipps für FrühstarterInnen - wer die Fahrradsaison schon jetzt einläuten will und keine Lust auf Kälte hat, muss gen Süden reisen. An der Algarve, auf Mallorca oder Kreta sind die Temperaturen schon mild und die Straßen noch frei - verlockende Bedingungen nicht nur für Profiradler > Spiegel 18.2.14.
  20. Solarwärmemarkt im Rückwärtsgang: Für Deutschland liegen bereits konkrete Zahlen vor - für die Schweiz hat vermutlich eine parallele Entwicklung eingesetzt. Die Solarwärmebranche - also die Installation von Kollektoren zur Wärmegewinnung - bewegte sich 2013 im Rückwärtsgang > Solarmedia 18.2.14.
  21. Verkehrskollaps in China - Stau für's Leben: China gilt als gelobtes Land der globalen Autoindustrie, doch die Pkw-Flut führt vielerorts zum totalen Stillstand. Immer mehr Metropolen begrenzen daher die Neuzulassungen - die Probleme werden dadurch aber nur verschleppt > Spiegel 18.2.14.
  22. Im Kampf mit dem Agrobusiness: 30 Jahre nach ihrer Entstehung kämpft die Landlosenbewegung in Brasilien immer noch für die Umsetzung der Agrarreform. Mit dem Vormarsch des Agrobusiness scheint dieser Kampf immer aussichtsloser > NZZ 17.2.14.
  23. Ein Dorf - dem Untergang geweiht: Die Türkei will den Tigris stauen, um Energie zu gewinnen und Land zu bewässern. Ganze Dörfer sollen untergehen, darunter der Ort Hasankeyf. Der gigantische Damm ist nicht mehr zu verhindern - Dorfbewohner werden für neue Häuser zur Kasse gebeten > Spiegel 17.2.14.
  24. Alte AKW als grosse Gefahr für die Schweiz: Schweizer Alt-AKW sind ein Risiko für Deutschland und Europa. Die AKW-Betreiber spielen nach eigenen Regeln, ohne Stoppuhr und mit einem Schiedsrichter, der fast alles durchwinkt > Video Atominfomedia 17.2.14.
  25. Soja aus Seuzach: Biobauer Klaus Böhler baut als Erster in der Schweiz an, was viele nur aus dem Sushi-Restaurant kennen. Vier Jahre hat er getüftelt, bis ihm Anbau und Verarbeitung der asiatischen Spezialität gelang > Tages-Anzeiger 17.2.14.
  26. Kohlewende in Australien: Australiens konservative Regierung vollzieht eine 180-Grad-Drehung in ihrer Klimapolitik. Statt auf grüne Quellen setzt sie wieder auf Kohle. Gerechtfertigt wird das Manöver mit einem abschreckenden Beispiel: der deutschen Energiewende > Spiegel 17.2.14.

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Montag, 10. Februar 2014

Sustainability Survey Woche 6

24 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden gegen 1500 Artikel verlinkt und auch nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben.
  1. Was Billig-Hotels bieten: Sie bieten Betten in besten Innenstadtlagen, punkten mit modernem Design und attraktiven Übernachtungspreisen: Budget-Hotels haben sich aus der Schmuddelecke befreit. Die Gäste sollten allerdings auf eines gefasst sein > Spiegel 16.2.14.
  2. Nicholas Stern will industrielle Revolution - für Grossbritannien und die Welt: Der britische Ökonom Nicholas Stern fordert eine industrielle Revolution in seinem Heimatland – hin zu einer ökologischen Wirtschaft > klimaretter.info 16.2.14.
  3. Weltgrösstes Solarkraftwerk: In der Nähe von Las Vegas steht ein Sonnenkraftwerk der Superlative. Über 300.000 Spiegel fokussieren das Sonnenlicht auf drei Türme, der Strom versorgt 140.000 Haushalte. Das Solarturmkraftwerk Ivanpah hat den Betrieb aufgenommen, es ist die größte derartige Anlage der Welt > Spiegel 16.2.14.
  4. Wasser für 100 Millionen Menschen: China plagen derzeit viele Probleme – von aufsässigen Bürgern bis hin zu gravierender Verschmutzung der Umwelt. Ein Problem, über das westliche Medien seltener berichten, ist Wasser. In China gibt es insgesamt zu wenig Wasser und vor allem ist es ungleich verteilt > Wirtschaftswoche Green 15.2.14.
  5. Chef von Mitarbeiters Gnaden: Ohne das Einverständnis der Mitarbeiter wird niemand Chef bei der Haufe-umantis AG. Beim St. Galler IT-Unternehmen mit 150 Angestellten wählen die Mitarbeiter die Geschäftsleitung und das mittlere Management > Tages-Anzeiger 15.2.14.
  6. Schnell ans Ziel - oder lieber günstig? Metasuchmaschinen wie Qixxit oder Waymate sollen die individuelle Reiseplanung mit Bahn, Bus und Flugzeug erleichtern. Doch halten sie auch, was sie versprechen > Zeit 15.2.14?
  7. Sind Leihradsysteme gesund? Leihfahrräder in Metropolen bringen Menschen zum Radeln. Das ist gesund, birgt aber auch Risiken wie Unfälle und eine erhöhte Feinstaubbelastung. Was bringen Stadtrad-Programme also wirklich? Für London haben Forscher jetzt ein Urteil gefällt > Spiegel 15.2.14.
  8. Verbrechen gegen Menschlichkeit in Nord-Korea: Eine UN-Kommission wirft Nordkorea Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Die Ermittler haben Beweise für Verbrechen gegen eine "verhungernde Bevölkerung" gesammelt > Zeit 14.2.14.
  9. Solarbauern höchst (solar-) aktiv: Der Familienbetrieb „Dubs“ in Birmensdorf, ZH, ist bestes Zeugnis für eine unternehmerische und nachhaltig ausgerichtete moderne Landwirtschaft > Solarmedia 14.2.14.
  10. Riga's Museen des Schreckens: Erst kamen die deutschen Besatzer, dann die Rote Armee. Die Geschichte der diesjährigen Kulturhauptstadt Riga ist reich an düsteren Kapiteln, Zehntausende Juden wurden hier ermordet. Mehrere Museen erinnern an die Gräueltaten > Spiegel 14.2.14.
  11. Grüner Umbau der Wirtschaft: Die Schweiz verbraucht zu viele natürliche Ressourcen. Um dies zu ändern, schlägt der Bundesrat vor, die Wirtschaft und den Konsum effizienter zu gestalten. Erreicht werden soll dies mit einer Revision des Umweltschutzgesetzes > NZZ 14.2.14.
  12. AUS für zwei CH-AKW gefordert: Die beiden ältesten Schweizer Atomkraftwerke Mühleberg und Beznau sollen unverzüglich abgeschaltet werden. Das fordert Dieter Majer, ehemaliger Leiter der Abteilung «Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen» > Atominfomedia 13.2.14.
  13. Warum wir den Ressourcenverbrauch radikal senken müssen: Ökologische Nachhaltigkeit bedeutet die permanente Erhaltung der Dienstleistungen und Funktionen der Ökosphäre, weil sie für den Menschen überlebensnotwendig und für die Stabilität der Biosphäre verantwortlich sind > Wirtschaftswoche Green 13.2.14.
  14. Geringer Beitrag von Best-In-Class-Ratings: SÜDWIND hat in Bonn eine kritische Studie zu Nachhaltigkeitsratings vorgestellt. Die Studie mit dem Titel „Klassenziel erreicht? behandelt „Best-in-Class“- Ratings zur Einhaltung von Menschenrechten im Verantwortungsbereich von Unternehmen“ > umweltdialog.de 12.2.14.
  15. In Arbeitswelt ist Humor etwas Ernsthaftes: Humor während der Arbeit ist in vielen Unternehmen verpönt. Durch den dosierten Einsatz dieses Stilmittels liessen sich Denkblockaden aufbrechen und das Miteinander fördern > NZZ 12.2.14.
  16. Lob und Kritik zu Schweizer EZA: Die Schweiz hat im Jahr 2012 rund 2,7 Milliarden Franken in die Entwicklungszusammenarbeit (EZA) investiert. Die OECD begrüsst in ihrem Prüfbericht das Schweizer Engagement, übt aber auch Kritik > NZZ 12.2.14.
  17. Globale Verdoppelung erneuerbarer Energien bis 2030: Ohne Zusatzkosten könnte der Anteil erneuerbarer Energien am globalen Energiebedarf bis 2030 verdoppelt werden. So das Fazit einer Studie von IRENA. Die Experten empfehlen einen schnellen Energieumbau > Deutsche Welle 12.2.14.
  18. Freie Fahrt für Estlands Hauptstadt-BewohnerInnen: Nun fahren Tallinns Bürger seit einem Jahr kostenlos mit den Öffis- Für die Stadt wirkt es sich positiv aus > oekonews.at 11.2.14.
  19. US-Genmais wird in Europa möglich: 88 Prozent der Bundesbürger haben Vorbehalte gegen den Anbau von Genmais. Dennoch fördert die deutsche Kanzlerin die EU-Zulassung einer umstrittenen Maissorte - gegen den Widerstand ihres eigenen Landwirtschaftsministers > Spiegel 11.2.14.
  20. Warum Waldspaziergänge so gesund sind: Sattes Grün, frische Luft, Ruhe - ein Waldspaziergang ist viel mehr als nur reine Entspannung. Forscher finden stets neue Erklärungen dafür, warum Ausflüge im Wald sich positiv auf Herz, Immunsystem und Psyche auswirken > Spiegel 10.2.14.
  21. Prag legt Atomausbau auf Eis: Tschechiens neuer Ministerpräsident Sobotka will die Atompolitik seiner Vorgänger ändern. Dem Betreiber des im Westen umstrittenen KKW Temelin werden keine festen Abnahmepreise mehr garantiert. Dort soll ein vierter Reaktor gebaut werden (cleantech.ch 10.2.14).
  22. Wo Geiz nicht geil ist: Wer im Hamburger Gängeviertel ein Bier bestellt oder ein Konzert besucht, darf selbst entscheiden, wie viel ihm das wert ist. Er muss sogar. Aber kann das "Zahl, so viel du willst"-Prinzip funktionieren? Ein Besuch bei Menschen, die es wissen müssen > Spiegel 10.2.14.
  23. Viel Essen landet im Abfalleimer: Im Schnitt wirft jede Person in der Schweiz jedes Jahr mehr als 30 Kilogramm Nahrungsmittel in den Kehricht. Davon wäre der grösste Teil noch geniessbar. Dies geht aus der neuesten Kehricht-Statistik des Bundesamtes für Umwelt hervor, die alle zehn Jahre erhoben wird. Die Daten der neuen Statistik beziehen sich auf das Jahr 2012 > NZZ 10.2.14.
  24. Häuser aus Bananen-Abfällen auf den Philippinen: Forscher auf den Philippinen haben eine ungewöhnliche Verwendung für den Abfall von Bananenpflanzen gefunden: Sie wollen daraus Unterkünfte für die Opfer von Naturkatastrophen wie dem Taifun Haiyan bauen > Wallstreet Journal Deutschland 10.2.14.

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Montag, 3. Februar 2014

Sustainability Survey Woche 5

18 Artikel-Hinweise zum Thema Nachhaltigkeit in dieser Kalenderwoche. Seit Start von Nachhaltigkeitsmedia im Herbst 2012 wurden gegen 1500 Artikel verlinkt und auch nach Spezialthemen mehrfach abgelegt - siehe Menü oben.
  1. Windenergie weltweit im Aufwind: Die weltweite Windkraftleistung ist 2013 wieder um 12,5% gewachsen. China hat erneut die Nase vorne. Europa bleibt als stabiler Markt dennoch Windkraftregion Nummer eins > Solarmedia 8.2.14.
  2. Nie mehr allein - vom neuen Wohnen: Früher waren Baugemeinschaften linksalternative Nischenprojekte. Heute helfen sie Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, ihre Vorstellung vom Wohnen zu verwirklichen. Ein Hausbesuch > brandeins 8.2.14.
  3. JedeR 6. SchweizerIn von Illetrismus betroffen: In der Schweiz verfügen rund 800'000 Menschen nicht über ausreichende Lesekenntnisse, um sich autonom im Berufs- und Privatleben zurechtzufinden. Trotzdem schreiben sich weniger als ein Prozent der Betroffenen für einen Lese- oder Schreibkurs ein > NZZ 7.2.14.
  4. Schweizer Klima-Kapitalist als Visionär der Nachhaltigkeit: Früher protestierte Renat Heuberger gegen Unternehmen. Heute leitet er selbst eins: Mit “South Pole Carbon” kämpft er unternehmerisch gegen den Klimawandel > Wirtschaftswoche Green 7.2.14.
  5. Wattenmeerländer beschliessen Naturschutz-Paket:
    Keine Bettenburgen, keine großen Flughäfen und auch kein Konkurrenzdenken mehr: Deutschland, Dänemark und die Niederlande wollen das sensible Ökosystem Wattenmeer künftig gemeinsam schützen und für nachhaltigen Tourismus sorgen > Spiegel 6.2.14.
  6. Europa nicht mehr Energiewende-Vorreiter: Europa ist einer internationalen Studie zufolge längst nicht mehr alleiniger Vorreiter in der weltweiten Energie- und Klimapolitik. Andere Länder und Regionen haben rasant aufgeholt und in einigen Bereichen bereits die Führung übernommen > solarserver.de 6.2.14.
  7. EU-Parlament will schärferen Klimaschutz: Das Parlament der EU will den Klimaschutz deutlich verschärfen. Die Abgeordneten fordern drei verbindliche Ziele - und gehen mit ihnen weit über die Pläne der europäischen Kommission hinaus > Spiegel 6.2.14.
  8. Sotschi ist von «grüner Olympiade» weit entfernt: Das Olympische Komitee vernachlässigt die eigenen Umweltstandards > sonnenseite.com 5.2.14.
  9. Gräueltaten an syrischen Kindern - UNO prangert an: Das Leid der Kinder im syrischen Bürgerkrieg ist unermesslich. Jetzt klagt die Uno an: Assads Armee schrecke nicht davor zurück, Minderjährige zu foltern und zu töten, die Aufständischen rekrutierten Jugendliche für den Kampf gegen den Diktator > Spiegel 5.2.14.
  10. Vegane Männlichkeit: Für den Koch Attila Hildmann ist die Ernährung ohne tierische Produkte ein Lustgewinn > Tages-Anzeiger 5.2.14.
  11. Umstrittene Super-Peperoni von Syngenta: Der Schweizer Agrokonzern möchte eine speziell gezüchtete Peperoni patentieren lassen. Kritiker erheben Einspruch > Tages-Anzeiger 4.2.14.
  12. Korruption verursacht Milliarden-Schäden: Glaubt man einer Umfrage unter Unternehmen, ist Korruption im öffentlichen Beschaffungswesen in vielen EU-Staaten verbreitet. Bei der Korruptionsbekämpfung müssen die Mitgliedstaaten zum Beispiel auch beim «Drehtüren-Phänomen» ansetzen > NZZ 4.2.14.
  13. New Dehli hat schmutzigste Luft der Welt: Die Menschen in der indischen Metropole Delhi bezeichnen den Smog über ihrer Stadt als «Nebel». Eine gefährliche Verniedlichung: Indien hat die meisten Toten durch Atemwegserkrankungen > Tages-Anzeiger 4.2.14.
  14. Zweite Chance für Indiens Mikrofinanz-Geschäft: Es lohnt sich wieder, Kredite an die Armen in Indien zu vergeben. Vor zwei Jahren hätte damit kaum jemand gerechnet, als etliche Mikrofinanzfirmen in Indien ums Überleben kämpften > Wallstreet Journal Deutschland 3.2.14.
  15. Kosten der Öl-Giganten explodieren: Chevron, Exxon und Shell haben 2013 mehr als 120 Milliarden Dollar ausgegeben, um mehr Öl und Gas zu fördern. Doch die Produktion ist gesunken. Das Hauptproblem der Ölriesen: Die Kosten für Großprojekte laufen aus dem Ruder (Wallstreet Journal Deutschland 3.2.14).
  16. 3. Phase der Finanzkrise nun in Schwellenländern: Die in einigen Schwellenländern ablaufenden Turbulenzen deuten auf den Beginn einer neuen Phase der noch nicht überwundenen globalen Finanzkrise hin > NZZ 3.2.14.
  17. Zentralbanken müssen Kontrolle zurückgewinnen - von Hans-Christoph Binswanger: Die heutige Geldordnung ist aus den Fugen geraten, weil die Zentralbanken die Kontrolle über die Geldmenge verloren haben > NZZ 3.2.14.
  18. Gratis-Musikschule in Laos: Laos zählt zu den ärmsten Ländern der Erde. Für viele Familien ist es utopisch, ihre Kinder ein Instrument lernen zu lassen. Das ändert sich dank einer kostenlosen Musikschule in Luang Prabang: Die Lehrer sind Touristen auf der Durchreise > Spiegel 3.2.14.

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