Einer
steirischen Familie in Österreich ist es gelungen, seit nunmehr zwei Jahren ohne
Plastik und Kunststoffe zu leben. Über ihre Erfahrungen und die
Umstellung der Lebensgewohnheiten berichtet Familienmutter Sandra
Krautwaschl im Buch "Plastikfreie Zone". Angeregt durch die
Kino-Dokumentation "Plastic Planet" von Werner Boote, hat Krautwaschl
versucht, Kunstsstoffe aus dem gemeinsamen Haushalt zu verbannen und
durch andere Produkte zu ersetzen.

Eine weitere Prämisse war auch, dass das neue plastikfrie Leben nicht teurer sein durfte als bisher. Immer deutlicher habe sich dabei herausgestellt, dass es sich vor allem um eine Müllvermeidungsstrategie handelt. "Die Tatsache, dass wir unseren Plastikmüll seit Beginn des Experiments um 95 bis 98 Prozent und den restlichen Müll um rund 50 Prozent reduzieren konnten, reicht mir als persönliche Bestätigung der Sinnhaftigkeit." Als größten Gewinn bezeichnet die Autorin die Erkenntninis, dass man für viele Dinge gar keine Alternative braucht und vieles ersatzlos gestrichen werden kann. In ihrem Blog keinheimfuerplastik.at wurde Krautwaschl dafür von einem Leser als "Plastik-Taliban" getitelt. Krautwaschl wehrt sich dagegen. "Es handelt sich dabei bloß um den Versuch, Nötiges von Unnötigem zu trennen. Dabei ist es wesentlich, dass ich mich zu nichts zwingen ließ, also auch weiterhin die Wahlfreiheit habe, den Entschluss jederzeit wieder rückgängig zu machen."
Quelle: pressetext 2012
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